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Archiv für die Kategorie ‘Versicherung’

VVG-Reform stärkt Vertrauen und Abschlussbereitschaft der Versicherungskunden

11. Juni 2009

Die Anfang 2008 in Kraft getretene VVG-Reform hat das traditionell sehr m√§√üige Ansehen der Versicherungsvermittler in der √Ėffentlichkeit verbessert und das Vertrauen der Verbraucher beim Versicherungsabschluss deutlich gest√§rkt. Dies zeigt der aktuelle ‚ÄěKundenmonitor Assekuranz 2009‚Äú des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics AG zum Schwerpunktthema VVG-Reform. 2.200 Bundesb√ľrger ab 16 Jahren wurden repr√§sentativ befragt.

Demnach geben 54 Prozent aller Entscheider in privaten Versicherungsangelegenheiten an, das neue Versicherungsvertragsgesetz habe ihr pers√∂nliches Bild von den Vermittlern verbessert. 48 Prozent zeigen zudem ein gestiegenes Vertrauen in ihnen pers√∂nlich bisher unbekannte Versicherungsvermittler. Kunden, die seit Einf√ľhrung des neuen Gesetzes bereits ein Beratungsgespr√§ch in Anspruch genommen haben (18 Prozent aller Versicherungskunden), √§u√üern sich sogar noch positiver: 62 Prozent nehmen hier ein positiveres Vermittlerimage wahr, 56 Prozent zeigen mehr Vertrauen in ihnen pers√∂nlich noch nicht bekannte Vermittler. Dar√ľber hinaus hat die Zustimmung der Bundesb√ľrger zu der Reform in den letzten zwei Jahren deutlich zugenommen: Heute erwarten 71 Prozent der Bundesb√ľrger eine verbesserte Beratungsqualit√§t aufgrund der VVG-Reform, 2007 vor deren Inkrafttreten waren dies erst 57 Prozent.

Neue Chancen f√ľr kundenorientierten Vertrieb

‚ÄěDas durch die VVG-Reform sp√ľrbar gestiegene Verbrauchervertrauen er√∂ffnet Produktgebern und Vertrieb neue Chancen.‚Äú kommentiert Studienleiter Christoph M√ľller. ‚ÄěVor allem j√ľngere und √ľberdurchschnittlich gut verdienende Kunden √§u√üern sich sehr positiv √ľber die Reform.‚Äú

Als die Abschlussbereitschaft der Kunden grunds√§tzlich f√∂rdernde Argumente erweisen sich unter anderem der von den Vermittlern verlangte Nachweis einer fachlichen Qualifikation sowie die von den Produktgebern geforderte fr√ľhzeitige schriftliche Ank√ľndigung von Vertrags√§nderungen. Auch der Erhalt eines Produktinformationsblatts (PIB) erweist sich als verkaufsf√∂rderlich.

Reforminhalte häufig noch unbekannt

Nacharbeiten sollten die Versicherungsgesellschaften und der Vertrieb allerdings bei der weiteren Bekanntmachung der VVG-Reform in der √Ėffentlichkeit: Fast jedem zweiten Versicherungsnehmer (46 Prozent) ist die diese bisher immer noch kein Begriff; in Detailfragen zeigen sich sogar noch gr√∂√üere Wissensl√ľcken.
Die schriftlichen Informationen der Versicherer wurden von den Kunden offensichtlich h√§ufig schnell zu den Akten gelegt oder lediglich kurz √ľberflogen. Viele Versicherungsnehmer geben sogar an, gar nicht von ihren Versicherungsgesellschaften oder den Vermittlern √ľber die gesetzlichen Ver√§nderungen informiert worden zu sein.

Beratungsqualität noch weiter optimierbar

Zudem zeigt die Studie, dass die Beratungsqualit√§t auch trotz VVG-Reform immer noch nicht optimal beurteilt wird: Lediglich 42 Prozent der seit Inkrafttreten der Reform beratenen Versicherungskunden waren mit dem Beratungsgespr√§ch zufrieden. Hier zeigt sich, dass die VVG-Reform allein die Qualit√§t der Kundenorientierung in der Versicherungsberatung nicht steigern kann. ‚ÄěGerade die unmittelbar von den Kunden wahrgenommene Beratungsqualit√§t ist aber entscheidend f√ľr den tats√§chlichen Versicherungsabschluss‚Äú, so M√ľller.

