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Archiv für die Kategorie ‘W√§hrungen’

Neuer F√ľnf-Euro-Schein: Probleme am Automaten

12. Juni 2013
Quelle: Wikimedia

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Seit einigen Wochen ist nun bereits der neue F√ľnf-Euro-Schein im Umlauf. In der Anfangsphase wird dieser parallel zum alten Schein genutzt und genau dies stiftet bei einigen Menschen und Maschinen offenbar immer noch Verwirrung. W√§hrend manche H√§ndler ihn immer noch f√ľr Falschgeld halten, nehmen ihn zudem einige Automaten nicht an.

Der neue F√ľnfer hat ein deutlich ver√§ndertes Design und hat auch zahlreiche neue Merkmale, die ihn f√§lschungssicherer machen sollen. So manch ein Automatenbetreiber hat es offenbar immer noch nicht geschafft, die Software der Ger√§te diesbez√ľglich umzustellen. Die Deutsche Bahn hat daf√ľr offenbar zwei Dienstleister beauftragt. W√§hrend der eine die eine H√§lfte der Automaten rechtzeitig fertig bekommen hat, gibt es beim anderen offenbar noch Probleme. Experten geben hier eindeutig mangelnder Organisation die Schuld.

Die Bundesbank versteht dieses Chaos nicht so richtig, denn man habe die Betreiber bereits Ende 2011 √ľber die Umstellung informiert. Seit Januar konnten sich diese die neuen F√ľnfer sogar ausleihen um die entsprechenden √Ąnderungen und Tests durchzuf√ľhren. Immerhin wurde bereits von Seiten der Unternehmen Besserung gelobt. Im n√§chsten Jahr werden die neuen Zehn-Euro-Scheine ausgegeben und bis dahin hat man hoffentlich aus den Fehlern gelernt.

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Debatte um Bargeld: Scheine und M√ľnzen sind teuer

22. Mai 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Seit einigen Wochen wird immer wieder √ľber das gute, alte Bargeld an sich diskutiert. Das bargeldlose Bezahlen setzt sich zwar immer mehr durch, aber viele Deutsche halten trotzdem an Scheinen und M√ľnzen fest. Eine Studie der Steinbeis-Hochschule regt die Diskussionen nun wieder an.

Demnach verursacht Bargeld jedes Jahr Kosten in Milliardenh√∂he. Nicht nur die Herstellung von vor allem den Eurom√ľnzen ist teuer, sondern es m√ľssen Geldautomaten aufgestellt und bef√ľllt werden, der Handel muss Kassierer und Kassiererinnen einstellen und das Geld muss transportiert und durch spezielle Transporteure versichert werden.

So √ľberlegt die EU, wie bereits berichtet, seit l√§ngerem, ob man zum Beispiel die 1- und 2-Cent-M√ľnzen generell abschaffen soll wie es in Finnland oder den Niederlanden bereits der Fall ist, da ihr Material inzwischen teurer ist als ihr eigentlicher Nennwert. Laut den Forschern der Steinbeis-Hochschule kostet unser Geld jedes Jahr 12,5 Milliarden Euro, also im Schnitt rund 150 Euro pro Kopf.

So etwas h√∂ren nat√ľrlich Anbieter von Kreditkarten und anderen bargeldlosen Bezahlverfahren gerne. Trotzdem halten viele Deutsche an den M√ľnzen und Scheinen fest. Die einen sind es einfach gewohnt, f√ľr andere ist es eine Art Tradition und andere wiederum sch√§tzen es, ihr Geld direkt im Blick zu haben. Zudem gibt es nat√ľrlich immer wieder Sicherheitsbedenken beim bargeldlosen Zahlen.

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1- und 2-Cent-M√ľnzen: Werden sie bald abgeschafft?

17. Mai 2013
cc by wikimedia/ Europäischer Zentralbank

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Die meisten von uns machen sich an der Kasse nicht die M√ľhe um mit 1- oder 2-Cent-M√ľnzen zu bezahlen. So wandern die kleinen M√ľnzen meist ins Sparschwein und werden vielleicht irgendwann zur Bank gebracht. Die Portemonnaies k√∂nnten jedoch bald erleichtert werden, denn seit einiger Zeit √ľberlegt die EU, ob man an den M√ľnzen nicht etwas √§ndern bzw. sie generell abschaffen sollte.

Zu diesem Umstand werden derzeit die EU-Regierungen befragt. Bereits seit dem Jahr 2002 verzichtet Finnland auf die 1- und 2-Cent-M√ľnzen und rundet Preise auf 5 Cent auf. In den Niederlanden ist dies seit 2004 der Fall. Deutschland gilt als eines der wenigen L√§nder, die dies noch in weiten Teilen ablehnen, schlie√ülich st√ľnden die M√ľnzen in der Tradition der Pfennige.

Am Ende ist es jedoch durchaus wahrscheinlich, dass die M√ľnzen bald verschwinden k√∂nnten bzw. zumindest eine √Ąnderung erfahren. Der Hauptgrund daf√ľr sind nicht etwa die schweren Geldbeutel, sondern die steigenden Kupfer- und Stahlpreise. Die Kosten f√ľr die Produktion der 1- und 2-Cent-M√ľnzen sind inzwischen h√∂her als ihr eigentlicher Nennwert. Daher wird √ľberlegt, ob man die Zusammensetzung der M√ľnzen √§ndert oder eben ganz auf sie verzichten kann. Bei Letzterem w√§re nur die Frage, ob man dies innerhalb einer gewissen Frist St√ľck f√ľr St√ľck macht oder eben relativ schnell die Ausgabe der M√ľnzen stoppt und die M√ľnzen von Banken und Handel einzieht.

