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Archiv für die Kategorie ‘Versicherung’

Hochwasser in Deutschland: Sch√§den unverz√ľglich der Versicherung melden!

3. Juni 2013
 Quelle: Wikimedia

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Seit einigen Tagen spitzt sich in vielen Teilen Deutschlands die Hochwasser-Lage immer mehr zu. So manch einer spricht bereits von einem neuen ‚ÄěJahrhunderthochwasser‚Äú. Auch wenn es angesichts der aktuellen Situation nicht ganz einfach ist: Betroffene sollten unbedingt schnell handeln und alle Sch√§den umgehend der Versicherung melden.

Eine Hausratversicherung kommt f√ľr Sch√§den an beweglichen Gegenst√§nden in den eigenen vier W√§nden auf. Die Wohngeb√§udeversicherung √ľbernimmt die Kosten f√ľr Sch√§den am Haus selbst. In beiden F√§llen ist bei Hochwasser jedoch eine zus√§tzliche Elementarschadenversicherung notwendig.

Sch√§den sollten von den Betroffenen am besten so gut wie m√∂glich dokumentiert werden. Fotos, Videos und auch Nachbarn als Zeugen dienen der Beweissicherung. Kaputte Gegenst√§nde sollten also auf keinen Fall weggeworfen werden und Reparaturen nach M√∂glichkeit erst nach Abnahmen durch die Versicherung vorgenommen werden. Um sp√§ter beweisen zu k√∂nnen, dass man den Schaden auch wirklich unverz√ľglich gemeldet hat, eignet sich am besten der postalische Weg. Wichtig dabei ist ein Einschreiben mit R√ľckschein zu nutzen. Ein Telefonanruf l√§sst sich im Nachhinein nur schwer nachweisen!

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Stiftung Warentest: Senioren-Unfallversicherung im Test

24. Mai 2013
cc by flickr/ Ed Yourdon

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Nach einem schweren Unfall sind die meisten froh, wenn sie gut versichert sind. Besonders schwer trifft es hier jedoch in der Regel ältere Menschen, die womöglich auch noch alleinstehend sind. Hier kann eine spezielle Senioren-Unfallversicherung Sinn machen. Die Stiftung Warentest hat sich 32 verschiedene Tarife verschiedener Anbieter näher angesehen.

Als Basis f√ľr den Test diente ein Leistungs-Mindestumfang, den jedes gute Angebot umfassen sollte. Dazu geh√∂ren in den Augen der Stiftung Warentest zum Beispiel Hilfe beim Einkaufen und bei der K√∂rperpflege, ein Essensservice sowie regelm√§√üige Begleitungen zum Arzt. All dies sollte f√ľr einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten angeboten werden. Einige Tarife w√ľrden jedoch noch weitere Leistungen wie etwa die Betreuung der Haustiere mit einschlie√üen.

Am Ende √ľberzeugten f√ľnf Tarife die Experten. Besonders gut und gleichzeitig g√ľnstig waren der Tarif ‚ÄěExklusiv-Aktiv‚Äú der Signal Iduna sowie der Schutzbrief der ARAG. Ein wenig teurer, aber ebenso gut in Sachen Leistungen schnitten zudem die entsprechenden Tarife der ERGO, der Bayerischen und der Allianz ab. Generell r√§t die Stiftung Warentest beim Abschluss einer Senioren-Unfallversicherung darauf zu achten, dass wichtige Hilfen auch wirklich direkt im Leistungsumfang enthalten sind und nicht nur vermittelt werden.

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Bei der Krankenkasse in der Kreide: Zinsen werden gesenkt

12. April 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Laut aktuellen Zahlen können immer mehr Deutsche ihre Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr zahlen. Insgesamt belaufen sich die Schulden der Versicherten bei den Kassen auf fast 2,2 Milliarden Euro. Hinzu kommen weitere 2,4 Milliarden Euro, die dadurch zustande gekommen sind, dass sich Arbeitgeber aufgrund von zum Beispiel Zahlungsschwierigkeiten die Sozialversicherungsbeiträge nicht mehr leisten können.

Wer als Einzelperson die Krankenkassenbeitr√§ge nicht mehr aufbringen kann, musste bisher sage und schreibe f√ľnf Prozent Zinsen im Monat zahlen! Alleine dieser Umstand treibt die meisten immer weiter in die Schuldenspirale. In dieser Woche beschloss das Bundeskabinett den Jahreszins von 60 Prozent auf nun zw√∂lf Prozent zu senken. Es wird also wie bei den Arbeitgebern nur ein Prozent im Monat f√§llig.

