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Archiv für 2010

EC- und Kreditkartenpannen soll es beim Jahreswechsel 2011 nicht geben

30. Dezember 2010
cc by wikimedia/ Politikaner

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Zu Beginn dieses Jahres kam es zu massiven Problemen mit manchen EC- und Kreditkarten. √úber 30 Millionen Karten konnten aufgrund eines Software-Fehlers die Jahreszahl 2010 nicht auswerten und die Kunden konnten weder Geld abheben noch mit den Karten bezahlen.

Diese Panne hatte die Banken und Sparkassen noch weit bis ins Jahr besch√§ftigt. Schlie√ülich konnte das Problem durch ein Software-Update, das automatisch an den Geldautomaten durchgef√ľhrt wurde, gel√∂st werden.

In diesem Jahr gehen die Banken und Sparkassen von keiner solcher Panne aus. Die neue Software sei aufgespielt worden und so geplant, dass solche Fehler nicht noch einmal vorkommen k√∂nnten. Zudem stehe die Aktualisierung ja immer noch an den Geldautomaten zur Verf√ľgung. Hoffen wir also das Beste! In diesem Sinne einen guten Start ins neue Jahr! ūüėČ

GeldKarte , , ,

2011 sollen die Mieten steigen

29. Dezember 2010
cc by flickr/ status6

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Unsere Lebenshaltungskosten steigen immer weiter an. Nicht nur, dass Lebensmittel und Co. immer teurer werden, im n√§chsten Jahr gehen Experten auch davon aus, dass die Immobilienpreise kr√§ftig anziehen werden. Zum einen w√ľrden 2011 die Preise f√ľr Eigentumswohnungen im Schnitt um 2,1% ansteigen und auch Mieter k√∂nnen sich im kommenden Jahr auf h√∂here Mieten freuen.

In Deutschland fehlen nach Expertenansicht rund 200.000 Mietwohnungen. Immer mehr Menschen zieht es in die Gro√üst√§dte und die Anzahl der Ein- und Zwei-Personenhaushalte nimmt zu. Zus√§tzlich k√∂nnen bei weitem nicht so viele neue Wohnungen gebaut werden wie eigentlich ben√∂tigt. Rund 40.000 neue Wohnungen zu wenig w√ľrden entstehen.

Wer 2011 einen neuen Mietvertrag abschließt, kann von 1 bis 2,5% mehr Nettokaltmiete ausgehen. Gute Innenstadtlagen werden immer beliebter, weshalb die Preissteigerung hier noch einmal deutlich teurer ausfalle. Die Nachfrage nimmt also immer schneller zu als das Angebot.

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Immer mehr Anbieter auf dem Gasmarkt

28. Dezember 2010
cc by piqs/ Knipsermann

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Um den besten Strom- oder Gaspreis zu finden ist beim Verbraucher immer mehr Initiative gefragt. Durch einfaches Vergleichen im Internet lassen sich zum Teil bei einem Anbieterwechsel mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Dabei haben die Kunden die M√∂glichkeit auf immer mehr Anbieter zur√ľckzugreifen, wie das Verbraucherportal Toptarif mitteilte.

Deutsche Haushalte haben inzwischen im Schnitt die Wahl zwischen 41 verschiedenen Gasanbietern. Das sind doppelt so viele wie noch vor einem Jahr und sogar sieben Mal mehr als 2008! Tendenz weiter steigend. Die gr√∂√üte Auswahl haben dabei laut Toptarif Haushalte im S√ľden von Baden-W√ľrttemberg und in einigen Regionen Th√ľringens, Sachsens und Schleswig-Holsteins. Hier sind zum Teil √ľber 60 Anbieter auf dem Markt.

Das geringste Angebot haben Verbraucher hingegen in Teilen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens mit h√§ufig unter 30 Gasversorgern. Das steigende Angebot merken offenbar auch die Kunden, denn 2009 wechselten 14% mehr als im Vorjahr ihren Gasanbieter. Dies ist nicht nur f√ľr den eigenen Geldbeutel mehr als wichtig, sondern auch f√ľr die Konkurrenzf√§higkeit des Marktes selbst.

