Solaranlagen immer noch eine gute Kapitalanlage

5. August 2010

Obwohl die Bundesregierung die Fördersätze für Solaranlagen gekürzt hat, seien diese laut der Zeitschrift „Finanztest“ nach wie vor eine gute Kapitalanlage. Für Anlagen, die im zweiten Halbjahr installiert werden, seien Renditen von fünf bis neun Prozent zu erwarten. Voraussetzung hierfür sei natürlich eine sonnenreiche Lage des Hauses. Doch selbst mit durchschnittlichen Stromerträgen würden Solaranlagen in Zukunft rentabel bleiben.

Zwar würden die Fördersätze sinken, gleichzeitig sinken jedoch auch die Preise für die Anlagen selbst. Im Frühjahr 2010 mussten Verbraucher für eine Komplettanlage nur noch rund 2.900 Euro pro Kilowatt Leistung zahlen. Und die Preise sollen weiter sinken…

Der Staat garantiert eine feste Abnahme des Sonnenstroms und dies langfristig: Die Energie wird in das Stromnetz eingespeist und die verschiedenen lokalen Stromanbieter sind dazu verpflichtet 20 Jahre lang eine feste Vergütung zu zahlen. Zwar sinkt diese leider in den nächsten Jahren ebenfalls, jedoch seien es im Oktober immerhin noch 32,88 Cent pro Kilowattstunde.

Zur Anschaffung einer Solaranlage kommen dann noch Kosten für Wartung und Reparaturen, die rund 1% des Anschaffungspreises ausmachen. Auch eine zusätzliche Haftpflichtversicherung macht Sinn. Laut „Finanztest“ sollten sich Interessenten davon nicht abschrecken lassen, denn eine Solaranlage bleibt profitabel.

Finanzen, Sparen , ,

Autoindustrie soll sich nachträglich an der Abwrackprämie beteiligen

4. August 2010

Da ist sie wieder, die Abwrackprämie, zumindest in den Köpfen von manchen schwarz-gelben Politikern, denn diese forderten nun, dass die Autoindustrie sich nachträglich an den Kosten der Abwrackprämie beteiligen solle, da die Zwischenbilanz der Autobauer deutliche besser ausfiele als erwartet.

Die Industrie selbst ist natürlich strikt dagegen, denn man hätte sich zwar gut entwickelt, sei aber noch lange nicht aus dem Gröbsten heraus. Zudem sei die Abwrackprämie ein „Geschenk“ vom Staat gewesen, bei dem man nun im Nachhinein nicht einfach eine Beteiligung fordern könne.

Die rund fünf Milliarden Euro, die die Regierung im vergangenen Jahr für die Abwrackprämie bereit gestellt hat, seien in größten Teilen bereits durch die Mehrwertsteuer und die geringeren Belastungen im Sozialstaat wieder eingefahren.

Mal sehen, wie sich diese Diskussion weiterentwickelt, jedoch kann man wohl davon ausgehen, dass dies eine der typischen Sommerloch-Debatten ist…

Abwrackprämie ,

Stromkonzerne rechnen rund eine Milliarde Euro zu viel ab

3. August 2010

Nur noch wenige Verbraucher werden in Deutschland nicht das Gefühl haben von den Energiekonzernen abgezockt zu werden. Die meisten Energieriesen erhöhen aus unduchsichtigen Gründen ihre Preise und das obwohl die Preise an den Börsen seit längerem sinken.

Nun wurde bekannt, dass alleine in diesem Jahr die Stromkonzerne den deutschen Kunden rund eine Milliarde Euro vorenthalten, sprich zu viel abrechnen! Seit 2008 seien die Preise an der Leipziger Strombörse um 30 bis 40 Prozent gefallen. Die Kunden haben davon nur leider wenig mitbekommen, stattdessen gehen die Preise für den Kunden weiter in die Höhe.

