Alternativen zu kostenpflichtigen Hotlines suchen

10. August 2010

Aktuell hat Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner eine Debatte zum Thema kostenpflichtige Servicehotlines losgetreten. Die langen und vor allem teuren Warteschleifen sollen ihrer Ansicht nach ein Ende finden. Service an sich dürfe aber immer noch etwas kosten.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin gibt daher Tipps im Umgang mit teuren Hotlines: Zunächst einmal sollte man unbedingt überprüfen, ob es noch andere Kontaktmöglichkeiten gibt. So manch ein Unternehmen ist auch über eine normale Rufnummer mit Ortsvorwahl erreichbar oder natürlich auch per E-Mail.

Bei 0180-Nummer sollte man stets auf den Minutenpreis achten, dafür ruhig auch einen Blick ins Kleingedruckte werfen. Die Kosten belaufen sich hier normalerweise auf bis zu 14 Cent die Minute oder bis zu 20 Cent pro Anruf. Generell sollte man vom Festnetz aus Anrufen, denn aus dem Mobilfunknetz wird es schnell noch teurer. Alleine bei 0180-Nummern zahlt man hier bis zu 42 Cent pro Minute.

0900-Nummern sollte man grundsätzlich vermeiden, denn hier kostet ein Telefonat schnell bis zu 30 Euro. 0137-Nummern dienen häufig für sogenannte Massenverkehrsdienste, wie zum Beispiel für Telefonvotings oder Quizsendungen. Hier gibt es keine Höchstgrenze in Sachen Preise. Für eine Minute zahlt man hier in der Regel bis zu 1 Euro.

Gibt es keine Alternative zu den Hotlines ist es ratsam nicht gerade in Stoßzeiten anzurufen. Wer länger als drei Minuten in der Warteschleife hängt, sollte auflegen und es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal probieren. Bei Gewährleistungsfällen kann man übrigens die Telefonkosten vom Anbieter zurückfordern. Eine Rückrufpflicht gibt es nicht.

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Onlinekredit: Frauen haben mehr Chancen als Männer

9. August 2010

Man liest ja immer mal wieder Studien nach denen es Frauen in der Geschäftswelt schwerer haben als ihre männlichen Kollegen. Sie verdienen nicht selten weniger und sind laut Studien auch auf dem traditionellen Kreditmarkt benachteiligt. Online sieht dies jedoch offenbar ganz anders aus wie eine aktuelle Fallstudie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt.

Dafür wurden Geschäftskredite auf der größten deutschen Kreditplattform im Internet, smava, unter die Lupe genommen. Auf dieser Seite können Privatpersonen einen Ratenkredit zu einem festen Zinssatz von anderen Personen, die Geld verleihen und somit anlegen möchten, erhalten. Bei smava wurden 687 Personen, die sich zwischen März 2007 und März 2010 für Geschäftskredite beworben hatten, untersucht.

Bei den Interessenten handelt es sich wohl vor allem um kleinere Unternehmen, da nur Kredite bis 50.000 Euro vergeben werden können. Dabei zeigte sich nun, dass Frauen eher einen Kredit erhalten als Männer. Sie wirken im Netz offenbar vertrauenswürdiger und die Kreditgeber gehen von einer zuverlässigeren Rückzahlung aus. Eine durchaus interessante Wendung!

Und wie ist es bei Ihnen? Hier finden Sie den kostenlosen Ratenkreditvergleich.

Kredite , , ,

Schufa-Daten genau prüfen und vor allem auf falsche und veraltete Werte achten

8. August 2010

Wer einen Kredit abschließen möchte oder ähnliches, wird an seinem Schufa-Wert kaum vorbeikommen. Die Banken und Unternehmen prüfen die Daten, die von fast jedem Bundesbürger bei den Auskunfteien wie der Schufa oder Creditreform gespeichert sind, und entscheiden anhand von ihnen, ob der Kunde kreditwürdig ist und mit welcher Wahrscheinlichkeit er seinen Verpflichtungen nachkommt.

Jedoch hat eine aktuelle Untersuchung des Verbraucherministerium herausgefunden. Dass rund 45% der Angaben bei den Auskunfteien falsch oder veraltet sind. Ein fataler Fehler, der über haben und nicht haben entscheiden kann.

