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Archiv für die Kategorie ‘Versicherung’

UnwetterschĂ€den fĂŒr Versicherung dokumentieren

9. August 2012
cc by wikimedia/ C. Clark

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Der Sommer ist auch bei allen schönen Tagen immer die Zeit der großen Gewitter und Unwetter. Dabei kommt es leider immer wieder zu SchĂ€nden an HĂ€usern. Ist man selbst davon betroffen, sollte man die SchĂ€den unbedingt genau dokumentieren und nach Möglichkeit das Chaos nicht beseitigen bis der Gutachter einen Blick darauf geworfen hat.

Stellt man einen entsprechenden Schaden am Haus oder am Inventar fest, dann macht man davon am besten Fotos oder filmt das Ganze. Bei Ă€ußeren SchĂ€den am Haus können zum Beispiel auch die Nachbarn oder auch Leute von der Feuerwehr als Zeugen fungieren. Zudem sollte man so schnell wie möglich die Versicherung informieren.

FĂŒr SchĂ€den am Haus kommt die WohngebĂ€udeversicherung auf. Diese kann durch eine Elementarschadenversicherung bei SchĂ€den durch Überschwemmungen, Erdbeben, Erdrutsch und Co. ergĂ€nzt werden. Die Hausratversicherung ist hingegen fĂŒr SchĂ€den an Möbeln und Co. zustĂ€ndig. Hier dienen Zahlungsbelege und Ă€hnliche Papiere als zusĂ€tzliche Beweise fĂŒr die Höhe des Schadens.

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Autounfall: Unfallskizze im Internet einfach anfertigen

8. August 2012
cc by flickr/ Franz59

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Wer einen Autounfall hinter sich hat, der hat meist nicht nur mit den möglichen gesundheitlichen Folgen oder dem Schock zu kĂ€mpfen, sondern auch mit etlichem bĂŒrokratischen Aufwand. Alleine schon die Schadensregulierung durch die Versicherung bedarf einiger ErklĂ€rungen und Beweise. In diesem Zusammenhang ist nicht nur der Unfallbericht selbst, sondern auch eine Unfallskizze entscheidend. Doch genau hier haben die meisten Laien Probleme.

Oft ist es schon ziemlich schwierig den genauen Hergang fĂŒr Außenstehende nachvollziehbar zu machen. Doch zum GlĂŒck bietet das Internet auch hier inzwischen Hilfe! Auf vielen Kfz-Versicherungsportalen hat man die Möglichkeit die Unfallskizze mit einem professionellen und dabei einfach bedienbaren Programm zu erstellen.

Dabei kann man genau Objekte wie andere Autos oder StraßenzĂŒge in die Skizze mit einfließen lassen und diese zudem durch Fotos oder Gutachten ergĂ€nzen. Zudem finden sich auf vielen Portalen auch vorgefertigte Formulare, die einem beim Unfallbericht helfen.

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Kfz-Versicherung: Mit Sandalen oder sogar ohne Schuhe am Steuer

6. August 2012
cc by wikimedia/ Simon Laird

cc by wikimedia/ Simon Laird

Jeder lernt bereits in der Fahrschule, dass zum sicheren Autofahren feste Schuhe wichtig sind. Besonders im Sommer wird diese Regel jedoch meist gerne missachtet, denn bei heißen Temperaturen sind natĂŒrlich Sandalen, Flip-Flops oder gar gar keine Schuhe angenehmer. Rutscht man jedoch dabei ab oder der Flip-Flop verhakt sich zwischen den Pedalen und es kommt zu einem Unfall, so kann man unter UmstĂ€nden Probleme bekommen. Darauf weist die Gothaer Versicherung hin.

Ein genereller Versicherungsirrtum ist dabei jedoch, dass die Kfz-Versicherung gar nicht zahlt. Die Kfz-Haftpflichtversicherung muss den Schaden in jedem Fall regulieren. Anders sieht dies jedoch bei der Kaskoversicherung aus. Gibt es eine Klausel, nach der die Gesellschaft bei grober FahrlĂ€ssigkeit die Leistung verweigern oder kĂŒrzen kann, so könnte dies je nach Verschulden bei einem Unfall dank des leichten Schuhwerks der Fall sein.

