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Archiv für die Kategorie ‘Fonds’

Mischfonds – schlecht abgeschnitten

5. Januar 2014
cc by flickr / Images_of_Money

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Mit Mischfonds scheinen Anleger wenig falsch machen zu können. Sie investieren sowohl in Aktien als auch in Anleihen. In Zeiten boomender Aktienmärkte profitieren Privatanleger von steigenden Kursen, gleichzeitig bieten Rentenwerte sichere Zinserträge. Was plausibel scheint, erweist sich praktisch allerdings häufig als Irrtum. Analysen zeigen, dass Mischfonds nicht selten schlechter abschneiden als ihre Vergleichsindizes.

Fondsanalyse weist auf Schwächen hin

Bei einer breit angelegten Fondsanalyse aus dem Jahr 2011 wurden Aktienfonds, Rentenfonds und Mischfonds im Hinblick auf ihre langfristige Performance untersucht. Dabei wurde betrachtet, wie sich die Fonds im Verh√§ltnis zu ihren Vergleichsindizes entwickelt haben. Der Anspruch der meisten Fondsmanager besteht darin, besser zu sein als der Markt bzw. Index. Bei Aktienfonds schafften das immerhin rund ein Viertel der Fonds, bei Rentenfonds lagen die Anteile in unterschiedlichen Kategorien zwischen 15 und 25 Prozent. Ern√ľchternd war das Ergebnis der Mischfonds. Hier entwickelten sich nur 6,7 Prozent besser als ihr Benchmark. Fazit: wer in reine Aktienfonds oder Rentenfonds investiert, hat bessere Chance auf ein √ľberdurchschnittliches Ergebnis als beim Mischfonds-Investment.

Systematisch den richtigen Zeitpunkt verpasst

Woran liegt das? Experten sehen die Ursache im Anlageprinzip vieler Mischfonds. Die versprechen kurzfristige Risikobegrenzung bei langfristig attraktiven Renditen. Dies f√ľhrt dazu, dass Fondsmanager bei Einbr√ľchen am Aktienmarkt ihr Aktienengagement reduzieren, um weitere Verluste zu vermeiden. Nicht selten w√§re aber gerade bei niedrigeren Kursen der (Wieder)einstieg sinnvoll. Auf der anderen Seite neigen die Fondsmanager dazu, die Aktienbest√§nde bei hohen Kursen zu halten. Damit wird oft der g√ľnstigste Zeitpunkt zum Verkauf verpasst. Mischfonds hinken damit in gewisser Weise immer der Marktentwicklung hinterher und laufen Gefahr, Chancen zu verpassen. Das erkl√§rt die geringere Performance bei Marktvergleichen.

Geeignete Mischfonds finden

Dennoch gibt es Mischfonds, die durchaus interessant sind. Auf Dauer empfiehlt sich vor allem ein Investment in kosteng√ľnstige Fonds mit stabilen Aktienquoten. Die Fondskonzepte sind durchaus unterschiedlich, so dass kompetente Beratung bei der Auswahl sinnvoll sein kann. Im Rahmen einer langfristigen Finanzplanung (mehr dazu auf horbach.de)zum Verm√∂gensaufbau sind Mischfonds eine M√∂glichkeit, um systematisch Verm√∂gen zu bilden. Dies gilt gerade f√ľr Anleger, die keine gro√üen Betr√§ge investieren k√∂nnen, sicherheitsorientiert sind, aber f√ľr Renditevorteile auch begrenzte Risiken in Kauf nehmen.

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Deutsche Bank: Fonds als Wette auf Menschenleben!

10. Februar 2012
cc by flickr/ aj82

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Dass Anlageformen heutzutage immer absurdere Z√ľge annehmen, das d√ľrften die meisten immer wieder mit Skepsis und Betroffenheit feststellen. Seit l√§ngerem ist die Deutsche Bank f√ľr einen Fonds in der Kritik, der sogar von Experten als makaber bezeichnet wird. Nun hat sich in diesem Fall die Ombudsstelle des Bankenverbandes eingeschaltet.

F√ľr drei Lebensversicherungsfonds sammelte die Deutsche Bank bei Kleinanlegern √ľber 700 Millionen Euro ein. Als die ersten sich beschwerten, dass die Fonds nicht die versprochenen Gewinne erzielen w√ľrden, sahen einige n√§her hin. So gehe es bei dem Fonds ‚Äědb Kompass Life 3‚Äú um eine Art Wette, wie lange ein bestimmter Kreis von rund 500 Personen noch leben w√ľrde. Je fr√ľher die sogenannten Referenzpersonen das Zeitliche segnen um so h√∂her ist der Gewinn!

Dies ist kein Einfall von irgendwelchen Science-Fiction-Autoren, sondern blanke Realit√§t des Finanzwesen. Die Ombudsstelle hat daher nun ein Verfahren gegen die Deutsche Bank und den Fonds eingeleitet, da diese Anlageform gegen die Unantastbarkeit der menschlichen W√ľrde und unserer Wertordnung versto√üe.

