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Artikel Tagged ‘Bezahlung’

Paysafecard: Experten warnen vor Betrügern

3. Februar 2012
cc by flickr/ Andreas Demmelbauer

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Über den Online-Bezahldienst Paysafecard kann man Prepaid-Karten nutzen um zum Beispiel bei Internetdiensten oder Onlinespielen zu bezahlen. Wer dies schon einmal getan hat, weiß, dass man dabei einen Code erhält, der 16 Stellen umfasst und mit dem man dann einen bestimmten, vorher gekauften Betrag einlöst. Wie in eigentlich allen Bereichen, die nur irgendwie mit Geld zu tun haben, tummeln sich auch hier inzwischen Betrüger.

So weist aktuell das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik darauf hin, dass bei Paysafecard in letzter Zeit vermehrt Lockangebote von Betrügern aufgetaucht sind. Diese versprechen, dass man die Chance erhält, sein Guthaben zu verdoppeln.

Dafür solle man lediglich seinen Code eingeben, jedoch stecken hinter diesen Programmen oder Websites Betrüger, die das Geld dann selbst einkassieren. Man sollte mit dem 16-stelligen Code also nicht zu leichtfertig umgehen und ihn nur an den auch wirklich erforderlichen Stellen eingeben.

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Sparkassen: Kartenzahlung per Funk noch 2012

5. Januar 2012
cc by flickr/ loop_oh

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Seit einiger Zeit versucht sich die Branche an unterschiedlichen neuen Zahlungsmethoden. Dazu gehört auch immer wieder das Zahlen quasi im Vorbeigehen, das meist über die NFC-Funktechnik (Near Field Communication) funktioniert. Die Sparkassen in Deutschland haben nun angekündigt, bis Ende des Jahres 2012 die bisherigen EC-Karten mit dieser Funktion auszustatten. Mit diesen neuen Girokarten sollen noch in diesem Jahr gut 16 Millionen Sparkassen-Kunden die Kartenzahlung per Funk testen können.

Konkret heißt dies, dass man seine Karte einfach nur noch an ein entsprechendes Lesegerät hält. Ohne Eingabe einer PIN oder einer Unterschrift wird kontaktlos bezahlt. Zu Beginn ist dies nur für kleine Beträge bis zu 20 Euro möglich. Diese Zahlungsvorgänge werden nicht auf der Kontoabrechnung angezeigt, da man die Karte mit einem Guthaben von bis zu 200 Euro aufladen muss. Diese Zahlvorgänge können via einer App fürs Smartphone, eines Lesegeräts oder direkt im Handel erfragt werden.

Der Raum Hannover, Braunschweig, Wolfsburg kommt bereits ab Mitte April in den Genuss eines Pilotversuchs, weitere Teile Deutschlands sollen folgen. Zu Beginn kann man dann deutschlandweit an allen Esso-Tankstellen, bei der Süßwarenkette Hussel, dem Büchhändler Thalia oder den Textilhäusern Appelrath-Cüpper die neue Bezahlform nutzen. Auch dies soll natürlich nach und nach ausgeweitet werden. Zudem planen die Sparkassen weitere Möglichkeiten mit dem Smartphone.

Das kontaktlose Bezahlen wird wohl in den kommenden Jahren verstärkt von vielen Anbietern eingeführt werden. Die Branche verspricht sich dadurch unter anderem eine Verbesserung der Bezahlvorgänge und kürzere Schlangen an den Kassen. Kritiker sehen jedoch im Zahlen per Funk einige Gefahren, zum Beispiel, dass die Karten leicht von Unbefugten ausgelesen werden können.

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Google Wallet: Sparkassen gegen Bezahldienst

5. Oktober 2011

In den USA ist vor einigen Tagen der Bezahldienst Google Wallet an den Start gegangen. Noch steht er, wie bereits berichtet, nur einer kleinen Anzahl an Menschen zur Verfügung und steckt eindeutig in den Kinderschuhen. Geht es jedoch nach Google soll sich das System schon bald ausweiten und langfristig den guten alten Geldbeutel überflüssig machen. Wann solch ein Dienst in Deutschland starten wird, steht noch in den Sternen.

So ließ der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) verlauten, dass man Google Wallet aufgrund von Datenschutzbedenken ablehnen würde. Man vertraue lieber auf den Chip in der Sparkassen-Karte, für dessen Sicherheit man garantieren könne.