Mit der Polizei wird man lediglich Ärger bekommen, wenn das Tragen von Flip-Flops und Co. zu einem Unfall fĂŒhren, nicht aber im regulĂ€ren Straßenverkehr. Zudem sollte man beachten, dass wenn man beruflich das Auto nutzt, stets festes Schuhwerk Pflicht ist, denn sonst verstĂ¶ĂŸt man gegen UnfallverhĂŒtungsvorschriften der Berufsgenossenschaften!

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Stiftung Warentest: Auslands-Krankenversicherungen im Test

1. August 2012
cc by wikimedia/ Carabaopower

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Die meisten Deutschen verbringen meist nur ein paar Wochen wĂ€hrend ihres Urlaubs im Ausland, doch natĂŒrlich gibt es auch Gelegenheiten lĂ€nger Deutschland den RĂŒcken zu kehren. Ob nun ein Praktikum in den USA oder eine lĂ€ngere GeschĂ€ftsreise, fĂŒr solche Gelegenheiten benötigt man unbedingt eine passende Auslands-Krankenversicherung. Die Stiftung Warentest hat sich fĂŒr ihre Zeitschrift „Finanztest“ 40 Angebote nĂ€her angesehen und kommt leider zu einem nicht ganz so erfreulichen Ergebnis.

Genauer unter die Lupe genommen wurden unterschiedliche Angebote fĂŒr Aufenthalte im Ausland von einer LĂ€nge von drei Monaten oder einem Jahr. Dabei zeigte sich, dass gute Angebote eher rar sind. Lediglich zwei Anbieter erhielten die Note „sehr gut“ und zwar die HanseMerkur und die LVM.

Bei der LVM zahlt man zum Beispiel fĂŒr einen guten Schutz in allen LĂ€ndern weltweit und 90 Reisetage bei einem Alter von bis zu 59 Jahren 83 Euro. Die meisten Versicherungen erhielten im Test nur die Noten „befriedigend“ oder „ausreichend“. Die normale Auslandsreise-Krankenversicherung reicht fĂŒr kurze Urlaube aus und regulĂ€re Jahrespolicen bekommt man hier bereits fĂŒr weniger als zehn Euro, jedoch gelten diese nur fĂŒr höchstens sechs bis acht Wochen am StĂŒck.

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Lebensversicherung: BGH-Urteil zu frĂŒhzeitiger KĂŒndigung

26. Juli 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Wer seine Lebensversicherung frĂŒher kĂŒndigt als eigentlich geplant, der muss in der Regel mit vergleichsweise hohen Einbußen rechnen, denn hĂ€ufig bekommt man dabei weniger raus als man im Laufe der Monate und Jahre eingezahlt hat. Der Bundesgerichtshof hat nun in einem Urteil eine entsprechende Vertragsklausel bei Kapitallebens- und privaten Rentenversicherungen fĂŒr unwirksam erklĂ€rt und damit im Sinne der Kunden entschieden!

Konkret hatte die Verbraucherzentrale Hamburg gegen den Deutschen Ring geklagt. Bisher konnten Versicherer bei einer frĂŒhzeitigen KĂŒndigung die Abschlusskosten mit den BeitrĂ€gen verrechnen. So bekamen die Versicherten weniger Geld zurĂŒck als sie bezahlt hatten, da unter anderem erst die Provisionen der Vermittler beglichen wurden. Dies erklĂ€rten die Richter nun fĂŒr nicht rechtens und revidierten damit ihre bisherige Rechtssprechung.

Experten rechnen nun mit einer Signalwirkung fĂŒr die gesamte Branche, denn die Richter des BGH betonten, dass diese Klauseln nicht nur bei neuen VertrĂ€gen, sondern auch bei bereits bestehenden unwirksam seien. Dies wĂŒrde konkret bedeuten, dass die Versicherungswirtschaft insgesamt rund zwölf Milliarden Euro an die Kunden zurĂŒckzahlen muss. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat nun die Versicherer dazu aufgefordert, von sich aus die Klauseln abzuĂ€ndern und die Summen zurĂŒckzuzahlen. Trotzdem sollten betroffene Kunden ihre AnsprĂŒche selbst beim Versicherer anmelden.

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