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Archiv für die Kategorie ‘Immobilien’

Euro-Hoch senkt Preise von USA Immobilien um weitere 10%

21. Mai 2009

Durch den Anstieg des Euro gegenĂŒber dem US-Dollar auf fast $1,38 hat sich in den vergangenen Wochen die AttraktivitĂ€t von USA Immobilien fĂŒr Kaufinteressenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz noch einmal deutlich erhöht.

Bereits durch die vorangegangenen PreisabschlĂ€ge bei USA Immobilien werden heute QualitĂ€tsobjekte mit 30% und mehr Nachlass gegenĂŒber 2005 und 2006 verkauft. In einzelnen Regionen sind bei bestimmten Objekten, wie z.B. bei Eigentumswohnungen in Miami und Ft. Myers, teilweise sogar NachlĂ€sse von ĂŒber 50% zu verzeichnen. Nun kommt noch einmal ein zusĂ€tzlicher WĂ€hrungsvorteil mit ins Spiel, der ausschliesslich Interessenten aus der Eurozone zum Vorteil gereicht.

„Wir stellen allerdings in den letzten Wochen eine beginnende ZurĂŒckhaltung in Sachen PreiszugestĂ€ndnisse durch die VerkĂ€uferseite fest“, erklĂ€rt Alice Stuebling-Salm, Inhaberin von Homes and Ranches, LLC, einem der fĂŒhrenden Immobilienunternehmen mit deutschsprachiger Kundenbetreuung in den USA. „Durch das in den USA implementierte MLS-System können wir jedoch nachvollziehen, wie die Preishistorie einer Immobilie war und dementsprechend fĂŒr unsere Kunden wichtige Informationen bei der Preisverhandlung nutzen“.

Wie die Erfahrung aus der Vergangenheit zeigt, erhöhen viele VerkĂ€ufer zum Ende einer Rezessionsphase ‘versuchsweise’ ihre Nachfragepreise, um die FlexibilitĂ€t des Marktes zu testen. In fast allen FĂ€llen kann jedoch ein guter Fachmakler den ursprĂŒnglichen, niedrigeren Preis beim Erwerb der Immobilie ausfindig machen und verhandeln.

Hinzu kommt, dass die Leistungen eines in den USA lizensierten Maklers landesĂŒblich fĂŒr die KĂ€uferseite kostenlos ist. Der fachliche Rat eines deutschsprachigigen US-Maklers zahlt sich daher ohnehin umgehend aus.

„Bereits in den 90er Jahren haben wir feststellen mĂŒssen, dass Kaufinteressenten zuwarten wollten, bis sie sicher waren, dass die Immobilienpreise nicht mehr weiter fallen“, bemerkt Kris Olschewski, Lizensierter Broker in Florida und deutschsprachiger Immobilien-Finanzierungsexperte. „Das kann aber, wenn sich der Markt beginnt zu drehen, auch schnell daneben gehen. Wir empfehlen daher zumindest die Suche nach einer geeigneten und werthaltigen Immobilie und dem Immobilienkauf möglichst umgehend zu beginnen“.

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Immobilie: Ausland Spanien

7. Mai 2009

Viele Deutsche sind gerade im Alter nach Spanien ausgewandert. Zu diesem Zeitpunkt war das Land weit gĂŒnstiger als Deutschland. Man war der Meinung, den perfekten Ort fĂŒr den letzten Lebensabschnitt gefunden zu haben. Prinzipiell hat sich daran nichts geĂ€ndert. Die postitiven Seiten Spaniens sind auch bis heute ein guter Grund, in das Land zu ziehen. Gerade da es mit der EuropĂ€ischen Union weit einfacher geworden ist, in einem Nachbarstaat zu wohnen. Einzig und allein die Preisgestaltung, sprich die Lebenshaltungskosten, sind drastisch gestiegen. Vom billigen Leben in Spanien kann also nicht mehr die Rede sein. Viele alte Menschen wĂŒrden daher auch gerne wieder zurĂŒck nach Deutschland, haben allerdings eine Teuerungsrate gar nicht erst eingeplant. So leben sie zwar in einer wunderschönen Region, nur reicht das Geld nicht mehr. Schon gar nicht fĂŒr ein ZurĂŒckziehen nach Deutschland. So kann man aus diesem Sachverhalt natĂŒrlich viel lernen.
Mag es in einigen Regionen Europas noch sehr gĂŒnstig sein – ob in Ungarn, in der TĂŒrkei u.s.w. -, es gibt keine Garantie fĂŒr derartige Presigestaltungen in der Zukunft.

