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Artikel Tagged ‘Betrug’

Paysafecard: Experten warnen vor Betrügern

3. Februar 2012
cc by flickr/ Andreas Demmelbauer

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Über den Online-Bezahldienst Paysafecard kann man Prepaid-Karten nutzen um zum Beispiel bei Internetdiensten oder Onlinespielen zu bezahlen. Wer dies schon einmal getan hat, weiß, dass man dabei einen Code erhält, der 16 Stellen umfasst und mit dem man dann einen bestimmten, vorher gekauften Betrag einlöst. Wie in eigentlich allen Bereichen, die nur irgendwie mit Geld zu tun haben, tummeln sich auch hier inzwischen Betrüger.

So weist aktuell das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik darauf hin, dass bei Paysafecard in letzter Zeit vermehrt Lockangebote von Betrügern aufgetaucht sind. Diese versprechen, dass man die Chance erhält, sein Guthaben zu verdoppeln.

Dafür solle man lediglich seinen Code eingeben, jedoch stecken hinter diesen Programmen oder Websites Betrüger, die das Geld dann selbst einkassieren. Man sollte mit dem 16-stelligen Code also nicht zu leichtfertig umgehen und ihn nur an den auch wirklich erforderlichen Stellen eingeben.

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Falschgeld: Geringste Anzahl an Blüten seit Euro-Einführung

17. Januar 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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So manch einer von uns hat wohl schon einmal einen gefälschten Euro-Schein in Händen gehalten ohne es überhaupt zu wissen. Wobei die Wahrscheinlichkeit dafür im vergangenen Jahr so gering war wie noch nie seit Einführung des Euro. Dies meldete die Bundesbank in Frankfurt.

Im vergangenen Jahr sei die Anzahl der registrierten Euro-Blüten um gut ein Drittel zurückgegangen. Wurden 2010 noch gut 60.000 falsche Scheine und ein dadurch verursachter Schaden von 3,4 Millionen Euro vermerkt, so registrierte man 2011 „nur noch“ 39.000 Blüten. Diese sorgten für einen Schaden von 2,1 Millionen Euro.

Dies bedeute den niedrigsten Stand seit Einführung der europäischen Währung. Zudem betonte man, dass Europa in Sachen Falschgeld im europäischen Vergleich sehr gut abschneide. In Deutschland kämen aktuell auf 10.000 Einwohner im Schnitt fünf Blüten. Im Euro-Raum seien es 18 falsche Geldscheine auf die selbe Anzahl von Bürgern. Gründe für den deutlichen Rückgang, wie vielleicht das vermehrte bargeldlose Zahlen, wurden leider nicht genannt.

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Weniger Skimming-Fälle am Geldautomaten – Täter weichen aus

6. Januar 2012
cc by flickr/ rs-foto

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Sicherlich alle Nutzer von EC-Karten haben Angst davor, dass ihre Daten am Automaten abgegriffen werden. Diese sogenannten Skimming-Fälle machen allen Verantwortlichen und Verbrauchern seit Jahren immer größere Sorgen. 2011 sind laut dem Bundeskriminalamt (BKA) die Zahlen zurückgegangen.

2010 wurden noch 3.183 Angriffe auf Geldautomaten vom BKA verzeichnet. Die Banken sprachen von einem Schaden in Höhe von 60 Millionen Euro. Daraufhin wurden einige Maßnahmen ergriffen, die offenbar bei den Geldautomaten gefruchtet haben. Seit Anfang 2011 werden EC-Karten über einen Chip geprüft. Dies gilt auch im europäischen Ausland. Das heißt, Tätern reicht für Fälschungen nicht nur ein kurzer Weg über die Grenze, sondern sie müssen erst aus Europa heraus.

Zudem wurden Störsender gegen Skimming-Module eingesetzt und die Meldewege verkürzt, so dass bei 88 Prozent der Betrugsfälle so schnell die Karte gesperrt werden konnte, dass die geklauten Daten für den Täter wertlos waren. All solche Maßnahmen haben dazu geführt, dass die Banken für 2011 mit der Hälfte an bisheriger Schäden rechnen. Die Schadenssumme sei zudem um über 40 Prozent zurückgegangen.

