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Archiv für die Kategorie ‘Unternehmensfinanzierung’

Milliardenhilfe für Opel: Entscheidung soll so schnell wie möglich getroffen werden

8. April 2010

Wie es aussieht, soll die Hilfe des deutschen Staates für Opel so rasch wie möglich erfolgen, denn der Konzern drängt immer mehr auf eine schnelle Entscheidung und hofft dabei auf die Unterstützung der Bundesländer.

Bisher hat Opel 1,5 Milliarden Euro beantragt, die zur einen Hälfte vom Bund und zur anderen Hälfte von den vier Bundesländern mit Opelwerken getragen werden sollen. Der Mutterkonzern GM hatte Anfang März seinen Eigenanteil für die Rettung von Opel auf 1,9 Milliarden Euro verdreifacht, weshalb Opel nun weniger aus deutscher Hand bekommen soll. An welche Konditionen der Anteil von GM geknüpft ist, ist nicht bekannt. Sicher ist nur, dass ein Teil aus Eigenkapital und der andere aus Krediten bestehen soll.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers will nun Opel zur Seite stehen und die anderen Länder zu einer schnellen Entscheidung drängen. Die meisten Bedenken kommen noch von Seiten der FDP, allen voran Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle.

Unternehmensfinanzierung

Die Mini-GmbH – Die Unternehmergesellschaft für nur 1 Euro

28. Oktober 2009

Seit fast einem Jahr gibt es sie nun schon, die sogenannte Mini-GmbH. Und obwohl sie am Anfang in aller Munde war, wissen heute immer noch nicht alle Existenzgründer, dass es sie gibt. Im Folgenden also die wichtigsten Fakten zur Mini-GmbH:

Die Unternehmergesellschaft, auch Mini-GmbH, kleine GmbH oder 1-Euro-GmbH genannt, eignet sich zur Gründung von kleineren bis mittleren Unternehmen und ist im Grunde die abgespeckte Version der normalen GmbH.

Das Stammkapital liegt hier bei lediglich 1 Euro. Wichtig hierbei ist, dass es sich nur um Bareinlagen und keine Sacheinlagen handelt.

Bis zum Erreichen des Stammkapitals einer normalen GmbH, also 25.000 Euro, müssen Rücklagen gebildet werden, die erst nach dem Erreichen in Stammkapital umgewandelt werden. Dann hat die Mini-GmbH den Status einer normalen GmbH erreicht.

Die Anzahl der Gesellschafter beträgt mindestens drei. Sollte man alleine eine 1-Euro-GmbH gründen wollen, empfiehlt es sich zu überlegen, ob man Musterprotokolle verwendet. Diese fassen Gesellschaftsvertrag, Geschäftsführerbestellung und Gesellschafterliste zusammen und vereinfachen das Ganze. Nur unbedingt im Gründungseifer darauf achten, dass auch alles darin enthaltene den Bedürfnissen der GmbH gerecht wird.

Bei mehreren Gesellschaftern sollte man unbedingt eine individuelle Satzung entwerfen, die allen gerecht wird. Musterprotokolle empfehlen sich hier also nur selten.

Wie auch bei der normalen GmbH müssen auch die Gründer einer Mini-GmbH zum Notar, doch die Kosten hierfür fallen meist geringer aus. So ist man häufig schon mit 400 Euro dabei.

Die rechtliche Stellung ist im Übrigen genau die selbe wie bei der normalen GmbH…

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Arcandor-Insolvenz: Was bedeutet dies für die Kunden von Karstadt und Quelle?

10. Juni 2009

Momentan herrscht ein Riesentrubel um die Insolvenz von Arcandor. Man wird von Meldungen nur so überschüttet, die Politiker kabbeln sich (Steinmeier attackiert Guttenberg etc.) und in dieser Zeit müssen die Angestellten um ihre Jobs bangen. Doch wie sieht es mit den Verbrauchern, den Kunden der Tochterunternehmen Quelle und Karstadt aus?

Wir haben für diese auf einen Blick aufgelistet, was man wissen muss:

Müssen nun die Karstadt-Warenhäuser schließen?

Eine Insolvenz bedeutet nicht automatisch das Ende des Unternehmens. Der Insolvenzverwalter ist angehalten alles dafür zu tun es zu retten. D.h. die Kaufhäuser und der Versandhandel von Quelle bleibt erst einmal bestehen und die Öffnungszeiten bleiben ebenfalls die alten. Um Arcandor zu retten gibt es während der Insolvenzzeit im Prinzip zwei Möglichkeiten, die sogenannte Fremdsanierung und die Eigensanierung. Bei beiden bleibt das Unternehmen im Kern erhalten. Im Falle der Fremdsanierung werden Teile des Unternehmens weiterverkauft. Bei Arcandor hat Metro bereits Interesse an Karstadt angemeldet und Otto an den Karstadt Sport Filialen. Wie viele Läden dann noch aufbleiben liegt im Ermessen des jeweiligen neuen Besitzers.

