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Artikel Tagged ‘ec-Karte’

Baden-W√ľrttemberg: Steuerschulden per Karte oder Onlineauktion begleichen

7. August 2013
Quelle: Wikimedia

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Wer seine Steuern nicht zahlt, kann Besuch von einem im Au√üendienst besch√§ftigten Vollziehungsbeamten bekommen, der zu einer der Vollstreckungsstellen der Finanz√§mter geh√∂rt. Bisher konnte man Steuerschulden nur direkt an der Haust√ľr bar oder per Scheck begleichen. In Baden-W√ľrttemberg geht nun jedoch ein neues Projekt nach erfolgreicher Testphase an den Start.

In Zukunft haben die Au√üendienst-Mitarbeiter Kartenleseger√§te dabei, mit denen man direkt seine Steuerschuld per Kartenzahlung begleichen kann. Dabei sind Zahlungen per Girokarte, Kreditkarte, VPay und Maestro m√∂glich. Nat√ľrlich muss dabei regul√§r die PIN eingegeben und zum Teil noch ein Ausdruck unterschrieben werden.

Kann ein Steuers√ľnder seine Steuerschuld nicht direkt bezahlen, kann Eigentum gepf√§ndet werden. Die Gegenst√§nde werden dann online auf zoll-aktion.de versteigert. Aus Sicherheitsgr√ľnden benutzen die Finanz√§mter dabei dasselbe Portal wie Polizei und Zoll.

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Kontaktloses Bezahlen mit ec-Karte: Sparkassen-Test erfolgreich

23. Februar 2013
cc by wikimedia/ Allegutennamen

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Im vergangenen Jahr hatten wir berichtet, dass die Sparkasse im Großraum Hannover ein Pilotprojekt zum kontaktlosen Zahlen mit ec- und Kreditkarten gestartet hat. Seit 2012 hatten Kunden die Möglichkeit die neue Form des bargeldlosen Bezahlens bei teilnehmenden Händlern zu testen. Die aktuelle Bilanz dieses Tests fiel durchaus positiv aus.

1,2 Millionen Karten wurden im Rahmen des Politprojekts an Kunden der Sparkassen im Gro√üraum Hannover verschickt. Diese sind mit der sogenannten NFC-Technologie ausgestattet, wodurch die entsprechenden Zahlungsdaten per Funk verschl√ľsselt an das Leseger√§t √ľbertragen werden. Man muss beim Zahlen also die Karte nur noch kurz vor das Ger√§t halten und sie nicht mehr hindurchziehen. Acht Gro√üh√§ndler und 50 Einzelh√§ndler mit 400 Filialen machten dies den Kunden m√∂glich und das Ganze wurde wohl gut angenommen.

Diese Form des kontaktlosen Bezahlens funktioniert √ľber ein Guthaben, das bis zu 200 Euro aufgeladen werden kann. M√∂glich ist es bei kleineren Betr√§gen unter 20 Euro, bei h√∂heren Summen greift die bisherige Methode mit PIN oder Unterschrift. √Ąhnlich handhaben dies auch die Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard. Visas ‚ÄěPaywave‚Äú wird weltweit bei teilnehmenden Partnern erm√∂glicht. Die Zahlung ist bis zu einer Summe von 25 Euro m√∂glich, genauso wie bei ‚ÄěPaypass‚Äú von Mastercard, bei dem kein zus√§tzliches Aufladen notwendig ist.

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Missbrauch von Kreditkarten: Bank in der Beweispflicht

25. September 2012
cc by flickr/ MoneyBlogNewz

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Wohl fast jeder Besitzer einer ec- oder einer Kreditkarte ist sich der Risiken eines Missbrauchs inzwischen absolut bewusst. Leider kann dies immer mal passieren. Verh√§lt man sich richtig, so erstattet einem die Bank oder der Kreditkarten-Anbieter das Geld normalerweise anstandslos zur√ľck. Doch wie sieht dies bei echten H√§rtef√§llen aus?

Laut einem Urteil des Amtsgerichts M√ľnchen ist die Bank stets in der Beweispflicht. Das hei√üt sie muss genau darlegen, dass der Kunde selbst f√ľr den Missbrauch verantwortlich ist oder die angeblich falschen Abbuchungen selbst vom Kartenbesitzer get√§tigt wurden. Kann die Bank dies nicht beweisen, so muss sie die Betr√§ge erstatten.

