√Ėkotest: Bundesanleihen schneiden besser als Lebensversicherungen ab

2. September 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Lange Zeit war die Lebensversicherung eine der liebsten Anlage- und Absicherungsformen der Deutschen. Doch in letzter Zeit gibt es in diesem Bereich immer mehr Probleme. ‚Äě√Ėkotest‚Äú hat nun langfristig Lebensversicherungen mit Bundesanleihen verglichen und kommt dabei zu dem Ergebnis, dass die Versicherungen bereits lange vor der Finanzkrise hinter den Sparpl√§nen mit Bundesanleihen fielen.

In den vergangenen Jahrzehnten sind die Zinsen aus Lebensversicherungen deutlich niedriger ausgefallen als bei Sparpl√§nen mit Bundesanleihen. Verbraucher h√§tten laut ‚Äě√Ėkotest‚Äú auf 1,23 bis 2,35 Prozent Zinsen verzichten m√ľssen. Die Policen h√§tten im Schnitt zwischen 3,10 und 4,49 Prozent pro Jahr gebracht, w√§hrend Schatzbriefe eine Rendite von 4,33 bis 6,73 Prozent abwarfen.

Die Untersuchung st√ľtzt sich auf die Analyse von 76 abgelaufenen Kapitallebensversicherungen und sieben Rentenversicherungen, die zwischen 1963 und 2001 abgeschlossen wurden. Auch wenn die Lebensversicherungen aktuell unter der Niedrigzinsphase leiden, habe fr√ľher bereits ein Problem in hohen Kosten, vor allem in den 1960er und 70er Jahren, bestanden. Gleichzeitig muss man nat√ľrlich sagen, dass aufgrund der niedrigen Zinsen auch Bundesanleihen aktuell nicht besonders viel Rendite bringen…

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Das neue Office 365

31. August 2013

Das neue Office 365 ist da und macht mit einem interessanten Werbefilm auf sich Aufmerksam. In der heutigen Zeit sind es nicht nur M√§nner, die in den h√∂heren Positionen der Chefzentrale sitzen, sondern auch Frauen dringen immer mehr in die Businessetagen dieser Welt ein. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass das neue Office in der Werbung von einer erfolgreichen Frau vorgestellt wird. Sie sitzt w√§hrend einer Pause gem√ľtlich auf einem Sofa und geht noch einmal ihre letzten Notizen zum Thema „Wein“ und „Weinanbau“ durch, da sie sp√§ter ihrem Kunden ein neues Konzept vorstellen m√∂chte. Sie m√∂chte losgehen, als ein Abbild von ihr auf der Sitzbank zur√ľckbleibt und sie mit ihrem Laptop weiterzieht. In der Bahn f√ľgt sich mit den neuen Office 365 Funktionen eine neue Grafik ein und steigt anschlie√üend aus der Bahn aus, w√§hrend wieder ein Abbild von ihr dort sitzen bleibt. In der Schlussszene sieht der Zuschauer sie im Restaurant ankommen, wo sie dem Besitzer ihr neuestes Modell f√ľr die Weinkarte vorstellt.

Mit einer Leichtigkeit zeigt der Film, wie sich das neue Office 365 im Berufsalltag integrieren l√§sst. Es ist nicht nur eine kleine Spielerei, sondern verbindet den Auftraggeber und den Auftragnehmer miteinander. Sie kann gelassen all ihren Gesch√§ften nachgehen und bleibt trotzdem dabei gelassen und wirkt nicht gestresst. Sie hat alle Daten auf ihrem Laptop. Diese k√∂nnen zu jeder Zeit und an jedem Ort abgerufen werden, sodass sie auch Themenvorschl√§ge von ihren Kollegen empfangen kann, obwohl sie schon fast beim Kunden ist. Mit dem neuen Windows Programm lassen sich also Pr√§sentationen nicht nur leichter erstellen, sondern auch viel bequemer, sodass auch im Krankheitsfalle oder durch eine Verhinderung die Daten zugesendet werden k√∂nnen. Die Programme lassen sich ebenfalls leicht mit einem Touchscreen verwenden, sodass vor allem Grafiken, so wie sie ihm Video vorgestellt werden, noch eingef√ľgt oder vergr√∂√üert werden k√∂nnen.

