Hartz IV: Jobcenter muss nicht f├╝r ├╝berm├Ą├čig hohen Stromverbrauch aufkommen

11. November 2013
cc by flickr/ _maddin_

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Wer seine Stromrechnung nicht mehr bezahlen kann, dem wird nach einer Weile der Strom abgestellt. Bei Hartz-IV-Empf├Ąngern springt hier normalerweise das Jobcenter ein, in der Regel in der Form eines Darlehens um die Rechnungen zu begleichen. Doch es gibt auch Ausnahmen wie aus einer Entscheidung des Sozialgerichts Koblenz hervorgeht.

In dem konkreten Fall ging es um eine Familie, der bereits zuvor aufgrund von unbezahlten Rechnungen der Strom mehrfach abgestellt worden war. Das Jobcenter gew├Ąhrte jedes Mal ein Darlehen, doch irgendwann hatte auch diese Verantwortlichkeit ihre Grenzen: Als erneut eine Sperrung drohte, weigerte sich das Jobcenter, erneut f├╝r die Rechnungen der Familie aufzukommen, da die Schulden durch einen Stromverbrauch entstanden waren, der unverantwortlich hoch sei.

Das Gericht sah dies am Ende genauso und gab dem Jobcenter Recht: Die Familie sei durch ihren ├╝berm├Ą├čig hohen Stromverbrauch selbst f├╝r die Schulden verantwortlich. Die Kosten k├Ânnten nicht zum wiederholten Male auf die Allgemeinheit abgew├Ąlzt werden. Dabei spiele es auch keine Rolle, dass die Kinder von der Stromsperre betroffen seien, denn f├╝r diese seien in erster Linie die Eltern und nicht das Jobcenter verantwortlich.

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Konsum auf Pump: Experten sprechen von ÔÇ×tickender ZeitbombeÔÇť

8. November 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Auch wenn Deutschland wirtschaftlich nicht wirklich schlecht dasteht, geraten jedoch immer mehr Menschen in die Schuldenfalle. Die Gesellschaft steht vor gro├čen Herausforderungen, die es zu meistern gilt, welche von der Altersarmut ├╝ber ein marodes Kranken- und Pflegesystem bis hin zur einer steigenden Anzahl an verschuldeten B├╝rgern reicht. So berichtet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform, dass inzwischen fast jeder zehnte Deutsche ├╝berschuldet ist.

Arbeitslosigkeit sei nach wie vor der h├Ąufigste Grund f├╝r ├ťberschuldung, jedoch holt vor allem ein Bereich seit einigen Jahren besorgniserregend auf: Immer mehr Menschen finanzieren sich ihren Konsum mit Ratenkrediten, wie die Experten mitteilen. Lag der Anteil der Privathaushalte, die Fernseher, Autos oder Reisen auf Pump finanzieren, noch bei 29 Prozent, so sind es jetzt bereits 33 Prozent.

Das bedeutet, jeder dritte deutsche Haushalt ist bereit, sich f├╝r neue Ger├Ąte oder eben Urlaubsreisen zu verschulden. Die Experten warnen hier vor einer ÔÇ×tickenden ZeitbombeÔÇť. Dabei sind fast doppelt so viele M├Ąnner aus diesem Grund verschuldet als Frauen. Die gr├Â├čte Gruppe sind hierbei die 30- bis 39-J├Ąhrigen, wobei ein starker Anstieg bei den j├╝ngeren Menschen und bei denen ├╝ber 70 Jahre zu verzeichnen ist.

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Swisscom Business Booster – Z├╝ger W├╝nschli

6. November 2013

sponsored by Swisscom

Das Ziel der Swisscom Business Booster ist es Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) zu unterst├╝tzen, indem sie mit den Unternehmensleitern verschiedene L├Âsungen entwickeln, welche die Stabilit├Ąt und Effizienz des Gesch├Ąftsmodels gew├Ąhrleisten sollen.
Die meisten dieser L├Âsungen beziehen sich auf eine verbesserte Werbestrategie und eine fl├╝ssigere Kommunikation unter den Mitarbeitern; wobei dies nicht unbedingt bei jedem Unternehmen der Fall sein muss, den schlie├člich liegt einer Swisscom Business Booster Kampagne immer der Gedanke zu Grunde, dass jedes Unternehmen seine auf-sich-zu-geschnittenen L├Âsungen braucht.

Um einen Eindruck von den M├Âglichkeiten der Swisscom Business Booster Beratung, beziehungsweise Kampagne, zu bekommen, bietet Swisscom das Beispiel der ÔÇ×Confiserie Z├╝gerÔÇť an, welche Anfang Oktober diesen Jahres, in den Genuss einer Business Booster Kampagne kam.
Inhaber Philipp Z├╝ger hatte die Idee der ÔÇ×Z├╝ger W├╝nschliÔÇť, kleine K├╝chlein mit Zuckerguss ├╝berzogen und verziert, welche nach W├╝nschen der Kunden beschriftet werden k├Ânnen. Um seine Idee nun, ├╝ber den Heimatort Murten hinaus, Geh├Âr zu verschaffen, setzte er sich mit den Experten von Swisscom zusammen, um eine effektive Werbestrategie zu entwickeln, sowie eine Erleichterung der Kommunikation zu erwirken, denn man sollte auf die erh├Âhte Nachfrage durch die Werbeaktionen vorbereitet sein und auch sonst reibungslose Abl├Ąufe des Gesch├Ąfts gew├Ąhrleisten k├Ânnen.