Strom & Gas ,

Bei Gutscheinen auf die G√ľltigkeit achten

27. Dezember 2010
cc by flickr/ msp_

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Galten Gutscheine als Weihnachtsgeschenk fr√ľher eher als unpers√∂nlich und einfallslos, sind sie heute sehr beliebt. So werden die meisten hier wohl mindestens einen Gutschein unter dem Weihnachtsbaum gefunden haben. Bei Gutscheinen sollte man jedoch auf jeden Fall auf die G√ľltigkeit achten.

Dabei kann es passieren, dass die Einl√∂sefrist ziemlich kurz bemessen ist. Ist dies der Fall haben Kunden auf jeden Fall die M√∂glichkeit trotzdem auf das Einl√∂sen zu bestehen, denn in gewissen F√§llen haben Gerichte eine sehr kurze G√ľltigkeit als ung√ľltig erkl√§rt.

Grunds√§tzlich kann man sagen, dass je h√∂her der Gutscheinwert und je spezieller die entsprechende Dienstleistung ist, desto l√§nger muss die Einl√∂sefrist sein. So entschied das Amtsgericht Wuppertal zum Beispiel, dass eine Elferkarte f√ľr die Sauna nicht schon nach einem Jahr verfallen darf. Denkbar sei hier zum Beispiel, dass ein einmaliger Saunabesuch innerhalb von sechs Monaten einzul√∂sen sei.

Gutscheine f√ľr ein bestimmtes Event wie eine Theatervorstellung oder ein Konzert sind nat√ľrlich nur bis zum Tag der Veranstaltung selbst g√ľltig. Gilt dieser aber nicht f√ľr einen bestimmten Termin wie beispielsweise ein allgemeiner Kinogutschein entschied das Hanseatische Oberlandesgericht, dass dieser Gutschein zwei Jahre g√ľltig sein muss.

Im Einzelhandel ist die Frist √§hnlich bemessen. Restbetr√§ge d√ľrfen nicht zu schnell verfallen und Teileinl√∂sungen sind generell m√∂glich. Barauszahlungen kann der H√§ndler ablehnen. Steht keine Frist auf dem Gutschein, verf√§llt dieser nach drei Jahren. Eine Auszahlung nach Ablauf liegt einzig und allein im Ermessen des H√§ndlers oder Dienstleisters. Man kann es also probieren, hat aber keinen Anspruch.

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Zum Jahreswechsel kommt die Kostenfalle

25. Dezember 2010
cc by wikimedia/ Politikaner

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F√ľr die meisten von uns sind die Monate um den Jahreswechsel herum ziemlich teuer. Versicherungen wollen bezahlt werden, Mitgliedsbeitr√§ge sind f√§llig, die Jahresendabrechnungen f√ľr Strom, Gas oder die Wohnung stehen an und dann kommen auch noch Weihnachtsgeschenke, Feiern √ľber die Festtage und Silvester und Reisen zu Verwandten und Freunden…

Alle Jahre wieder flie√üt in diesen Wochen das Geld nur so vom Konto. Daher raten Experten, dass man unbedingt schon im Laufe des Jahres damit rechnen sollte und sich immer mal wieder kleine Betr√§ge f√ľr das finanzielle Tief beim Jahreswechsel zurecht legen sollte. So wird man nicht ganz so kalt erwischt.

Das F√ľhren eines Haushaltsbuchs kann einem helfen, in dem man sich die Ausgaben zum Jahresende immer vor Augen f√ľhrt. Es kann auch helfen Pr√§mien f√ľr Versicherungen auf einmal zu zahlen und dies, wenn m√∂glich im laufenden Jahr und nicht gerade auch noch beim Jahreswechsel. Ansonsten teilt man die Pr√§mien einfach √ľber das Jahr verteilt auf und zahlt monatlich. In jedem Fall hei√üt es das ganze Jahr √ľber bewusst f√ľr die Wintermonate vorsorgen!

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