In dem Video zeigt sich Microsoft wieder von seiner l√§ssigen Seite, denn gerade der Stil der Businessfrau wirkt recht leger und gleichzeitig so, als h√§tte die Frau eigentlich gerade frei gehabt und w√ľrde mit Leichtigkeit schnell noch ihre Pr√§sentation √§ndern und anschlie√üend f√ľr einen Kollegen einspringen, der vielleicht vorher abgesagt hat. Dank dieses Werbefilms d√ľrfte auch Office 365 wieder viel Aufmerksamkeit bekommen.

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Warteschleifen: Viele Anbieter rechnen falsch ab!

31. August 2013
cc by flickr/ stefan.eissing

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Seit wenigen Monaten m√ľssen Warteschleifen bei Service-Nummern kostenlos sein. Verbrauchersch√ľtzer haben bereits bem√§ngelt, dass viele Anbieter immer noch tricksen oder falsch abrechnen. Dies best√§tigt nun auch eine Untersuchung der Gr√ľnen, deren Ergebnisse dem ‚ÄěTagesspiegel‚Äú vorliegen.

Darin heißt es, dass von 45 getesteten Hotlines 18 Verbrauchern höhere Kosten in Rechnung gestellt hätten als erlaubt ist. Dies bedeutet, dass 40 Prozent der Abrechnungen falsch sind! Am schlimmsten sei die Lage bei 0900-Servicenummern. Hier lag die Fehlerquote bei 50 Prozent.

Nach Sch√§tzungen der Gr√ľnen zahlen Verbraucher in Deutschland auf diese Weise im Jahr 25 Millionen Euro zu viel. Wie bereits berichtet, geht die Bundesnetzagentur bereits gegen ein paar Unternehmen vor. Dies sei jedoch im Vergleich zu der Anzahl der Falschabrechnungen immer noch zu wenig.

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Hausapotheke nicht steuerlich absetzbar

30. August 2013
cc by wikimedia/ W√ľrfel

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Wer im Krankheitsfall wichtige Medikamente vom Arzt oder auch von einem Heilpraktiker verschrieben bekommt, kann die zus√§tzlich entstandenen Kosten daf√ľr steuerlich geltend machen. Dies gilt jedoch nicht f√ľr Medikamente, die man sich f√ľr die Hausapotheke vorbeugend kauft, wie das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschied.

In dem konkreten Fall hatte ein Ehepaar in seiner Einkommenssteuererkl√§rung f√ľr 2010 als au√üergew√∂hnliche Belastung Aufwendungen f√ľr Medikamente in H√∂he von 1.418,03 Euro angegeben. Als Begr√ľndung nannten sie daf√ľr die Tatsache, dass viele Arzneimittel seit der Gesundheitsreform nicht mehr verschrieben w√ľrden, obwohl sie wichtig seien, wie zum Beispiel vorbeugende Schmerz- oder Grippemittel.

Das Gericht sah es am Ende jedoch wie das Finanzamt: Solange man f√ľr Medikamente keine √§rztliche Verordnung vorlegen kann, werden die Kosten nicht steuerlich anerkannt. Man muss also nachweisen, dass man sie aus wichtigen Gr√ľnden verschrieben bekommen hat oder dringend einnehmen muss, was f√ľr die normale Hausapotheke normalerweise nicht gilt.

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Nach Autounfall: Wertminderung muss auch bei alten Autos gezahlt werden

26. August 2013
cc by flickr/ matze_ott

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Der Verursacher eines Autounfalls muss der Gegenseite die Wertminderung an dessen Fahrzeug bezahlen. In der Regel kommt daf√ľr nat√ľrlich die Versicherung auf. Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts D√ľsseldorf darf diese sich auch bei √§lteren Autos nicht weigern.

In dem konkreten Fall zog der Besitzer eines sechseinhalb Jahre alten Ford Focus, der eine Laufleistung von mehr als 100.000 Kilometer hatte, vor Gericht, da die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers sich weigerte die Wertminderung zu begleichen. Als Begr√ľndung nannte der Versicherer, dass der Wagen schon zu alt sei.

Das Gericht sah dies am Ende jedoch anders: Auch bei √§lteren Fahrzeugen mit einer hohen Laufleistung w√ľrde sich ein Unfall negativ auf die Preisbildung bei einem m√∂glichen Weiterverkauf des Wagens auswirken. Wer seinen √§lteren Gebrauchtwagen verkaufen m√∂chte, profitiere ebenso von der Unfallfreiheit des Wagens.

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