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Archiv für die Kategorie ‘Währungen’

Inflation in Euro-Ländern auf neuem Höchststand

17. Mai 2011
cc by flickr/ bitmask

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So manch einer von uns wird die Inflation langsam spüren. So wird es nur wenige verwundern, dass die Inflation in den Euro-Ländern auf den höchsten Stand sei 30 Monaten geklettert ist. Laut dem EU-Statistikamt Eurostat sind die Verbraucherpreise im April im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent gestiegen.

Dies hänge vor allem mit höheren Kosten im Bereich des Wohnens und des Verkehrs zusammen. Vor allem die Preise für Elektrizität und Kraftstoff seien um 5,0 Prozent gestiegen. Die Preise für Alkohol und Tabak legten um 3,4 Prozent zu.

Für alle 27 Länder der EU wurde eine Inflationsrate von 3,2 Prozent errechnet. Der angestrebte Grenzwert der EZB liegt übrigens bei 2,0 Prozent. Deutschland hat Eurostat zufolge eine Teuerungsrate von 2,7 Prozent. Wer sich nun wundert, muss wissen, dass das Statistische Bundesamt anders rechnet und somit auf eine Teuerungsrate von 2,4 Prozent kommt.

EU-weit konnten Irland (1,5 Prozent), Tschechien (1,6 Prozent) und Schweden (1,8 Prozent) die geringsten Inflationsraten vorweisen. Mit den am stärkten gestiegenen Preisen müssen hingegen Rumänien (8,4 Prozent), Estland (5,4 Prozent) und Litauen und Ungarn (beide 4,4 Prozent) kämpfen.

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Größter Münz-Betrug seit Einführung des Euro aufgeflogen

1. April 2011
cc by flickr/ marfis75

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Dass durch Falschgeld und ähnliche Methoden jährlich Schäden in Millionenhöhe entstehen, haben wir an dieser Stelle schon ein paar Mal berichtet. Nun haben Fahnder jedoch offenbar den größten Münz-Betrug seit Einführung des Euro auffliegen lassen.

Eine Betrügerbande hat dabei durchaus geschickt gehandelt: Sie ersteigerten verschrottete Euro-Münzen als Altmetall und ließen sie in China wieder zusammensetzen. Die wiederhergestellten Münzen wurden nun durch Flugpersonal der Lufthansa in nicht anmeldepflichtigen Sendungen (je unter 10.000 Euro) nach Deutschland befördert.

Dort tauschte man sie dann bei der Bundesbank gegen Geldscheine ein. Aktuell geht man davon aus, dass die Bande neben den Komplizen bei der Lufthansa auch Mitarbeiter der Bundesbank angeheuert hat. Man geht von mindestens 25 Tätern aus. Sowohl bei der Bundesbank als auch bei der Lufthansa wurde eine Razzia durchgeführt. Dabei wurden Firmengebäude und Wohnungen durchsucht und offenbar auch Personen festgenommen.

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Initiativen in Skandinavien wollen Bargeld abschaffen

14. November 2010
cc by piqs/ Knipsermann

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Hat das gute alte Bargeld bereits ausgedient? Während wir hier in Deutschland immer noch der guten, alten D-Mark hinterhertrauern, wäre in den Augen einiger Initiativen in den skandinavischen Ländern das Bargeld selbst bald Geschichte.

So machen sich verschiedene Politiker und Gewerkschaften der Finanzbranche in Schweden und Norwegen dafür stark Bargeldzahlungen nach und nach abzuschaffen. Auch die Polizei Stockholms stimmt dem zu.

Bargeld würde die Kriminalität erhöhen. Kartenzahlungen und Co. seien viel besser zu kontrollieren. Zudem würde elektronischer Zahlungsverkehr die Schwarzarbeit erschweren. Noch steht die Bevölkerung nicht wirklich hinter dem Vorhaben, weshalb eine große Kampagne gestartet wurde, die mit Slogans wie „Bargeld braucht nur noch deine Oma – oder der Bankräuber“ wirbt.

Zudem rechnet ein „Raub-Barometer“ in Schweden der Bevölkerung ständig vor, wie sehr Geldscheine doch die Kriminalität anheizen würden. Ob sich das durchsetzt? Immerhin sind die Skandinavier in Sachen elektronischer Zahlungsverkehr offener als die Deutschen: 301 Mal hat ein Schwede 2009 mit Karte gezahlt, ein Deutscher dagegen nur 204 Mal. Brauchen wir Bargeld wirklich nicht mehr?

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Deutsche halten an der D-Mark fest: Noch 13,6 Milliarden im Umlauf

4. November 2010

So ab und an hört man ja doch noch ein paar wehmütige Stimmen, die sich nach der guten, alten D-Mark sehnen. So rechnen auch heute noch viele die Preise in Mark um. Zu diesem Bild passt auch die folgende Meldung: Der Bundesverband deutscher Banken teilte nun mit, dass immer noch 13,6 Milliarden D-Mark im Umlauf sind, also rund 7 Milliarden Euro ;-) .

Viele Deutsche halten wohl immer noch an der D-Mark fest. So befinden sich in deutschen Haushalten 6,6 Milliarden Mark in Form von Scheinen und knapp 7 Milliarden Mark in Form von Münzen.

Klar, die Noten sind beliebte Erinnerungen und Sammlerstücke, doch der eine oder andere hat offenbar auch manche Scheine vergessen. Sollten diese aus Zufall beim Aufräumen, beim Umzug oder Ähnlichem auftauchen, kann man diese immer noch umtauschen. Dies geht ohne Probleme in den Filialen der Bundesbank. Dabei ist der Tauschwert auch jetzt noch so hoch wie bei der Einführung der Währung, also 1 Euro für 1,95583 D-Mark. Der Umtausch ist unbegrenzt und kostenlos.

Besonders alte D-Mark-Scheine sind inzwischen jedoch begehrte Sammlerobjekte. Hat man zum Beispiel noch Scheine vom Beginn der D-Mark, sollte man diese nicht einfach umtauschen, sondern kann damit im Fachhandel oder auf Auktionen einen guten Preis erzielen. Die D-Mark werden wir also wohl nicht so schnell los…

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Mehrheit der Deutschen rechnet Euro immer noch in D-Mark um

27. September 2010

Seit über acht Jahren zahlen wir nun schon mit dem Euro. Doch wie es aussieht, ist die gute, alte D-Mark nur bei den wenigsten Deutschen komplett aus den Köpfen verschwunden. Laut einer aktuellen Umfrage rechnen 65% der Bundesbürger gelegentlich die Preise in D-Mark um.

In Westdeutschland sind es 63% und in Ostdeutscland 69%. Befragt wurden dafür 500 Büger ab 14 Jahren. Je jünger die Befragten waren um so seltener wurde logischerweise in Mark umgerechnet. Nur 29% der 14- bis 19-Jährigen denken noch ab und an in Mark.

Bei der Altersgruppe über 30 steigt die Zahl dann schlagartig auf mindestens 67% an. Chon komisch, nur die wenigsten können sich wohl noch genau daran erinnern, wie die Scheine und Münzen aussahen, doch die Währung an sich hat man immer noch im Kopf. Gewohnheit oder Nostalgie?

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