Auch John Malkovich verlor Millionen durch Bernard Madoff

26. Juli 2010

Etliche Menschen fielen auf die Machenschaften des US-amerikanischen Finanzbetrügers Bernard Madoff herein. Wie nun bekannt wurde, gehörte zu den Opfern auch der Hollywood-Star John Malkovich.

Der einst gefeierte Wall-Street-Star Madoff wurde aufgrund seiner Machenschaften im letzten Jahr zu 150 Jahren Haft verurteilt. John Malkovich verriet der „Welt am Sonntag“ in einem Interview, dass es ihm genauso wie vielen ergangen sei und er sein gesamtes Vermögen aus 30 Jahren bei Madoff versenkt habe.

Eine genaue Summer wollte der Schauspieler nicht nennen, jedoch handle es sich um etliche Millionen Dollar. Malkovich betonte aber, dass er sich im Grunde nicht beschweren dürfe, denn andere Menschen haben etliche Jahre für viel weniger Geld gearbeitet und nun wirklich ihre gesamte Existenz verloren. Viele hätten sich umgebracht oder seien depressiv geworden. Malkovich habe zwar viel verloren, doch gehe es ihm immer noch gut.

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Deutschland im Plus: Schuldnerberatung online

26. Juli 2010

Die Zahl der überschuldeten Menschen in Deutschland wird von Jahr zu Jahr höher. Immer mehr Bundesbürger leben verschuldet, aber auch immer mehr unverschuldet über ihre Verhältnisse hinaus. Ein Weg aus den Schulden führt über die vielen Schuldnerberatungsstellen.

Wer schnelle und unkomplizierte Hilfe zum Thema Schulden sucht, findet nun auch online Hilfe. „Deutschland im Plus – Die Stiftung für private Überschuldungsprävention“ hat ein Schuldnerberatungs-Portal entwickelt, dass einem etliche Fragen zum Thema beantwortet und einen Helfer an die Seite stellt.

Schon jetzt werden hier die 140 wichtigsten Fragen zum Thema Insolvenz und Co. beantwortet. Hat man eine spezielle Frage, kann man diese auch per Mail an einen Schuldnerberater stellen. Dieser antwortet dann einem direkt oder stellt den Fall anonymisiert auf das Portal. Auf diese Weise wächst der FAQ-Pool immer weiter.

Natürlich gibt es auch eine Hotline für direkt Fragen und etliche weitere Hilfsmittel wie zum Beispiel den praktischen Budgetplaner für das Handy, damit man immer und überall seine Finanzen im Blick hat.

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Das 50-Euro-Klopapier – Fälschung von der Rolle

25. Juli 2010

In der letzten Woche präsentierte die Deutsche Bundesbank einen ganz besonderen Fall von Falschgeld: Denn dieser Schein wurde auf Klopapier gedruckt. Die Betrüger haben sich wohl eine ganze Rolle Geld zum Abreißen fertigen wollen.

Eine Hausfrau hatte den Schein bei ihrer Bank abgegeben und freundlich um Ersatz gebeten, da er als Geldgeschenk an einem Blumenstrauß hing und nun aus Versehen mitgewaschen wurde. Die Bank erkannte den „falschen Fuffziger“ natürlich sofort.

Was es genau mit dem Geldschein auf sich hat und ob die Frau ein lustig gemeintes Geschenk nur falsch verstanden hat oder wirklich versucht hat Falschgeld umzutauschen, ist leider nicht bekannt. Man darf natürlich auch nicht vergessen, dass es mittlerweile Klopapier mit Geldaufdruck als Gag zu kaufen gibt…

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Bald weniger Geldautomaten aufgrund der sinkenden Gebühren?

24. Juli 2010

Wir haben an dieser Stelle bereits mehrfach über den aktuell tobenden Streit um die zu hohen Gebühren für das Geldabheben bei einer Fremdbank berichtet. Aktuell zahlen Kunden, wenn sie nicht an einem Automaten ihrer Hausbank Geld abheben, im Durchschnitt sieben Euro, was sowohl die Politik als auch das Kartellamt für überzogen hält.

Die Bankenbranche schlug zunächst eine Deckelung von 5 Euro vor, was das Kartellamt jedoch immer noch für zu hoch hält. Die Behörde schlug eine Gebühr von 30 Cent bis 1 Euro vor.

Nun droht die Sparkasse damit, bei solch einer niedrigen Gebühr die Anzahl ihrer Automaten zu verringern. Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken unterhalten ein ziemlich dichtes Netz an Automaten, die nun die Banken mit weniger Automaten einfach günstig mitbenutzen könnten. Eine solch niedrige Gebühr mache den Unterhalt nicht mehr möglich.

Mal sehen, wann man hier zu einer Einigung kommt. Der Vorschlag, dass dem Kunden die Gebühr vorher auf dem Bildschirm angezeigt wird und er den Vorgang dann noch abbrechen kann, wurde immerhin schon mal relativ positiv aufgenommen.

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Aigner: Preise für Lebensmittel könnten steigen

23. Juli 2010

Der sehr lange und kalte Winter in Kombination mit der aktuellen Hitzewelle hat auch der Landwirtschaft enorm zugesetzt. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat nun versucht die Verbraucher auf steigende Lebensmittelpreise vorzubereiten.

In einigen Bereichen könne es durchaus zu Preissteigerungen kommen. Vor allem die Getreideschäden seien enorm hoch. Durch die kalten Monate konnten die Wurzeln nicht tief genug hinunterwachsen und schaffen es nun nicht in der Trockenphase genug Wasser aufzunehmen. Die Ernteausfälle lägen bei 20 bis 30 Prozent.

Jedoch soll die Preissteigerung bei Backwaren nur gering ausfallen, da der Anteil des Mehls beim Brötchenpreis lediglich zwei Cent ausmache. In vielen anderen Bereichen könnten die Preise jedoch weiter nach oben klettern.

Die Bürger müssten sich daran gewöhnen mehr für ihre Lebensmittel zu zahlen und dabei vor allem auf Qualität zu achten. Kritisch äußerte sich Aigner auch über den Preiskampf der Discounter, wodurch am Ende die Qualität der Produkte leiden könne.

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