Immer wieder hörte man zudem, dass die Deutsche Telekom zusammen mit anderen Mobilfunkanbietern an einem ähnlichen Bezahlsystem arbeiten würden, das auf den Namen „mpass“ hören soll. Die Telekom sagte jedoch gegenüber dem „Focus“, dass es dafür noch keine konkreten Pläne zu einem Start gebe.

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GFT: Bankfilialen müssen mit der Zeit gehen

23. September 2011
cc by flickr/ EuroCIS - Trade Fair - Düsseldorf, Germany

cc by flickr/ EuroCIS - Trade Fair - Düsseldorf, Germany

Unser Zahl- und Bankingverhalten hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr geändert. Das bargeldlose Zahlen ist genauso wie das Onlinebanking zu einem selbstverständlichen Teil des Alltags geworden. Den meisten müsste jedoch klar sein, dass wir mit dieser Entwicklung erst am Anfang stehen. Etliche Anbieter probieren sich aktuell bereits an neuen Bezahlsystemen, wie das kürzlich gestartete Google Wallet, das bargeldloses Bezahlen mit dem Handy möglich macht. Online-Bezahldienste wie Paypal sind ebenso immer mehr auf dem Vormarsch.

Keine Frage die Art und Weise wie wir zahlen wird sich auch in den kommenden Jahren immer mehr verändern. Dies betrifft natürlich auch die Unternehmen und Banken. Der IT-Dienstleister im Finanzsektor GFT weist daher aktuell darauf hin, dass Bankfilialen unbedingt endlich auch mit der Zeit gehen müssten.

Die gute, alte Bankfiliale, wo einem ein Bankbeamter zur Seite steht, werde es so in ungefähr zehn Jahren nicht mehr geben. Durch neue Bezahlmethoden und-systeme würde bereits jetzt der Anreiz für viele Menschen sinken direkt in eine Filiale zu gehen. Die Banken und Sparkassen müssten also endlich umdenken und neue Konzepte entwickeln, damit sie am Ende einen wichtigen Schritt nicht verpassten. Schon jetzt bestehe die Gefahr, dass Unternehmen wie Google den Banken den Rang ablaufen. Denn warum solle nicht auch Google in Zukunft Banklizenzen bekommen?

Die Banken müssten also den Kunden neue Anreize bieten die Filialen der Zukunft zu besuchen. Grundsätzlich spiele dabei laut GFT das Thema Sicherheit eine große Rolle. Banken könnten beispielsweise Software für das sichere Bezahlen mit dem Handy anbieten oder gleich die entsprechenden Handys selbst. Zudem wäre es durchaus sinnig, dass die Bankfilialen der Zukunft mit Kindergärten, Cafés oder Shopping-Möglichkeiten kombiniert würden.

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Google Wallet in den USA gestartet!

20. September 2011
cc by flickr/ Carlos Luna

cc by flickr/ Carlos Luna

Wir haben an dieser Stelle ja schon mehrfach über Google Wallet berichtet. Der Internetriese Google will damit das noch in den Kinderschuhen steckende bargeldlose Bezahlen per Handy vorantreiben. Anfang dieser Woche ist der Dienst nun endlich in den USA gestartet.

Bei Google Wallet reicht theoretisch das eigene Smartphone zum Bezahlen nach einem Einkauf aus. Über die im Handy eingebaute Funktechnik NFC (Near Field Communication) werden die entsprechenden Zahldaten an ein spezielles Lesegerät im Kassenbereich übertragen. Google spricht davon so das bargeldlose Bezahlen nicht nur einfacher, sondern auch sicherer machen zu wollen.

Jedoch ist das Projekt zunächst eher klein gestartet, denn nur eine bestimmte Gruppe von Leuten können aktuell Google Wallet nutzen. Sie müssen nicht nur im Besitz des Google Smartphones Nexus S sein, sondern auch eine Mastercard-Kreditkarte der Citibank oder eine der sogenannten Google Prepaid Cards haben. Zudem müssen sie auch noch beim Mobilfunkanbieter Sprint sein, der drittgrößte in den USA.

Google betont in diesem Zusammenhang, dass man mit Google Wallet erst am Anfang stehe. Aktuell habe man neben Mastercard auch schon andere große Kreditkarten-Anbieter wie Visa oder American Express für das Bezahlsystem begeistern können. Aktuell fehlen vor allem Smartphones, die das System umsetzen können. Nun ja, mal sehen, ob und vor allem wie sich Google Wallet irgendwann durchsetzen wird…

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