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Angesichts des Heraufsetzens des Rentenalters war zu erwarten, dass sich immer mehr Menschen fĂŒr einen vorzeitigen Eintritt in die Rente entscheiden. Die meisten von ihnen verzichten jedoch natĂŒrlich nicht aus Bequemlichkeit auf einen Teil ihrer Rente, sondern weil sie ihrer Arbeit aus körperlichen GrĂŒnden einfach nicht mehr nachkommen können.
Im Jahr 2011 sind laut Medienberichten, die sich auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung berufen, so viele Deutsche in FrĂŒhrente gegangen wie noch nie. Rund 700.000 Menschen bezogen 2011 zum ersten Mal Altersrente. Fast die HĂ€lfte von ihnen, rund 337.000, hatte noch nicht die damalige Regelaltersgrenze von 65 Jahren erreicht. 48,2 Prozent der neuen Rentner haben damit finanzielle EinbuĂen!
Einige Bereiche sind den Berichten zufolge besonders stark betroffen, wie zum Beispiel Erzieher, Krankenpfleger oder Arbeitnehmer im Dienstleistungssektor. Generell kann man beobachten, dass die Anzahl derer, die vor dem gesetzlich vorgesehenen Alter in Rente gehen, in den letzten Jahren immer weiter angestiegen ist.
Rente FrĂŒhrente, Geld, Studie

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Wir berichten an dieser Stelle immer wieder darĂŒber, dass Rietser-Sparer sich unbedingt regelmĂ€Ăig mit ihren VertrĂ€gen beschĂ€ftigen mĂŒssen und, wer keinen Dauerzulagenantrag gestellt hat, jĂ€hrlich rĂŒckwirkend die ZuschĂŒsse beantragen muss. Genau diesen Punkten kommen laut eines Berichts der âSĂŒddeutschen Zeitungâ, der sich auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken stĂŒtzt, Millionen von Deutsche jedoch nicht nach.
So verschenken zahlreiche die staatlichen Zulagen. Im Jahr 2009 gab es in Deutschland 13,25 Millionen Riester-VertrĂ€ge, jedoch wurden nur 9,6 Millionen gefördert. Das bedeutet, dass ĂŒber drei Millionen Sparer die staatliche Zulage nicht beantragt haben! Lediglich 5,4 Millionen Menschen haben 2009 ĂŒberhaupt die volle Zulage erhalten. 2010 ruhten bereits 18,5 Prozent der Riester-VertrĂ€ge, was heute laut einigen Experten sogar noch mehr sein könnte.
Als Hauptgrund kann man sicherlich die KomplexitĂ€t der Riester-VertrĂ€ge und die damit verbundenen Pflichten fĂŒr die Sparer sehen. Zudem sind einige Bedingungen nicht sehr realistisch gestrickt. Viele sind laut Experten ĂŒberfordert und es mangelt in diesem Bereich an AufklĂ€rung.
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Seit einiger Zeit ist klar, dass die schwarz-gelbe Regierung die RentenbeitrĂ€ge senken möchte. Lange wurde darĂŒber diskutiert, denn viele zeigen sich von diesen PlĂ€nen gar nicht begeistert. Nun wurde die Debatte neu entfacht als bekannt wurde, dass die RentenbeitrĂ€ge ab dem kommenden Jahr sogar stĂ€rker gesenkt werden sollen, als bisher vermutet.
Bislang war man von einer Senkung von derzeit 19,6 Prozent auf 19 Prozent ausgegangen. Vor wenigen Tagen bestĂ€tigte ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums Medienberichte, nach denen ab dem Jahr 2013 die BeitrĂ€ge zur gesetzlichen Rentenversicherung auf 18,9 Prozent fallen sollen. Als BegrĂŒndung nannte man mitten in der Krise die gute Konjunktur und Arbeitsmarktsituation.
