Immer bessere Konditionen beim Tagesgeld

7. Januar 2012

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Das Tagesgeld hat sich zur beliebtesten sicheren Geldanlage entwickelt, die alle Sparer nutzen können, die ihre Bankgeschäfte über das Internet erledigen.

Ein Tagesgeldkonto hat drei große Vorteile: Die Geldanlage ist bei allen Banken und Sparkassen innerhalb der EU gesichert.
Über das Geld kann täglich in voller Höhe verfügt werden. Die flexiblen Zinsen waren bisher immer höher als beim traditionellen Sparbuch und lagen oft sogar über vielen Festgeldanlagen. Die Zinsen des Tagesgeldes orientieren sich in der Tendenz am Leitzins der europäischen Zentralbank (EZB).

Alle Banken, die Tagesgelkonten im Angebot haben bieten gegenwärtig einen Zinssatz, der darüber liegt und sich zur Zeit zwischen zwei und vier Prozent bewegt. Es ist wie im Versandhaus, der Kunde muss vergleichen und wählen um die besten Konditionen zu finden.

Über den Tagesgeldrechner einer Suchmaschine im Internet ist das sehr einfach und bequem möglich. Dabei sind Angebote zu finden, bei denen die Zinsen monatlich, quartalweise, oder jährlich gezahlt werden. Bei unterjährigen Zinszahlungen profitiert der Sparer zusätzlich vom Zinszinseffekt. Dazu kommen oft weitere Sonderbedingungen. So zahlen einige die Zinsen gestaffelt nach der Einlage bis zu einem bestimmten Höchstbetrag. Es gibt auch eine zeitlich begrenzten Höchstzins bei neuer Kontoeröffnung, oder eine kostenlose Kreditkarte für das Konto.

Jeder, der ein Tagesgeldkonto besitzt, muss regelmäßig die Zinsentwicklung beobachten und sofort, wenn sein eigenes Konto im Vergleich ungünstiger abschneidet zum günstigeren Anbieter wechseln. Da es für Tagesgeldkonten keine Kontoführungsgebühren gibt, ist es sinnvoll, auch beim Kontowechsel des Tagesgeldes das bestehende Konto nicht zu kündigen, sondern für eventuelle spätere günstige Bedingungen zu behalten. Manche legen auch mehrere Tagesgeldkonten an und können dann wahlweise ihr Geld ohne Zeitverzug auf das Konto mit den günstigsten Bedingungen überweisen.

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Weniger Skimming-Fälle am Geldautomaten – Täter weichen aus

6. Januar 2012
cc by flickr/ rs-foto

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Sicherlich alle Nutzer von EC-Karten haben Angst davor, dass ihre Daten am Automaten abgegriffen werden. Diese sogenannten Skimming-Fälle machen allen Verantwortlichen und Verbrauchern seit Jahren immer größere Sorgen. 2011 sind laut dem Bundeskriminalamt (BKA) die Zahlen zurückgegangen.

2010 wurden noch 3.183 Angriffe auf Geldautomaten vom BKA verzeichnet. Die Banken sprachen von einem Schaden in Höhe von 60 Millionen Euro. Daraufhin wurden einige Maßnahmen ergriffen, die offenbar bei den Geldautomaten gefruchtet haben. Seit Anfang 2011 werden EC-Karten über einen Chip geprüft. Dies gilt auch im europäischen Ausland. Das heißt, Tätern reicht für Fälschungen nicht nur ein kurzer Weg über die Grenze, sondern sie müssen erst aus Europa heraus.

Zudem wurden Störsender gegen Skimming-Module eingesetzt und die Meldewege verkürzt, so dass bei 88 Prozent der Betrugsfälle so schnell die Karte gesperrt werden konnte, dass die geklauten Daten für den Täter wertlos waren. All solche Maßnahmen haben dazu geführt, dass die Banken für 2011 mit der Hälfte an bisheriger Schäden rechnen. Die Schadenssumme sei zudem um über 40 Prozent zurückgegangen.

Verbraucher sollten sich jedoch nicht zu früh freuen, denn die Täter konzentrieren sich nun vermehrt auf andere Automaten und Kassen wie Fahrkartenautomaten, Supermärkte oder Tankstellen. Hier werden bei Einbrüchen sogar die Ladenkassen manipuliert. Händler sollten daher laut dem BKA regelmäßig ihre Kassen und Terminals kontrollieren.

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Immobilienkauf als Geldanlage: Ein- oder Zweifamilienhaus kaufen

5. Januar 2012

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Wer sein Geld in Sachwerte investieren möchte, für den stehen Immobilien hoch im Kurs. Allerdings ist aufgrund der Größe des Investments und der eigentlich langfristigen Bindung schon eine gründliche Recherche erforderlich, um die beste Investmentalternative zu finden. Bei der Entscheidung zwischen Ein- oder Zweifamilienhaus gibt es einige bedeutende Gesichtspunkte.

