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Aktuell sorgen rund 14 Millionen Deutsche mit einem Riester-Vertrag für das Alter vor. Doch immer wieder hört man bei der Riester-Rente auch von negativen Vorfällen und von Kritik. Diese könnte nun durch einen aktuellen Vorfall, auf den der Bayerische Rundfunk bei Recherchen gestoßen ist, noch angeheizt werden. Der Bund hat nämlich offenbar von ungefähr 1,5 Millionen Riester-Sparern knapp eine halbe Milliarde Euro an staatlichen Zulagen wieder zurückgefordert.
Deutschlandweit ist für die Riester-Rente die Zentrale Zulagenstelle in Brandenburg zuständig. Diese ist seit rund eineinhalb Jahren eng mit Meldebehörden, Familienkassen, Finanzämtern und Rentenversicherung vernetzt um die Riester-Sparer genau zu überprüfen. Dabei wurde festgestellt, dass in vielen Fällen die Sparer Zulagen erhalten haben, obwohl sie dazu keine Berechtigung hatten.
Den Betroffenen wird das entsprechende Geld einfach wieder vom Konto für die Altersvorsorge abgezogen. Laut dem BR und so manchen Experten haben die meisten Riester-Sparer, die nun das Geld zurückgeben müssen, gar nichts von ihrer Lage gewusst. Sie haben die Zulagen also aus Unkenntnis weiter bezogen, da das Riester-System sehr kompliziert sei und sich die wenigsten genug informiert fühlten. So manch einer stellt nun das System im Allgemeinen in Frage und fordert eine Verbesserung.
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In Zeiten von fallenden Renditen setzen immer mehr Menschen auf handfeste und in ihren Augen sichere Geldanlagen. So wird im Zuge des steigenden Goldpreises Gold als Form der Altersvorsorge immer beliebter.
Laut einer aktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Postbank halten 30% Gold für eine „besonders sichere Altersvorsorge“. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 26%. Private Rentenversicherungen und Renten aus Lebensversicherungen schneiden aktuell also schlechter ab als Gold. 24 bzw. 22% sehen diese als sichere Form der Altersvorsorge an. Festverzinsliche Wertpapiere wie Pfandbriefe oder Bundesschatzbriefe kommen lediglich auf 16%.
Besonders bei den jüngeren Berufstätigen im Alter von 16 bis 29 Jahren hat sich das Interesse an Gold im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Die meisten schätzen Gold also als eine sehr gute Investition ein.
Experten raten in diesem Zusammenhang jedoch zu bedenken, dass auch Gold stark vom Marktpreis abhängig ist. Zudem gibt es keine Zinsen und die Lagerung sollte ebenfalls bedacht werden.
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Angestellte, Beamte und Künstler haben seit ein paar Jahren die Möglichkeit eine zusätzliche private Altersvorsorge über die Riester-Rente aufzubauen. Unternehmer sind bislang von diesem Modell ausgeschlossen. Der frühere Bundesarbeitsminister Walter Riester, nach dem diese Form der privaten Altersvorsorge benannt ist, hat sich hier für eine Änderung ausgesprochen.
„Focus Online“ sagte er, dass von den vier Millionen Unternehmern in Deutschland drei Millionen Freiberufler und Kleingewerbebetreibende seien. Diese hätten kaum die Chance auf eine private Rückstellung für das Alter, da sie alles in ihr Unternehmen steckten. Sie sollten seiner Ansicht nach auch riestern können.
Riester betont dabei, dass dies auch keine große Herausforderung für den Bund sei. In den letzten acht Jahren seien 701 Milliarden Euro aus dem Bundesetat in die gesetzliche Rentenversicherung geflossen. Im gleiche Zeitraum wurden nur 8,2 Milliarden Euro in die Riester-Rente gesteckt. Der Steueraufwand für die Altersversorgung in Deutschland würde zu 98,7% in die gesetzliche Rente eingebracht und nur zu mageren 1,3% gingen an die Riester-Sparer. Hierbei könne man die Unternehmer in Zukunft beteiligen.
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Die meisten von uns wünschen sich doch einen sorgenfreien Lebensabend. Endlich mal Dinge tun, für die man vorher keine Zeit hatte, und das Leben einfach nur genießen. Doch aufgrund der aktuellen finanziellen Lage wird dies für die meisten Deutschen wohl leider ein Luftschloss bleiben.
Eine aktuelle Umfrage des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der Hannoverschen Leben zeigt, dass jeder Träume vom perfekten Ruhestand hat, dafür aber aus finanzieller Hinsicht zu wenig tut bzw. tun kann.
Die meisten der Befragten wollen im Ruhestand einfach nichts tun, direkt dahinter mit 40% kommt das Reisen in ferne Länder. Auf Platz drei rangiert der Traum von den eigenen vier Wänden und dahinter das Arbeiten im eigenen Garten und ausschweifende Shopping-Touren.
Bei der Gruppe der Unter-24-Jährigen landet das Eigenheim sogar auf Platz eins der Wünsche für das Alter. Nur leider wird diese Blase für die meisten Leute platzen, zumindest wenn es so weitergeht: 60% der Jüngeren haben noch keine private Vorsorge getroffen und 35% haben noch überhaupt keine Unternehmungen für die Finanzierung des Ruhestands getroffen.
71% von ihnen hatten dafür einfach noch kein Geld. Auch Unwissenheit spielt jedoch eine große Rolle. So sagte jeder Fünfte, dass er sich bei diesem Thema zu wenig informiert fühlt. Vier von zehn Deutschen haben sich mit dem Gedanken abgefunden im Alter Abstriche machen zu müssen. Insgesamt nur 10% glauben, dass sie sich ihre Träume und Wünsche im Alter erfüllen können!
Wenn Sie ausrechnen wollen, wie groß die Versorgungslücke im Alter für Sie ganz persönlich ist, nutzen Sie bitte den kostenlosen Rentenrechner.
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Arbeitnehmer haben in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge. Dabei zahlt der Arbeitnehmer oder das Unternehmen die Beiträge ein, für die es in beiden Fällen staatliche Zuschüsse gibt.
Für viele daher eine beliebte Form der Altersvorsorge. Im Schnitt nutzen 38% der Arbeitnehmer diese Form um Geld für das Alter zurückzulegen. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid.
Die Gothaer Versicherung in Köln erläutert hierzu ergänzend, dass vor allem ältere Arbeitnehmer gerne auf die betriebliche Altersvorsorge zurückgreifen. 52% der 40- bis 49-Jährigen sorgen auf diese Weise vor. In der Gruppe bis 29 Jahren ist der Anteil am geringsten. Gerade einmal 22% legen hier Geld mit Steuervorteil über den Arbeitgeber zurück.
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