In den Augen vieler Experten l√∂st dies jedoch nicht das grunds√§tzliche Problem: Die meisten s√§umigen Zahler sind Selbstst√§ndige, die die hohen Beitr√§ge oft nur schwer aufbringen k√∂nnen. Dies liegt unter anderem am Mindestbeitrag. Wer zum Beispiel nur 700 Euro Einnahmen im Monat hat, muss trotzdem rund 300 Euro f√ľr Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, da man als freiwillig versicherter Selbstst√§ndiger auf entsprechende Mindesteinnahmen gesch√§tzt wird, egal wie weit man unter dem Betrag liegt. Wer hier nicht das Gl√ľck hat, zum Beispiel in der K√ľnstlersozialkasse zu sein, hat schnell gro√üe Probleme. Zwar kann man beantragen, dass der Beitrag heruntergesetzt wird, was jedoch viele Kassen einfach ablehnen.

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Hausratversicherung: Wie sch√ľtze ich mein Hab und Gut?

4. April 2013
cc by flickr/ noskule

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F√ľr viele Menschen in Deutschland z√§hlt die Hausratversicherung zu den wichtigsten Absicherungen √ľberhaupt. Sie kann auf jeden Fall n√ľtzlich sein, wenn man nicht durch sie an anderen Enden zum Beispiel bei der Absicherung bei Berufsunf√§higkeit spart. Generell sollte jeder gewisse Vorsichtsma√ünahmen ergreifen um seine Wohnung oder sein Haus abszusichern.

Eine gute M√∂glichkeit sind LED-Lampen im Garten mit Bewegungsmeldern, dass m√∂gliche Einbrecher schnell entdeckt werden. Dies gilt nat√ľrlich besonders, wenn man f√ľr ein paar Tage nicht zuhause ist. Dann sollten Nachbarn dar√ľber informiert werden und nach M√∂glichkeit ein Auge auf das Haus werfen. Generell t√§uscht man in dieser Zeit so gut es geht vor, dass die eigenen vier W√§nde bewohnt sind. Ein voller Briefkasten, heruntergelassene Rolll√§den tags√ľber oder kein Licht am Abend sind f√ľr Einbrecher fast schon eine Einladung.

Zeitschaltuhren k√∂nnen hier eine gute M√∂glichkeit sein, ebenso wie nat√ľrlich Alarmanlagen. Wer wertvolle Dinge wie Schmuck im Haus hat, leistet sich am besten einen Tresor. Die H√∂he der Hausratversicherung richtet sich √ľbrigens auch nach der Region in Deutschland, in der man wohnt, denn schlie√ülich ist das Risiko unterschiedlich hoch. In einer bayerischen Kleinstadt wird man zum Beispiel deutlich weniger zahlen als in gro√üen St√§dten wie Berlin.

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Zusatzangebote beim Arzt: IGeL in der Kritik

25. März 2013
cc by flickr/ tuev_sued

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Wie bereits berichtet, ist das Angebot an sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen, kurz IGeL, in den letzten Jahren immer st√§rker gewachsen. Seitdem wird die Kritik an vielen Leistungen und Angeboten immer lauter, denn so manch einer vermutet vor allem ein gutes Gesch√§ft f√ľr die √Ąrzte dahinter. Nun hat sich auch der Medizinische Dienst der Krankenkassen kritisch ge√§u√üert und zweifelt generell den Nutzen vieler Leistungen an.

IGeL √ľbernehmen nicht die Krankenkassen, sondern der Patient muss die Leistungen aus eigener Tasche bezahlen. Dazu geh√∂ren zum Beispiel die Fr√ľherkennung von Grauem Star oder die professionelle Zahnreinigung f√ľr Patienten ohne Paradontitis.

Laut dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen w√ľrden die meisten dieser Leistungen keinen Sinn f√ľr gesunde Menschen machen. Schlecht schnitt in dessen Augen sogar die Ultraschalluntersuchung der Brust zur Krebsvorsorge ab. Die meisten √Ąrzte w√ľrden zu wenig Aufkl√§rung leisten. Einige w√ľrden die Patienten sogar unter Druck setzen. Ob gewisse Behandlungen sinnvoll sind oder nicht, dar√ľber k√∂nnen sich Patienten online √ľber den sogenannten IGeL-Monitor informieren, der in Zukunft immer weiter ausgebaut werden soll.

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