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Artikel Tagged ‘Bezahlung’

Selbstbedienungskassen: Bewusst falsches Einscannen ist Diebstahl

5. Oktober 2013
cc by wikimedia/ Schumin

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Noch gibt es in Deutschland nur an wenigen Orten Kassen, an denen man selbst zahlen kann. Die SB-Kassen sollen Personalkosten reduzieren und lange Warteschlangen ersparen. Die Anschaffung ist jedoch teuer und die Betrugsmöglichkeiten der Kunden um so höher. So stehen zum Beispiel an immer mehr Selbstbedienungskassen wieder Mitarbeiter.

An Kassen, an denen keine Mitarbeiter darauf achten, was man scannt, ist die Versuchung natĂŒrlich groß, einfach gĂŒnstigere Produkte einzuscannen. Hier sollte man sich jedoch bewusst sein, dass dies als Diebstahl gewertet wird! Dies geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm hervor. In dem konkreten Fall hatte ein Mann an einer SB-Kasse einen „Playboy“ im Wert von fĂŒnf Euro mitgenommen und dafĂŒr an der Kasse den herausgerissenen Strichcode der Tageszeitung „WAZ“ gescannt, die nur 1,20 Euro kostet. Auf diese Weise „erwarb“ er spĂ€ter noch das Magazin „Stern“ zu einem gĂŒnstigeren Preis.

Dies kam heraus und der Mann musste sich vor Gericht verantworten. WÀhrend das Landgericht Essen sein Verhalten noch als strafbarer Computerbetrug wertete, sah das Oberlandesgericht dies anders und bewertete es als Diebstahl. Der Mann habe ja nicht die Datenverarbeitung der Kasse selbst manipuliert. Die Geldstrafe in Höhe von 100 Euro, die die Vorinstanz verhÀngt hatte, wurde bestÀtigt.

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Bargeld weiterhin beliebtestes Zahlungsmittel in Deutschland

18. Oktober 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Auch wenn, nicht zuletzt dank des Siegeszugs des Smartphones und des Internets, immer mehr Zahlungsmöglichkeiten angeboten werden, die Mehrheit der Deutschen bleibt dem Bargeld treu. Dies ist das Ergebnis einer reprÀsentativen Umfrage der Deutschen Bundesbank. Laut den Experten ist das vielbesungene Ende des Bargelds hierzulande noch lange nicht in Sicht.

53 Prozent aller Ausgaben fĂŒr Waren und Dienstleistungen bezahlen deutsche Privatpersonen in bar. Die Girocard (frĂŒher ec-Karte) wird fĂŒr 28 Prozent aller Ausgaben gezĂŒckt und die Kreditkarte kommt nur in sieben Prozent der FĂ€lle zum Einsatz. Zwar nimmt der Anteil des Bargelds im Laufe der Jahre ab, aber so langsam, dass wir wohl noch lange Scheine und MĂŒnzen mit uns fĂŒhren werden.

Noch deutlicher wird die Dominanz des Bargelds, wenn man sich nicht den Umsatz, sondern die Anzahl der Transaktionen ansieht: So werden laut der Bundesbank 82 Prozent aller EinkĂ€ufe nach wie vor mit Scheinen und MĂŒnzen bezahlt. Geldkarten werden in der Regel eher bei höheren BetrĂ€gen gezĂŒckt. Im Schnitt hat jeder Deutsche 103 Euro im Portemonnaie, davon 5,90 Euro in MĂŒnzen.

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Olympia 2012 in London: Visa will kontaktloses Bezahlen populÀrer machen

27. Juli 2012
cc by flickr/ MoneyBlogNewz

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Wenn am heutigen Freitag die Olympischen Spiele 2012 in London starten, ist dies auch fĂŒr viele Deutsche ein Anlass in den kommenden Tagen oder Wochen in die Metropole an der Themse zu starten. Dabei sollte man sich wie immer im Vorfeld ĂŒber die Zahlungsmöglichkeiten informieren, denn in Großbritannien zahlt man bekanntlich nach wie vor mit Pfund und Pence.

