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Archiv für die Kategorie ‘Finanzen’

Geplante Fusion von O2 und E-Plus: Gibt es Änderungen fĂŒr Kunden?

24. Juli 2013
Quelle: Wikimedia

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Am gestrigen Dienstag wurde offiziell angekĂŒndigt, dass der O2-Mutterkonzern TelefĂłnica den Anbieter E-Plus ĂŒbernehmen möchte. Damit wĂŒrde nicht nur ein grĂ¶ĂŸeres Mobilfunkunternehmen als die Telekom entstehen, sondern die Anzahl der Anbieter in Deutschland wĂŒrde von derzeit vier auf nur noch drei schrumpfen.

Kommen auf die Kunden damit nun Änderungen zu? ZunĂ€chst einmal kann man sagen, dass die Sache noch nicht in trockenen TĂŒchern ist und solch eine Übernahme generell lange dauern kann. ZunĂ€chst mĂŒssen die Kartellbehörden zustimmen. Die Fusion wird in BrĂŒssel angemeldet und dann aller Voraussicht nach an die deutschen Kartellbehörden weitergereicht.

Bis zur endgĂŒltigen Zustimmung, die noch Monate auf sich warten lassen kann, Ă€ndert sich fĂŒr die Kunden also nichts. Auch nach der Fusion werden Kunden wohl nur wenig davon merken, vor allem da ohne Zustimmung keine VertrĂ€ge geĂ€ndert werden dĂŒrfen. Es kann jedoch natĂŒrlich sein, dass sich die Tarife nach dem Zusammenschluss Ă€ndern, doch dies ist ebenfalls noch nicht sicher. So manch einer hofft vor allem auf ein besseres Netz.

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AGB: Gut sichtbar oder ungĂŒltig

22. Juli 2013
cc by flickr/ liewcf

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Nur die wenigsten Menschen machen sich sicherlich die MĂŒhe und lesen bei allen tĂ€glichen Transaktionen die allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen, kurz AGB. SpĂ€testens wenn es zu Problemen kommt, ist ein Blick in die AGB unabdingbar, was jedoch oft zu spĂ€t ist. Unternehmen mĂŒssen die allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen gut sichtbar platzieren, sonst sind sie womöglich nicht gĂŒltig.

Dies geht aus einem Urteil des Amtsgerichts MĂŒnchen hervor, auf das der Deutsche Anwaltverein hinweist. In dem konkreten Fall hatte eine ebay-VerkĂ€uferin ein PĂ€ckchen mit der Deutschen Post verschickt, das auf dem Weg zum KĂ€ufer verloren ging. Sie hatte es als normales PĂ€ckchen und nicht als versichertes Paket oder als PĂ€ckchen verschickt, das per Einschreiben oder Nachnahme versendet wird. Die Post weigerte sich genau aus diesen GrĂŒnden fĂŒr den Verlust aufzukommen und wies auf die AGB hin.

Das Gericht entschied jedoch zugunsten der VerkĂ€uferin, da die Post nicht dafĂŒr gesorgt habe, dass die AGB wirksam in das VertragsverhĂ€ltnis einbezogen wurden. Sind die AGB so ausgehĂ€ngt, das man sie fast nicht einsehen kann, oder sind sie zu klein gedruckt, haben sie keine GĂŒltigkeit.

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Studium im EU-Ausland: Anspruch auf BAföG erleichtert

19. Juli 2013
cc by flickr/ tobias.munich

cc by flickr/ tobias.munich

Zahlreiche deutsche Studenten erhalten BAföG und dies auch wĂ€hrend Auslandaufenthalten. Die meisten Studenten bleiben dabei innerhalb der EU. Gleichzeitig kommen natĂŒrlich auch auslĂ€ndische Studenten zum Studium nach Deutschland. Der EuropĂ€ische Gerichtshof hat nun den Anspruch auf BAföG erleichtert.

Er kippte dabei die bisher geltende Regelung, dass Studenten unmittelbar vor Studienbeginn drei Jahre lang in Deutschland gelebt haben mĂŒssen, damit sie ĂŒber das zweite Semester hinaus gefördert werden. Geklagt hatten einmal eine Studentin, die vor ihrem Abitur in Deutschland einige Jahre mit ihrer Familie in Tunesien gelebt hatte und dann zum Studium nach Rotterdam ging, und ein Student, der in Spanien gelebt hatte, nach Deutschland zurĂŒckgekehrt war und dann in Palma de Mallorca studierte.

