Die meisten werden die folgenden Umfrageergebnisse wahrscheinlich kaum überraschen: Nach einer aktuellen Umfrage von Faktenkontor und Toluna investieren mehr als die Hälfte aller Deutschen ihr Geld in Tagesgeldkonten. Das gute alte Sparbuch scheint fast schon ausgedient zu haben.
Weniger als ein Drittel ziehen immer noch das Sparbuch dem Tagesgeld vor und nur ein Fünftel der insgesamt 1.000 Befragten setzt auf Aktien als Anlageform.
Eigentlich auch nur logisch und konsequent, dass sich in Zeiten von Finanzkrise und Co. die Anleger auf die sicheren Formen konzentrieren. Auch ihre Renditeerwartungen fallen dementsprechend realistisch aus: Die Hälfte aller Befragten geht 2010 von Zinsgewinnen unter 2% aus.
Wenigstens mit manchen Tagesgeldkonten kann man noch knapp über der 2%-Grenze liegen. Vergleichen und wechseln lohnt sich hier meist.
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Wer ist in Sachen Investitionen besser, Frauen oder Männer? Dieser Frage ist kürzlich die DirektAnlageBank auf den Grund gegangen und hat dazu 465.000 Privatkontendepots ausgewertet.
Und siehe da, die Frauen haben klar die Nase vorne, und das sowohl in guten wie auch in schlechten Börsenjahren. Im positiven Jahr 2007 erreichten die Männer einen Wertzuwachs von 14%, die Frauen 18%. Und auch im Krisenjahr 2008 verloren die Frauen weniger als die Männer. Bei den weiblichen Anlegern sank der Depotwert um 30%, bei den männlichen um 36%.
Begründet wird diese Tendenz damit, dass die Frauen mit mehr Gespür für Sicherheit an die Investitionen herangehen und sich nicht so schnell auf Risikogeschäfte einlassen.
Einen Wermutstropfen gibt es für die Frauen jedoch. Da Frauen bei gleicher Leistung immer noch weniger verdienen als Männer, resultiert bei manchen Damen das Sicherheitsempfinden wohl mehr aus weniger Geld…
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Die Finanzkrise hat es auf erschreckende Weise für viele aufgedeckt, die manchmal einseitigen bzw. verkaufsorientierten Beratungsgespräche bei der Bank. Um Kunden hiervor zu beschützen sind seit diesem Jahr die Banken dazu verpflichtet ein Beratungsprotokoll zu führen und dieses danach dem Kunden auszuhändigen.
Damit können Verbraucher in Zukunft leichter eine falsche Beratung der Bank nachweisen und Banken werden so kontrolliert. Soweit die Theorie, in der Praxis bleibt es nach wie vor unerlässlich sich auch das Protokoll genau anzuschauen. Die Pflicht ein Protokoll zu führen gilt für alle Gespräche, die dem Wertpapierhandelsgesetz unterliegen. Gespräche über Fest- oder Tagesgeld gehören also nicht dazu.
Experten raten zudem, bei wichtigen Beratungsgesprächen stets einen Zeugen mitzunehmen. Folgende Punkte sollten unbedingt in einem Beratungsprotokoll vermerkt sein:
- Anlass des Beratungsgesprächs
- Dauer des Gesprächs
- Informationen über die angesprochenen Finanzinstrumente und Wertpapierdienstleistungen
- Wünsche und Anlageziele des Kunden
- persönliche Situation des Bankkunden
- Empfehlungen des Bankberaters inklusive Begründung
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Durch die Finanzkrise setzen immer mehr Anleger in Sachen Fonds auf mehr Berechenbarkeit. Sie suchen nach Anlegemöglichkeiten, die einigermaßen hohe Renditen sichern und das auch in harten Zeiten. Daher stehen Absolute-Return-Fonds bei vielen hoch im Kurs.
Angeblich soll bei diesen das Risiko deutlich geringer als bei Geldmarktfonds sein und das noch bei höheren Renditen. So setzen die Anleger verstärkt auf eine gute Performance und nicht mehr auf irgendwelche vielversprechenden Verpackungen.
Doch leider können auch viele dieser Fonds ihre Versprechen nicht halten. Rund 60% aller Produkte schnitten zwar gut ab, doch vom Rest sollte man die Finger lassen! Eine gute und ausführliche Beratung ist hier ein absolutes Muss. Man sollte sich genau erklären lassen wie der Fonds funktioniert, denn bei so manchen Fondsgesellschaften gibt es keine klare Abgrenzung von Absolute- und Total-Return-Fonds. So sind hinter manchen Fonds einfach normale oder geldmarktnahe Rentenfonds versteckt. Einige setzen wiederum auf den Einsatz von Derivaten und wetten auch auf fallende Kurse.
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Seit einem Jahr nehmen die offenen Immobilienfonds DegiEuropa, KanAm, US-grundinvest und TMW Immobilien keine Anteile zurück und seitdem warten die Anleger ungeduldig darauf wieder an ihre Investitionen zu kommen bzw. neue tätigen zu können.
Doch für diese vier hörten das Warten zunächst nicht auf: Die Anteilsrücknahme wird um 12 weitere Monate ausgesetzt! Begründung? geringe Liquidität! Und bei allem sind sie noch so dreist zu behaupten, dass sie damit das Geld der Anleger schützen würden.
Okay, das tun sie ja auch zu einem gewissen Maße, aber nur soweit um ihren Erhalt zu sichern und weiter Poker spielen zu können…
Anlegern von Morgan Stanley P2 Value wird es demnächst wohl genauso gehen. Sie haben ähnliche Pläne die Frist zu verlängern.
Immerhin gibt es auch noch mehr oder weniger gute Nachrichten: TMW Pramerica hat angekündigt den Fonds noch dieses Jahr wieder zu öffnen.
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