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Archiv für die Kategorie ‘Geldanlage’

J.P. Morgan Asset Management – Erholung auf breiter Front?

21. Mai 2009

Aufschwung ist noch mit Vorsicht zu genieĂźen / US-Aktien bieten Chancen aus Bewertungsunterschieden

Frankfurt, 20. Mai 2009 – Die Experten von J.P. Morgan Asset Management sehen immer mehr Zeichen, dass sich der weltweite Abschwung verlangsamt: „Nicht nur die USA und Großbritannien, zuletzt veröffentlichten sogar die Eurozone und auch Japan Daten, die über den Konsenserwartungen lagen“, stellt Christian Preussner, Aktienexperte bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt, fest. So fielen beispielsweise die Einkaufsmanagerindizes in China, Großbritannien und Japan sowie den USA besser aus als erwartet. In den Vereinigten Staaten übertraf sogar das Verbrauchervertrauen die Erwartungen. „Inzwischen lässt sich an über 90 Konjunkturindikatoren eine Erholung ablesen und diese zeichnet sich nicht nur in den USA, sondern auf breiter Front ab“, erläutert Preussner. Er fügt allerdings hinzu, dass diesem Hoffnungsschimmer die enttäuschende Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in den USA gegenübersteht: Das reale BIP fiel im ersten Quartal stärker als erwartet um annualisiert 6,1 Prozent. Hintergrund war der drastische Rückgang der Lagerbestände und Investitionen. Dagegen entwickelte sich der Konsum überraschend stark – gefördert durch die Lockerung der Fiskalpolitik, die niedrigeren Hypothekenzinsen und den positiven Effekt des Ölpreisrückgangs. „Angesichts des nachweislichen Abbaus von Lagerbeständen wird immer wahrscheinlicher, dass das erste Quartal den Tiefpunkt des Zyklus markierte. In Anbetracht der massiven Konjunkturmaßnahmen, die weltweit eingeleitet wurden, sollten sich die Daten weiter erholen“, so der Experte.

Drei Faktoren dämpfen den Aufschwung

Aus der Anlegerperspektive stellt sich nun die Frage, wie nachhaltig und insbesondere wie deutlich der Aufschwung ausfällt. „Wir bleiben bei unserer Annahme, dass die Erholung eher zaghaft verlaufen dürfte und in der nächsten Zeit mit einer weiterhin erhöhten Volatilität der Märkte zu rechnen ist“, betont Preussner. So könnten drei wesentliche Faktoren einen rapiden, nachhaltigen Aufschwung behindern. Erstens sei zu erwarten, dass der Entschuldungsprozess der Banken und Privathaushalte noch mehrere Jahre anhalten werde. Während der Schuldenabbau im Bankensystem schon gut vorangekommen sei, habe er bei den Privathaushalten gerade erst eingesetzt. So ging die Verschuldung der US-Haushalte im vierten Quartal 2008 zum Vorquartal erstmals seit 55 Jahren zurück. Zum zweiten dürften die Kapitalengpässe im weltweiten Bankensektor wohl noch jahrelang weiter bestehen. Die Ergebnisse der Stresstests für die US-Banken verdeutlichten noch einmal, dass bei den Banken bis auf weiteres zusätzlicher Kapitalbedarf bestehen wird. Das bedeute aber auch, dass die Kreditvergabe in den nächsten Jahren verhaltener ausfallen werde als in der Vergangenheit, was wiederum die Wachstumsrate einschränke. Und drittens werde voraussichtlich in den nächsten zwei bis drei Jahren die fiskalische Zurückhaltung steigen. Denn fiskalische Anreize wurden in diesem Jahr hauptsächlich gegeben, um die Konjunktur anzutreiben. Die Bilanzen des öffentlichen Sektors seien nun deutlich geschwächt, nicht zuletzt da die Regierungen Verbindlichkeiten vom Privatsektor übernommen haben.

Wie nachhaltig ist die Erholung?

Für eine nachhaltige Aktienrallye muss sich laut Preussner zunächst bestätigen, dass die Konjunktur, der Gewinnzyklus der Unternehmen und das Bankensystem tatsächlich vor einer Erholung stehen. Es bedarf konkreter Anzeichen dafür, dass die Weltwirtschaft nach der Schadensbegrenzung langsam wieder auf den Wachstumspfad zurückkehrt und die Unternehmensgewinne die Talsohle erreicht haben. Nur unter dieser Voraussetzung sei eine langfristige Erholung möglich. Die positiven Signale dafür mehren sich aktuell und die Risikotoleranz der Anleger steigt: Der Credit Suisse Risk Appetite-Indikator, der noch im Februar auf einen Wert von -4,47 sank, hat sich von einem der tiefsten Niveaus seiner rund 28-jährigen Historie erholt und wagt sich inzwischen sogar in den positiven Bereich vor. Anleger zeigen sich also bereit, wieder in Anlageklassen wie Aktien zu investieren.