Dies habe dazu gefĂŒhrt, dass die Deutsche Rentenversicherung mehr RĂŒcklagen bilden konnte. Die BĂŒrger sollen also entlastet werden. Doch was fĂŒr eine momentane Erleichterung sorgen kann, könnte laut Kritikern die zukĂŒnftige Situation der jetzt noch jĂŒngeren Generation verschlechtern. So fordern unter anderem die Opposition sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund, dass die RĂŒcklagen lieber zur Rentensicherung spĂ€terer Generationen verwendet werden sollten.
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Die Riester-Rente gehört in Deutschland immer noch zu den beliebtesten Formen der privaten Altersvorsorge und das, obwohl immer wieder deutliche Kritik daran geĂŒbt wird. Ein positives Fazit kann aktuell auch die Stiftung Warentest nicht ziehen. Diese hat fĂŒr ihr Magazin âFinanztestâ 29 Riester-Versicherungsangebote nĂ€her unter die Lupe genommen, wovon am Ende lediglich fĂŒnf die Note âgutâ erhielten. âSehr gutâ war kein einziges Angebot.
Wirklich brauchbare Riester-VertrĂ€ge seien auf dem Markt sehr selten, so die Experten der Stiftung Warentest. Kunden, die sich dennoch fĂŒr dieses Modell der privaten Altersvorsorge interessieren, sollten in erster Linie auf die garantierte Mindestrente achten. Diese sei sicher im Gegensatz zu den eventuell erwirtschafteten ĂberschĂŒssen. Letzteres sei zwar schön, doch können Kunden sich eben auf keinen Fall darauf verlassen.
Zudem sollten die Abschluss- und Verwaltungskosten möglichst gering sein. Auch daran könne man gute VertrĂ€ge schnell erkennen. Ebenfalls getestet wurde der Anlageerfolg der Versicherer. Diejenigen, die gut wirtschafteten, wĂŒrden auch entsprechend âkrĂ€ftig etwas drauf packenâ. Wichtig seien auĂerdem Faktoren wie Transparenz und FlexibilitĂ€t. Kunden sollten die Möglichkeit haben nach einer Auszeit den Vertrag zu den bisherigen Konditionen weiterzufĂŒhren.
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Vor einiger Zeit teilte die Deutsche Rentenversicherung Bund mit, dass man bei der Berechnung von einigen Renten Fehler gefunden hĂ€tte. Laut dem Bundesversicherungsamt waren davon 150.000 Rentner betroffen. Die Deutsche Rentenversicherung Bund wies nun darauf hin, dass nach der aktuellen Rechtslage nur Nachzahlungen fĂŒr rĂŒckwirkend vier Jahre möglich seien und stellte sich damit gegen den Sozialverband VdK und den Bundesverband der Rentenberater, die daran Kritik geĂŒbt hatten.
Konkret ging es um eine falsche Berechnung bei den Berufsausbildungsentgelten, die im Bescheid nicht berĂŒcksichtigt wurden. Den Betroffenen entstand durch diesen Fehler ein Schaden von im Schnitt 2,80 Euro monatlich. Etwas hĂ€rter traf es andere, bei denen die 2002 neu geregelten KinderzuschlĂ€ge fĂŒr Hinterbliebene fehlerhaft angerechnet wurden. Sie mussten auf im Schnitt 57 Euro im Monat verzichten, die ihnen eigentlich zugestanden hĂ€tten.
Die Deutsche Rentenversicherung zahlte daraufhin im Fall der KinderzuschlĂ€ge insgesamt 19,3 Millionen Euro rĂŒckwirkend bis zum 1. Januar 2006 zurĂŒck. Die Betroffenen im Bereich der vergessenen Ausbildungszeiten erhielten insgesamt 15,7 Millionen Euro zurĂŒck, rĂŒckwirkend zum 1. Januar 2007.
Der Sozialverband VdK und der Bundesverband der Rentenberater ĂŒbten deutliche Kritik an diesem RĂŒckzahlverhalten. Der Fehler liege in diesem Fall eindeutig bei der Rentenversicherung und betreffe vor allem einen viel lĂ€ngeren Zeitraum. Die Betroffenen wĂŒrden demnach nur einen Teil ihrer Zahlungen zurĂŒckbekommen!
Rente Geld, Nachzahlung, Rentenversicherung