Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Investmentfonds’

Gr√ľnderhauptstadt Berlin

8. Dezember 2014

Die Gr√ľndung von neuen Unternehmen, sogenannte Startups, sind f√ľr eine starke Volkswirtschaft ein wichtiger Grundstein. Diesem Aspekt m√∂chte auch die Stadt Berlin Rechnung tragen. Ziel ist es die Hauptstadt Berlin attraktiver f√ľr Unternehmensneugr√ľndungen zu machen. Neue Unternehmen siedeln sich dort an, wo die Rahmenbedingungen sehr gut sind. Hierzu geh√∂ren Faktoren wie Infrastruktur des Standortes. Dazu z√§hlen insbesondere die Verkehrsinfrastruktur, der digitale Ausbau sowie die st√§dtebauliche Infrastruktur. Gerade junge Unternehmen k√∂nnen nur dann geeignete Fachkr√§fte gewinnen, wenn die Infrastruktur hervoragend ist. Neben der Infrastruktur ist auch die N√§he zu Universit√§ten und Hochschulen vorteilhaft. Somit kann eine Verzahnung der Hochschulen mit den Unternehmen stattfinden. Vielerorts werden in unmittelbarer N√§he zu den Hochschulen Gr√ľndercamps angelegt. Somit ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Forschung und Unternehmen gew√§hrleistet. Ein wichtiger Aspekt f√ľr global t√§tige Unternehmen ist die internationale Ausrichtung des Standortes. Besonders interessant sind Kommunen, in denen internationale Konzerne angesiedelt sind, und internationale Schulen vorhanden sind.


Initiativen der Stadt Berlin
Berlin hat diese Zeichen erkannt und hat zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Hochschulen eine Gesellschaft gegr√ľndet, die sich damit besch√§ftigt den Standort Berlin f√ľr Startups attraktiver zu machen. Innerhalb dieser Gesellschaft wurden Arbeitskreise geschaffen, die sich mit den einzelnen Themen wie Infrastruktur, Vernetzung, Internationalisierung, Venture Capital usw. besch√§ftigen. Das Besondere an diesen Arbeitskreisen ist, dass sie jeweils als Tandem arbeiten. Das bedeutet, dass die Arbeitskreise von je einem Vertreter der Institution und einem Gr√ľnder koordiniert werden. Gerade durch die Mitwirkung von Unternehmensgr√ľndern ist gew√§hrleistet, dass die notwendigen Aspekte zur Ansiedlung neuer Unternehmen im Mittelpunkt der jeweiligen Arbeitskreise stehen. Ziel der Arbeitskreise ist es, eine Analyse der derzeitigen Rahmenbedingungen durchzuf√ľhren. Dabei sollen Schwachpunkte herausgearbeitet werden, die dann durch eine Weiterentwicklung verbessert werden. Es soll jedoch nicht nur eine Analyse der derzeitigen Rahmenbedingungen erfolgen, Ziel dieser Initiative ist es auch neue Ideen zu entwerfen und bestehende Strukturen weiter zu entwickeln. Hierdurch soll f√ľr jedes Startupunternehmen Bedingungen geschaffen werden, die es dazu animieren sich in Berlin anzusiedeln.

Fazit
Berlin hat erkannt, dass es zur Ansiedlung neuer Unternehmen gewisser Rahmenbedingungen bedarf. Damit diese bestm√∂glich vorhanden sind, hat es mit der Institution "Berlin Startup Unit" einen wichtigen Schritt auf den Weg gebracht. Durch die Einbeziehung von Unternehmensgr√ľndern entwickelt es ein positives Image f√ľr Startups. Die Hauptstadt Berlin entwickelt sich somit zur Gr√ľnderhauptstadt Berlin.

Investmentfonds , ,

Stiftung Warentest: Beipackzettel bei Investmentfonds mit falschem Risiko

27. September 2011
50-Euro-Scheine cc by flickr/Public Domain Photos

cc by flickr/Public Domain Photos

Seit Juli dieses Jahres m√ľssen die Verbraucher zu jedem Finanzprodukt einen Beipackzettel erhalten. Dieser soll die wichtigsten Fakten rund um das Produkt klar und verst√§ndlich zusammenfassen und dabei auch √ľber das Risiko aufkl√§ren. Die Stiftung Warentest hat sich diese Produktinformationsbl√§tter einmal genauer angesehen. Dabei zeigte sich, dass die meisten durchaus √ľbersichtlich und verst√§ndlich sind, jedoch fanden sie in einem Bereich auch eine deutliche Schw√§che.

Sind die anderen Beipackzettel in der Regel in Ordnung, trifft dies nicht auf solche f√ľr Investmentfonds mit W√§hrungsrisiko zu. Hier w√ľrde das Risiko nicht richtig betitelt werden. So bewerten die meisten Anbieter solche Fonds mit der niedrigsten Risikostufe, was jedoch laut Stiftung Warentest nicht der Realit√§t entspricht.

Als Beispiel nennen die Tester den Geldmarktfonds UniMoneyMarket:USD der Fondsgesellschaft Union Investment. Dieser legt in US-Dollar an und wird mit der niedrigsten der insgesamt sieben m√∂glichen Risikostufen bewertet. Wenn man in Dollar rechnet, mag diese Einsch√§tzung auch nicht falsch sein, jedoch wird auf dem Beipackzettel nicht erw√§hnt, dass Anleger, die in Euro investieren, das volle Wechselrisiko tragen. Die Stiftung Warentest w√ľrde daher eher eine Einstufung in Risikoklasse f√ľnf vorschlagen und fordert generell eine √úberarbeitung der Beipackzettel f√ľr Investmentfonds mit W√§hrungsrisiko.