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Initiative der Fondsgesellschaften: Gef√ľhle bei Geldanlage hinderlich

24. Februar 2011
cc by wikimedia/ Dontworry

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Immer noch zeigen sich viele Anleger von der Finanz- und Wirtschaftskrise verunsichert. Die Fondsgesellschaften versuchen daher momentan mit etlichen Mitteln diese Form der Geldanlage wieder attraktiver zu machen. So r√§t aktuell die Initiative ‚ÄěFinanzwissen f√ľr alle‚Äú dazu, sich bei der Anlage nicht von Emotionen leiten zu lassen.

Gef√ľhle seien bei solch einem Thema nur hinderlich. In der Finanzkrise h√§tten 1,4 Millionen Deutsche sich aus der blo√üen Angst vor Verlusten von ihren Anteilen an Misch- und Aktienfonds getrennt. Inzwischen habe sich jedoch die Lage ge√§ndert und nach seinem Tiefstand im M√§rz 2009 habe der DAX um mehr als 100 Prozent zugelegt.

Langfristiges Denken und das m√∂glichst breite Verteilen des Risikos, sorge auch bei zwischenzeitlichen Verlusten f√ľr gute Rendite. Bei hohen Renditeerwartungen solle man jedoch vorsichtig sein. Noch scheuen viele Anleger den (Wieder-)Einstieg, da sie vor einem erneuten Einbruch des Kurses Angst h√§tten. Warte man jedoch zu lange, w√ľrde sich die Ausgangsposition verschlechtern.

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Immer mehr Deutsche kehren Aktien und Aktienfonds den R√ľcken

28. Januar 2011
cc by wikimedia/ THOMAS

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Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die deutschen Sparer und Anleger tief verunsichert und so einige Schwachstellen unseres Finanzsystems aufgedeckt. Kein Wunder also, dass die meisten Deutschen lieber auf solide erscheinende Angebote setzen und besonders dem Aktienmarkt immer weniger Vertrauen schenken.

Nach einem kurzen Anschein der Besserung ist im zweiten Halbjahr 2010 die Anzahl der Aktion√§re auf knapp 8,2 Millionen gesunken. Dies ist der niedrigste Stand seit √ľber zehn Jahren. Nur 1999 waren es ungef√§hr genauso viele.

Alleine in der zweiten Jahresh√§lfte 2010 kehrten gut eine halbe Million der B√∂rse den R√ľcken. Direkt Aktien hielten in diesem Zeitraum lediglich 5,3% der Bev√∂lkerung. Der gesamte Aktion√§rsanteil liegt bei 12,6%. Der gro√üe Boom, wie zum Beispiel im Jahr 2001, als die Anzahl der Aktion√§re auf 13 Millionen hochschnellte, ist in weite Ferne ger√ľckt.

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Fonds

1. Dezember 2010

Die heutige Zeit ist nun wahrlich einmal sehr dominiert durch unterschiedliche Finanzinstrumente welche man zwar durch die Medien oder vielleicht auch durch den Bankberater kennt und gehört, wenngleich man sich zumeist nicht sonderlich viel dahinter vorstellen kann. Gerade so genannte Fonds sind etwas das genau als solches bezeichnet werden kann denn obwohl heutzutage Fonds als Instrument des Investments im Finanzbereich durchaus in aller Munde sind kann einem eine solche Einrichtung auch in anderen Bereichen entgegentreten bzw. begegnen.

Ein Thema das beispielsweise gerade auch wegen der Euro Krise immer wieder ein Thema geworden ist ist der so genannte Hilfsfonds welcher nun ein ganz normaler Fond an sich ist, jedoch eben dem Zweck dient mit den getätigten Einlagen Missstände abzuschwächen bzw. diesen entgegenzuwirken. Auch Renten- oder Staatsfonds sind nun exemplarisch zu nennen wenn es um Fonds geht.

Doch was ist jetzt wirklich ein Fonds und was muss man sich darunter nun einmal vorstellen? Dies so auf Anhieb verst√§ndlich auszudr√ľcken ist wahrlich nicht einfach so dass man dies besser anhand des Beispiels eines Immobilienfonds handelt. Hierbei handelt es sich um einen Fonds der eben in Immobilien anlegt und somit versucht Geld zu verdienen.

Fonds im Allgemeinen sind ein Konstrukt welches aus der Finanzbranche entstammt. Dabei handelt es sich immer um eine Art Dach unter welches sich Anleger fl√ľchten und zusammentun k√∂nnen, wenngleich nat√ľrlich auch Staaten oder unterschiedliche Staatsbereiche bei unterschiedlichen Fonds als Teilnehmer auftreten k√∂nnen. Mit dem dadurch eingesammelten Kapital versuchen Fonds nun im Sinne ihrer Anleger und Investoren zu handeln was bei unserem Immobilienfonds beispielsweise bedeuten w√ľrde das man Immobiliengesch√§fte t√§tigt mit der Absicht damit eine lukrative Dividende erzielen zu k√∂nnen.

Fonds im Allgemeinen unterscheiden sich jetzt nicht als Konstrukt als solches sondern vielmehr in ihrer Zusammensetzung und in ihrem Aufbau anhand der jeweils beteiligten Personen. Gleich ob es sich um private oder institutionelle Anleger handelt oder aber auch um Staaten, so entscheiden diese jeweils mit ihrer Einlage im Grunde genommen auch den Verwendungszweck weil man diesem praktisch mit der Einzahlung zustimmt.

Heutzutage sind daher Fonds gerade im Rahmen der privaten Altersvorsorge sehr gefragt.

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