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Der leichte Höhenflug des Leitzinses ist offenbar schon wieder vorbei. Erst im November wurde er von 1,5 Prozent auf 1,25 Prozent gesenkt. Nun setzt die EZB ihn erneut auf nunmehr nur noch 1,00 Prozent herunter. Der Leitzins ist also wieder auf seinem Stand wie vor gut einem Jahr. Was bedeutet dies für die Sparer?
Normalerweise sind wir es ja gewöhnt, dass mit dem Leitzins auch die Sparzinsen steigen oder fallen. Die unabhängige Finanzberatung FMH rechnet laut dem Nachrichtensender n-tv jedoch dieses Mal nicht damit, dass die Zinsen fallen werden. Ein Grund dafür sei die Neuregelung, dass Banken risikobehaftete Anlagen mit mehr Eigenkapital absichern müssen. Dies tritt 2013 in Kraft. So konzentrieren sich die Banken mehr auf Finanzierungen, die nicht so risikoreich sind, was eben auch das Sparvermögen von privaten Kunden einschließt.
Diese können sie jedoch nur halten, wenn sie einigermaßen gute Konditionen bieten. Auch in Sachen Kredite werden die Kunden weiter profitieren, denn hier werden die Zinsen wohl vorerst auf einem Niedrigstand bleiben, was auch laut den Experten für Bereiche wie Baugeld weiterhin gelten soll.
Zinsen Banken, Geld, Geldanlage, Leitzins, Sparen

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In einigen Branchen ist es inzwischen schon fast üblich, dass Rechnungen per E-Mail oder auf sonstigem Wege über das Internet übermittelt werden. In der Vergangenheit brachte dieser Weg jedoch meist ein paar Dinge mit sich, die eher umständlich waren. So musste man auf eine Signatur oder ein Datenaustauschverfahren setzen oder eben die Rechnung zusätzlich per Post übermitteln.
Im Zuge des sogenannten Steuervereinfachungsgesetzes 2011 kann man sich diese Methoden bei der elektronischen Rechnungsstellung nun sparen. Die elektronische Rechnungsübermittlung wird mit der auf Papier gleichgesetzt. Das heißt, alle Selbstständigen können auf die oft lästige Signatur verzichten, sie jedoch natürlich optional immer noch einsetzen.
Dies sollte ja bereits zum 1. Juli 2011 kommen, doch die Mühlen der Politik haben wieder einmal langsam gemahlen… Trotzdem hat dieses Datum weiterhin eine Bedeutung, denn die Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung tritt rückwirkend zum 1. Juli in Kraft. Ein mehr als überflüssiger Schritt, denn schließlich wird die Zahl der elektronisch übermittelten Rechnungen in den kommenden Jahren sicherlich immer weiter steigen.
Finanzen Digitale Signatur, Elektronische Rechnungsstellung, Geld, Rechnung, Regierung

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Selbst Menschen, die nicht chronisch krank sind, müssen über das Jahr verteilt einiges in die eigene Gesundheit investieren. Dinge wie Kontaktlinsen, Medikamente oder auch bestimmte Therapien können im Laufe des Jahres ganz schön ins Geld gehen. Der Nachrichtensender n-tv weist aktuell darauf hin, dass man die Belege für diese Ausgaben durchaus sammeln sollte, denn ab einem gewissen Betrag lassen sie sich als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen.
Wie hoch dieser Betrag ist, hängt von der individuellen Situation ab. Ins Gewicht fällt wie hoch das Einkommen ist, ob und wie viele Kinder man hat und auch der Familienstand spielt eine Rolle. Als Beispiele nennt n-tv zum einen einen Single, der bis zu 51.130 Euro brutto verdient und ein Ehepaar mit drei Kindern in der gleichen Einkommensklasse.
Der Single könnte nach diesem Rechenmodell Ausgaben, die höher als sechs Prozent seines Einkommens liegen, geltend machen, die Familie bereits solche, die ein Prozent des Einkommens überschreiten. Es kann sich also durchaus lohnen, sich in diese Richtung genau zu informieren und auch welche gesundheitlichen Dinge und Leistungen absetzbar sind. Zudem raten die Experten dazu, falls man momentan knapp unter der Grenze liegt und sich im kommenden Jahr eh beispielsweise eine neue Brille anschaffen wollte, sollte man dies vielleicht noch jetzt tun.
Steuern absetzen, Geld, Gesundheitsausgaben, Steuervorteil