Zwischen den unterschiedlichen Versicherungskundentypen zeigen sich bei der Zufriedenheit mit der Beratung derweil markante Unterschiede: Am zufriedensten √ľber die neue Form der Beratung √§u√üert sich der Versicherungskundentypus des ‚ÄěPreisorientierten Rationalisten‚Äú (65 Prozent), w√§hrend sich ‚ÄěTreue Vertreterkunden‚Äú (34 Prozent) vergleichsweise am kritischsten √§u√üern.
Soweit bisher erkennbar st√§rkt das neue Gesetz damit vor allem die Zufriedenheit der bislang eher vermittlerkritischen Kundentypen, w√§hrend das ‚Äěbedingungslose‚Äú Vertrauen vermittlerfreundlicher Kunden durch die neuen Offenlegungspflichten eher eine gewisse Beeintr√§chtigung erf√§hrt.

Die komplette Studie ‚ÄěVVG-Reform‚Äú aus dem aktuellen Kundenmonitor Assekuranz 2009 mit zahlreichen weiteren Ergebnissen zu den Auswirkungen der VVG-Reform aus Kundensicht, den ausf√ľhrlichen Differenzierungen nach soziodemographischen Merkmalen und den unterschiedlichen Versicherungskundentypen sowie einem L√§ngsschnittvergleich 2007-2009 kann √ľber die YouGovPsychonomics AG bezogen werden.

Versicherung

Versicherung gegen Arbeitslosigkeit

19. Mai 2009

Die Absicherung f√ľr den Fall der Arbeitslosigkeit steht hoch im Kurs. Die Nachfrage nach Verdienstausfallversicherung, Arbeitnehmerschutzbrief und privater Arbeitslosenversicherung steigt krisenbedingt wieder.

Kann man sich gegen den Verdienstausfall absichern? Die Nachrichten sind voll von Meldungen √ľber Werksschlie√üungen, Insolvenzen und Kurzarbeit. Und so kommt der Absicherung gegen die Folgen der Arbeitslosigkeit bzw. des Scheiterns des eigenen Unternehmens auch neue Bedeutung zu.

Der gesetzliche Schutz deckt nur einen Teil des Nettoeinkommens ab (Arbeitslose ohne Kinder 60 %, mit einem oder mehr Kindern 67% des Nettoeinkommens bei ALG I). Es entsteht also eine Versorgungsl√ľcke von 40 bzw. 33 Prozent des letzten Einkommens. Nicht selten wurde jedoch bei der Finanzierung von Auto, Fernseher oder K√ľchenm√∂bel, bei Kreditabschl√ľssen oder √§hnlichen Vertr√§gen knapp kalkuliert. ‚ÄěSo etwas ist fatal,‚Äú wei√ü der Betreiber des Verbraucherportals www.finance-store.de, Robert Jacobi. ‚ÄěEgal ob Finanzierung oder Versicherungsvertrag, man sollte immer zuerst einen Haushaltsplan erstellen, damit man wei√ü, wie viel Mittel wirklich zur Verf√ľgung stehen,‚Äú r√§t der Berliner. H√§ufig wird viel zu leichtfertig mit neuen Verbindlichkeiten umgegangen ‚Äď ein Wesenszug der Verbraucher, der von der Wirtschaft gern ausgen√ľtzt wird. Einen Haushaltsplan kann man sich unter www.finance-store.de/haushaltsplan herunterladen.

Viele Verbraucher sind durch die Entwicklungen der Wirtschaft selbst in Schieflage geraten. F√ľr eben jene, denen die geringeren Bez√ľge die Schwei√üperlen auf die Stirn treiben, h√§lt die Seite 101 Tipps zum Sparen allein mit Versicherungen parat. Sie sind unter der Adresse www.finance-store.de/101-tipps-finanzkrise zu finden.

Auf die Frage, warum sich gerade in diesem Bereich viel einsparen lasse, erkl√§rt Jacobi: ‚ÄěDie meisten Deutschen sind nicht bedarfsgerecht und dadurch √ľberversichert. Kaum einer ist sich dessen bewusst.‚Äú Weil sich die meisten Versicherungsnehmer nach dem Abschluss nicht mehr um ihre Policen k√ľmmerten, k√∂nne Ausmisten schnell einige hundert Euro bringen, meint der Experte. Nicht zuletzt sollten regelm√§√üig Preisvergleiche durchgef√ľhrt werden. Auch das kann kostenfrei und unverbindlich auf dem Portal vorgenommen werden.

