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Artikel Tagged ‘Betrug’

Anzahl der Telefonbetrügereien auf einem neuen Höchststand

6. August 2010

Laut der Bundesnetzagentur, die dem Bundeswirtschaftsministerium angehört und die Telekommunikationsbranche, Bahn, Post und den Strom- und Gasmarkt überwacht, befindet sich die Anzahl der Telefonbetrügereien in Deutschland auf einem Rekordstand.

Jeder von uns hat wahrscheinlich schon einmal einen solchen Anruf bekommen. Man soll an einer Umfrage teilnehmen oder hat angeblich bei einem Gewinnspiel gewonnen usw. Das Ganze ist nicht nur störend und ärgerlich, sondern die Methoden der Betrüger werden dabei immer raffinierter, so dass nicht wenige auf sie hereinfallen.

So erhielt die Bundesnetzagentur von Januar bis April diesen Jahres über 66.000 Beschwerden wegen Telefonbetrügereien. Zum Vergleich: Im Vorjahr im gleichen Zeitraum waren es 14.000! Und dies sind natürlich nur die offiziell gemeldeten Beschwerden…

Über die Hälfte aller Beschwerden beziehe sich auf Betrügereien, bei denen Kunden automatisch von Sprachcomputern angerufen werden. Sie hätten angeblich ein teures Auto oder ähnliches gewonnen und sollten, um den Gewinn zu bekommen, eine 0900-Nummer anrufen. Doch statt des Gewinns, entstehen nur hohe Kosten.

Die Bundesnetzagentur betrachtet diese Tendenz mit Sorge und wirft gleichzeitig der Justiz und Polizei Untätigkeit vor. Die meisten Verfahren würden sanktionslos eingestellt oder es fände überhaupt keine Strafverfolgung statt. Die meisten der agierenden Firmen haben ihren Sitz im Ausland , so dass man nur schwer an sie herankommt. Hier herrscht also dringender Handlungsbedarf!

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Bei der Telefonrechnung „Beiträge anderer Anbieter“ kontrollieren!

9. Juli 2010

Immer häufiger kommt es vor, dass Unternehmen auf die Kundendaten von Telefonanbietern zurückgreifen und behaupten der Kunde habe einen Vertrag für besondere Ansagedienste abgeschlossen. Dies entspricht meist nicht der Wahrheit.

In der Telefonrechnung werden diese dann unter dem Posten „Beiträge anderer Anbieter“ augeführt und der Kunde zahlt, obwohl es keine entsprechenden Verträge gibt. Auf diese neue Abzock-Methode weist in diesen Tagen die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart hin. Bei ihr häuften sich Beschwerden über einen Düsseldorfer Anbieter, der Forderungen für angeblich abgeschlossene Verträge in Rechnung stellt.

Kunden sollten daher unbedingt ihre Telefonrechnung genau prüfen. Im Einzahlnachweis kann man genau sehen, um welches Unternehmen es sich handelt. Bei der Verbraucherzentrale findet man dann entsprechende Musterbriefe, mit denen man sich zur Wehr setzen kann.

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BaFin schließt eBank 24

12. Juni 2010

Schon seit längerem wird von einigen Fachleuten bezweifelt, dass bei der eBank 24 alles nach seriösen Bedingungen abläuft. So geriet sie zum Beispiel in die Kritik ihren Kunden Lebensversicherungen abzukaufen und ihnen dafür Gold zu einem unschlagbar günstigen Preis zu verkaufen.

Nun hat auch die BaFin reagiert und der eBank 24 alle weiteren Bankgeschäfte untersagt. Der Hauptgrund dafür ist, dass die eBank 24 Corporation überhaupt keine Erlaubnis der BaFin hatte. Sie verfügt lediglich über eine B-Bank-Lizenz der Komoren, die man schon für 6.500 Euro über Steuerberatungsgesellschaften im Internet kaufen kann!

Die eBank 24 ist ein eBanking-Portal für Privat- und Geschäftsleute und bot ihren Kunden bisher Bankgeschäfte, Finanzdienstleistungen, Zahlungsdienste und Vermögensverwaltung an. Vor allem mit einer Festgeldanlage wirbt das Unternehmen. Damit ist es nun wohl vorbei. Im Netz gibt es wohl noch etliche solcher eher unseriösen „Banken“. Also, Augen auf!

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BKA: Zahl von EC-Kartenbetrügereien wird in diesem Jahr ansteigen

30. Mai 2010

Im letzten Jahr haben sich wohl manche zu früh gefreut, denn 2009 ging die Anzahl an illegalen Übergriffen an Geldautomaten um 14% zurück. Dies war allerdings nur ein vorläufiger Trend, wie nun das Bundeskriminalamt (BKA) mitteilte.

In diesem Jahr erwarten sie einen raschen Anstieg an Betrügereien. Denn bereits in den ersten vier Monaten wurden Vorfälle an rund 1000 Automaten gemeldet, bei denen illegal die Daten von EC-Karten abgegriffen wurden.

Im vergangenen Jahr seien weit über 100.000 Kunden von Banken und Sparkassen Opfer von illegalen Spähattacken geworden. Der Gesamtschaden belief sich auf rund 40 Millionen Euro. Bei jeder Attacke auf einen Geldautomaten würden im Schnitt die Daten von 60 Geldkarten aufgelesen.

Dies läuft meist über ein aufgesetztes Lesegerät, das die Kartendaten ausspäht und über Tastaturattrappen, die einfach auf die normale Tastatur gesetzt werden. Alternativ werden auch Minikameras verwendet.

Das BKA rät also besonders in diesem Jahr zu großer Vorsicht beim Geldabheben am Automaten. Unbedingt Kartenschlitz und Tastatur genau ansehen und eventuell auch daran wackeln um zu überprüfen ob es fest sitzt oder eben aufgesetzt wurde. Zudem stets die PIN so gut wie möglich abdecken.

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Bundesfinanzministerium warnt vor falschen E-Mails!

6. Mai 2010

Phishing-E-Mails kennt inzwischen fast jeder. Daher lassen sich die Betrüger immer neue Maßnahmen einfallen um an unsere Daten zu kommen. Ihre neueste Masche ist es E-Mails zu verschicken, die einem eine angebliche Steuerrückzahlung versprechen. Eine Methode, die in den USA schon länger verbreitet ist und nun anscheinend auch den Weg zu uns geschafft hat.

Aktuell warnt das Bundesfinanzministerium vor einer E-Mail mit dem Absender „DIENST@bundesfinanzministerium.de“, die im Prinzip schon ziemlich leicht an den unendlich vielen Grammatik und Rechtschreibfehlern zu erkennen ist. So lautet der Betreff zum Beispiel „Sie haben Anspruch auf eine Steuererstattung zu erhalten“.

Ein Umstand, der jeden sofort stutzig machen sollte. Nur leider fallen anscheinend trotzdem immer wieder Menschen darauf rein… Im Anhang findet man dann ein HTML-Formular, das einen zur Angabe von persönlichen Daten auffordert. Besonders eindringlich und genau wird auf das Thema Kreditkarten-Daten eingegangen.

Die eingegebenen Daten werden dann mittels Javascript auf ihre Vollständigkeit geprüft und landen auf einem Server in den USA, genauer gesagt in Texas. Von hier bedienen sich dann die Betrüger…

Das Bundesfinanzministerium warnt daher ausdrücklich vor diesen Mails. Man solle sie am besten gleich löschen, das Formular natürlich nicht ausfüllen und auch nicht auf sie antworten.

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