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Artikel Tagged ‘Bezahldienst’

Paypal Here: Neue Methode zum Bezahlen mit dem Smartphone

23. März 2012

Bereits seit l√§ngerer Zeit ist auch der Internet-Zahlungsdienst Paypal dabei, neue M√∂glichkeiten des mobilen Bezahlens zu testen. Vor wenigen Tagen stellte das Unternehmen eine neue Methode vor, mit der Kunden mit dem Smartphone bargeldlos bezahlen k√∂nnen. Das Ganze nennt sich ‚ÄěPaypal Here‚Äú und soll vor allem kleinere Unternehmen unterst√ľtzen, indem sie ihren Kunden verschiedene Bezahlm√∂glichkeiten anbieten k√∂nnen.

Konkret handelt es sich bei ‚ÄěPaypal Here‚Äú um eine App, die mit einem nur wenige Zentimeter gro√üen Kartenleseger√§t kombiniert wird. Die Kreditkarte wird einfach durch den Kartenleser gezogen, der wiederum mit dem Smartphone verbunden ist. Alternativ ist es auch m√∂glich, die Kartendaten in die App einzugeben oder aber mit der Handykamera die n√∂tigen Informationen einzuscannen.

Zun√§chst sollen vor allem kleinere Unternehmen ‚ÄěPaypal Here‚Äú einsetzen, die auf diese Weise Zahlungen mit Kreditkarte oder Paypal einsetzen. F√ľr jede Transaktion zahlt der H√§ndler eine Geb√ľhr von 2,7 Prozent des Umsatzes. Die Bezahlmethode kommt zunächst in Kanada, den USA, Australien und Hongkong auf dem iPhone zum einsatz. Schon bald soll das Angebot um weitere L√§nder und auch Android-Smartphones erweitert werden.

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Facebook weitet Credits als Währung auf andere Websites aus

28. Oktober 2011
cc by flickr/ Spencer E. Holtaway

cc by flickr/ Spencer E. Holtaway

Wer h√§ufiger mal Games auf Facebook spielt, der wird garantiert auch schon mit den Facebook Credits in Ber√ľhrung gekommen sein. Es handelt sich dabei um eine virtuelle W√§hrung mit der man virtuelle G√ľter in den Spielen kaufen kann. Facebook will dieses Bezahlsystem nun auf andere Websites ausweiten und die Credits f√ľr das Bezahlen im Netz etablieren.

Bisher zahlt man in den meisten Onlineshops, in denen man virtuelle G√ľter erh√§lt, mit Kreditkarte oder aber mit Diensten wie Paypal. Facebook hat nun eine geschlossene Testphase gestartet, die es anderen Anbietern erm√∂glicht die Credits Bezahlmethode einzusetzen. Der Test l√§uft aktuell mit dem Spiele-Anbieter GameHouse, interessierte Entwickler sind jedoch eingeladen sich bei Facebook f√ľr das Programm anzumelden.

In dem aktuellen Test will Facebook herausfinden wie User die Credits annehmen. Ist die Nachfrage groß, sollen die Facebook Credits ihren Weg zur möglichen virtuellen Währung fortsetzen. Inzwischen ist die Anzahl an möglichen Bezahlsystemen so groß und es werden immer mehr, dass es interessant ist, was sich durchsetzt bzw. wann so manch einer den Überblick verliert.

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GFT: Bankfilialen m√ľssen mit der Zeit gehen

23. September 2011
cc by flickr/ EuroCIS - Trade Fair - D√ľsseldorf, Germany

cc by flickr/ EuroCIS - Trade Fair - D√ľsseldorf, Germany

Unser Zahl- und Bankingverhalten hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr ge√§ndert. Das bargeldlose Zahlen ist genauso wie das Onlinebanking zu einem selbstverst√§ndlichen Teil des Alltags geworden. Den meisten m√ľsste jedoch klar sein, dass wir mit dieser Entwicklung erst am Anfang stehen. Etliche Anbieter probieren sich aktuell bereits an neuen Bezahlsystemen, wie das k√ľrzlich gestartete Google Wallet, das bargeldloses Bezahlen mit dem Handy m√∂glich macht. Online-Bezahldienste wie Paypal sind ebenso immer mehr auf dem Vormarsch.

Keine Frage die Art und Weise wie wir zahlen wird sich auch in den kommenden Jahren immer mehr ver√§ndern. Dies betrifft nat√ľrlich auch die Unternehmen und Banken. Der IT-Dienstleister im Finanzsektor GFT weist daher aktuell darauf hin, dass Bankfilialen unbedingt endlich auch mit der Zeit gehen m√ľssten.

