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Neuer Skandal um Easycash: Unternehmen wollte ‚ÄěRisikoindex‚Äú erstellen

16. September 2011
cc by flickr/ gillyberlin

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In den vergangenen Monaten sorgte der Zahlungsdienstleister Easycash immer wieder f√ľr Schlagzeilen. Zahlt man bargeldlos in einem Gesch√§ft, dann wickelt das Unternehmen die Transaktionen zwischen Kasse und Bank ab. Auf diese Art und Weise kommt Easycash nat√ľrlich an sensible Daten der Kunden. In der Vergangenheit hie√ü es immer wieder, Easycash w√ľrde Profile der Nutzer erstellen und diese weiterverkaufen.

Nun sieht sich das Unternehmen einem neuen Skandal gegen√ľber: Wie der Fernsehsender NDR berichtete, gab es bei Easycash Pl√§ne aus Kundendaten einen sogenannten ‚ÄěRisikoindex‚Äú zu erstellen und diesen dann an Interessenten zu verkaufen. Als potentielle Abnehmer dieser Informationen √ľber die Zahlungsf√§higkeit der Verbraucher galten offenbar Inkassofirmen sowie Unternehmen aus der Versandhandels-, Versicherungs- und Telekommunikationsbranche.

Easycash gab daraufhin zu, dass man solche Pläne entwickelt habe, während man nach Möglichkeiten suchte, das Geschäftsfeld zu erweitern. Diese Pläne seien dann jedoch auf Eis gelegt worden. Zudem habe man dieses Pilotprojekt dem NRW-Datenschutzbeauftragten ordnungsgemäß vorgelegt.

Eine Sprecherin des Datenschutzbeauftragten best√§tigte dies, sprach jedoch davon, dass die Meldung in einer Abteilung gelandet war, die sich noch nie mit Easycash befasst hatte. So seien die Umst√§nde nicht sofort aufgefallen. Man stellte sich damit gegen solche Vorhaben, denn diese seien unzul√§ssig. Fakt ist am Ende jedoch, dass unsere Daten verf√ľgbarer sind als sich das so manch einer von uns vorstellen mag…

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