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Archiv für die Kategorie ‘Investmentfonds’

Stiftung Warentest: Beipackzettel bei Investmentfonds mit falschem Risiko

27. September 2011
50-Euro-Scheine cc by flickr/Public Domain Photos

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Seit Juli dieses Jahres müssen die Verbraucher zu jedem Finanzprodukt einen Beipackzettel erhalten. Dieser soll die wichtigsten Fakten rund um das Produkt klar und verständlich zusammenfassen und dabei auch über das Risiko aufklären. Die Stiftung Warentest hat sich diese Produktinformationsblätter einmal genauer angesehen. Dabei zeigte sich, dass die meisten durchaus übersichtlich und verständlich sind, jedoch fanden sie in einem Bereich auch eine deutliche Schwäche.

Sind die anderen Beipackzettel in der Regel in Ordnung, trifft dies nicht auf solche für Investmentfonds mit Währungsrisiko zu. Hier würde das Risiko nicht richtig betitelt werden. So bewerten die meisten Anbieter solche Fonds mit der niedrigsten Risikostufe, was jedoch laut Stiftung Warentest nicht der Realität entspricht.

Als Beispiel nennen die Tester den Geldmarktfonds UniMoneyMarket:USD der Fondsgesellschaft Union Investment. Dieser legt in US-Dollar an und wird mit der niedrigsten der insgesamt sieben möglichen Risikostufen bewertet. Wenn man in Dollar rechnet, mag diese Einschätzung auch nicht falsch sein, jedoch wird auf dem Beipackzettel nicht erwähnt, dass Anleger, die in Euro investieren, das volle Wechselrisiko tragen. Die Stiftung Warentest würde daher eher eine Einstufung in Risikoklasse fünf vorschlagen und fordert generell eine Überarbeitung der Beipackzettel für Investmentfonds mit Währungsrisiko.

Anlegerschutz, Investmentfonds , , ,

Fondsgesellschaften wollen mit großer Kampagne Image der Investmentfonds aufbessern

6. Oktober 2010
Ein Motiv der Kampagne

Ein Motiv der Kampagne

Spätestens seit der Finanzkrise stehen Invetsmentfondsgesellschaften nicht gerade hoch im Ansehen der Bürger. Dies will man nun ändern und zwar durch eine groß angelegte Kampagne, die das Image von Investmentfonds wieder aufpolieren soll.

Die Fondsgesellschaften berufen sich auf eine Studie, wonach die meisten Deutschen in Sachen Geldanlage verunsichert sind, da sie zu wenig darüber wissen. Unter dem Motto „Investmentfonds. Nur für alle“ will man dies ändern und medial erklären, was ein Investmentfonds ist und warum es in ihren Augen eine gute Geldanlage ist.

Nach eigenen Angaben sollen durch die auf drei Jahre angelegte Kampagne Hemmschwellen abgebaut, Berührungsängste genommen und verständlich informiert werden. Fragt sich nur, ob ausgerechnet eine Werbekampagne gut für wachsendes Vertrauen ist. Taten wären wohl in vieler Augen besser… Einen Blick kann man darauf auf www.nur-fuer-alle.de werfen.

Wenn Sie sich für Fonds interessieren, können Sie im Übrigen über den kostenlosen Fondsvergleich eine passende Anlage finden.

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Investmentfonds und die Einkommenssteuererklärung

21. Mai 2010

Die Abgeltungssteuer macht vielen Anlegern das Ausfüllen der Einkommenssteuererklärung ein wenig leichter. Wer sein Geld in Investmentfond angelegt hat, muss diese nämlich nicht mehr extra in der Steuererklärung in der Anlage KAP angeben, da die Kursgewinne und Dividenden bereits von der Bank als Quellensteuer abgeführt wurde.