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Schleichender Aufschwung

26. April 2009

„Es geht wieder bergauf, insbesondere fĂŒr Frankfurt“, das ist zumindest das Fazit des Immobilienforums „Immobilien 2009“, welches am Dienstagabend von der Kanzlei Buse Heberer Fromm, der BSA Real Estate GmbH sowie der Engel & Völkers Commercial GmbH im Mercedes-Benz Spot in Frankfurt veranstaltet wurde.

Zusammen mit OberbĂŒrgermeisterin Dr. Petra Roth diskutierten Dr. Gertrud R. Traud (Chefvolkswirtin der Helaba, Landesbank Hessen-ThĂŒringen), Felix von Saucken (Engel & Völkers Commercial) und Einar Skerven (BSA Real Estate GmbH) ĂŒber den Immobilienstandort Frankfurt am Main. Moderiert wurde die Veranstaltung von Klaus Beine, Partner der Kanzlei Buse Heberer Fromm und PrĂ€sidiumsmitglied des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA). Die zahlreich erschienenen GĂ€ste konnten von der OberbĂŒrgermeisterin vernehmen, dass „Frankfurt gut in der Krise aufgestellt ist und gestĂ€rkt aus ihr hervorgehen wird“. Roth hofft, neue Unternehmen in die Mainmetropole zu locken, wobei die gute Infrastruktur der Stadt Ihrer Meinung nach ein großer Wettbewerbsvorteil ist.

In diese Infrastruktur wird die Stadt Frankfurt im Jahr 2009 rund 600 Mio. EUR investieren – genauso viel wie MĂŒnchen, das im Vergleich zu Frankfurt drei Mal grĂ¶ĂŸer ist. „Erste Erfolge sind schon zu verzeichnen, denn in den Zeiten der Krise kehren zunehmend Unternehmen aus Eschborn nach Downtown Frankfurt zurĂŒck“, so die OberbĂŒrgermeisterin. Ferner verwies sie auf das neue Einkaufszentrum „MyZeil“ und die PlĂ€ne der DZ Bank, ein weiteres Hochhaus am Platz der Republik zu bauen. Schließlich verkĂŒndete Frau Dr. Roth auch: „Die EZB wird mit dem Neubau in Frankfurt bleiben, auch wenn es unklar ist, wann es losgeht“.

Die Chefvolkswirtin der Helaba, Frau Dr. Traud, konnte die Thesen der OberbĂŒrgermeisterin stĂŒtzen. Sie fĂŒhrte aus, dass Frankfurt im Vergleich zu den internationalen FinanzplĂ€tzen London und Paris in den letzten drei Jahren stark aufgeholt habe. Auch Frau Dr. Traud wollte nicht beschönigen, dass die Stadt Frankfurt durch die Finanzmarktkrise und die Lehman-Pleite gebeutelt ist, „aber es deutet sich ein schleichender Aufschwung an“, so die Chefvolkswirtin der Helaba. „Zwar war das 4. Quartal 2008 richtig schlecht und das erste Quartal 2009 wird richtig, richtig schlecht, doch der Boden ist erreicht“, so Traud weiter. GrĂŒnde hierfĂŒr sind unter anderem die Wirkung der „Medizin“, die die Staaten der Wirtschaft verabreicht haben. Ferner hat Deutschland gegenĂŒber LĂ€ndern wie den USA und Spanien keine Immobilienblase.

Felix von Saucken erinnerte daran, „dass die Investments- und Transaktionsvolumina, die im ersten Quartal 2009 erzielt wurden, dem Niveau vor den drei außergewöhnlich guten Jahren 2005, 2006 und 2007 entsprechen“. Die Branche mĂŒsse nun begreifen, „dass die gesunde NormalitĂ€t zurĂŒckgekehrt ist“, so der Immobilienexperte. Dabei sei zu beobachten, dass sich die Transaktionen aufgrund der Auswirkungen der Finanzkrise von Deals auf kleinere Investments verlagert haben.

Einar Skjerven, der schon im April 2008 voraussagte, dass die damalige AbkĂŒhlung nur der Anfang sei, verbreitete jetzt ebenfalls Optimismus: „Der Immobiliensektor erwacht langsam aus seinem Koma“. Er sehe die Jahre 2009 und 2010 zur Sondierung der Möglichkeiten fĂŒr lukrative Investments und möchte festhalten, „dass ein Silberstreif am Horizont zu sehen ist“. Es seien schwierige Zeiten, aber auch diese bieten durchaus Chancen. „Alles wird gut!“ Man wurde dem Titel der Veranstaltung gerecht.

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Flucht in Immobilien – rette sich wer kann?

19. April 2009

Die Nachfrage nach privaten Wohnimmobilien zieht an. Denn das Thema Inflation hat sich herumgesprochen.