Aber auch Kreditnehmern kann geholfen werden. Wem die Fr√ľhlingsluft Lust aufs eigene Heim gemacht hat, dem sei ans Herz gelegt, sich in Sachen Finanzierung nicht hetzen zu lassen. Man sollte immer ordentlich vergleichen. Auch hier beschreiten viele noch den m√ľhseligen Weg von Bank zu Bank. Wer clever ist, vergleicht schnell und einfach im Internet und trifft eine Vereinbarung f√ľr den Verdienstausfall. Eine Restschuldversicherung sichert bspw. den Kreditnehmer im Falle seiner Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunf√§higkeit ab bzw. seine Angeh√∂rigen im Falle seines Todes. Solche Arbeitslosigkeitsversicherungen werden als Option zu vielen Vertr√§gen angeboten.

Vor kurzem gab es diese sogar noch als separates Produkt: eine private Arbeitslosenversicherung, auch Arbeitnehmerschutzbrief genannt. Was sich als die L√∂sung aller Sorgen anh√∂rt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Augenwischerei. Anbieter dieser Police warben mit dem Ausgleich der Versorgungsl√ľcke bzw. der √úbernahme der laufenden Rechnungen, der Kredittilgungsraten sowie der Beitr√§ge f√ľr Versicherungen und andere Kosten aus Vertr√§gen, die nicht der Erhaltung der Unterkunft (z.B. Miete) oder des Lebensunterhalts dienen.
Aber zum einen waren die Produkte meist teuer, hatten lange Wartezeiten und versicherten nicht jeden. Wie es bei den meisten Versicherungen der Fall ist, musste auch dieses Produkt bereits in ‚Äěguten‚Äú Zeiten abgeschlossen werden, damit im Bedarfsfall auch gezahlt werden w√ľrde. Ein schwacher Trost also f√ľr alle, denen der K√ľndigungswind schon um die Nase weht und die den Arbeitnehmerschutzbrief deshalb gern abgeschlossen h√§tten: Sie h√§tten nach der K√ľndigung wohl keinen Cent gesehen.

Auch Selbstst√§ndige sollten im Falle des Einkommensausfalls abgesichert sein. Als Existenzgr√ľnder k√∂nnen sie der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung freiwillig beitreten. Wessen Unternehmen bereits besteht, und bei der Bundesagentur f√ľr Arbeit nicht bereits bis Ende 2006 abgeschlossen hat, f√ľr den besteht diese M√∂glichkeit nicht mehr.
Gerade in Zeiten schlechter Auftragslage ist eine Absicherung aber dringend notwendig. Wenn das Überleben Ihres Unternehmens von wenigen wichtigen Aufträgen abhängt, in der Branche eine schlechte Zahlungsmoral besteht oder Ihre Kunden selbst unter den Folgen der Krise zu leiden haben, sollte eine Forderungsausfallversicherung erwogen werden. Eine Einkommensausfallversicherung oder Krankentagegeldversicherung sollten man ebenfalls abschließen, um im Falle eines Ausfalls durch Unfall oder Krankheit die laufenden Kosten abdecken zu können. Aber auch im Privatbereich sollte man Vorkehrungen treffen. Hier eignen sich die zuvor beschriebenen Maßnahmen.

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Angebote privater Krankenversicherer (PKV) f√ľr GKV-Aussteiger interessant

4. Mai 2009

Auch 2009 bleibt die Frage ‚ÄěGKV oder PKV?‚Äú f√ľr viele potenzielle Aussteiger hochaktuell. AWD hat daher f√ľr Aussteiger aus der gesetzlichen Krankenversicherung individuelle Beratungskonzepte entwickelt, die ausf√ľhrlich und unabh√§ngig √ľber die Leistungen und Tarife privater Versicherungsgesellschaften informieren.

Die Angebote privater Krankenversicherungen (PKV) bleiben nach Angaben von Marktforschern auch 2009 f√ľr potenzielle GKV-Aussteiger eine interessante Alternative. Bereits im vergangenen Jahr lie√üen sich aktuellen Studien zufolge in Deutschland ann√§hernd 9 Millionen Aussteiger von den Angeboten privater Krankenversicherer √ľberzeugen, was einem Anteil an der Gesamtbev√∂lkerung von rund 10 Prozent entspricht.