FĂŒr das Abheben am Geldautomaten mit ec- oder Kreditkarte wird in der Regel eine GebĂŒhr fĂ€llig, genauso wie bei regulĂ€ren Zahlungen mit Karten. GrundsĂ€tzlich empfiehlt es sich, sich im Vorfeld bei der Hausbank ĂŒber die genauen Konditionen zu erkundigen, denn dank Partnerschaften gibt es auch in London die Möglichkeit fĂŒr zum Beispiel kostenloses Geldabheben.

Auf dem Olympia-GelĂ€nde hat sich ĂŒbrigens der Kreditkarten-Anbieter Visa das Zahlungs-Monopol gesichert. Dort kann man mit Karte nur Visa nutzen. Zudem testen einige Sportler das neue Bezahlen mit dem Handy. WĂ€hrend der Spiele möchte das Unternehmen zusĂ€tzlich das kontaktlose Bezahlen populĂ€rer machen und hat dafĂŒr rund 140.000 Stellen in ganz Großbritannien eingerichtet. Dort kann man kleinere BetrĂ€ge unter 20 Pfund nur mit dem Vorbeiziehen der Karte an einem speziellen LesegerĂ€t bezahlen. Dazu zĂ€hlen ĂŒbrigens auch rund 5.000 Taxis in London.

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Mobiles Bezahlen: Paypal testet Modell in Berlin

6. MĂ€rz 2012
cc by flickr/ amsfrank

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Wir haben an dieser Stelle bereits hĂ€ufiger darĂŒber berichtet, wie etliche Unternehmen aktuell fieberhaft dabei sind, neue Formen des bargeldlosen und mobilen Bezahlens zu testen. Das Smartphone spielt dabei logischerweise eine zentrale Rolle. Wer selbst solch eine Möglichkeit mal testen möchte, der hat noch bis Ende April in Berlin dazu die Gelegenheit.

Aktuell zeigt der Apple-Reseller mStore im Trendshop der Deutschen Bank Q110 wie der Apple-Store der Zukunft aussehen könnte. In diesem Zusammenhang arbeitet man mit Paypal zusammen um ebenfalls ein mögliches Bezahlsystem der Zukunft zu testen.

Das Ganze nennt sich „Paypal QRShopping App“ und funktioniert, wie der Name bereits sagt, mittels QR-Codes. Im Shop scannt man dann einfach die entsprechenden QR-Codes der Produkte, die man haben möchte, ein und legt sie damit in einen virtuellen Warenkorb. Am Ende muss man nur noch ĂŒber Paypal bargeldlos fĂŒr den Inhalt des Warenkorbs bezahlen. Damit geht der Anbieter noch einen Schritt weiter als bisherige Modelle, die auf QR-Codes basieren.

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Paysafecard: Experten warnen vor BetrĂŒgern

3. Februar 2012
cc by flickr/ Andreas Demmelbauer

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Über den Online-Bezahldienst Paysafecard kann man Prepaid-Karten nutzen um zum Beispiel bei Internetdiensten oder Onlinespielen zu bezahlen. Wer dies schon einmal getan hat, weiß, dass man dabei einen Code erhĂ€lt, der 16 Stellen umfasst und mit dem man dann einen bestimmten, vorher gekauften Betrag einlöst. Wie in eigentlich allen Bereichen, die nur irgendwie mit Geld zu tun haben, tummeln sich auch hier inzwischen BetrĂŒger.

So weist aktuell das Bundesamt fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik darauf hin, dass bei Paysafecard in letzter Zeit vermehrt Lockangebote von BetrĂŒgern aufgetaucht sind. Diese versprechen, dass man die Chance erhĂ€lt, sein Guthaben zu verdoppeln.

DafĂŒr solle man lediglich seinen Code eingeben, jedoch stecken hinter diesen Programmen oder Websites BetrĂŒger, die das Geld dann selbst einkassieren. Man sollte mit dem 16-stelligen Code also nicht zu leichtfertig umgehen und ihn nur an den auch wirklich erforderlichen Stellen eingeben.

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