Werden die verlängerten Laufzeiten der Atomkraftwerke versteigert?

14. Juli 2010

Bereits im Jahr 2000 hatte der Staat die Mobilfunklizenzen versteigert, was ihm ein Plus von 50 Milliarden Euro einbrachte. Nun wurden in der schwarz-gelben Koalition Überlegungen laut, dies auch mit den verlängerten Laufzeiten der Atomkraftwerke zu tun, was bei allen Seiten von Union und FDP auf große Zustimmung stieß.

Seit langem tobt der Atomstreit in Deutschland erneut. Die Atomlobby ist stark und setzt sich leider wohl auch durch. Bei einer möglichen Auktion würde die Regierung zusätzliche Laufzeiten in Strommengen umrechnen, die die Betreiber in kleinen Portionen ersteigern könnten.

Von Seiten der FDP wurde diese Idee als wettbewerbliche Lösung begrüßt, wie auch von der CDU. Der größte Vorteil dabei wäre aber vor allem, dass den Politikern die Entscheidung abgenommen würde. So wären sie am Ende nicht selbst daran Schuld und auch nicht aufgrund eines Deals angreifbar…

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Im Urlaub mit dem Stromsparen beginnen

13. Juli 2010

Für viele von uns steht der wohlverdiente Urlaub direkt vor der Tür. Damit man in der Zeit der Abwesenheit nicht sinnlos Strom vergeudet, hat das unabhängige Verbraucherportal Verivox.de in diesen Tagen ein paar Stromspartipps aufgestellt. Viele dieser Tipps kann man auch im sonstigen Alltag berücksichtigen. Um mit dem Stromsparen anzufangen ist der Urlaub jedoch der ideale Zeitpunkt.

Die größten heimlichen Stromfresser sind alle Geräte, die auf Stand-By stehen, wie Fernseher, Computer, Stereoanlage etc. Hier sollte man, wenn man sie nicht braucht, den Stecker ziehen oder sie ganz einfach an eine Steckleiste mit einem Schalter anstecken. Durch diesen kann man sie jederzeit mit einem Knopfdruck vom Stromnetz trennen. Zieht man dies auch sonst durch, kann eine durchschnittliche Familie rund 115 Euro im Jahr sparen.

200 Euro im Jahr spart man ein, indem man sich einmal einen hocheffizienten Kühlschrank, sprich einen Energiesparer, anschafft und diesen auch nie zu hoch dreht. 7° C reichen im Kühlschrank vollkommen aus und -18° C in der Gefriertruhe. Im Urlaub kann man das Gerät bzw. die Geräte auch gerne komplett ausstecken. Nur sollten sich dann natürlich keine verderblichen Lebensmittel mehr darin befinden. Die Tür sollte dabei offen stehen bleiben, damit sich kein Schimmel bildet. Abtauen wollten Sie eh schon seit längerem, oder? ;-)

Die Sicherung braucht man im Urlaub nicht gleich abzustellen, denn meist kommen Nachbarn auch Abends zum Blumengießen (Licht), man erwartet Anrufe auf dem Anrufbeantworter etc. Elektroboiler kann man hingegen getrost ausschalten, denn um das Wasser warm zu halten, verbraucht das Gerät meist mehr Energie als zum Hochheizen.

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Exxon will BP-Übernahme prüfen

12. Juli 2010

Bereits in der letzten Woche verdichteten sich die Gerüchte um das Aus von BP aufgrund der verheerenden Ölkatastrophe am Golf von Mexiko, über die wir an dieser Stelle ebenfalls berichtet haben. Wie nun bekannt wurde, soll der US-Konkurrent Exxon und angeblich auch Chevron, bei der US-Regierung um Erlaubnis gefragt haben, ein Übernahmeangebot für BP zu prüfen. Die Regierung in Washington versicherte, nichts gegen solche Pläne zu haben.

Doch laut Experten wird die britische Regierung eine solche Übernahme mit Händen und Füßen verhindern. Aktuell soll BP angeblich mit strategischen Investoren über eine Beteiligung verhandeln. Ebenso gibt es Pläne Bereiche zu verkaufen, darunter zum Beispiel das riesige Ölfeld Prudhoe Bay in Alaska, sowie der Verkauf von weiteren Bereichen an Geschäftspartner in Argentinien, Venezuela, Kolumbien und Vietnam.

Über Genaueres kann man aber wohl erst sprechen, wenn das Öl endlich aufhören sollte ungehindert ins Meer zu fließen. Am 27. Juli will BP seine Zahlen für das zweite Quartal veröffentlichen, dann weiß man schon einmal mehr.

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Das Pfändungsschutzkonto alias P-Konto

11. Juli 2010

Bisher war es für Schuldner in Sachen Girokonto extrem schwer. Bei einer Pfändung wurde das Konto automatisch gesperrt und der Schuldner war dem bürokratischem Wahnsinn ausgeliefert. Zudem: Was macht man heutzutage ohne Konto?

Im Zuge der Reform des Pfändungsschutzes kann man sein Girokonto im Ernstfall in ein Pfändungsschutzkonto, kurz P-Konto, umwandeln, wo der Pfändungsfreibetrag von 985,15 Euro nicht überschritten werden kann. Das heißt der Schuldner kann weiterhin über ein Girokonto verfügen und gerät dabei nicht über die Pfändungsgrenze.

Eine erhebliche Erleichterung für etliche Schuldner! Bei der Einrichtung eines P-Kontos sollte man aber natürlich auf die Angebote der entsprechenden Bank achten. Bei vielen Banken, wie zum Beispiel bei der Commerzbank oder der Berliner Volksbank gelten die gleichen Konditionen wie auch beim normalen Girokonto, das heißt man zahlt keine oder eben nur die üblichen Kontoführungsgebühren.

Manche Banken verlangen jedoch für das P-Konto extra Gebühren, die viel zu hoch sind. Daher die Angebote miteinander vergleichen und zur Not die Bank wechseln.

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Währungstausch: Verluste von der Steuer absetzen

10. Juli 2010

Nicht wenige werden in den kommenden Wochen nach dem Urlaub große Augen machen, denn tauscht man eine fremde Währung in Euro zurück, entstehen dadurch nicht selten durch den Wechselkurs Verluste.

Doch es muss nicht bei diesen Verlusten bleiben, denn der Bund der Steuerzahler in Berlin weist in diesen Tagen darauf hin, dass man sie wenigstens von der Steuer absetzen kann. Genauer gesagt kann man sie mit Gewinnen aus dem Währungstausch verrechnen.

Der Tausch und auch der Rücktausch müssen dafür innerhalb eines Kalenderjahres vollzogen werden und natürlich nachgewiesen werden. Daher ist es sehr wichtig entsprechende Belege von der Bank aufzuheben.

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