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Artikel Tagged ‘Börse’

Kakaopreis durch Spekulationen auf Höchststand

26. Dezember 2009

Der Kakaopreis erlebte im Jahre 2009 ungeahnte Höhen. Er ist auf den Warenterminbörsen in New York und London auf fast bis zu 2.200 Euro/t gestiegen. Schuld ist eine Verlagerung des Börsengeschäftes auf Rohstoffzertifikate. Spekulanten, Banken und Fonds glauben zur Zeit auf den Rohstoffmärkten deutlich höhere Gewinne erzielen zu können als mit anderen Investments. Das niedrige Zinsniveau trägt mit dazu bei, dass auch deutsche Banken am Spekulationskarussell teilnehmen und ihren Anlegern bessere Renditen auf den Rohstoff-Märkten versprechen. Hier werden Produkte wie Rohöl, Gold und Kupfer gleichermaßen gehandelt wie Weizen, Mais, Reis, Kaffee und auch Kakao.

Nach Einschätzung von Finanzexperten soll der Rohkakaopreis trotz guter Ernte hoch bleiben. Und das hat nichts mehr mit herkömmlichen Marktmechanismen zu tun: Die Kakao- und Schokoladenindustrie war bislang geprägt vom Markt regulierenden Wechselspiel von Angebot und Nachfrage.

Wird der Rohkakaopreis nun willkürlich von Investoren und Spekulanten in die Höhe getrieben, dann nähern wir uns Verhältnissen, wie wir sie bereits bei Rohöl, Gold, Mais und Getreide kennen. Es bleibt dann zu befürchten, dass sich die Verbraucher auf deutlich größere Preisschwankungen bei Schokoladenerzeugnissen einstellen müssen. Verhältnisse wie wir es vom Benzin kennen. Doch hat Schokolade das wirklich verdient?

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Mischfonds werden immer beliebter

1. Oktober 2009

Trotz Finanzkrise investieren die Deutschen weiterhin bzw. wieder kräftig in Fonds. Am beliebtesten sind hier immer noch die klassischen Aktien- und Rentenfonds. Jedoch gewinnen auch andere Formen immer mehr an Bedeutung. So meldet der Branchenverband BVI, dass das Interesse an Mischfonds, also Investmentfonds, die sowohl in Aktien, Rentenpapiere, Geldmarkttitel und Immobilien-Sondervermögen anlegen, immer größer wird.

So bestanden beispielsweise im Juli dieses Jahres 14% der in Publikumsfonds investierten Mittel aus Mischfonds. 2008 waren dies noch 9%. Und das Interesse wächst immer weiter: Mischfonds haben ein Mittelaufkommen von plus 1,2 Milliarden Euro. Damit rangieren sie auf Platz zwei hinter den Aktienfonds.

Mischfonds sind für viele vor allem deshalb interessant, da ihr Anlagestil trotz des Chaos der Krise relativ flexibel geblieben sind. Sie sind auf einem guten Weg klassischen Anlageformen den Rang abzulaufen.

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DAX – Neuer-Markt-Fieber ausgebrochen

25. Juli 2009

Der Internetdienst start-trading sieht Ähnlichkeiten zwischen dem aktuellen DAX Anstieg und der Übertreibungphase im Neuen Markt.
So schrieb der Dienst in der vergangenen Woche: “…der neunte Tag in Folge im Plus, der DAX steigt und steigt. Außer Verwunderung bleibt nicht viel übrig. Der Anstieg des deutschen Leitindexes ist nicht zu erklären und irgendwie ist es auch unheimlich.”

Es ist, als zöge der DAX den Anleger in seinen Bann. Eigentlich möchte er nicht auf steigende Kurse setzen, aber der Markt steigt und diese Tatsache verleitet. Dabei sein ist bekanntlich alles, schnell rein bevor der DAX 6000 – 7000 oder mehr Punkte erreicht.

Irgendwie kommt dem Anleger das bekannt vor. Ende der neunziger Jahre wurde zunächst noch investiert. Seriöse Unternehmen wurden ausgewählt, in gesunde Unternehmen investiert. Eine MAN oder eine BASF wurden ins Depot gelegt. Doch dann kam der Neue Markt. Kleine, flexible Unternehmen legten täglich um 10% oder gar mehr Prozent zu. Das nicht nur an einem Tag, sondern die ganze Woche über. Und die “stabilen” Werte MAN und BASF? Mal 1% hier mal 0,5% da.

Der Anleger wurde unruhig. Mit den Unternehmen aus dem Neuen Markt konnte er nichts anfangen. Neue Produkte, neue Ideen – Vieles klang nach Fantasie. Unternehmensgewinne machten sie auch keine. Irgendwie konnte es nicht sein, dass diese Aktien steigen – aber sie stiegen doch. Je deutlicher die Übertreibung an den Märkten war, umso schneller stiegen die Indizes und die Aktien.
Man konnte zugucken und nichts verdienen oder mitmachen bei dem Technologie Hype. Wer nicht mitmachte stand an der Außenlinie, spielte nicht in der ersten 11, hatte keinen Mut zu investieren oder keinen Mumm in den Knochen.
Warnenden Worte wurden überhört. Der berühmte Fernsehmoderator Friedhelm Busch konnte nur den Kopf schütteln. In seinen Einblendungen auf n-tv warnte er vor Gier und die Kurse stiegen, er warnte vor Übertreibung und die Kurse sprangen.