„Wir bleiben weiterhin vorsichtig optimistisch, denn es gilt für die Weltwirtschaft zunächst, die konjunkturellen Hürden zu überwinden. Für unsere Aktienanlagen bevorzugen wir deshalb die Regionen mit eher offensiver Liquiditätspolitik wie etwa die USA“, betont Christoph Bergweiler, Leiter des Vertriebsteams von J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Diese Märkte bieten Chancen für Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont, die bereit sind, sich den kurzfristigen Schwankungen auszusetzen: Die Aktienmärkte erholen sich in der Regel deutlich vor der Wirtschaft. Diese Erholungsphasen können unerwartet auftreten und sehr signifikant ausfallen, deshalb ist ein konkretes Timing schwierig. Managern mit einem disziplinierten Prozess und umfassendem Markt-Know-how sollte es jedoch derzeit gelingen, Zusatzerträge aus der immer noch vorherrschenden Irrationalität der Märkte zu generieren: „Aktuell sind außergewöhnlich hohe Bewertungsunterschiede zwischen den unterschiedlichen Aktien zu finden. Die Differenz zwischen gut und schlecht bewerteten Papieren erreicht derzeit historische Höchststände“, betont Bergweiler.

JPMorgan Funds – America Large Cap Fund
ISIN A (acc) USD: LU0210528849 / WKN A (acc) USD: A0DQHS
ISIN A (acc) EUR: LU0159042919 / WKN A (acc) EUR: A0HG2X
Auflegungsdatum: 1. April 1999
Fondsmanager: Garret Fish
Vergleichsindex: Russel Top 200 Total Return Net
Fondsvolumen (Stand 18.05.2009): 66,5 Millionen US-Dollar

JPMorgan Funds – US Select Equity Fund
ISIN A (acc) USD: LU0070214290 / WKN A (acc) USD: 987333
ISIN A (acc) USD (EUR hedged): LU0157182857 / WKN A (acc) USD (EUR hedged): 157155
Auflegungsdatum: 5. Juli 1984
Fondsmanager: Tom Luddy, Susan Bao
Vergleichsindex: S&P 500 Total Return Net
Fondsvolumen (Stand 18.05.2009): 808,7 Millionen US-Dollar

JPMorgan Funds – US Select 130/30 Fund
ISIN A (acc) USD: LU0292454872 / WKN A (acc) USD: A0MNV0
ISIN A (acc) USD (EUR hedged): LU0281482918 / WKN A (acc) USD (EUR hedged): A0MNVF
Auflegungsdatum: 5. Juli 2007
Fondsmanager: Tom Luddy, Susan Bao
Vergleichsindex: S&P 500 Total Return Net
Fondsvolumen (Stand 18.05.2009): 1.047,1 Millionen US-Dollar

Die umfangreichen Ressourcen von J.P. Morgan Asset Management für US-Aktienanlagen stellen einen entscheidenden Vorteil bei der Identifizierung von Unternehmen dar, die ein langfristiges Kapitalwachstum bieten können, sobald die Markterholung einsetzt. Die Gesellschaft kann auf das langjährige Know-how von 22 Large Cap-Analysten zurückgreifen, die auf den US-Markt spezialisiert sind. Dies ermöglicht ein umfassendes, langjähriges Research der Unternehmen im Anlageuniversum, das sich in wertvollen Anlageeinschätzungen niederschlägt. Dieses hausinterne Research nutzen die Fondsmanager, um die attraktivsten Aktien für das Portfolio zu selektieren.

Geldanlage

Oldtimer sind auch in Zukunft eine sichere und gute Wertanlage

21. Mai 2009

wertanlage-oldtimerOldtimer-Branche in Zahlen – Zweite KLASSIKWELT BODENSEE vom 21. bis 24. Mai 2009 präsentiert eine wirtschaftsstarke Branche: 4 Milliarden Euro Umsatz – 380 Aussteller – Steigerung um 26 Prozent

Jeder zweite Oldtimer-Fahrer holt seinen Liebling nur bei schönem Wetter aus der Garage: 54 Prozent der Besitzer erklärten in einer aktuellen autoclassic-Umfrage, das betagte Fahrzeug werde höchstens 5.000 Kilometer pro Jahr, also nur bei Sonnenschein oder bei besonderen Anlässen, bewegt. Der Markt für Oldtimer verzeichnet konstante Zuwächse: Mehr als 300.000 echte Oldies (Alter 30 plus) stehen schon in den Garagen, mehr als eine Million Youngtimer (Alter 20 plus) sind unterwegs. Laut Aussagen des Verbandes der Automobil-Industrie (VDA) ist in den nächsten Jahren mit einem deutlichen Anstieg zu rechnen.