Doch der private Krankenversicherungsmarkt bleibt aus Perspektive der GKV-Aussteiger aufgrund der Vielzahl der Anbieter, Leistungen und Tarife un√ľbersichtlich. Daher hat Europas f√ľhrender unabh√§ngiger Finanzoptimierer AWD die Beratung zum Thema PKV zu einem der aktuellen Schwerpunkte seines Leistungsportfolios gemacht. AWD wendet sich mit einem vielseitigen Angebot gezielt an Aussteiger aus der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Rahmen einer individuellen Betreuung erfahren Aussteiger von ihrem pers√∂nlichen AWD-Finanzberater zun√§chst, unter welchen Bedingungen ein Wechsel zur privaten Krankenversicherung rechtlich m√∂glich ist. In einem zweiten Schritt verschafft AWD dem GKV-Aussteiger einen umfassenden, detaillierten √úberblick √ľber bestehende PKV-Angebote und vergleicht deren Tarife und Leistungen auf unabh√§ngiger, objektiver Basis. Hierbei wendet AWD im Sinne des Mandanten einen ‚ÄěBest-Select‚Äú-Ansatz an, der nur die vorteilhaftesten Angebote renommierter AWD-Produktpartner ber√ľcksichtigt. Dazu geh√∂ren beispielsweise Gesellschaften wie Allianz AG, AXA oder auch HanseMerkur. Gleichzeitig ermittelt AWD, welche Pr√§ferenzen beim Aussteiger hinsichtlich der bei der privaten Krankenversicherung m√∂glichen Leistungen bestehen, wozu beispielsweise die Chefarztbehandlung, die Unterbringung im Einzelzimmer, die freie Klinikwahl, aber auch spezielle Behandlungen wie Physiotherapien, Massagen und alternative Heilmethoden geh√∂ren k√∂nnen.

Mit Hilfe der bei der pers√∂nlichen AWD-Beratung bereit gestellten Daten und Vergleiche kann der GKV-Aussteiger eigenst√§ndig und informiert dar√ľber entscheiden, welches PKV-Modell welcher Versicherungsgesellschaft seinen pers√∂nlichen Erwartungen an Tarif und Leistungsumfang am besten entspricht. Die Beratungsleistungen von AWD k√∂nnen selbstverst√§ndlich auch dann in Anspruch genommen werden, wenn kein vollst√§ndiger Ausstieg aus der gesetzlichen Krankenversicherung geplant ist, diese aber durch eine private Zusatzversicherung erg√§nzt werden soll. Auch Aussteiger aus einer privaten Krankenversicherung, die zu einer anderen Gesellschaft wechseln m√∂chten, k√∂nnen sich auf die kompetente und unabh√§ngige Beratung durch einen AWD-Finanzberater verlassen.

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Zehn Prozent weniger Pr√§mie f√ľr Neuwagen

18. März 2009

autoversicherungAuch alternative Antriebe fahren ab 1. April deutlich g√ľnstiger
Gute Zeiten f√ľr Neuwagenk√§ufer: Zu Abwrackpr√§mie, Herstellerbonus und H√§ndlerrabatten gibt es jetzt auch noch Nachlass bei der Kfz-Versicherung. Die ADAC Autoversicherung AG gew√§hrt von 1. April bis 30. September 2009 zehn Prozent Rabatt auf die Versicherungspr√§mie von Neuwagen, Tageszulassungen und Jahreswagen. Der Nachlass gilt √ľber die gesamte Versicherungszeit, f√ľr alle Tarife und f√ľr Kfz-Haftpflicht, Teilkasko, Vollkasko und Gebrauchtwagenkasko.

Noch g√ľnstiger unterwegs mit der ADAC-AutoVersicherung sind Neuwagen mit alternativen Antrieben. Wer sich jetzt zum Beispiel einen Pkw mit Elektro- oder Gasantrieb (Erdgas oder Autogas), Hybridmotor oder ein Ethanolfahrzeug kauft, erh√§lt in der Kaskoversicherung zus√§tzlich noch zehn Prozent Umweltrabatt. Diesen Nachlass auf die Pr√§mie gibt es beim Club auch f√ľr Gebrauchtwagen. Wer die AutoVersicherung bis 30. September abschlie√üt, bekommt auf Wunsch eine Preisgarantie bis 31. Dezember 2010. Das hei√üt, die ADAC-AutoVersicherung garantiert, dass es bis zu diesem Stichtag keine Regional- und Typklassenerh√∂hungen sowie keine Tarifanpassungen gibt.

Herzst√ľck der ADAC-Tarife ist der bundesweite ADAC-Schadenservice. Dieser Service ist die konsequente Erg√§nzung der dem Mitglied vertrauten Hilfe durch die Gelben Engel im Pannenfall; die Teilnahme ist freiwillig. Im Kaskofall bekommt der Versicherte f√ľr die Dauer der Reparatur kostenfrei ein ADAC-Clubmobil als Ersatzwagen. Kostenfrei sind auch ein Hol- und Bringdienst und die komplette Reinigung des Fahrzeugs.

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