Ihnen hatte man das BAföG aufgrund der oben genannten Regelung verweigert. Das höchste EU-Gericht entschied, dass Deutschland die Förderung eines Auslandsstudiums von der Wohnsitz-Regelung unabhĂ€ngig machen mĂŒsse. Dies verstoße ansonsten gegen das Recht auf FreizĂŒgigkeit.

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Warteschleifen bei Hotlines: Viele Anbieter ignorieren Kosten-Verbot

12. Juli 2013
cc by flickr/ stefan.eissing

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Wie bereits mehrfach berichtet, mĂŒssen Service-Rufnummern seit kurzem kostenlos sein. Dies gilt fĂŒr alle Nummern, die nicht ĂŒber das regulĂ€re Festnetz erreichbar sind und die nicht mit einer einmaligen AnrufgebĂŒhr abgerechnet werden. Viele Anbieter von Hotlines halten sich bereits an diese neue Regelung, doch leider nicht alle, wie die Stiftung Warentest herausgefunden hat.

Die Tester haben bei 37 Hotlines angerufen. Bei elf Anbietern erschienen im Nachhinein in der Telefonrechnung Kosten fĂŒr die Warteschleifen, obwohl dies eigentlich nicht mehr der Fall sein dĂŒrfte. Laut der Stiftung Warentest wĂŒrden rund ein Drittel der Unternehmen einfach das eingefĂŒhrte Kosten-Verbot ignorieren.

Zudem wiesen die Experten darauf hin, dass auch die Bandansagen bei alten Servicenummern kostenlos sein mĂŒssen, die auf neue Hotlines hinweisen. Auch hier hĂ€tte man einige VerstĂ¶ĂŸe bemerkt.

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Der neue 5 Euroschein – leicht geprĂŒft

8. Juli 2013

Die EZB hat eine neue Kampagne und ein dazugehöriges Video prĂ€sentiert. Es geht dabei um die leichte PrĂŒfbarkeit des neuen 5 Euro Scheins. Zuerst wird ein Mann gezeigt, der einen Dachziegel prĂŒft.


Dann wird unter dem Motto, „Wenn nur alles so leicht zu prĂŒfen wĂ€re wie ein 5 Euro Schein“, gezeigt, wie leicht man den neuen 5 Euro Schein auf seine Echtheit ĂŒberprĂŒfen kann. FĂŒhlen, Sehen, Kippen, drei kurze Schritte sind notwendig um zu wissen ob man es mit einem echten oder einem gefĂ€lschten 5 Euro Schein zu tun hat. Man kann die Echtheit fĂŒhlen, indem man mit den Fingern ĂŒber die SeitenrĂ€nder des Scheins fĂ€hrt. Man wird merken, dass der echte 5 Euro Schein nicht völlig glatt ist, sondern, dass man kleine Rillen fĂŒhlen kann. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal ist das Wasserzeichen das man sehen kann. Es handelt sich um ein Portrait. Kippt man den Geldschein, erscheint im silbernen Streifen ebenfalls ein Portrait.

Die Kampagne der EZB, die auch noch weitere Videos beinhaltet, möchte klarmachen, wie leicht man den 5 Euro Schein prĂŒfen kann und wie leicht man sich dadurch selbst ein GefĂŒhl der Sicherheit geben kann. Denn wenn man diese 3 kurzen Schritte ausfĂŒhrt, kann man sicher sein, dass man einen echten Geldschein in der Hand hat und kann diesen auch ruhigen Gewissens wieder ausgeben. Sollte einmal ein gefĂ€lschter Geldschein untergejubelt werden bekommt man diesen nĂ€mlich nicht ersetzt, sondern man verliert den Geldschein, den man im guten Glauben in die Hand gedrĂŒckt bekommen hat. Deshalb ist es wichtig weniger als 10 Sekunden zu investieren und den Schein zu prĂŒfen. So kann man im Fall der FĂ€lle sofort reklamieren und lĂ€uft nicht Gefahr das Geld zu verlieren.

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