Die gute, alte Bankfiliale, wo einem ein Bankbeamter zur Seite steht, werde es so in ungef√§hr zehn Jahren nicht mehr geben. Durch neue Bezahlmethoden und-systeme w√ľrde bereits jetzt der Anreiz f√ľr viele Menschen sinken direkt in eine Filiale zu gehen. Die Banken und Sparkassen m√ľssten also endlich umdenken und neue Konzepte entwickeln, damit sie am Ende einen wichtigen Schritt nicht verpassten. Schon jetzt bestehe die Gefahr, dass Unternehmen wie Google den Banken den Rang ablaufen. Denn warum solle nicht auch Google in Zukunft Banklizenzen bekommen?

Die Banken m√ľssten also den Kunden neue Anreize bieten die Filialen der Zukunft zu besuchen. Grunds√§tzlich spiele dabei laut GFT das Thema Sicherheit eine gro√üe Rolle. Banken k√∂nnten beispielsweise Software f√ľr das sichere Bezahlen mit dem Handy anbieten oder gleich die entsprechenden Handys selbst. Zudem w√§re es durchaus sinnig, dass die Bankfilialen der Zukunft mit Kinderg√§rten, Caf√©s oder Shopping-M√∂glichkeiten kombiniert w√ľrden.

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Neuer Skandal um Easycash: Unternehmen wollte ‚ÄěRisikoindex‚Äú erstellen

16. September 2011
cc by flickr/ gillyberlin

cc by flickr/ gillyberlin

In den vergangenen Monaten sorgte der Zahlungsdienstleister Easycash immer wieder f√ľr Schlagzeilen. Zahlt man bargeldlos in einem Gesch√§ft, dann wickelt das Unternehmen die Transaktionen zwischen Kasse und Bank ab. Auf diese Art und Weise kommt Easycash nat√ľrlich an sensible Daten der Kunden. In der Vergangenheit hie√ü es immer wieder, Easycash w√ľrde Profile der Nutzer erstellen und diese weiterverkaufen.

Nun sieht sich das Unternehmen einem neuen Skandal gegen√ľber: Wie der Fernsehsender NDR berichtete, gab es bei Easycash Pl√§ne aus Kundendaten einen sogenannten ‚ÄěRisikoindex‚Äú zu erstellen und diesen dann an Interessenten zu verkaufen. Als potentielle Abnehmer dieser Informationen √ľber die Zahlungsf√§higkeit der Verbraucher galten offenbar Inkassofirmen sowie Unternehmen aus der Versandhandels-, Versicherungs- und Telekommunikationsbranche.

Easycash gab daraufhin zu, dass man solche Pläne entwickelt habe, während man nach Möglichkeiten suchte, das Geschäftsfeld zu erweitern. Diese Pläne seien dann jedoch auf Eis gelegt worden. Zudem habe man dieses Pilotprojekt dem NRW-Datenschutzbeauftragten ordnungsgemäß vorgelegt.

Eine Sprecherin des Datenschutzbeauftragten best√§tigte dies, sprach jedoch davon, dass die Meldung in einer Abteilung gelandet war, die sich noch nie mit Easycash befasst hatte. So seien die Umst√§nde nicht sofort aufgefallen. Man stellte sich damit gegen solche Vorhaben, denn diese seien unzul√§ssig. Fakt ist am Ende jedoch, dass unsere Daten verf√ľgbarer sind als sich das so manch einer von uns vorstellen mag…

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Visa will eigenen Bezahldienst einrichten

21. März 2011
cc by flickr/ Fosforix

cc by flickr/ Fosforix

Die Ebay-Tochter Paypal ist weltweit der gr√∂√üte Online-Bezahldienst. Nach eigenen Angaben setzen √ľber 94 Millionen Kontoinhaber auf diese M√∂glichkeit des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Doch die Konkurrenz schl√§ft wie immer nicht. Nun macht sich das Kreditkartenunternehmen Visa auf, seinen eigenen Bezahldienst einzurichten.

Offenbar wird es damit m√∂glich sein, bargeldlos Geld auf Kredit- oder Debitkartenkonten zu √ľberweisen, was √ľber die bisherigen Funktionen der Visa-Karten weit hinaus geht. Diese Transfers zwischen Karteninhabern sollen √ľber das globale Datennetzwerk VisaNet laufen. Man habe bereits entsprechende Vereinbarungen mit Spezialisten in Sachen elektronischer √úberweisungen. Die Rede ist dabei von den Firmen Cashedge und Fiserv.

Genaue Details wurden bisher aber noch nicht bekannt gegeben. So ist bis jetzt unklar, welche Geb√ľhren dem Karteninhaber f√ľr die Nutzung des neuen Dienstes bl√ľhen oder welche Banken und anderen Kreditkartenunternehmen an dem Service teilnehmen. Mal sehen, ob Paypal diese Konkurrenz wirklich f√ľrchten muss.

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