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Archiv für die Kategorie ‘Geldanlage’

Bundeswertpapiere: Ärger mit der Finanzagentur

1. Februar 2012
cc by flickr/ fMoya

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Die Finanzagentur des Bundes verwaltet kostenlos Bundeswertpapiere wie Bundesschatzbriefe oder Ähnliche. Aufgrund des Geldwäschegesetzes müssen Kunden bestimmte Dokumente wie beglaubigte Ausweiskopien nachreichen. Zu diesem Zweck wurden laut der Finanzagentur über 400.000 Anleger angeschrieben.

Stichtag für das Einreichen der Unterlagen war der 31. Januar. Nun teilt die Finanzagentur mit, dass lediglich ein verhältnismäßig kleiner Teil der Kunden auf die Schreiben reagiert hat. Diesen droht nun Ärger, denn die Verwalter wollen die Konten all jener sperren, die nicht geantwortet haben.

Zwar würden die Gelder nach einer Sperrung weiter ausbezahlt und auch weiter Zinsen berechnet, jedoch könne man keine weiteren Papiere kaufen. Wenn das Konto einen Bestand aufweist, besteht noch die Möglichkeit die Unterlagen nachzureichen.

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Immobilienkauf als Geldanlage: Ein- oder Zweifamilienhaus kaufen

5. Januar 2012

Immobilie als Geldanlage - flickr.com/DAVINCI Haus

Wer sein Geld in Sachwerte investieren möchte, für den stehen Immobilien hoch im Kurs. Allerdings ist aufgrund der Größe des Investments und der eigentlich langfristigen Bindung schon eine gründliche Recherche erforderlich, um die beste Investmentalternative zu finden. Bei der Entscheidung zwischen Ein- oder Zweifamilienhaus gibt es einige bedeutende Gesichtspunkte.

Unterschiedliche Risikostreuung bei beiden Varianten
Wer eine Immobilie kauft, dessen wesentliche monatliche Erträge entstehen aus den jeweiligen Mieteinnahmen. Eine pünktlich gezahlte Miete eines solventen Mieters ist dabei Voraussetzung für die Erzielung von Einnahmen. Bei einem Einfamilienhaus ist nur ein einziger Mieter die Einkommensquelle, bei einem Zweifamilienhaus verteilt sich das Risiko der Einnahmensicherung auf zwei unterschiedliche Mieter. Deshalb ist aus der Risikoperspektive her gesehen das Zweifamilienhaus die sicherere, weil das Risiko verteilende Alternative. Bei einem Einfamilienhaus erhält man meist entweder alle geplanten Mieteinnahmen oder gar keine mehr.

Es kommt auf den Einkaufspreis ein
Ein weiterer wesentlicher Bestimmungsfaktor für die eigene Rendite beim Kauf eines Einfamilienhauses oder eines Zweifamilienhauses ist aber das Verhältnis zwischen erzielbarer Miete und dem Kaufpreis bzw. der investierten Geldsumme. Hier gibt es aber keine eindeutige Faustregel, welche Alternative vorzuziehen ist. Allerdings sollte der Investor selbstbewusst dem Verkäufer gegenübertreten! Denn er sucht ja eine Geldanlage und keine unter Umständen emotionsbeladenen vier Wände für die eigene Zukunft. Also sollte der Investor hart und gründlich verhandeln und sich durch entsprechende Recherchen rechtzeitig über die Bodenpreise, die inneren Werte der Häuser und die ortsübliche Miete informieren. Dann bekommt der Verkäufer sehr schnell den Eindruck einem interessierten Kunden gegenüber zu stehen, der auf gleicher Augenhöhe verhandelt. Es gibt also leider keine Faustregel oder -formel, welcher Immobilientyp für Investitionen besser geeignet ist!

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Anlageimmobilien günstig über Zwangsversteigerungen erwerben

21. Oktober 2011

Zwangsversteigerung bei Immobilien

Zwangsversteigerung bei Immobilien - flickr/The-Lane-Team

Ohne Vorbereitung wird es ein Reinfall
In den letzten Jahren ist die Zahl von zwangsversteigerten Immobilien in Deutschland rapide angestiegen. Ein Schnäppchen ist gar nicht so unwahrscheinlich, da viele Objekte bis zu 30% unter dem geschätzten Verkaufswert versteigert werden. Trotzdem sollten vorab einige Dinge beachtet werden, damit der Traum vom Eigenheim kein Alptraum wird.

Der erste Blick kann täuschen, daher ist es ratsam sich vorab genau über die Immobilie zu informieren. Der Grundbuchauszug, der über die Versteigerungsakte im Gericht eingesehen werden kann, enthält wichtige Informationen rund um eingeschränkte Nutzungsrechte oder Einträge bezüglich Lebenslangen Wohnrecht. In dieser Akte befindet sich ebenfalls das Wertgutachten, welches unter anderem Informationen zum Bauzustand enthält.