Unterschiedliche Risikostreuung bei beiden Varianten
Wer eine Immobilie kauft, dessen wesentliche monatliche Erträge entstehen aus den jeweiligen Mieteinnahmen. Eine pünktlich gezahlte Miete eines solventen Mieters ist dabei Voraussetzung für die Erzielung von Einnahmen. Bei einem Einfamilienhaus ist nur ein einziger Mieter die Einkommensquelle, bei einem Zweifamilienhaus verteilt sich das Risiko der Einnahmensicherung auf zwei unterschiedliche Mieter. Deshalb ist aus der Risikoperspektive her gesehen das Zweifamilienhaus die sicherere, weil das Risiko verteilende Alternative. Bei einem Einfamilienhaus erhält man meist entweder alle geplanten Mieteinnahmen oder gar keine mehr.

Es kommt auf den Einkaufspreis ein
Ein weiterer wesentlicher Bestimmungsfaktor für die eigene Rendite beim Kauf eines Einfamilienhauses oder eines Zweifamilienhauses ist aber das Verhältnis zwischen erzielbarer Miete und dem Kaufpreis bzw. der investierten Geldsumme. Hier gibt es aber keine eindeutige Faustregel, welche Alternative vorzuziehen ist. Allerdings sollte der Investor selbstbewusst dem Verkäufer gegenübertreten! Denn er sucht ja eine Geldanlage und keine unter Umständen emotionsbeladenen vier Wände für die eigene Zukunft. Also sollte der Investor hart und gründlich verhandeln und sich durch entsprechende Recherchen rechtzeitig über die Bodenpreise, die inneren Werte der Häuser und die ortsübliche Miete informieren. Dann bekommt der Verkäufer sehr schnell den Eindruck einem interessierten Kunden gegenüber zu stehen, der auf gleicher Augenhöhe verhandelt. Es gibt also leider keine Faustregel oder -formel, welcher Immobilientyp für Investitionen besser geeignet ist!

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Sparkassen: Kartenzahlung per Funk noch 2012

5. Januar 2012
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Seit einiger Zeit versucht sich die Branche an unterschiedlichen neuen Zahlungsmethoden. Dazu gehört auch immer wieder das Zahlen quasi im Vorbeigehen, das meist über die NFC-Funktechnik (Near Field Communication) funktioniert. Die Sparkassen in Deutschland haben nun angekündigt, bis Ende des Jahres 2012 die bisherigen EC-Karten mit dieser Funktion auszustatten. Mit diesen neuen Girokarten sollen noch in diesem Jahr gut 16 Millionen Sparkassen-Kunden die Kartenzahlung per Funk testen können.

Konkret heißt dies, dass man seine Karte einfach nur noch an ein entsprechendes Lesegerät hält. Ohne Eingabe einer PIN oder einer Unterschrift wird kontaktlos bezahlt. Zu Beginn ist dies nur für kleine Beträge bis zu 20 Euro möglich. Diese Zahlungsvorgänge werden nicht auf der Kontoabrechnung angezeigt, da man die Karte mit einem Guthaben von bis zu 200 Euro aufladen muss. Diese Zahlvorgänge können via einer App fürs Smartphone, eines Lesegeräts oder direkt im Handel erfragt werden.

Der Raum Hannover, Braunschweig, Wolfsburg kommt bereits ab Mitte April in den Genuss eines Pilotversuchs, weitere Teile Deutschlands sollen folgen. Zu Beginn kann man dann deutschlandweit an allen Esso-Tankstellen, bei der Süßwarenkette Hussel, dem Büchhändler Thalia oder den Textilhäusern Appelrath-Cüpper die neue Bezahlform nutzen. Auch dies soll natürlich nach und nach ausgeweitet werden. Zudem planen die Sparkassen weitere Möglichkeiten mit dem Smartphone.

Das kontaktlose Bezahlen wird wohl in den kommenden Jahren verstärkt von vielen Anbietern eingeführt werden. Die Branche verspricht sich dadurch unter anderem eine Verbesserung der Bezahlvorgänge und kürzere Schlangen an den Kassen. Kritiker sehen jedoch im Zahlen per Funk einige Gefahren, zum Beispiel, dass die Karten leicht von Unbefugten ausgelesen werden können.

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Gehälter: Immer noch große Unterschiede zwischen Ost und West

4. Januar 2012
cc by flickr/ coolplatanos

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Schon vor Jahren war klar, dass die Bezahlung im Osten Deutschlands schlechter ist als die im Westen. Daran hat sich immer noch nichts geändert, was eine Umfrage des Job-Portals Stepstone bestätigt. Es kommt in Deutschland eben nicht nur darauf an, was man arbeitet, sondern wo man diesen Beruf ausübt.

So verdient jemand in Bayern mit der gleichen Ausbildung und den gleichen Qualifikationen deutlich mehr als seine Kollegen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Unterschiede können bis zu 40 Prozent betragen!

Bayern steht mit einem durchschnittlichen Brutto-Jahresverdienst von 51.900 Euro pro Kopf an der Spitze der deutschen Bundesländer, gefolgt von Baden-Württemberg (50.200 Euro) und Hessen (51.100 Euro). Die ostdeutschen Länder hingegen landen im Schnitt unter 40.000 Euro. Den letzten Platz belegt Mecklenburg-Vorpommern mit 32.000 Euro.

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