“Wir können im Jahr 2025 mit 1,5 Millionen Fahrzeugen rechnen, die älter als 30 Jahre sind”, stellte Stefan Röhrig, VDA-Referat historische Fahrzeuge, in einem Pressegespräch im Rahmen der KLASSIKWELT BODENSEE fest. Im Jahr 2008 seien die Preise fĂĽr Oldtimer stabil geblieben. “Bei den groĂźen, internationalen Auktionen wurden 73 Prozent der angebotenen Oldtimer verkauft”, berichtete Stefan Röhrig. Vor allem seltene, hochpreisige Automobile sind eine gute Investition. In den letzten fĂĽnf Jahren seien die Preise zum Teil deutlich gestiegen. Einige Beispiele: Mercedes-Benz 300 SL: plus 85 Prozent, Ferrari Daytona: plus 116 Prozent. Das derzeit aktuell schwierige wirtschaftliche Umfeld wirkt sich sehr unterschiedlich auf den Oldtimermarkt aus. “Der Handel mit hochwertigen Fahrzeugen ist auch im laufenden Jahr 2009 unverändert”, stellte Stefan Röhrig fest. “Brot und Butter-Fahrzeuge”, die eher gĂĽnstigen Oldtimer, verkaufen sich eher schlechter. Mittelfristig könne sich die Situation auf dem Teilemarkt verschlechtern, weil gerade die Zulieferindustrie besonders unter der momentanen Wirtschaftskrise leide.

KLASSIKWELT BODENSEE: 26 Prozent Wachstum

Historische Fahrzeuge steigen trotzdem im Wert und bekommen deshalb auch einen attraktiven Auftritt: Die zweite KLASSIKWELT BODENSEE findet von Donnerstag, 21. bis Sonntag, 24. Mai 2009 auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt. Die Oldtimermesse kann von starken Wachstumsraten berichten: Mit 380 Ausstellern verzeichnen die Messemacher am Bodensee ein deutlich gestiegenes Interesse in der Szene: Um 26 Prozent ist die Zahl der Unternehmen gewachsen, die den Oldtimer-Liebhabern gleich mehrfachen Anlass zum Staunen und Schauen an Land, am Wasser und in der Luft bieten.

Starke Oldtimer-Branche

Die Oldtimer-Szene präsentiert sich auch als starke Wirtschaftskraft: Rund 4,6 Milliarden Euro jährlich erwirtschaften in Deutschland die rund 25.000 Beschäftigten in 2.300 Firmen des Gewerbes in der Oldtimer-Branche. Europaweit wird der Markt auf rund 16 Milliarden Euro geschätzt. Rund 275 Millionen Euro werden in Deutschland mit Privatverkäufen von Oldtimern umgesetzt. Die SIHA Ausstellungen und Promotion GmbH gibt an, dass für Fahrzeuge ab einem Alter von 25 Jahren jährlich im Durchschnitt knapp 1.200 Euro für Wartung, Reparaturen und Restaurierung ausgegeben werden. Der Wert der meisten Wagen liege unter 15.000 Euro. Zwischen 20.000 und 100.000 Euro müssen dagegen für gut erhaltene Modelle kalkuliert werden.

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Barclaycard Sicherheitspaket hilft arbeitslosen Kunden zurĂĽck in den Job

19. Mai 2009

Ab sofort beinhaltet das Sicherheitspaket vom Barclaycard Ratenkredit umfangreiche Unterstützung im Fall der Arbeitslosigkeit. Das Paket umfasst Bewerbungsberatung und -check genauso wie juristische Erstberatung und Arbeitszeugnis-Check sowie umfangreiches Informationsmaterial. „Als innovatives und verantwortungsbewusstes Unternehmen wollen wir unseren Kunden im Fall der Arbeitslosigkeit nicht nur finanzielle Absicherung anbieten, sondern sie auf den Weg zurück in die Beschäftigung unterstützen“, so Kai Kruse stellvertretender Leiter Kreditmarketing von Barclaycard. „Daher bieten wir unseren Kunden nun die Arbeitslosigkeit-Assistance von Cardif, Marktführer von Restkreditversicherungen, ohne zusätzliche Kosten an.“