Auf den ersten Blick folgt die genauere Betrachtung in Form einer Innenbesichtigung, sofern die aktuellen Besitzer damit einverstanden sind, was nicht immer gewährleistet ist. Vor Ort kann man sich einen realen Eindruck über den Zustand und Mängel informieren. In jedem Fall sollte ein Baufachmann hinzugeholt werden, da dieser Mängel eher erkennt.
Vor Häusern, wo die aktuellen Eigentümer, einer Besichtigung nicht zustimmen, sollten stets Vorsicht gelten, sonst kann leicht vorkommen, dass man nach dem Kauf ein heruntergewirtschaftetes Haus oder Vorbesitzer hat, die das Haus nicht freiwillig verlassen. Schließlich gibt nicht jeder gerne und freiwillig seinen Traum von den eigenen vier Wänden auf.

Bevor es an die Ersteigerung einer seriösen Immobilie geht, sollte die Finanzierung geklärt sein. Bei einer Zwangsversteigerung kommt es häufig vor, dass sich Bieter vor Ort mitreißen lassen und mehr bieten, als sie eigentlich können. Zudem kommen weitere Kosten für Notar oder Zinsen hinzu, die nicht vergessen werden dürfen. Ebenfalls sollte der Interessent beachten, ob es sich um einen Ersttermin oder einen Folgetermin handelt. Bei einem Ersttermin gibt es eine Regelung, die besagt, dass bei einem Höchstgebot ab 70% des Verkaufswertes der Meistbietenden, den Zuschlag erhält. Gebote zwischen 50-70% können vom Gläubiger abgelehnt werden. Bei Geboten unter 50% kommt es zu keiner Versteigerung. Es folgt ein neuer Termin, bei dem diese Grenzen nicht gelten. Gerade bei solchen Immobilien können absolute Schnäppchen ergattert werden.

Beachtet man diese wenigen, aber wichtigen Hinweise, dann wird eine Zwangsversteigerung zum Erfolg.

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Umfrage: Vertrauen der Anleger in Finanzberater sinkt weiter

7. Oktober 2011
cc by flickr/ Images_of_Money

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Spätestens seit der Finanzkrise haben viele Anleger ihr Vertrauen in die Finanzberater verloren. Nach einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity Worldwide ist dieses Vertrauen in Deutschland noch weiter gesunken. 38 Prozent der Befragten gaben dabei an, dass sie in den Jahren nach der Finanzkrise immer weniger ihren Beratern vertrauten als noch davor. Gut jeder Fünfte sprach von nur noch wenig bis hin zu gar keinem Vertrauen mehr.

Nur 13 Prozent sind immer noch voll und ganz von ihrem Berater überzeugt. Dieser Wert lag jedoch vor der Krise auch nur bei 16 Prozent. Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass in ihren Augen Finanzberater nur eigene Interessen verfolgen oder diese zumindest in die Beratung einfließen lassen. So können sich inzwischen die Hälfte aller Anleger vorstellen, den Berater zu wechseln. Auch die mangelnde Transparenz bei den Gebühren fiel den meisten negativ auf.

So sinkt die Anzahl derer, die sich überhaupt noch beraten lassen, was nur noch gut zwei Drittel der Anleger tun. Der Rest verzichtet vollständig auf eine Beratung und recherchiert selbst im Netz oder anhand der eingeführten Produktinformationsblätter. So entscheiden sich diese auch selbständig für oder gegen ein Finanzprodukt.

56 Prozent der Befragten entschieden sich hingegen für eine Beratung bei ihrer Bank, 15 Prozent für einen Online-Broker und neun Prozent für einen unabhängigen Finanzberater. Viele Anleger sind aufgrund des gesunkenen Vertrauens darüber hinaus immer weniger bereit ein Honorar für die Beratung zu zahlen. Sprachen sich im vergangenen Jahr noch 51 Prozent für ein Beratungshonorar aus, sind es nun nur noch 35 Prozent.

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mybankrating: Bankberater online bewerten

30. September 2011
cc by flickr/ Stefan Baudy

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Ständig wachsen neue Finanzprodukte und -angebote wie Pilze aus dem Boden. Für den Kunden hat dies zur Folge, dass der Markt immer unübersichtlicher wird. Laien bleibt bei der Geldanlage daher meist nichts anderes übrig als dem Finanzberater zu vertrauen. Doch nicht zuletzt die Finanzkrise hat leider gezeigt, dass die Beratungen oft nicht zum Vorteil des Verbrauchers ablaufen. Das Bewertungsportal mybankrating möchte Kunden und Beratern die Möglichkeit zu einer besseren Kommunikation geben.

Auf mybankrating.de können Kunden nach einem Beratungsgespräch ihren Berater online bewerten. So nimmt man direkten Einfluss auf den Erfolg und natürlich vor allem die Qualität der Beratung. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob man einen Bankberater oder einen unabhängigen Finanzberater bewertet.

Kunden, die gerade auf der Suche nach einer guten Beratung sind, können wiederum von den Bewertungen anderer profitieren und so Berater vergleichen um für sich den besten zu finden. Auch die Berater haben schließlich und endlich die Chance von mybankrating zu profitieren, denn sie haben direkten Einblick in ihre eigenen Ratings und können Defizite aufdecken und Probleme verbessern. Über das interne Nachrichtensystem ist es zudem möglich, dass Berater und Kunden direkt in Kontakt treten.

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