Das “Sorgenbarometer” der Deutschen
Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des “Stern” für das “Sorgenbarometer” des Magazins lässt nicht gerade auf eine optimistische Stimmung im Land schließen.
Am meisten Sorgen bereitet den Deutschen die wachsende Staatsverschuldung. Ganze 62% gaben an, dass sie u.a. fürchteten, dass der enorme Schuldenberg irgendwann nicht mehr zu tragen sei. 61% erklärten, dass sie sich außerdem um ihre Kinder und deren Ausbildung sorgen.
Die Angst den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren ist hingegen im Vergleich zum Dezember zurückgegangen. Hatten dort noch 26% angegeben, Angst zu haben den Job zu verlieren, sind es jetzt nur noch 19%. Trotz allem kommt die Angst vor Arbeitslosigkeit beim “Sorgenbarometer” direkt auf Platz drei: 59% meinen, dass es in nächster Zeit verstärkt zu Entlassungen kommen wird.
Immer noch über die Hälfte der Deutschen (ganze 56%) sorgen sich um unsichere Renten. Auch das Vertrauen in die Politiker hat gelitten: Hatten im November 2009 noch 44% Angst vor einem Versagen der Regierung, sind es nun 55%.
Auf den weiteren Plätzen landen der Zustand der Umwelt (54%), Furcht vor Inflation (44%) und die Sorge, dass die Konjunktur einbrechen könnte (41%). Immer noch zerbrechen sich ganze 39% über mögliche Spannungen mit Ausländern den Kopf und nur 36% haben Angst vor Kriegen mit deutscher Beteiligung.