Die Nachbarn haben eigentlich keine Ahnung von Unternehmensbewertung und Aktienanalyse, aber Plus haben sie trotzdem gemacht. Nicht zu glauben, aber wahr. Als dann auch noch ein neues Auto vor der Tür stand war es auch um die “zurückhaltenden” Anleger geschehen.
Für den “zurückhaltenden” Anleger wurde der Druck zu groß. Mit Mann und Maus sprang man in das Bad der Neuer-Markt Menge. Alles stieg, egal welche Aktie man kaufte. Auch die neu emittierten Aktien verzeichneten Rekordanstiege direkt vom ersten Tage an. Deshalb waren Neuemissionen heiß begehrt. Für die täglichen Zuteilungen wurden sogar Oma, Opa und die Katze angemeldet, nur um einige der begehrten Aktien zu erhaschen.

Die Banken sahen enormes Potential. Fast alle Aktien standen auf kaufen und wenn das nicht genug war, dann auf “stark-kaufen”, also strong-buy.
Im Jahre 1999 war man irgendwie im Olymp angekommen. Nie wieder würden Aktien fallen. “Seht her, es steigt doch!” – und die ewigen Nörgler sollen halt weiter nörgeln. Jeder Rücksetzer war eine Kaufgelegenheit; es gab nur Kaufkurse. Die Kurse stiegen und stiegen, der Anleger investierte weiter. Anlegerherz, was willst du mehr?

Im Juli 2009 kann sich der Anleger auch keine fallenden Kurse mehr vorstellen. Seit März ist der DAX bereits 43% gestiegen. Allein die letzten 9 Tage um 15%. Anlegerherz, was willst du mehr?

Ohne Klingeln und ohne lauten Knall entwich damals die Luft aus der Technologieblase. Aktien verloren unvorstellbar an Wert. Aktien welche zuvor über 100 Euro kosteten, wurden zu Pennystocks. Enormes Vermögen wurde vernichtet. Viele Anleger verloren Hab und Gut. Ist es bald wieder soweit?

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Geht der Aufschwung an der Börse weiter?

8. Juni 2009

Trotz des breiten Aufschwungs an allen Aktienmärkten weltweit, trauen viele Anleger dem Börsentrend immer noch nicht und parken ihre Gelder weiter auf Festgeldkonten nachdem sie teilweise zu Tiefstkursen ihre Aktienfonds im November 2008 und Februar 2009 verkauft haben. Doch gerade dieses Verhalten könnte die Ursache für einen weiteren Aufschwung an der Börse sein und viele Anleger würden dadurch in der Inflationsfalle sitzen bleiben, bei der die Inflation ihr festverzinsliches Geldvermögen erneut vernichtet.

„Die Kurse an den Aktienmärkten könnten sich weiter prächtig entwickeln, während ein Grossteil der Kleinanleger ihr Geldvermögen auf mickrig verzinsten Tagesgeldkonten parkt und in der Inflationsfalle sitzen bleibt. Diese Tages- und Festgeldgeldkonten bringen meistens gerade einmal 1-3% Zinsen p.a., das reicht häufig nicht einmal für den Inflationsausgleich. Hingegen hat der Dax seit seinem Tief im März inzwischen ein Plus von 40% erwirtschaftet, Tendenz weiter steigend. Dadurch, dass viele Anleger noch nicht wieder am Aktienmarkt investiert sind und weiter abwarten, besteht verstärkt Anlagedruck für diese Gruppe. Das könnte für weiter steigende Aktienkurse in den nächsten Wochen sorgen. Durch die steigenden Staatsverschuldungen könnte die Inflation weltweit wieder zunehmen. Für diesen Fall sind Anleger mit guten Aktien-, Rohstoff- und Immobilienfonds gegenüber den Festgeldbesitzern deutlich im Vorteil und auch für den Extremfall einer Hyperinflation und Währungsreform besser gerüstet.
Diese inflationsgeschützten Fonds kann man am günstigsten ohne Ausgabeaufschlagbei dem Fondsdiscounter www.fondsdiscount.com erwerben.“, so Raimund Tittes, Vorstand der Kölner InveXtra AG.

„Leider sind es immer die gleichen Fehler die Kleinanleger machen. Sie steigen zu spät in den Aktienmarkt ein, wenn der Grossteil der Kurserholung bereits vollzogen ist und hohe Preise für Aktien gezahlt werden müssen, und sie steigen zu spät wieder aus dem Aktienmarkt aus, wenn die Kurse bereits stark gefallen und diese nahe dem Tiefpunkt sind. So kann man an der Börse kein Geld verdienen. Man muss mutig sein, wenn einem der Angstschweiß auf der Stirn steht und vorsichtig, wenn einem die Gier aus den Augen strahlt.“, so Tittes weiter.