Das Swisscom Team k├╝mmerte sich nun, um eine ganzheitlichen Datenzugriff, Option Teamwork, von allen Ger├Ąten aus und stellte ein KMU Office Paket zur Verf├╝gung, welches die gesch├Ąftliche Telekommunikation abdeckt. Durch diese Ma├čnahmen sollte die Kommunikation nach innen und au├čen einfach und ├╝bersichtlich gehalten werden.

In Sachen Marketing wurde auf digitale wie traditionelle Methoden zur├╝ckgegriffen. Einerseits wurde ein EasyNewsletter eingerichtet, welcher es erm├Âglicht auf einfache Weise mit den Kunden in Kontakt zu bleiben und Aktion oder Wettbewerbe anzuk├╝ndigen, anderseits wurden auch zwei lebensgro├če ÔÇ×Z├╝ger W├╝nschliÔÇť auf den Weg geschickt um die Backwaren als Kostproben zu verteilen. Weiters wurde der K├╝nstler Ted Scapa gebeten bei einer Aktion, in der aus vielen W├╝nschli ein bunter Fisch zusammengestellt wurden, teilzunehmen, und schlussendlich wurden die zwei ÔÇ×Z├╝ger W├╝nschliÔÇť auf den Murtenlauf geschickt, um weiter die Werbetrommel zu r├╝hren und im Ziel wiederum K├╝chlein zu verteilen.
Alle Aktionen wurden entweder vorher ├╝ber die Internetpr├Ąsenz der ÔÇ×Confiserie Z├╝gerÔÇť verlautbart oder, meist zeitgleich, bekanntgemacht; beziehungsweise dokumentiert.

Die n├Ąchste Booster-Case, die n├Ąchste Kampagne, ist f├╝r das Jahr 2014 geplant und Bewerbungen k├Ânnen ├╝ber die Seite aufgegeben werden, denn ein Buchen des Swisscom Business Booster Teams ist nicht m├Âglich. Pers├Ânliche Beratung kann aber auch in jedem Swisscom Shop, im KMU Center, in Anspruch genommen werden.

Geldanlage

Nacherbschaft: Im Testament auf genaue Formulierung achten!

4. November 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Auch wenn das Erbrecht durchaus seine T├╝cken hat, fertigen immer noch viele ihr Testament ohne professionelle Hilfe an. Genau dies f├╝hrt im Erbfall oft zu Streitigkeiten, da das Testament nicht genau genug formuliert ist um vor Gericht zu bestehen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein sogenannter Nacherbe eingesetzt werden soll. Auf ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts Hamm weist der Deutsche Anwaltverein hin.

Konkret ging es dabei um eine Mutter von vier Kindern, die im Jahr 1985 ihr Testament selbst geschrieben hatte. Demnach sollte ihr 1952 geborener Sohn der alleinige Erbe sein. Sollte dieser kinderlos versterben, sollte das Erbe an ihren 1958 geborenen Sohn ├╝bergehen. Der ├Ąltere Sohn hatte das Erbe angetreten, verstarb jedoch kinderlos, weshalb der j├╝ngere Bruder als Ersatzerbe das Erbe der Mutter antreten wollte.

Das Gericht wies den Antrag jedoch zur├╝ck, da im Testament nicht genau formuliert gewesen sei, dass der j├╝ngere Sohn auch dann der Erbe sei, wenn der ├ältere das Erbe vorher angetreten habe. Die Begriffe Vor- und Nacherbe seien hier entscheidend. Dabei spiele es auch keine Rolle, wenn die betreffende Person diese nicht kenne. Am besten also das Testament immer mit der Hilfe eines Fachmanns aufsetzen lassen, um den Erben sp├Ąter ├ärger zu ersparen.

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Kindergeldanspruch trotz Hochzeit?

2. November 2013
cc by flickr/ jphintze

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In Deutschland bekommen Kinder in der Berufsausbildung bis zu ihrem 25. Lebensjahr Kindergeld. Doch was ist, wenn man noch w├Ąhrend dieses Zeitraums heiratet? Bisher erlosch mit der Hochzeit der Anspruch auf Kindergeld, was sich jedoch nach einem Urteil des Finanzgerichts M├╝nster ├Ąndern k├Ânnte.

In dem konkreten Fall hatte eine 1988 geborene Tochter Kindergeld bezogen, da sie ein Studium absolvierte. Sie heiratete jedoch und die Familienkasse weigerte sich damit weiter Kindergeld zu zahlen, da durch die Heirat nicht mehr die Eltern, sondern der Ehemann f├╝r die junge Frau unterhaltspflichtig sei.

Das Finanzgericht M├╝nster sah dies jedoch anders, da seit dem vergangenen Jahr das Einkommen f├╝r das Kindergeld keine Rolle mehr spielt. Damit d├╝rfe auch ein Unterhaltsanspruch gegen├╝ber dem Ehemann nicht mit eingerechnet werden. Die Familienkasse m├╝sse also auch nach der Heirat zahlen. Revision wurde zugelassen, so dass der Fall nun vor dem Bundesfinanzhof endg├╝ltig entschieden wird.

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