Ist meine bereits bestellte Ware in Gefahr?

Grundsätzlich nicht, verspricht Arcandor. Ware mit kurzen Lieferungszeiten wird auf jeden Fall ausgeliefert. Jedoch sollen Kunden, die auf Ware mit längerer Lieferzeit warten, sich unbedingt telefonisch informieren, ob und wann sie die Produkte bekommen.

Was wird aus meinem Garantieanspruch?

Die allgemeine Herstellergarantie bleibt erhalten, jedoch die Händlergarantie, bei der man Mängel auf Kosten des Händlers beheben lassen kann, erlischt, wenn es den Händler nicht mehr gibt. Ob nachfolgende Unternehmen die Garantie aufrecht erhalten, liegt ganz in deren Ermessen. Also unbedingt direkt dort informieren.

Kann ich Produkte noch umtauschen?

Noch kann man sich auf das Rückgaberecht verlassen. Doch ist ungewiss wie lange noch, daher sollte ein geplanter Umtausch so schnell wie möglich erfolgen.

Was wird aus Gutscheinen und schon geleisteten Anzahlungen?

Gutscheine sollten schnellstmöglich eingelöst werden. Bei Anzahlungen verspricht Arcandor, dass man diese natürlich zurückerhält. Jedoch sollte man sich auch in diesem Fall rechtzeitig darum kümmern und sich informieren, da das Geld ansonsten bei der Insolvenz mit eingerechnet wird und dann futsch ist.

Es kommen also turbulente Zeiten auf alle zu. In diesem Fall kann man wirklich nur den Angestellten von Arcandor die Daumen drücken! Haben Sie weitere Fragen? Wir beantworten sie gern. Nutzen Sie dazu bitte einfach die Kommentarfunktion.

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Unternehmensfinanzierung – Deutsche setzen alternative Instrumente im internationalen Vergleich zu wenig ein

8. Juni 2009

Die deutschen Unternehmen kämpfen nicht zuletzt dank der Finanzkrise mit hohen Kreditkosten. 70 Prozent von ihnen gaben bei einer aktuellen Studie der Siemens-Tochter SFS an, dass ihre Kreditlinien von den Hausbanken gekürzt wurden. Im restlichen Europa sagte das lediglich jedes zweite Unternehmen. Gleichzeitig gaben rund 57 Prozent der Deutschen an, im laufenden Jahr eine stärkere Nutzung alternativer Finanzierungsinstrumente bei Anlagen und Ausrüstung zu erwarten. In Großbritannien und Frankreich lag diese Quote lediglich bei gut 40 Prozent. Und das aus gutem Grund, denn in anderen europäischen Ländern werden alternative Finanzierungen bereits wesentlich stärker genutzt. Während in der größten europäischen Volkswirtschaft, Deutschland, beispielsweise der Umsatz im Factoring laut Factors Chain International in 2008 bei lediglich 106 Milliarden Euro lag, kommt Großbritannien auf 188, Frankreich auf 135 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Nach Angaben der European Banking Federation lagen die Bankkredite für Unternehmen 2007 in Deutschland bei mehr als 1.600 Milliarden Euro – in Frankreich hingegen lediglich bei rund 700 Milliarden. Die europäischen Nachbarn machen es den deutschen Unternehmen also vor, wie alternative Finanzierungsmethoden sinnvoll eingesetzt werden.

Erfolgsmodell Leasing
Während viele Unternehmen in Deutschland Factoring noch nicht für sich entdeckt haben, nutzen hiesige Unternehmen das Leasing bereits vielfältig. An den rund 200 Milliarden Euro, die europäische Leasing-Unternehmen jährlich investieren, haben die Deutschen nach Angaben von Leaseurope einen Anteil von rund 25 Prozent. Die Leasing-Branche ist Deutschlands größter Investor und generiert laut Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen ein jährliches Investitionsvolumen von rund 57 Milliarden Euro. Insbesondere für mittelständische Unternehmen ist Leasing für bestimmte Investitionswerte mittlerweile bedeutender als der klassische Bankkredit und damit die Außenfinanzierungsalternative Nr. 1. „Bei Modellen zur Eigenkapitalaufstockung, wie dem international häufig eingesetzten Sale-and-Lease-back, spüren wir in Deutschland deutlich eine steigende Nachfrage“, betont Patrick G. Weber, Geschäftsführer der Vantargis Leasing und der Sigma Leasing. „Doch gerade hier gibt es für viele Unternehmen durch den Verkauf ihrer Anlagen, Immobilien, Patente oder Markenrechte und das anschließende Zurück-Leasen noch ein großes Potenzial.“