Tittes verwaltet mit dem „Investmaxx Stop&Go Depot“ die Depots vermögender Kunden, er gehört zu denjenigen Investmentberatern, die Ihre Kunden bereits im Juli 2007 aus dem Aktien- in den Geldmarkt umgeschichtet haben. Ende 2008 allerdings, als die Börsenstimmung am Boden lag, ist er gegen den Strom mit den Geldern der Kunden wieder eingestiegen. Auch hier hat er erneut einen guten Riecher bewiesen, wie sich inzwischen gezeigt hat, denn die Kundendepots liegen alle deutlich im Plus. Das „Investmaxx Stop & Go Depot Offensiv“ hat seit Wiederanlage Ende 2008 bereits ein Plus von 17% erwirtschaftet.

Ist das nun Zufall oder System?

Die Investmaxx-Experten analysieren für ihre Kundschaft regelmäßig, welche Richtung die Börsen mittel- bis langfristig nehmen könnten. Entsprechend geben Sie Ihren Kunden dann die „Investmaxx Stop & Go Umschichtungsempfehlung“. Damit sind sie seit 1996 sehr erfolgreich und konnten für ihre Kunden bereits den Crash im Jahre 2000/2002 und 2007/2008 vorhersagen und diese vor Verlusten bewahren. Die letzte „Stop Umschichtungsempfehlung“ datiert auf den 27. Juli 2007, nur zehn Tage nach dem Höchststand des Dax, als aus Aktienfonds in sichere
Wertpapiere umgeschichtet wurde, ebenfalls nachzulesen unter www.investmaxx.de.

Ende 2008 sprangen die Indikatoren auf „Go“ als die allgemeine Börsenstimmung am Boden lag und selbst gestandene Investmentprofis nicht mehr weiter wussten. Doch genau zu diesem Zeitpunkt wurden die Gelder der Kunden wieder aus Geldmarktfonds in den Aktienmarkt umgeschichtet, mit Erfolg.

Die unabhängige Zeitschrift „Fondsprofessionell“ schreibt dazu:

„Für seine Kunden ist Raimund Tittes bares Geld wert. Schließlich hat der Vorstand der InveXtra AG sie in den letzten 13 Jahren vor jeder großen Krise bewahrt. Wer Tittes´ Rat folgte, ließ zum richtigen Zeitpunkt Aktienfonds links liegen, schichtete in geldmarktnahe- und Rentenprodukte um und ersparte sich so massive Kursverluste. Die letzte Empfehlung für den Ausstieg datiert vom 26.07.2007 – nur zehn Tage nach dem historisch höchsten Schlusskurs des Dax von 8.105 Punkten. Auf derlei Punktlandungen ist Tittes aber gar nicht aus. „Uns interessiert weniger der genaue Zeitpunkt des Einbruchs, sondern eher der Marktverlauf der nächsten sechs bis zwölf Monate“, erklärt der Anlageexperte. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler setzt dabei auf zwei Dinge: Erstens vertraut er auf die risikomindernde Diversifikation der Kundenportfolios. Parallel dazu setzt er zweitens auf ein selbst entwickeltes komplexes Signalsystem. Sein „Stop&Go“ Konzept verbindet die Portfoliotheorie von Harry M. Markowitz mit fundamentalen und psychologischen Indikatoren. Zum
Einsatz kommen eine Vielzahl mathematischer Modelle aus der Betriebs- und Volkswirtschaft, anhand derer die Börsen und Wirtschaftslage analysiert und die strategische Ausrichtung der Depots vorgenommen wird. … Aus 25.000 EUR, die Anleger 1996 in die Stop&Go Strategie von Investmaxx investiert haben, wurden bis Anfang März 2009 knapp 80.000 Euro. Der deutsche Aktienmarkt (Dax) brachte im gleichen Zeitraum die Hälfte an Ertrag.“

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Der Dow Jones sagt “Bye, bye” zu General Motors und Citigroup

8. Juni 2009
Logo GM © Flickr/ Mike Licht, NotionsCapital.com

Logo GM © Flickr/ Mike Licht, NotionsCapital.com

Heute ist für die New Yorker Börse und vor allem für den Dow Jones eine Art historischer Tag, denn nach 84 Jahren muss  ein ehemaliges Schmuckstück der amerikanischen Wirtschaft den berühmtesten Aktienindex der Welt verlassen: General Motors gehört ab heute nicht mehr zum Dow Jones!

Über 100 Jahre ist GM nun alt und seit 1925 fließt der Aktienkurs in den New Yorker Leitindex Dow Jones ein. Nach so vielen Jahren musste der Autobauer nun Insolvenz anmelden und nach US-amerikanischem Börsenrecht haben insolvente Firmen keinen Platz im Dow Jones. Daher muss GM gehen.

Und mit dem Konzern gleich auch der ehemalige US-Bankenriese Citigroup. Ersetzt werden die beiden vom Netzwerkausrüster Cisco Systems und dem Versicherer Travelers.

Was das für Folgen für den Dow Jones haben wird, wird sich noch zeigen. Jedenfalls kostet die Finanzkrise mal wieder Köpfe…

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