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Artikel Tagged ‘Banken’

Finanzbranche setzt immer mehr auf soziale Netzwerke

1. Februar 2011
cc by flickr/ Franco Bouly

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Das Internet und vor allem das sogenannte Web 2.0 sind eine kleine Revolution und haben unser Leben, unsere Denkansätze und vor allem unser Verhalten gegenüber Informationen grundlegend verändert bzw. zumindest damit begonnen. Während so manche in der Wirtschaft dies immer noch als Hype begreifen und milde belächeln, erkennen andere langsam die Wichtigkeit und versuchen es auf ihre Weise zu nutzen.

So verschließt sich ein Großteil der Finanzbranche auch nicht mehr länger vor sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook, wobei man bei manchen immer noch nicht sicher ist, ob sie das System richtig begriffen haben.

Auf einer Tagung in Frankfurt hat an diesem Montag die Branche über dieses Thema diskutiert. Viele wollen dabei sein, jedoch müsse man in erster Linie einen Mehrwert bieten. Es sei die Chance für die Finanzbranche für mehr Transparenz zu sorgen und das Vertrauen der Kunden wieder zu gewinnen.

So kann man beispielsweise auf Facebook über die Jahresbilanz der Deutschen Bank diskutieren und auf Twitter werden die neuesten Zahlen veröffentlicht. Die ING Diba erklärt Finanzprodukte im Netz und bewirbt auf Twitter ihr Tagesgeldkonto. So langsam zieht man also nach.

Was jedoch die meisten Unternehmen immer noch vergessen, ist, dass die schnelle Meinungsbildung im Internet für sie auch nach hinten losgehen kann. Als Beispiel wurde die Deutsche Bahn genannt, die im letzten Jahr Tickets über Facebook verkaufte und so unfreiwillig ein Forum für Kritik gegen das Unternehmen bereitstellte.

Noch hinkt die Finanzbranche meist hinterher. Mal sehen, ob sie lernen rechtzeitig die Chancen zu nutzen, bevor das Netz sich weiterdreht…

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Immer mehr Deutsche kehren Aktien und Aktienfonds den Rücken

28. Januar 2011
cc by wikimedia/ THOMAS

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Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die deutschen Sparer und Anleger tief verunsichert und so einige Schwachstellen unseres Finanzsystems aufgedeckt. Kein Wunder also, dass die meisten Deutschen lieber auf solide erscheinende Angebote setzen und besonders dem Aktienmarkt immer weniger Vertrauen schenken.

Nach einem kurzen Anschein der Besserung ist im zweiten Halbjahr 2010 die Anzahl der Aktionäre auf knapp 8,2 Millionen gesunken. Dies ist der niedrigste Stand seit über zehn Jahren. Nur 1999 waren es ungefähr genauso viele.

Alleine in der zweiten Jahreshälfte 2010 kehrten gut eine halbe Million der Börse den Rücken. Direkt Aktien hielten in diesem Zeitraum lediglich 5,3% der Bevölkerung. Der gesamte Aktionärsanteil liegt bei 12,6%. Der große Boom, wie zum Beispiel im Jahr 2001, als die Anzahl der Aktionäre auf 13 Millionen hochschnellte, ist in weite Ferne gerückt.

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Neues Gebührenmodell zum Geldabheben an Fremdautomaten

17. Januar 2011
cc by wikimedia/ 4028mdk09

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Wie wir an dieser Stelle mehrfach berichtet haben, streiten seit längerem Verbraucherschützer und Banken um die Abhebegebühr an Fremdautomaten. Wer bisher an einem Automaten, der nicht zu seiner Hausbank gehörte, Geld abhob, musste mit Gebühren von bis zu zehn Euro rechnen und von dieser Höhe erfuhr man meist erst auf dem Kontoauszug, da der Betrag selten angezeigt wurde.

Seit diesem Wochenende ist nun endlich ein neues Modell in Betrieb, das wenigstens einen ersten Schritt in die richtige Richtung bedeutet. Gebühren zum Fremdabheben müssen nun generell angezeigt werden. Bei manchen Banken geschieht dies bereits auf dem Bildschirm, andere setzen noch als Übergang auf Aufkleber am Automaten.