Im Schnitt 0,8 Cent pro Kilowattstunde an gesunkenen Beschäftigungskosten würde nicht an die Kunden weitergegeben. Alleine dies seien rund eine Milliarde Euro pro Jahr bei einem Gesamtabsatz in Deutschland von 131 Milliarden Kilowattstunden.

Der Markt scheint hier immer noch nicht zu funktionieren. Dies liegt aber wohl auch daran, dass immer noch zu wenige Kunden eine hohe Wechselbereitschaft zeigen, wenn der Preis nicht stimmt. Hier sind also auch wir Verbraucher gefragt, denn durch einen einfachen Anbieterwechsel, der im Netz wirklich einfach geht, kann man den Konzernen zeigen, dass diese Preispolitik nicht so einfach hingenommen wird.

Finanzen ,

Software-Probleme beim Finanzamt – Etliche Steuerzahler warten auf Rückzahlung

2. August 2010

Um seine Steuererklärung vollständig machen zu können, mussten etliche Steuerzahler in diesem Jahr lange auf die entsprechenden Formulare über ELSTER warten. Nun ja, dies ist man ja inzwischen fast schon gewöhnt… ;-) Doch in diesem Jahr kommt es in Sachen Software für das Finanzamt offenbar besonders dick:

Laut einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ hat das Finanzamt enorme Software-Probleme beim Bearbeiten der Steuererklärung. Dies betrifft in erster Linie Anleger, die in ihrer Steuererklärung die Anlage KAP (Einkünfte aus Kapitalvermögen) ausgefüllt haben. Viele der Amtscomputer sind nun unfähig die Erklärung zu bearbeiten, weshalb etliche Steuerzahler nun schon seit Monaten auf ihre Rückzahlungen warten.

Das Problem gehe auf die Einführung der Abgeltungssteuer zurück. Bereits Anfang des Jahres hatten viele Großbanken ein Problem mit der Umstellung, weshalb viele Kunden ihre Steuerbescheinigungen zu spät bekamen und daher ihre Steuererklärung nicht rechtzeitig einreichen konnten. Nun ist der Fiskus selbst an der Reihe…

Eigentlich sollte die Software-Umstellung das System vereinfachen, doch, wie es aussieht, hat sie das Chaos noch erhöht. Laut den Finanzämtern sind nur „einzelne“ betroffen. Der Deutsche Steuerberaterverband rechnet jedoch mit einer Million Steuerzahler. Wann die Probleme gelöst werden, steht noch in den Sternen…

Finanzen, Steuern ,

Geld beim Abheben am Automaten vergessen – Was nun?

28. Juli 2010

Manchmal ist man mit dem Kopf wirklich woanders und so lächerlich es klingt, es passiert relativ häufig, dass ein Kunde beim Geldabheben gedankenversunken zwar die Karte einsteckt jedoch das Geld zurücklässt. Wie verhält man sich in solch einem Fall?

Zunächst ist dies erst einmal kein Grund zur Panik, denn ein Geldautomat zieht nach 30 Sekunden das Geld wieder ein, wenn es nicht entnommen wurde. In jedem Fall sollte man sich so schnell es geht an die Bank wenden.

Dieser fällt es relativ schnell auf, wenn zu viel Geld im Automaten ist. Jeder Zahlvorgang wird genau dokumentiert und anhand der Kontoauszüge des Kunden könne man leicht feststellen, dass dieses Geld ihm gehöre.

Notieren Sie sich also Uhrzeit, Standort und den Geldbetrag, den Sie abgehoben haben. Wenn sie noch vor Ort sind, suchen Sie nach Zeugen, die Sie am Automaten gesehen haben. All dies so schnell wie möglich der Bank melden.

Mehr Pech hat man, wenn der Kunde nach einem das Geld einfach nimmt und einsteckt. Dies könne die Bank natürlich mit Hilfe der Überwachungskamera feststellen. Dazu ist sie aber grundsätzlich nicht verpflichtet. Versuchen sollte man es natürlich trotzdem.

Banken ,