Doch wie immer gibt es hier auch Ausnahmen, die dem Steuerzahler zum Teil am Ende auch Vorteile bringen können. In folgenden Fällen muss man trotz Abgeltungssteuer seine Erträge aus Investmentfonds angeben:

Wer im Besitz von ausländischen thesaurierenden Fonds ist oder ein Depot im Ausland hat, muss diese in der Steuererklärung nennen. Dies gilt ebenso, wenn man seiner Depotbank seine Kirchensteuerpflicht nicht mitgeteilt hat oder aufgrund des persönlichen Steuersatzes die Günstigerprüfung beantragt hat um einen Teil der Abgeltungssteuer wiederzubekommen.

Wer hier noch Fragen hat oder Tipps wünscht, findet auf der Website der Allianz Global Investors den Ratgeber „Investmentfonds und Steuern. Informationen für den privaten Anleger“ mit etlichen Beispielen und Ausfüllhilfen.

Investmentfonds, Steuern , , , ,

Heike Faller: “Wie ich einmal versuchte, reich zu werden”

23. Juni 2009
"Wie ich einmal versuchte, reich zu werden" von Heike Faller © Dva

"Wie ich einmal versuchte, reich zu werden" von Heike Faller © Dva

Die vielfach preisgekrönte Journalistin Heike Faller spricht offen das aus, was wohl viele von uns heimlich träumen: Reich werden und zwar so schnell und einfach wie möglich.

Sie lässt sich also auf ein Experiment ein: 10.000 Euro in einem Jahr verdoppeln. Und so stürzt sich die absolute Börsenamateurin in das Abenteuer Investment. Als absoluter Laie vergräbt sie sich immer tiefer in die Mechanismen der Finanzmärkte.

Sie macht ein Jahr lang Pause von ihrem Job und widmet sich ganz dem Spekulieren und Handeln. Und schnell fährt sie aus Zufall und Glück ihre ersten Gewinne ein, dann verspekuliert sie sich wieder. Und als sie gerade auf dem absteigenden Ast zu sein scheint, kommt auch noch das: die größte Wirtschaftskrise seit 100 Jahren.

Nun begibt sich Faller in die Zentren der Macht, nach London, New York. Sie möchte wissen, wie es dazu kommen konnte. Bereitwillig erzählen ihr viele Insider von ihren Geschäften und Faller erkennt: Auch an fallenden Kursen kann man verdienen.

Am Ende setzt sie zu ihrem größten Abenteuer an: Investieren in Krisenregionen. Sie wirft alle ihre Skrupel über den Haufen und investiert im Irak in zerbombte Hotels. Und tatsächlich: Sie kann ihre Verluste wieder ausgleichen.

Was bleibt also von dem Experiment übrig? Ihr Geld hat sie nicht verdoppelt (1,5% Gewinn insgesamt), auch reich ist sie nicht geworden. Ihr Buch “Wie ich einmal versuchte, reich zu werden” ist wohl das beste Ergebnis. Ein mal komischer, mal nachdenklicher Bericht über die Welt der Finanzen und wie vor allem Laien sich darin zu bewegen versuchen.

Finanzen, Insiderhandel, Investmentfonds, Sparen , , ,

Tipp: Fondsdiscounter

16. Juni 2009

Wer sich in Sachen Fonds gut auskennt und im Prinzip genau weiß, welche Fonds in sein persönliches Anlageprofil passen, der kann in den meisten Fällen auf lange Beratung verzichten. Hier geht es vorrangig darum den Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen.

Das kann unter Umständen ganz schön ins Geld gehen. Jedoch, was nur wenige wissen, ist, dass viele Fonds zwar offiziell einen Ausgabeaufschlag haben, man aber genau dieselben Fonds auch ohne Aufschlag oder zumindest zu einem Rabatt von bis zu 95 % bekommt.

Hierfür sind die sogenannten Fondsdiscounter, oder auch Fondsshops genannt,  gut. Aus wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen dürfen die Fondsdiscounter diese Rabatte nur auf Anfrage herausgeben. Daher lohnt es sich einen der Discounter zu kontaktieren und sich ein Angebot machen zu lassen.

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