Verbraucher sollten sich jedoch nicht zu früh freuen, denn die Täter konzentrieren sich nun vermehrt auf andere Automaten und Kassen wie Fahrkartenautomaten, Supermärkte oder Tankstellen. Hier werden bei Einbrüchen sogar die Ladenkassen manipuliert. Händler sollten daher laut dem BKA regelmäßig ihre Kassen und Terminals kontrollieren.

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Betrug: Falsche Verbaucherschützer am Telefon

15. Dezember 2011
cc by flickr/ stefan.eissing

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Wir können an dieser Stelle immer wieder von neuen Maschen berichten, die sich dreiste Betrüger einfallen lassen um an wichtige persönliche Daten wie die Kontoverbindung zu kommen. So warnt aktuell die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen vor solchen Methoden, die momentan noch Unbekannte am Telefon versuchen.

Aktuell rufen diese Betrüger bei Leuten an und geben sich als Mitarbeiter der Verbraucherzentralen aus. Am Telefon bieten sie einem dann Hilfe an, was natürlich auch eine Kleinigkeit kostet. Dafür soll man dann aber zum Beispiel in angebliche Sperrlisten eingetragen werden, die einen vor lästigen Werbeanrufen bewahren sollen. Dafür soll man doch seine persönlichen Daten und seine Kontoverbindung nennen.

Die echten Verbraucherschützer betonen, dass solche Anrufer Mitarbeiter von Verbraucherzentralen nicht machen würden. Zudem sollte man niemals am Telefon persönliche Daten preisgeben. Wer bereist solch einen Anruf erhalten hat und auch seine Kontonummer genannt hat, der kann sich das bereits abgebuchte Geld der Betrüger von seiner Bank zurückbuchen lassen.

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BGH stärkt Bankkunden bei Betrug mit eigener Geheimzahl

1. Dezember 2011
cc by flickr/ dionhinchcliffe

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Wir alle wissen, dass sich Betrüger immer neue Methoden einfallen lassen um an Geld- oder Kreditkarten und deren Geheimnummern zu kommen. Daher kann man inzwischen nicht mehr automatisch davon ausgehen, dass, wenn Betrüger hinter die richtige persönliche Geheimzahl kommen, man diese blöderweise zusammen mit der Karte aufbewahrt hat. Dieser Ansicht waren auch die Richter des Bundesgerichtshofs, die mit einem Urteil nun die Rechte der Bankkunden gestärkt haben.

In dem konkreten Fall wurde einem Kunden seine Kreditkarte entwendet. Innerhalb von nur einer einzigen Nacht hoben die Betrüger insgesamt 3.000 Euro mit der korrekten Geheimnummer ab und dies obwohl das Auszahlungslimit eigentlich bei 1.000 Euro pro Tag lag. Zudem war in den Vertragsbedingungen der Bank vermerkt, dass wenn ein Kunde den Verlust der Karte nicht sofort meldet, er bis zum Zeitpunkt der Meldung mit maximal 50 Euro haftet.

Die Bank berief sich jedoch darauf, dass der Mann offensichtlich seine Kreditkarte zusammen mit der PIN aufbewahrt habe, was als Pflichtverletzung gewertet wurde. Der Kunde verneinte dies, widersprach den Abbuchungen und kündigte darüberhinaus seinen Vertrag.

Die Bank zog daraufhin vor Gericht, bekam jedoch vor dem Bundesgerichtshof nicht Recht. Natürlich könne man davon ausgehen, dass der Kunde die Karte und die PIN zusammen aufbewahrt habe. Die Bank müsse dies jedoch genau beweisen. Es könne sich ebensogut um einen Fall von Skimming handeln, wo die Betrüger eine Kopie der Karte anfertigen. Zudem habe sich die Bank selbst nicht an die Abhebungsgrenze von 1.000 gehalten und somit gegen die eigenen Vertragsbedingungen verstoßen. Die Haftungsbegrenzung von 50 Euro gilt in den Augen der Richter auch für eine mögliche Verletzung der Sorgfaltspflicht.

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