Damit fielen bei vielen Banken zudem die Gebühren für das Geldabheben an Fremdautomaten: Bei den großen privaten Banken zahlt man nun meist nur noch 1,95 Euro. Die Sparkassen und Volksbanken haben noch keine Richtlinie. So zahlt man bei den Sparkassen nach der Änderung zwischen 3,50 Euro und 4,95 Euro. Jetzt macht also auch schon das Vergleichen von Fremdautomaten Sinn! ;-) Nun ja, wenigstens geht dies ab jetzt schon im Vorfeld…

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Stiftung Warentest hat Zinsen für Sparer verglichen

15. Januar 2011
cc by wikimedia/ GeorgHH

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Aktuell kann man nicht wirklich von guten Zinsen sprechen. In diesem Zusammenhang hat die Stiftung Warentest Angebote verschiedener beliebter Sparformen, wie Tagesgeld, Festgeld, Sparbuch oder Sparbriefe miteinander verglichen und gezeigt, dass man mit ein wenig Recherche auch momentan noch relativ gute Angebote finden kann.

Die besten und sichersten Angebote sind dabei solche, die auf eine lange Laufzeit setzen. Um einigermaßen hohe Zinsen zu bekommen muss man also auf Flexibilität verzichten. Die besten Renditen liegen hier bei ungefähr 3,8%, wobei die Stiftung Warentest auch Sparpläne für junge Menschen fand, die mehr als 5% bringen.

Mindestens drei Jahre muss man sein Geld für höhere Renditen fest anlegen. Testsieger war hier die ICICI Bank. Wer hier zum Beispiel über drei Jahre 5.000 Euro anlegt, bekam beim Testzeitpunkt am Ende gut 375 Euro mehr als beim schlechtesten Angebot.

Beim Tagesgeld muss man nicht auf Flexibilität verzichten, allerdings auch auf Rendite. Etwas mehr als 2% Zinsen bieten momentan die besten Tagesgeldkonten. Die wenigsten Zinsen bieten die klassischen Sparbücher oder Sparkonten.

Testsieger in Sachen Bausparen sind die Alte Leipziger und die Debeka. Im Tarif easy plus erhalten Sparer bei der Alten Leipziger bei einer monatlichen Einzahlung von 100 Euro, 3,4% Rendite. Wer unter 25 Jahre alt ist, hat Anspruch auf eine Wohnungsbauprämie und bekommt satte 5,2%. Also, genaues Suchen und Vergleichen der besten Angebote lohnt sich doch noch.

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Einlagensicherung EU-weit auf 100.000 Euro vereinheitlicht

6. Januar 2011
cc by flickr/ IloveMyPiccolo

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Dass wir unser Geld schon lange nicht mehr nur auf deutschen Banken anlegen, sondern gerne auch Angebote ausländischer Banken annehmen, ist für die meisten wohl selbstverständlich. Spätestens seit der Finanzkrise achten die meisten genau auf die Einlagensicherung und diese war bisher in jedem Land anders geregelt.

So lagen die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbeiträge im Schadensfall zum Beispiel in Deutschland bei 50.000 Euro, in Frankreich (z.B. Cortal Consors) bei 70.000 Euro und in den Niederlanden (z.B. Credit Europe Bank) bei 100.000 Euro.

Die EU-Kommission hat daher beschlossen, zu Beginn dieses Jahres eine einheitliche Regelung zur Mindestsicherheit in der Eurozone festzulegen. Die Sicherungsgrenze für alle Sparer wird auf 100.000 Euro festgelegt. Banken der Europäischen Union müssen ihren Kunden diesen Betrag nun im Schadensfall zu 100% garantieren. Dies gilt für alle Sparanlagen, wie Giro-, Spar-, Tagesgeld- oder Festgeldkonten, und bedeutet eine höhere Transparenz.

Die EU plant im Laufe des Jahres 2011 noch weitere Änderungen zur Vereinheitlichung der Einlagensicherung, doch diese Maßnahmen stoßen nicht überall auf Gegenliebe. In vielen Ländern, wie auch in Deutschland, liegt die Sicherung noch höher, da viele Banken zusätzlich freiwillig in Einlagensicherungsfonds organisiert sind, die teilweise Sicherungsgrenzen in unbegrenzter Höhe garantieren. Eine einheitliche Grenze lehnen diese daher also ab.

Es herrscht also noch viel Diskussionsbedarf. Für uns Anleger bedeuten die Schritte aber zunächst einmal mehr Transparenz auf dem Finanzmarkt und eine kleine Erleichterung der Bankgeschäfte.

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