Eine Studie zum Thema Assistance-Dienstleistungen bei Arbeitslosigkeit, beauftragt von Cardif, bestätigt den Schritt von Barclaycard, Hilfestellung bei Arbeitslosigkeit anzubieten. Untersucht wurde, wie Konsumenten das Zusatzangebot zum Sicherheitspaket einschätzen. Rund 50% der Befragten würden allgemeine Bewerbungsberatung, Bewerbungs-Check sowie juristische Beratung in Anspruch nehmen. Bewerbungsworkshops, Vermittlung an Personaldienstleister, Info-Booklet und Arbeitszeugnis-Check sind für knapp 40% interessant.

Bereits seit zehn Jahren arbeiten Barclaycard und Cardif intensiv zusammen. Cardif zahlt im Leistungsfall bei Tod, Arbeitsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit die fälligen Raten für den Kunden.

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Einstieg bei Porsche?

6. Mai 2009

Die Weltwirtschaftskrise bringt anscheinend nicht nur Verlierer mit sich, es kristallisieren sich vielmehr auch ganz klare Gewinner aus der Misere heraus.

Wer jetzt viel Geld hat, der kauft sich bei kränkelnden Unternehmen ein, die als renommiert gelten und weltweit trotz der Krise einen guten Ruf genießen.
Ein gutes Beispiel stellen hier die arabischen Länder dar. Ihr Interesse an europäischen Unternehmen, bevorzugt am deutschen Automarkt, scheint ungebrochen zu sein.

Katar, ein arabischer Staat am Persischen Golf, hat nun Interesse an Porsche geäußert. Verhandlungen und Gespräche laufen, laut Katars Ministerpräsidenten Scheich Hamas bin Jassem al-Thani sei es angeblich schon zu Treffen mit den entsprechenden Verhandlungspartnern gekommen. „Wir schauen uns das an, müssen aber noch eine endgültige Entscheidung treffen“, so Scheich Hamad bin Jassem al-Thani weiter.

Der gebeutelte deutsche Automobilhersteller der beliebten Luxusfahrzeuge nahm zu diesen Äußerungen bislang noch keine Stellung. Allerdings wies Porsche strikt die Meldungen zurück, dass Konzernchef Wendelin Wiedeking und Finanzchef Holger Härter aus den Geschäften abgelöst werden sollen. Alle weiteren Spekulationen seien haltlos und nicht realistisch.

Porsches Verschuldungen belaufen sich momentan auf rund zehn Milliarden Euro. Seit Porsches Einstieg bei VW vor dreieinhalb Jahren wurden die Schulden mehr und mehr zu einer drĂĽckenden Last.

Geldanlage

27.000 Euro pro Haushalt

4. Mai 2009

Das Karlsruher Institut fĂĽr Wirtschaftsforschung – KIWIFO – beobachtet ständig die Meldungen der Deutschen Bundesbank ĂĽber die Geldmengenentwicklung in Deutschland. Dies ist vor allem deshalb interessant, weil die Geldmenge unmittelbar Aufschluss ĂĽber die Kaufkraft der Bevölkerung innerhalb Deutschlands widerspiegelt und zugleich den objektiven Vergleich mit der individuellen Kaufkraft ermöglicht.

Nach den jüngsten Zahlen vom März 2009 liegt die sogenannte Geldmenge M1 nun bei 27.324 Euro pro Haushalt. Dies sind 2.971 Euro oder 12,2 % mehr als im März des letzten Jahres.

Die Geldmenge M1 besteht aus dem umlaufenden, also nicht in den Banken befindlichen, Bargeld sowie den Giro- und Tagesgeldkontoguthaben. Die Geldmenge M1 zeichnet sich dadurch aus, dass sie unmittelbar als Zahlungsmittel fungiert und damit Voraussetzung für eine funktionierende Binnen- und Außenwirtschaft ist. Nicht enthalten sind z. B. Sparguthaben und jegliche andere Vermögenswerte.

Das bedeutet, dass ein Haushalt (einschließlich der zu ihm gehörenden Unternehmen oder Unternehmensanteile), der eine mittlere Geldmenge besitzt, aktuell über 27.324 Euro reine Zahlungsmittel verfügt. Nach Schätzungen des KIWIFO besitzen 96 % der Haushalte in Deutschland deutlich weniger als diese mittlere Kaufkraft und gehören damit streng genommen nicht zur Mittel- oder Oberschicht.

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