Daher sollte jeder Bundesbürger kurz bevor er einen Kredit aufnimmt, seine Daten prüfen. Dies geht seit kurzem einmal im Jahr kostenlos. Sind die Daten falsch oder veraltet, sollte man sich unbedingt sofort zur Wehr setzen. Grundsätzlich sollten die Daten alle drei Jahre gelöscht werden. Auf den Seiten der Verbraucherzentrale Bremen finden sich nähere Informationen zu diesem Thema und auch ein Musterbrief für die Löschung der Daten.

Wie genau sich der Scoring-Wert der Schufa errechnet ist ein gut gehütetes Geheimnis, jedoch ist es wichtig, dass man sich bei der Selbstauskunft nicht nur den Prozentwert anzeigen lässt (100% bedeuten volle Kreditwürdigkeit), sondern auch den Wahrscheinlichkeitswert. Daher unbedingt bei dem Formular neben der „Bestellung der Datenübersicht nach §34 BDSG” auch das Feld „Aktuelle Wahrscheinlichkeitswerte“ ankreuzen.

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Urteil: Eine Online-Bestellung ist nicht automatisch ein Kaufvertrag

7. August 2010

Keine Frage, Online-Shopping boomt, doch noch immer steht diese Art des Handels noch am Anfang und viele Fragen müssen noch beantwortet werden. Wann wird zum Beispiel ein gültiger Kaufvertrag abgeschlossen? Darüber urteilte nun das Amtsgericht München.

In dem konkreten Fall ging es um einen Kunden, der in einem Onlineshop acht Verpackungsgeräte zu je 129 Euro bestellt hatte. Die Inhaberin des Shops schickte ihm eine Bestellbestätigung, lieferte jedoch anstelle der Geräte nur die Akkus dazu. Der Kunde habe aus Sicht der Verkäuferin eindeutig Akkus bestellt, da ein Verpackungsgerät 1250 Euro koste.

Der Kunde klagte, bekam jedoch von den Richtern nicht Recht. Das Anbieten einer Ware auf einer Homepage sei lediglich das Ausstellen von Ware, für die der Kunde in Form einer Bestellung ein Angebot machen müsse.Das bloße Zuschicken einer Bestellbestätigung sei in diesem Sinne nicht das Annehmen des Angebots. Sie bestätigt nur den Eingang der Bestellung. In diesem Fall heißt es also immer genau hinschauen und im Notfall bleibt einem nur die Rückgabe.

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Anzahl der Telefonbetrügereien auf einem neuen Höchststand

6. August 2010

Laut der Bundesnetzagentur, die dem Bundeswirtschaftsministerium angehört und die Telekommunikationsbranche, Bahn, Post und den Strom- und Gasmarkt überwacht, befindet sich die Anzahl der Telefonbetrügereien in Deutschland auf einem Rekordstand.

Jeder von uns hat wahrscheinlich schon einmal einen solchen Anruf bekommen. Man soll an einer Umfrage teilnehmen oder hat angeblich bei einem Gewinnspiel gewonnen usw. Das Ganze ist nicht nur störend und ärgerlich, sondern die Methoden der Betrüger werden dabei immer raffinierter, so dass nicht wenige auf sie hereinfallen.

So erhielt die Bundesnetzagentur von Januar bis April diesen Jahres über 66.000 Beschwerden wegen Telefonbetrügereien. Zum Vergleich: Im Vorjahr im gleichen Zeitraum waren es 14.000! Und dies sind natürlich nur die offiziell gemeldeten Beschwerden…

Über die Hälfte aller Beschwerden beziehe sich auf Betrügereien, bei denen Kunden automatisch von Sprachcomputern angerufen werden. Sie hätten angeblich ein teures Auto oder ähnliches gewonnen und sollten, um den Gewinn zu bekommen, eine 0900-Nummer anrufen. Doch statt des Gewinns, entstehen nur hohe Kosten.

Die Bundesnetzagentur betrachtet diese Tendenz mit Sorge und wirft gleichzeitig der Justiz und Polizei Untätigkeit vor. Die meisten Verfahren würden sanktionslos eingestellt oder es fände überhaupt keine Strafverfolgung statt. Die meisten der agierenden Firmen haben ihren Sitz im Ausland , so dass man nur schwer an sie herankommt. Hier herrscht also dringender Handlungsbedarf!

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