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Auch wenn das Riester-Modell nach wie vor umstritten ist, setzen viele Deutsche auf die staatlich geförderte Sparmethode. Alle Riester-Sparer müssen dabei beachten, dass sie bis zum Ende des Jahres die staatlichen Zulagen beantragen. Dies kann auch rückwirkend geschehen.
Bis spätestens zum 31. Dezember muss beim Anbieter des entsprechenden Vertrages der Zulageantrag eingegangen sein. Der Antrag kann auch für zwei Jahre rückwirkend gelten. Das heißt, wer für das Jahr 2009 noch kein Geld vom Staat erhalten hat, muss den Antrag rückwirkend bis zum Ende dieses Jahres stellen, andernfalls ist die Zulage dahin.
Wer sich nicht jedes Jahr darum kümmern möchte, hat aber auch die Möglichkeit einen sogenannten Dauerzulageantrag zu stellen. Dabei erteilt man dem jeweiligen Anbieter den Auftrag, von selbst in jedem Jahr die Zulagen bei der Zentrale Zulagestelle für Altersvermögen (ZfA) zu beantragen.
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Laut einer Prognose der Bundesregierung soll die Kaufkraft der Rentner bis zum Jahr 2013 spürbar zurückgehen. Dies liegt für viele zum einen an der Rentenentwicklung, aber auch daran dass immer mehr Menschen das gesetzliche Rentenalter nicht mehr im Beruf erreichen können und daher früher in Rente gehen. Dabei müssen sie meiste hohe Abschläge hinnehmen.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert nun in diesem Zusammenhang die Abschläge der Erwerbsminderungsrente, die aktuell bis zu 10,8% betragen können, abzuschaffen. Menschen, die aufgrund von Krankheit oder der schlechten Situation des Arbeitsmarkt gezwungen sind, vorzeitig in Rente zu gehen, dürften nicht mehr durch eine Verminderung bestraft werden.
Der Sozialverband VdK verlangte die Rückkehr zur dynamischen Rente. Die Renten müssten wieder direkt und ohne Abzüge an Lohn- und Kürzungsfaktoren gekoppelt werden. Es entflammt also immer mehr Kritik an der aktuellen Rentenpolitik.
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Spätestens seit der Finanzkrise wird immer mehr Deutschen klar, dass sie sich im Alter wahrscheinlich nicht mehr alleine auf den Staat verlassen können. Eine private Altersvorsorge ist wichtiger denn je. Innerhalb der verschiedenen Anlageformen mausert sich die Riester-Rente langsam zur beliebtesten Form der privaten Altersvorsorge, und dies obwohl in letzter Zeit immer mehr kritische Stimmen laut werden und Experten raten ganz genau bei den Verträgen hinzusehen.
Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) bewerten über 70% der Sparer die Riester-Rente als gut bzw. sehr gut. 68% halten sie für familienfreundlich und 57% für sicher. Besonders die staatliche Förderung macht sie für 62% der Befragten attraktiv.
Doch bei der Umfrage wurden auch kritische Töne laut: 61% beschwerten sich über den Informationsstand und ganze 69% halten die Rendite für zu niedrig.
Für die DIA-Umfrage wurden 1075 Erwerbstätige im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt.
Neben der staatlich geförderten Riester Rente existieren noch andere Arten der Zusatzversicherung mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Ein Anbieter für verschiedene Renten Zusatzversicherungen wäre beispielsweise ERGO Direkt. Ein Vergleich zwischen den unterschiedlichen Produkten lohnt sich auf jeden Fall.
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Die Riester Rente gehört bereits seit dem Jahr 2004 zu den beliebtesten Formen der privaten Altersvorsorge. Grund hierfür sind insbesondere die attraktiven staatlichen Zulagen und Steuervorteile, von denen Riester Sparer beim Abschluss eines Riester Vertrags profitieren können.
Bislang konnten Riester Sparer zwischen klassischen Riester Rente Versicherungen, Banksparplänen und Fondssparplänen wählen. Traditionell möchten viele Bürger ihre Altersvorsorge jedoch mit dem Erwerb einer eigenen Immobilie stützen. Nach dem Wegfall der Eigenheimzulage bot der deutsche Staat hierfür nur noch wenige Förderangebote.
Seit dem Jahr 2008 steht deutschen Bürgern neben den klassischen Riester Rente Produkten die neue Wohn Riester Rente zur Verfügung. Die Wohn Riester Rente bietet Sparern die Möglichkeit, die Riester Fördermittel auch beim Abschluss eines speziellen Riester Bausparvertrags oder einem Wohn Riester Immobilienkredit in Anspruch zu nehmen. Voraussetzung hierfür ist, dass die erworbene Immobilie auch tatsächlich durch den Käufer bewohnt wird.
Die maximale Riester Rente Förderung erhalten Sparer sowohl bei klassischen Riester Rente Produkten als auch der Wohn Riester Rente, wenn Sie insgesamt 4 Prozent ihres sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens in den Riester Rente Vertrag einzahlen.
Unter diesen Voraussetzung erhalten Riester Sparer 154 Euro Grundzulage und für jedes kindergeldberechtigte Kind 185 Euro Kinderzulage. Für Kinder mit Geburtsdatum ab dem Jahr 2008 erhalten Sparer sogar 300 Euro jährlich.
Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und Möglichkeiten der Wohn Riester Rente erhalten Sie beim Wohn-Riester-Ratgeber und natürlich im Wikipedia-Lexikon.
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Die Riester-Rente gerät immer mehr in die Kritik, denn die Banken haben die Altersvorsorge schon längst als ein Mittel erkannt, mit dem sich gut Geld verdienen lässt, vor allem durch Versicherungen und Fondssparpläne.
Häufig sind die Gebühren und Provisionen so hoch, dass sich das Einzahlen am Ende nicht wirklich lohnt. Klar, dass von den Banken die Produkte beworben werden, die ihnen Geld bringen. Dabei gibt es eine Form der Riester-Rente, die für den Verbraucher sehr sicher ist, bei dem die Banken aber nur wenig verdienen. Daher muss man nach den sogenannten Riester-Banksparplänen erst ein wenig suchen.
Doch in Zeiten des Internets ist auch das kein Problem mehr und so kann man Verträge auch bei eigentlich regionalen Anbietern bundesweit abschließen. Jedem, der über Riester nachdenkt, raten wir, sich über die Banksparpläne zu informieren.
Riester-Banksparpläne funktionieren im Großen und Ganzen einfach wie Festgeld oder Tagesgeld. Sie werden mit einem marktüblichen Zins verzinst. Dazu kommen dann noch die staatlichen Zulagen. Es gibt keine Abschlusskosten oder Verwaltungsgebühren, die Verzinsung ist sicher und das Kapital wird garantiert.
Besonders gut eignen sich die Banksparpläne für Sparer fortgeschrittenen und mittleren Alters oder aber für jüngere, die durch die Wohn Riester Förderung ein Eigenheim erwerben wollen.
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