Beteiligungskapital gewinnt an Bedeutung
37 Prozent der Private-Equity-Gesellschaften spüren eine Veränderung bei der Wahrnehmung dieser Finanzierungsform im deutschen Mittelstand. Laut einer Studie zur deutschen Beteiligungsbranche der Nürnberger Kanzlei Rödl & Partner sehen davon 70 Prozent einen leichteren Zugang. Unverändert seien freie Investitionsvolumina in ausreichender Größenordnung abrufbereit vorhanden, um den erhöhten Eigenkapitalbedarf der Industrie und insbesondere den der mittelständischen Wirtschaft zu bedienen, so die Studie. Auch wenn der Markt im vergangenen Jahr deutlich schrumpfte, so sind sich die Experten doch einig, dass privates Beteiligungskapital in naher Zukunft wieder deutlich mehr in die Wirtschaft investiert wird. „Gleiches gilt für mezzanine Beteiligungen, die im internationalen Vergleich in Deutschland geradezu ein Schattendasein führen“, so Weber.

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Kapitalmarkt und Risikokapitalmarkt mit ihrer Bedeutung für die Eigenkapital-Finanzierung von Unternehmen

26. April 2009

Die Kapitalmarktkrise bzw. die Bankenkrise haben den Erfahrungswert gebracht, daß die Kapital- und Risikokapitalmärkte funktionieren müssen, damit die Wirtschaft nicht in einer Katastrophe landet. Unternehmen wie Banken müssen sich über den (Börsen-)Kapitalmarkt und den Risikokapitalmarkt ausserhalb der Börse refinanzieren können. Das Going Public und das Private Placement müssen bei angemessenem Risiko grundsätzlich erfolgreich verlaufen, damit die Wirtschaft nicht zusammenbricht und Arbeitsplätze als Existenzgrundlagen nicht vernichtet werden. Aber nicht nur die Börsenmärkte mit der Eigenkapitalbeschaffung für Großunternehmen, sondern auch die freien Risikokapitalmärkte für kleine und mittlere Unternehmen müssen reguliert funktionieren, da der Mittelstand weltweit die meiste Beschäftigung für Einkommen und Existenzen schafft. Genau wie bei einem Börsengang handelt es sich bei der Form des Private Placements um ein öffentliches Angebot eines Unternehmens an breit gestreute Anlegerkreise und eine breite Investorenbasis ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Es ist damit gewissermaßen ein „Public Placement“ in und außerhalb der Börsen am freien Kapitalmarkt, der seit dem 1. Juli 2005 gesetzlich über die Verkaufsprospektgesetze reguliert und durch die gesetzlich vorgeschriebenen Bekanntmachungen transparent ist.. Ebenso wie bei einem Börsengang sind bei einer Privatplatzierung am ausserbörslichen Beteiligungsmarkt ( www.emissionsmarktplatz.de ) bestimmte gesetzliche Kapitalmarktregeln einzuhalten. Diese Regeln ergeben sich aus den Kapitalmarktgesetzen, den Verkaufsprospektgesetzen und dem Gesetz über das Kreditwesen ( KWG ).

Eine Privatplatzierung setzt Vertrauen der angesprochenen Kapitalgeber voraus. Dies muss mit einer Unternehmenspräsentation gewonnen werden ( www.be-clever-ag.de ). Bei dem Gang an den Risikokapitalmarkt und in der praktischen Umsetzung muß das Privatplatzierungs-Unternehmen wissen, daß ein Private Placement nur mit einer großen Überzeugungsarbeit bzw.Fleißarbeit zum Erfolg gebracht werden kann. Denn ein Private Placement stellt eine sogen.”Eigenemission” dar, die beim Platzierungsmanagement “eigene” Arbeit im Finanzmarketing und in der Ansprache von Investoren und Anlegern sowie von Finanzdienstleistern als Multiplikatoren bedeutet. Dazu kann sich das Unternehmen professioneller Dienstleister wie der Dr. Werner Financial Service AG bedienen.

Am Börsenmarkt und am Risiko-Kapitalmarkt sind Finanzierungsstrategien von Wachstumsunternehmen mit einer interessanten Equity Story, einer dynamischen Wachstums-Perspektive und einer unternehmerischen Vision erforderlich, um erfolgreich zu sein. Innovationen und Zukunftsmärkte sind der Treibsatz für umsetzbare kapitalmarktorientierte Finanzierungen. Interessenten können kostenlos weitere Informationen im Internet erhalten.

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