In dem konkreten Fall ging es um eine Frau, die mit ihrer Bank einen MasterCard-Vertrag abgeschlossen hatte. Nach kurzer Zeit stellte sie fest, dass von ihrem Konto Betr√§ge abgebucht wurden, f√ľr die sie selbst nicht verantwortlich war. Sie lie√ü die Karte sperren, bekam die Betr√§ge von der Bank zur√ľck und beantragte eine neue Karte. Zudem lie√ü sie ihren Computer auf Viren √ľberpr√ľfen. Doch auch bei der zweiten Karte gingen die falschen Abbuchungen weiter. Die Kundin erhielt eine dritte Karte und als auch hier die fehlerhaften Abbuchungen nicht aufh√∂rten, weigerte sich die Bank die vollen Betr√§ge zu erstatten.

Das Institut verd√§chtigte nun die Kundin selbst und zahlte lediglich rund 57 Euro zur√ľck. Auf den restlichen √ľber 700 Euro blieb die Frau sitzen und klagte daraufhin. Am Ende gaben ihr die Richter Recht, denn die Bank konnte nicht genau beweisen, dass die Kundin f√ľr die falschen Abbuchungen verantwortlich war.

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ec-Karte: Magnetstreifen geht, Chip kommt

31. August 2012
cc by wikimedia/ Caronna

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Bereits seit einigen Jahren zeichnet sich das Ende des Magnetstreifen bei deutschen ec-Karten ab, sp√§testens ab 2013 soll dieser Schritt nun endg√ľltig vollzogen werden. Sparkassen und Banken teilten mit, dass sie in Zukunft nur noch Karten mit einem Chip ausgeben werden.

Das bedeutet, dass die Sicherheitspr√ľfung nur noch √ľber den Chip l√§uft, der alle relevanten Daten enth√§lt. Laut den Banken und Sparkassen soll dies sicherer sein als das Verfahren mit dem Magnetstreifen. Letzterer werde nur noch f√ľr Zahlungen im Ausland, wie zum Beispiel in den USA, gebraucht.

Die Sparkassen wollen noch in diesem Jahr die neuen Karten an sieben Millionen Kunden verschicken. Die Banken werden dann im kommenden Jahr nachziehen. Das hei√üt f√ľr H√§ndler, dass sie unbedingt ein Update vornehmen beziehungsweise ihre Zahlungsweise komplett umstellen m√ľssen, denn das Lastschriftverfahren mit Unterschrift funktioniert dann nicht mehr. Experten gehen davon aus, dass diese Umstellung bis Ende des Jahres geschafft sein d√ľrfte. Verbrauchersch√ľtzer raten den Sparkassen-Kunden daher die neue ec-Karte erst im Dezember 2012 einzusetzen um keine Probleme zu bekommen.

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ec-Karte geklaut: Zusätzlich zur Sperrung noch zur Polizei!

2. August 2012
cc by wikimedia/ VisualBeo

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Wird einem die ec-Karte geklaut, dann wissen die meisten, dass sie die Karte sperren m√ľssen. Leider wird dies in vielen F√§llen immer noch zu sp√§t und vor allem nicht ausreichend getan, denn neben dem Anruf beim allgemeinen Sperrnotruf 116 116 sollte man unbedingt noch zur Polizei gehen!

Die Nummer 116 116 sollte jeder Inhaber einer ec-Karte im Kopf haben und diese bei Verlust oder Diebstahl der Karte sofort w√§hlen. Dort wird dann problemlos eine Sperrung vorgenommen. Was jedoch vielen Bankkunden nicht bewusst ist, ist, dass diese Sperrung nur f√ľr das Verwenden der Karte in Kombination mit der PIN gilt. Das Online-Einkaufen und vor allem das Elektronische Lastschriftverfahren per Unterschrift sind weiter m√∂glich!

Dem kann man nur entgegen wirken, wenn man sich pers√∂nlich an die Polizei wendet. Dort wir dann eine sogenannte Kuno-Meldung vorgenommen. Kuno ist eine Abk√ľrzung und steht f√ľr ‚ÄěKriminalit√§tsbek√§mpfung im unbaren Zahlungsverkehr unter Nutzung nichtpolizeilicher Organisationsstrukturen‚Äú. