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Man ist es inzwischen ja fast schon gewöhnt, dass die Preise für Gas und Strom weiter und weiter steigen. Auch zu diesem Herbst hin werden wieder etliche Gasversorger ihre Preise erhöhen. Am Mittwoch teilte das Verbraucherportal Verivox mit, dass 90 Gasversorger zum August und September Preiserhöhungen angekündigt hätten. Diese würden im Schnitt bei elf Prozent liegen.
Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Gasverbrauch von rund 20.000 Kilowattstunden bedeute dies eine zusätzliche Belastung von 133 Euro jährlich. Begründet werden die Erhöhungen von den Versorgern wieder einmal durch die angestiegenen Beschaffungskosten.
Schon länger werfen Kritiker den Gaskonzernen vor, dass die Anpassungen immer nach oben gingen und dass die extra Gewinne abgeschöpft werden. Nach einer freiwilligen Absprache der Branche orientieren sich die Gaspreise im Wesentlichen am Ölpreis. Dies kann man selbst im Alltag beobachten: Wird Benzin an den Tankstellen über einen längeren Zeitraum immer teurer, kann man sich sicher sein, dass die Gaspreise folgen werden.
Zusätzlich werfen Kritiker den Konzernen eine zu geringe Transparenz vor. Verbraucher können im Falle einer Preiserhöhung reagieren und den Anbieter wechseln. Dazu lohnt sich ein genauer Preisvergleich im Internet wie beispielsweise auf Verivox.de.
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Spätestens seit der Revolution in Ägypten ist klar, dass dies auch Auswirkungen auf die westliche Welt haben wird. So trieben die Unruhen in Libyen den Ölpreis in der vergangenen Woche in die Höhe.
Am Freitag konnte man Höchststände verzeichnen. Jedoch entspannten sich diese auch erst einmal wieder, da Ölgigant Saudi-Arabien ankündigte, mögliche Engpässe ausgleichen zu wollen. Diese Entspannung hielt offenbar nicht lange an, denn bereits heute legen die Ölpreise wieder zu.
Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung kostete in der Früh 113,98 US-Dollar, was 1,84 Dollar mehr als am Freitag ist. Das Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate stieg um 1,68 Dollar auf 99,56 Dollar an. Kritiker befürchten nun gleichzeitig, dass die Unruhen in der arabischen Welt dazu benützt werden, eine erneute Preiserhöhung zum Beispiel bei den Spritpreisen zu rechtfertigen.
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E10 Logo
Durch eine neue Verordnung der Europäischen Union müssen die Mineralölkonzerne zur CO2-Einsparung beitragen. Der erste Schritt zu einer Senkung des CO2-Außstoßes ist die Einführung eines neuen
Biokraftstoffes mit der Bezeichnung E10 Anfang Februar 2011.
E10 steht für 10 Prozent Ethanol. Bisher durften Kraftstoffe nur einen Ethanol-Anteil von maximal 5 Prozent haben.
Die Europäische Union geht davon aus, dass mit dem neuen Kraftstoff der Ausstoß von Kohlendioxid stark verringert werden kann. Statt des Erdöls werden im neuen Super E10 zehn Prozent mehr Bio-Ethanol verbrannt. Beim verwendeten Ethanol handelt es sich schlicht um Spiritus aus Pflanzen und Getreide.
Die Autofahrer sind verunsichert. Schon die herkömmliche Anzahl von Kraftstoffen löste Verwirrung aus, mit einem zusätzlichen Benzin-Typ ist nun die Konfusion perfekt.
Eine Frage stellt sich den Verbrauchern immer wieder: Wird das Auto überhaupt mit dem neuen Kraftstoffen fahren? Einige Autohersteller haben schon Warnungen, gerade für ältere Modelle, herausgegeben. Der höhere Ethanol-Anteil könne in alten Fahrzeugen den Tank und andere Teile zerfressen. Laut Schätzungen von Automobilclubs können allein in Deutschland rund vier Millionen Autos nicht mit dem neuen Super Benzin fahren – etwa 10 % der Kraftfahrzeuge.
Einige Automobilclubs wie auch der ADAC sehen im neuen Kraftstoff aber auch eine neue Methode, um den Benzinpreis in die Höhe zu treiben. 13 verschiedene Tankstellen in ganz Bayern wurden auf den neuen Benzin-Typ getestet. Das Ergebnis war ernüchternd: In zwölf von 13 Tankstellen waren noch fünf Prozent Ethanol im ausgeschriebenen E10 vorhanden. Das heißt konkret: Der Kunde bezahlt zwar etwa fünf Cent mehr für sein Benzin, bekommt aber kein E10, sondern herkömmlichen Kraftstoff.
Umweltschützer warnen: E10 soll zwar laut EU den CO2-Ausstoß verringern. Dennoch ist der Kraftstoffbedarf aufgrund der geringeren Menge an Erdöl im Super E10 rund fünf Prozent höher als im herkömmlichen Super Benzin. Der CO2-Ausstoß ist zwar de facto geringer, dennoch muss mehr Kraftstoff getankt werden, womit nur eine Einsparung von zwei bis drei Prozent möglich ist.
Außerdem werden die Verbraucher übers Ohr gehauen. Denn über die Herkunft des Bio-Ethanols wird geschwiegen. In Südamerika wird vermehrt der Regenwald gerodet. Auf den dort entstehenden Flächen wird Zuckerrohr angebaut. Effektiver in der Ethanol-Gewinnung als Zuckerrüben, die in Europa angebaut werden. Ob der CO2-Ausstoß verringert wird, wenn die Autos weniger Erdöl verbrennen, unsere Regenwälder aber dafür abgeholzt werden, ist mehr als fraglich.
Rohstoffe, Verbraucherpreise, Ölpreis Benzinpreise, E10

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Ja, es ist für die meisten wohl keine große Erkenntnis, wenn der ADAC in diesen Tagen verkündet, dass wir Deutschen eindeutig zu viel für das Benzin zahlen. Die Preise sind mal wieder auf einem neuen Höchststand und man hat nicht das Gefühl, dass es sich so schnell bessern wird. Gleichzeitig hört man aber immer wieder von fallenden Ölpreisen.
Erschreckend und interessant zugleich sind in diesem Zusammenhang die aktuellen Zahlen, die der ADAC veröffentlicht: Koste danach ein Liter Benzin bereits einen Cent zu viel, zahlen die deutschen Autofahrer täglich 1,7 Millionen Euro mehr!
Nach den aktuellen Preisen bedeutet dies, dass Deutschlands Fahrzeugbesitzer jeden Tag 4,25 Millionen Euro zu viel für Benzin zahlen. Ja, so wird die Preispolitik doch verständlich… Laut des ADAC müsse das Benzin jedoch, gemessen an den gesunkenen Ölpreisen und dem US-Dollar, durchschnittlich 2,5 Cent günstiger sein. Da lohnt es sich ja doch schon fast, den Weg zur Arbeit zu Laufen anstatt zu fahren.
Ölpreis ADAC, Auto, Benzinpreis, Studie

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Die letzten Wochen waren durch Schnee, Eis und anhaltende Minustemperaturen geprägt. Langsam wird es nun zum Glück wieder etwas milder, doch Meteorologen rechnen schon bald wieder mit einer nächsten Kältewelle. Mit den eisigen Temperaturen steigt auch wieder die Nachfrage nach Heizöl.
Diese liegt in diesem Winter Medienberichten zufolge rund 20% höher als bei eher mittelkalten Wintern. Viele Haushalte bestellen also mehr Heizöl als eigentlich eingeplant. Dabei haben solche, die nicht rechtzeitig vorgesorgt haben meist das Nachsehen:
Zum Jahresende befand sich der Preis für Heizöl auf einem Rekordhoch. Rund 77 Euro kosteten im bundesweiten Schnitt100 Liter Heizöl bei einer Abnahme von 3.000 Litern, 15 Euro mehr als noch zum Jahresende 2009. Bis jetzt sind die Preise nur minimal gesunken.
Im Dezember hatten die Rohölpreise die Marke von 90 Euro pro Barrel (150 l) überschritten. Dies machte Produkte wie Diesel, Benzin oder Heizöl natürlich dementsprechend teuer. Hoffen wir, dass dieser Winter nicht so lange dauert, wie der im letzten Jahr!
Ölpreis Heizöl, Sparen, Winter