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Bitcoins – die neue Zahlungsmethode

8. Mai 2013

Bitcoins

Bitcoins

„Geld regiert die Welt“ besagt ein vielzitiertes Sprichwort. Hierbei soll ausgesagt werden, dass diejenigen Menschen mit viel Geld zumeist mehr Handlungsspielraum und M√∂glichkeiten besitzen als diejenigen mit geringeren Mitteln. Einen gro√üen Einfluss auf diese Entwicklung hat nicht zuletzt auch der jeweilige Staat durch Zinsen, Steuern oder Inflation zu verschulden. Um diesen staatlichen Einfl√ľssen entgegen zu wirken und eine weltweite einheitliche W√§hrung zu erm√∂glichen wurden die so genannten „Bitcoins“ entwickelt.

Was sind Bitcoins
Bitcoins ist eine neuartige, virtuelle W√§hrung, welches dezentral durch ein Computernetz gesch√∂pft und verwaltet wird. Es verbindet die Eigenschaften von Bargeld und Online√ľberweisungen. Gehandelt wird jedoch nicht mit Scheinen oder Bargeld, sondern mit Bites und Bytes und erfordert keine Zentralbank. Die Verantwortung obliegt ganz alleine dem jeweiligen Besitzer mit all seinen Folgen und Gefahren. Daf√ľr werden dem Nutzer weltweit kostenlose Transaktionen erm√∂glicht unter Wahrung von Anonymit√§t ohne jedoch nur einen Nutzer von diesem System auszuschlie√üen.

Funktionsweise
Um Bitcoins zu erlangen, k√∂nnen dies entweder auf Bitcoin-B√∂rsen (wie unter www.bitcoin.de) gekauft oder mittels einer Bitcoin-Software erstellt werden. Mittels Letzterer wird ein virtuelles Netzwerk und zeitgleich ein Datenbank erstellt. Hierdurch k√∂nnen Bitcoins erstellt werden. Dieser Prozess dauert jedoch sehr lange und ist mit einem normalen Heimcomputer nicht zu bew√§ltigen. Hierf√ľr wird ein Hochleistungsrechner ben√∂tigt. Dar√ľber hinaus wurde eine Maximalanzahl an zu erstellenden Bitcoins festgelegt, um einer Inflation vorzubeugen.
Desweiteren k√∂nnen Bitcoins auch √ľber Bitcoin-B√∂rsen erwirtschaftet werden. Der Wert dessen wird aus den aktuellen Handelspreisen und Bitcoin Charts verschiedner Marktpl√§tze und B√∂rsen (Bitcoin Exchange) ermittelt und unterliegt daher einigen Schwankungen. Seit seiner Einf√ľhrung ist der Bitcoin jedoch immens im Wert gestiegen.

Der Bitcoin selbst ist langfristig strikt begrenzt (aufgrund der Maximalanzahl) und daher ein sicheres und inflationsgesch√ľtztes Geldmittel.Es erm√∂glicht weitgehende Unabh√§ngigkeit vom traditionellen Finanzsystem und erm√∂glicht daher weitergehenden Spielraum. Demgegen√ľber wirft das Konzept aber auch umfangreiche Fragen rechtlicher, wirtschaftlicher und technischer Natur auf und sollte mit Vorsicht genossen werden. Auch wird dieses Zahlungsmittel in dem allt√§glichen Leben noch kaum gesellschaftstauglich sein und erstreckt sich daher eher auf die Zahlungsweise bei Online Shops und Anbietern. Auch dieser Fakt sollte beachtet werden.

Währungen

Die neuen 5-Euro-Scheine sind da!

4. Mai 2013
cc by wikimedia/ Reinhold Gerstetter

cc by wikimedia/ Reinhold Gerstetter

Wer in diesen Tagen etwas anders aussehende 5-Euro-Scheine in H√§nden h√§lt, wird es wohl weniger mit Falschgeld zu tun haben, als mit den neuen Euro-Scheinen, die in den kommenden Jahren nach und nach in Umlauf gebracht werden. Los geht es eben mit dem F√ľnfer.

Seit diesem Donnerstag wird er ausgegeben und weist einige neue Merkmale auf, die den Schein in erster Linie f√§lschungssicherer machen sollen. Die sogenannte ‚ÄěSmaragdzahl‚Äú fand sich bisher nur auf 50-Euro-Scheinen und h√∂her. Nun findet man sie also auch auf dem F√ľnfer. Das aufgedruckte Wertzeichen, hier die f√ľnf, ver√§ndert je nach Blickwinkel seine Farbe. Der Sicherheitsfaden, den man nur im Gegenlicht erkennt, bleibt erhalten, jedoch steht dort nicht mehr das Wort ‚ÄěEuro‚Äú, sondern nur noch das Euro-Symbol.

Das Wasserzeichen zeigt nicht mehr ein architektonisches Teil des Hauptmotivs, sondern die Wertzahl sowie ein Portr√§t der griechischen Mythengestalt Europa. Auch auf dem Hologrammstreifen der Vorderseite ist Europa zu sehen. Kippt man den Schein erscheint √ľber ihrem Kopf das Eurosymbol und darunter das Motiv der Banknote, wie beim F√ľnfer ein antikes Tor. Wertzahl und Hauptmotiv sind leicht erhaben und am linken und rechten Rand kann man kurze Linien ertasten. Im kommenden Jahr sind die neuen 10-Euro-Scheine an der Reihe und so geht es weiter bis im Jahr 2019 der neue 500-Euro-Schein ausgegeben wird. Die bisherigen Banknoten werden St√ľck f√ľr St√ľck eingezogen und sind irgendwann nicht mehr g√ľltig.

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