Winterunfälle: Auf Versicherungen kommen horrende Mehrausgaben zu

20. Februar 2010

Seit Wochen hält uns nun der Winter gefangen. Die Straßen und Gehwege sind von Eis und Schnee überzogen, der Winterdienst kommt nicht mehr hinterher und wir können uns meist nur in Trippelschritten fortbewegen. Kein Wunder also, dass die Anzahl der Winterunfälle rasant in die Höhe geschossen ist.

Die zu behandelnden Knochenbrüche haben sich zahlenmäßig verdoppelt, mancherorts sogar verdreifacht, und Experten gehen von rund 55.000 zusätzlichen Autounfällen aus. Auf die Versicherungen kommen also horrende Mehrausgaben zu, die es irgendwie zu bewältigen gilt.

Die Krankenkassen gehen von 6 Millionen Euro mehr aus, nur für diese paar Wochen. Die Kfz-Versicherungen trifft es sogar noch härter: 230 Millionen Euro mehr werden erwartet. Und das sind nur diese beiden Versicherungssparten, von den Haftpflichtversicherungen bzw. den Unfallversicherungen liegen noch keine Zahlen vor.

Mal sehen, ob das Ganze noch in einer winterlichen Klageflut endet…

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FDP will Steuererklärung auf eine Seite verkürzen

19. Februar 2010

Bereits 2003 sorgte der CDU-Politiker Friedrich Merz für Furore, indem er eine Steuerreform forderte, bei der die Steuererklärung auf “einen Bierdeckel” passen würde.

Wie wir alle wissen, hat sich dieser Vorschlag nicht wirklich durchgesetzt. Nun werden Stimmen in der FDP laut: Nach Steuersenkungen und spätrömischer Dekadenz soll in Zukunft die Steuererklärung auf eine DIN A4 Seite beschränkt werden.

Wir sind gespannt, wie sie das hinbekommen wollen. In der Theorie klingt dieser Vorschlag natürlich ganz toll, doch ist er in der Praxis wohl alles andere als möglich. Als hätte wir momentan nicht andere Probleme…

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Der neue Härtefall-Katalog für Hartz IV

18. Februar 2010

Die Diskussion war bzw. ist noch groß um die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe, dass die Berechnung der Regelsätze für Hartz IV dem Grundgesetz widersprechen. Bis zum Ende dieses Jahres hat die Regierung nun Zeit das Arbeitslosengeld II neu zu berechnen. Und dies muss leider nicht unbedingt zum Vorteil aller ausfallen…

So stellte in diesen Tagen die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit einen neuen Härtefall-Katalog vor. Groß wurden die nun möglichen Zahlungen präsentiert, gleichzeitig wurden aber auch einige Leistungen ausgeschlossen.

Für folgenden Leistungen kommt ab jetzt das Amt auf, wohl gemerkt nur im Härtefall:

  • In Ausnahmefällen können chronisch Kranke auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente geltend machen.
  • Geschiedene Eltern bekommen Fahrt- und Übernachtungskosten, wenn sie ihre Kindern besuchen.
  • Rollstuhlfahrer haben Anspruch auf Haushalts- und Putzhilfen, wenn ihnen sonst niemand helfen kann.
  • Im Einzelfall zahlt das Amt die Nachhilfe für die Kinder. Dies gilt nur, wenn die Versetzung des Kindes durch z.B. eine lange Krankheit oder einen Todesfall in der Familie gefährdet ist.

Folgende Leistungen können nicht beim Amt geltend gemacht werden:

  • Waschmaschine
  • Kleidung in Übergrößen
  • Brille
  • Zahnersatz
  • Praxisgebühr
  • orthopädische Schuhe

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Sparda Bank “Direktbank-Shops”

17. Februar 2010

Die Sparda-Bank will in Zukunft in Sachen Filialen verstärkt auf ein neues Konzept setzen. Sie wollen keinen neuen Filialen mehr eröffnen, aber natürlich auch keine schließen. Anstelle von neuen Filialen sollen sogenannte “Direktbank-Shops” und “Service-Center” entstehen.

Die Direktbank-Shops fungieren als eine Art von Low-Cost-Filialen. Sie sind maximal 100 m² groß und verzichten soweit es geht auf Bankberater. Kontoeröffnungen können die Kunden dann in Zukunft selbst an Automaten durchführen. Hinzu kommen natürlich noch die üblichen Automaten für Geldabheben, Kontoauszüge und Co. Diese Direktbank-Shops werden sich in einer 1a-Lagen befinden, so dass möglichst viele Kunden erreicht werden können.

Für die Beratung stehen einem dann noch zusätzlich die Service-Center zur Verfügung, die von branchenfremden Retailern betrieben werden. Eine erste Kooperation gibt es bereits mit E-plus, weitere sollen folgen.

Mal sehen, ob dieses Konzept der Sparda-Bank aufgehen wird…

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Tagesgeld: Bonusaktion der Bank of Scotland verlängert

16. Februar 2010

Ende Januar 2009 startete die Bank of Scotland in Deutschland und ist seitdem vor allem im Bereich des Tagesgeldes nicht mehr wegzudenken. Innerhalb dieses einen Jahres konnte die Bank rund 100.000 Kunden in Deutschland gewinnen. Dies ist auch kein Wunder, denn in Sachen Zinsen aufs Tagesgeldkonto ist die Bank of Scotland stets vorne mit dabei.

In der letzten Aktion sollte die Kunden durch ein Startguthaben von 20 Euro gelockt werden. Diese Aktion wurde nun bis zum 26.2.2010 verlängert. Okay, 20 Euro sind im Vergleich zu anderen Banken nicht besonders viel, dafür sind auf Dauer, wie gesagt, die Zinsen unschlagbar. Aktuell liegen diese bei 2,1%, was im Moment in diesen mageren Zeiten der zweithöchste Zins hinter der DAB Bank ist.

Eine Mindesteinlage gibt es nicht und ein Referenzkonto muss natürlich angegeben werden. Nur bei einem sollte man aufpassen: Die Bank of Scotland unterliegt der britischen Einlagensicherung in Höhe von 57.000 Pfund (rund 50.000 Euro). Diese Summe sollte also zur Sicherheit nicht überschritten werden.

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