Wer die Aussagen des Direktors des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) nicht anzweifelt, muss handeln. Und zwar schnell. Denn Thomas Straubhaar, nebenbei Professor fĂŒr Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik hat laut Fokus im Zusammenhang mit der Finanzkrise in der Ausgabe 9/2009 folgende Aussage getroffen:

„Erst sind die Aktiendepots abgestĂŒrzt, als NĂ€chstes sind die Sparvermögen dran. Wer kann, sollte in Sachwerte wie Immobilien fliehen.“

Über seine EinschĂ€tzung zum Thema Inflation haben wir in unserer Ausgabe vom 28.3.2009 berichtet.

Private Wohnimmobilien bieten nicht nur einen guten Inflationsschutz, sie könnten auch unabhÀngig davon an AttraktivitÀt gewinnen.

Denn die Anzahl der Baugenehmigungen ist auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Gerade bei Mietwohnungen ist vor allem in den attraktiven BallungsrĂ€umen und deren Umland in den letzten Jahren ein erheblicher Mangel „produziert“ worden. Das deutet auf anziehende Mietniveaus hin. Das Analysehaus Feri analysiert regelmĂ€ĂŸig das Potential verschiedener Immobilienstandorte. Eine Übersicht ĂŒber die Prognosen der Bad Homburger entnehmen Sie bitte folgendem Link:

=> Prognose fĂŒr 22 deutsche GroßstĂ€dte.

Wer in Wohnraum investieren möchte, sollte in jedem Fall die ewig gĂŒltigen Kriterien eines sinnvollen Immobilienkaufs beherzigen:

Lage: Wenn Sie auf der Suche nach einer Immobilie sind, werden Sie immer wieder auf Menschen stoßen, die Ihnen (geleitet von nennenswerten monetĂ€ren Anreizen) auch schlechte Lagen verkaufen wollen. Das zentrale Argument: „Sie mĂŒssen ja nicht selbst einziehen!“ Meiden Sie diese Menschen! ÜberprĂŒfen Sie persönlich das Umfeld und die Infrastruktur. Versetzen Sie sich in Ihre zukĂŒnftigen Mieter und kaufen Sie nur dann, wenn Sie die Immobilie in diesem Fall auch gerne selbst beziehen wĂŒrden.

Bausubstanz: Gehen Sie hier keine Risiken ein und investieren Sie im Zweifel lieber im Vorfeld in ein SachverstĂ€ndigengutachten, als spĂ€ter in unvorhergesehene Instandsetzung. So manche rosige „TrĂ€gt-sich-alles-von-selbst-Kalkulation“ wurde durch unvorhergesehene Renovierungs- oder Sanierungsaufwendungen nachhaltig zerschossen. Bei Neubauvorhaben sollten Sie sich Anbieter und Referenzen gut ansehen. Eine Insolvenz des BautrĂ€gers in der Bauphase kann die ursprĂŒngliche Kostenkalkulation in ungeahnte Höhen treiben. Eine Bank-FertigstellungsbĂŒrgschaft kann Sie hiervor schĂŒtzen.

Mietrendite: Setzen Sie die erzielbare Nettomiete ins VerhĂ€ltnis zum eingesetzten Kapital und Sie erhalten Ihren „Return on Investment“. Wenn Sie nicht so sehr auf die Wertsteigerung der Immobilie setzen wollen, sollten Sie eine Mietrendite in Höhe von mindestens 4% anstreben.
Das aktuelle Umfeld ist allemal gĂŒnstig. Die Finanzierungszinsen sind historisch niedrig. Darlehen mit 10-jĂ€hriger Zinsbindung werden momentan ab 4,18% effektiv angeboten, die KFW fördert gar energieeffizientes Bauen seit dem 1.4.2009 mit 10-Jahres-ZinssĂ€tzen ab 2,27% effektiv.

Bei einem Eigenkapitaleinsatz von 20% bis 30% und einer Mietrendite ĂŒber 4%, lassen sich dann tatsĂ€chlich Finanzierungen konstruieren, bei denen Zins und Tilgung weitgehend durch die Mieteinnahmen getragen werden.

So kann die Inflation kommen. Im Idealfall verschafft sie Ihnen eine hohe Zusatztilgung fĂŒr das aufgenommen Darlehen und zusĂ€tzliche Mieteinnahmen durch Indexierung der vereinbarten Miete an die Preissteigerung.

Falls Sie diese Traumkombination (eine kreditfinanzierte Immobilie) schon haben und ihre Zinsbindung in den nÀchsten Jahren auslÀuft, sollten Sie sich die aktuellen Finanzierungskonditionen mittels Forward-Darlehen sichern. Denn die Inflation wird auch die Zinsen nach oben treiben. Und das könnten Sie sich sparen.

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