Nach einer Studie im Auftrag Postbank sind im Laufe der letzten Jahre seit der Wende noch nie so viele Deutsche ausgewandert. Allein 2008 suchten an die 175.000 das Weite, Tendenz steigend.
13% der über 50-Jährigen wären zu solch einem Schritt bereit. Die meisten geben an, dass der Hauptgrund für das Auswandern Angst vor Altersarmut ist. So geht man also in ein Land, in dem die Lebenshaltungskosten geringer sind.
Oft können sie sich dort dann sogar einen höheren Lebensstandard leisten. Deutlich mehr Selbstständige suchen ihr Glück in anderen Ländern. Bei Beamten oder Angestellten kommt dies seltener vor.
Außerdem wollen tendenziell mehr Männer als Frauen auswandern (Männer 16%, Frauen: 10%). Und auch zwischen West und Ost gibt es unterschiedliche Tendenzen: Während 14% der Westdeutschen das Weite suchen wollen, wollen dies nur 8% der Ostdeutschen.
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In Zeiten von Finanzkrise und Co. scheinen immer mehr Deutsche sich weniger für die private Altersvorsorge zu interessieren bzw. können nur sehr wenig dafür investieren. Doch egal aus welchem Grund, Fakt ist, dass die meisten Deutschen zu wenig für das Alter ansparen.
Dies ergab auch eine Forsa-Umfrage, die Ende letzten Jahres im Auftrag der Dresdner Bank durchgeführt wurde. Befragt wurden hierfür 800 Arbeitnehmer. Auffällig war vor allem, dass die monatlichen Beträge für die private Altersvorsorge immer kleiner werden:
Gaben 2008 noch 38% an, dass sie lediglich 100 Euro pro Monat investieren, sind es 2009 bereits 53%. 22% zahlen 100 bis 200 Euro monatlich und nur 18% mehr als 200 Euro.
Auf die Frage, was sie tun würden, wenn sie 100 Euro mehr im Monat zur Verfügung hätten, gaben lediglich 36% an, dass sie sie zusätzlich in die private Altersvorsorge stecken würden. 2008 waren dies noch 45%. Der Rest würde sie für etwas anderes ausgeben.
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So wie es aussieht haben die meisten deutschen Arbeitnehmer in Sachen betrieblicher Altersvorsorge enorme Wissenslücken und nehmen daher viel zu wenig Möglichkeiten wahr. Dies ergab eine Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge, für die mehr als drei Millionen Beschäftigte befragt wurden.
Die meisten Befragten zeigten sich abgeschreckt von der Komplexität des Themas. Das Geld spiele dabei eine weit untergeordnetere Rolle als bisher vermutet. Die meisten gaben an, sich bestimmte Angebote zur Altersvorsorge sehr wohl leisten zu können, jedoch würden sie sich nicht damit befassen, da sie das Gefühl hätten, allgemein keinen genauen Durchblick zu haben. Hier besteht also dringender Nachholbedarf.
Das einfachste System wäre in diesem Fall das aus den USA übernommene Opting-Out. Hierbei nimmt jeder Arbeitnehmer automatisch an einer Form der betrieblichen Altersvorsorge teil, hat jedoch jeder Zeit das Recht die Zahlungen einzustellen. Doch leider bieten diese Möglichkeit nur rund zehn Prozent der deutschen Unternehmen an.
Desweiteren bemängelten die Experten, dass die betriebliche Altersvorsorge in Deutschland kaum Raum zur Individualisierung lasse. Nur ein einziger Konzern in diesem Land bietet seinen Mitarbeitern eine freie Mitsprache bei der Vermögensaufteilung an. Die Selbstbestimmung der Arbeitnehmer muss demnach viel mehr in den Vordergrund gerückt werden.
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Etliche Deutsche haben für das Alter durch einen Aktienfondssparplan vorgesorgt. Doch, um hierbei am Ende den bestmöglichen Betrag herauszubekommen, sollte man unbedingt den Ausstiegszeitpunkt beachten!
Denn hierbei kann schon ein Jahr früher oder später über etliche Tausend Euro entscheiden. Dies ergab nun eine neue Berechnung des Bundesverbandes Investment und Asset Management.
Hierfür wurden Aktienfondssparpläne mit einer Laufzeit von 30 Jahren verglichen, bei denen monatlich 100 Euro eingezahlt wurden. Wer also insgesamt 36.000 Euro eingezahlt hat, bekam bei einem Ausstieg zum 31. Dezember 2009 aufgrund der Finanzkrise nur 90.000 Euro ausgezahlt. Zwei Jahre zuvor bekam man beispielsweise ganze 141.000 Euro.
Vor einem Austritt also unbedingt die aktuelle Marktlage betrachten, sich gut und ausführlich beraten lassen und im Zweifelsfall lieber noch ein bisschen warten.
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Die Riester-Rente gerät immer mehr in die Kritik, denn die Banken haben die Altersvorsorge schon längst als ein Mittel erkannt, mit dem sich gut Geld verdienen lässt, vor allem durch Versicherungen und Fondssparpläne.
Häufig sind die Gebühren und Provisionen so hoch, dass sich das Einzahlen am Ende nicht wirklich lohnt. Klar, dass von den Banken die Produkte beworben werden, die ihnen Geld bringen. Dabei gibt es eine Form der Riester-Rente, die für den Verbraucher sehr sicher ist, bei dem die Banken aber nur wenig verdienen. Daher muss man nach den sogenannten Riester-Banksparplänen erst ein wenig suchen.
Doch in Zeiten des Internets ist auch das kein Problem mehr und so kann man Verträge auch bei eigentlich regionalen Anbietern bundesweit abschließen. Jedem, der über Riester nachdenkt, raten wir, sich über die Banksparpläne zu informieren.
Riester-Banksparpläne funktionieren im Großen und Ganzen einfach wie Festgeld oder Tagesgeld. Sie werden mit einem marktüblichen Zins verzinst. Dazu kommen dann noch die staatlichen Zulagen. Es gibt keine Abschlusskosten oder Verwaltungsgebühren, die Verzinsung ist sicher und das Kapital wird garantiert.
Besonders gut eignen sich die Banksparpläne für Sparer fortgeschrittenen und mittleren Alters oder aber für jüngere, die durch die Wohn Riester Förderung ein Eigenheim erwerben wollen.
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