Anlegerschutz, Investmentfonds , , ,

Fondsgesellschaften wollen mit großer Kampagne Image der Investmentfonds aufbessern

6. Oktober 2010
Ein Motiv der Kampagne

Ein Motiv der Kampagne

Sp√§testens seit der Finanzkrise stehen Invetsmentfondsgesellschaften nicht gerade hoch im Ansehen der B√ľrger. Dies will man nun √§ndern und zwar durch eine gro√ü angelegte Kampagne, die das Image von Investmentfonds wieder aufpolieren soll.

Die Fondsgesellschaften berufen sich auf eine Studie, wonach die meisten Deutschen in Sachen Geldanlage verunsichert sind, da sie zu wenig dar√ľber wissen. Unter dem Motto ‚ÄěInvestmentfonds. Nur f√ľr alle‚Äú will man dies √§ndern und medial erkl√§ren, was ein Investmentfonds ist und warum es in ihren Augen eine gute Geldanlage ist.

Nach eigenen Angaben sollen durch die auf drei Jahre angelegte Kampagne Hemmschwellen abgebaut, Ber√ľhrungs√§ngste genommen und verst√§ndlich informiert werden. Fragt sich nur, ob ausgerechnet eine Werbekampagne gut f√ľr wachsendes Vertrauen ist. Taten w√§ren wohl in vieler Augen besser… Einen Blick kann man darauf auf www.nur-fuer-alle.de werfen.

Wenn Sie sich f√ľr Fonds interessieren, k√∂nnen Sie im √úbrigen √ľber den kostenlosen Fondsvergleich eine passende Anlage finden.

Investmentfonds ,

Investmentfonds und die Einkommenssteuererklärung

21. Mai 2010

Die Abgeltungssteuer macht vielen Anlegern das Ausf√ľllen der Einkommenssteuererkl√§rung ein wenig leichter. Wer sein Geld in Investmentfond angelegt hat, muss diese n√§mlich nicht mehr extra in der Steuererkl√§rung in der Anlage KAP angeben, da die Kursgewinne und Dividenden bereits von der Bank als Quellensteuer abgef√ľhrt wurde.

Doch wie immer gibt es hier auch Ausnahmen, die dem Steuerzahler zum Teil am Ende auch Vorteile bringen können. In folgenden Fällen muss man trotz Abgeltungssteuer seine Erträge aus Investmentfonds angeben:

Wer im Besitz von ausl√§ndischen thesaurierenden Fonds ist oder ein Depot im Ausland hat, muss diese in der Steuererkl√§rung nennen. Dies gilt ebenso, wenn man seiner Depotbank seine Kirchensteuerpflicht nicht mitgeteilt hat oder aufgrund des pers√∂nlichen Steuersatzes die G√ľnstigerpr√ľfung beantragt hat um einen Teil der Abgeltungssteuer wiederzubekommen.

Wer hier noch Fragen hat oder Tipps w√ľnscht, findet auf der Website der Allianz Global Investors den Ratgeber ‚ÄěInvestmentfonds und Steuern. Informationen f√ľr den privaten Anleger‚Äú mit etlichen Beispielen und Ausf√ľllhilfen.

Investmentfonds, Steuern , , , ,

Heike Faller: „Wie ich einmal versuchte, reich zu werden“

23. Juni 2009
"Wie ich einmal versuchte, reich zu werden" von Heike Faller © Dva

"Wie ich einmal versuchte, reich zu werden" von Heike Faller © Dva

Die vielfach preisgekrönte Journalistin Heike Faller spricht offen das aus, was wohl viele von uns heimlich träumen: Reich werden und zwar so schnell und einfach wie möglich.

Sie l√§sst sich also auf ein Experiment ein: 10.000 Euro in einem Jahr verdoppeln. Und so st√ľrzt sich die absolute B√∂rsenamateurin in das Abenteuer Investment. Als absoluter Laie vergr√§bt sie sich immer tiefer in die Mechanismen der Finanzm√§rkte.

Sie macht ein Jahr lang Pause von ihrem Job und widmet sich ganz dem Spekulieren und Handeln. Und schnell f√§hrt sie aus Zufall und Gl√ľck ihre ersten Gewinne ein, dann verspekuliert sie sich wieder. Und als sie gerade auf dem absteigenden Ast zu sein scheint, kommt auch noch das: die gr√∂√üte Wirtschaftskrise seit 100 Jahren.

Nun begibt sich Faller in die Zentren der Macht, nach London, New York. Sie möchte wissen, wie es dazu kommen konnte. Bereitwillig erzählen ihr viele Insider von ihren Geschäften und Faller erkennt: Auch an fallenden Kursen kann man verdienen.

Am Ende setzt sie zu ihrem gr√∂√üten Abenteuer an: Investieren in Krisenregionen. Sie wirft alle ihre Skrupel √ľber den Haufen und investiert im Irak in zerbombte Hotels. Und tats√§chlich: Sie kann ihre Verluste wieder ausgleichen.

Was bleibt also von dem Experiment √ľbrig? Ihr Geld hat sie nicht verdoppelt (1,5% Gewinn insgesamt), auch reich ist sie nicht geworden. Ihr Buch „Wie ich einmal versuchte, reich zu werden“ ist wohl das beste Ergebnis. Ein mal komischer, mal nachdenklicher Bericht √ľber die Welt der Finanzen und wie vor allem Laien sich darin zu bewegen versuchen.

Finanzen, Insiderhandel, Investmentfonds, Sparen , , ,