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Es ist ein Punkt, den man vielen wohl nicht noch einmal extra durch eine Studie erklären muss, jedoch dient sie als erneuter Beweis dafür, dass die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter wächst. Auffallend ist auch, dass in den vergangenen zwei Jahrzehnten dieser Unterschied hierzulande schwerer ins Gewicht fiel als in anderen Industrienationen.
Laut der aktuellen Studie der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit verdienten im Jahr 2008 zehn Prozent, die das höchste Einkommen hatten, rund achtmal so viel wie die untersten zehn Prozent. Zu Beginn der 90er Jahre lag dieser Wert noch bei sechs zu eins. Geringverdiener kamen ohne staatliche Hilfen im Jahr 2008 auf Nettobezüge von 7.400 Euro im Jahr, wohingegen die Besserverdiener im Schnitt 57.300 Euro netto verzeichnen konnten. Dazu kommt, daß die Besserverdienenden laut immokredit.de auch leichter an Finanzierungen für Eigentumswohnungen und andere Immobilien kommen und dort bessere Konditionen bekommen.
Die Autoren der Studie führen dies zum einen auf den starken Anstieg von Fristverträgen und Teilzeitarbeit zurück. Gleichzeitig würden aber auch die Löhne und Gehälter weiter auseinanderdriften. Während man bei den Spitzenverdienern immer höhere Einkommen feststellen könne, würden die Löhne der Geringverdiener weiter sinken. Vom Zuwachs des verfügbaren Haushaltseinkommen in den zwei Jahrzehnten vor der Finanzkrise hätten auch in erster Linie die Besserverdiener profitiert.
Als ein weiterer Grund für die größer werdende Kluft wird genannt, dass es in Deutschland immer mehr Single-Haushalte und Alleinerziehende gibt. Die Autoren weisen darauf hin, dass wachsende Ungleichheit nicht nur die Wirtschaftskraft eines Landes schwächt, sondern sie auch die politische Stabilität schwächt. Dies erfahren wir alle sicherlich gerade am eigenen Leib. Noch könne man handeln…
Finanzen Geld, Kluft zwischen Arm und Reich, Studie, Wirtschaft

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Der Teufel steckt manchmal im Detail und bei technischen Fragen manchmal erst recht. Dies merken nun auch die Behörden selbst sowie alle Angestellten. Eigentlich sollte zu Beginn des kommenden Jahres bereits die elektronische Lohnsteuerkarte an den Start gehen. Doch bei der Übertragung der Daten haben sich offenbar so viele Fehler eingeschlichen, dass der Start auf Mitte des Jahres 2012 verschoben wurde.
Dabei bleibt es jedoch nicht! Nun mussten Bund und Länder weiter zurückrudern und haben offiziell bestätigt, dass die elektronische Lohnsteuerkarte erst Anfang 2013 eingeführt wird. Dies bedeutet, dass die Lohnsteuerkarte aus Papier, die für das Jahr 2010 das letzte Mal ausgegeben wurde, auch 2012 ihre Gültigkeit behält.
Trotzdem sollte man natürlich seine Freibeträge, wie bereits berichtet, überprüfen. Wer im kommenden Jahr seinen Arbeitgeber wechselt, der gibt diesem die Lohnsteuerkarte für 2010. Wer noch keine Lohnsteuerkarte aus Papier hat, der fordert beim zuständigen Finanzamt einen Ausdruck an, der als Ersatzlohnsteuerkarte beim Arbeitgeber abgegeben wird.
Steuern Elektronische Lohnsteuerkarte, Lohnsteuerkarte, Regierung