Schon seit längerem wird in Deutschland über den biometrischen Fingerabdruck und Co. Gesprochen. Doch nun rückt auch das sogenannte FingerPayment in greifbare Nähe.
Auf der CeBit in Hannover hat das Hamburger Unternehmen Dermalog dieses Verfahren nun genauer vorgestellt und es wurde sogar bereits in einem Supermarkt getestet…
Durch das FingerPayment soll das Bezahlen an der Kasse in Zukunft einfacher und vor allem schneller werden, denn statt die ec-Karte herauszukramen, die PIN einzugeben oder zu unterschreiben, legt man einfach seinen Zeigefinger auf ein entsprechendes Feld. Das wars.
Beim ersten Bezahlen werden dazu natürlich erst einmal die Fingerabdrücke mit der ec-Karte eingescannt und dann im System registriert. Laut Dermalog gäbe dies mit dem Datenschutz auch kein Problem, da hinter jedem Kunde nur eine Referenznummer stehe und man so nie genau wisse, wer sich dahinter verbirgt. Naja, und das kann man nicht knacken?
Wir können uns also schon einmal auf die nächsten Datenskandale vorbereiten… Dass das FingerPayment bald kommt scheint nämlich ziemlich sicher.
Durch Kreditkartenbetrug entstehen in jedem Jahr Schaden von rund 150 Millionen Euro. Die Diebe werden immer dreister und auch gerissener. Sei es nun der PIN wird beim Eingeben im Laden einfach ausgespäht oder sie kommen online durch zum Beispiel einen Einkauf in einem unsicheren Shop an die Daten.
Meist steht man dem hilflos gegenüber und kann nur hoffen, den Betrug rechtzeitig zu merken. Doch nun kann man sich auch dagegen versichern. Als erste Anbieter auf dem Markt bietet CosmosDirekt einen sogenannten Konto-Schutzbrief an.
Dieser soll alle möglichen Schäden absichern, vom Missbrauch beim Zahlen mit Kredit- oder Bankkarte, beim Onlineshopping oder auch beim Geldabheben.
Und er ist auch gar nicht teuer: Singles zahlen nur 24 Euro im Jahr, Familien 34 Euro. Also, am besten mal informieren, ob er für einen in Frage kommt. Ach ja, und einen passenden Spot gibts dazu natürlich auch noch:
Die meisten kennen das Problem: Man braucht dringend Bargeld und findet einfach keinen Automaten seiner Bank. Da haben die großen Banken schon ein weltweites Filialnetz und dann ist doch keine in der Nähe, wenn man eine braucht. Also bleibt einem nichts anderes übrig als den Automaten einer anderen Bank zu benutzen und das kann bekanntlich teuer werden.
Im Rahmen einer Untersuchung wurden aktuell 200 Banken hinsichtlich ihrer Gebührenpolitik miteinander verglichen. Im Durchschnitt verlangen Banken für das Abheben am Automaten mit der ec-Karte einer Fremdbank 5,64 Euro. Im letzten Jahr lag der Durchschnitt noch bei 5,14 Euro…
Zehn Banken knackten sogar den Rekord und verlangen für den “Service” ganze zehn Euro!
Vor dem Abheben bei einer Fremdbank also unbedingt den Preisaushang genau beachten!
Ach ja, und noch immer gibt es Probleme mit so manchen Chips auf den Geldkarten. Millionen Chips haben den Jahreswechsel nicht verkraftet und die Bankkunden konnten sie nicht benutzen. Nach und nach schaffen es die Banken die defekten Chips zu reparieren, denn vor allem mit dem Zahlungsverkehr im Ausland gibt es noch einige Probleme.
Vor kurzem berichteten wir an dieser Stelle von den Volksbanken und Raiffeisenbanken, die Geldautomaten mit einer speziellen Reparaturfunktion aufstellten.
Nun zieht auch die Postbank nach. Ab sofort können Kunden ihre defekten Chips automatisch beim normalen Geldabheben reparieren lassen.
Wo sich einer der 1.600 Automaten in Ihrer Nähe befindet können Sie auf der Seite der Postbank abfragen. Einfach in der Suchfunktion zusätzlich “Nur Geldautomaten mit Chipreparatur” auswählen et voilà .
In den nächsten Wochen werden auch noch die Sparkassen nachziehen und dann wäre nach und nach das Problem hoffentlich vollständig behoben…
Für etliche deutsche Bankkunden war es eine nicht ganz so tolle Überraschung zum neuen Jahr. Etliche ec-Karten funktionierten auf einmal nicht mehr. Grund dafür war ein Herstellerfehler beim Chip. Die Karten konnten so schnell meist gar nicht auf einen Schlag ersetzt werden und so waren die Bankgeschäfte für manche in den letzten Wochen ein wenig chaotisch. Nun kommen die ersten Chip-Updates um das Problem endgültig aus der Welt zu schaffen.
Dieses Update kann man schnell und einfach am Geldautomaten erledigen. Für Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken wird das Update bereits in der ersten Februarwoche an den ersten Geldautomaten möglich sein. Die anderen Banken folgen.
Die Korrektur des fehlerhaften Karten-Chips erfolgt automatisch und innerhalb weniger Sekunden, während der Kunde seine Karte am Geldautomaten einsetzt: Ein Begrüßungsbildschirm informiert, dass dieser Automat fehlerhafte Chipkarten aktualisiert. Nach der PIN-Eingabe erfährt der Kunde, ob seine Karte einen fehlerhaften Chip enthält. Wenn ja, korrigiert der Geldautomat den Fehler mit der Bildschirmanzeige: “Ihre Chip-Karte wird aktualisiert”. Anschließend erscheint eine Information über die erfolgreiche Aktualisierung der Karte und die Bargeldauszahlung kann wie gewohnt abgeschlossen werden. Kunden, deren Karte in Ordnung ist, erhalten eine entsprechende Meldung. Für Karteninhaber anderer Institute ändert sich nichts. Sie können den Geldautomaten wie gewohnt mit ihrer Karte nutzen.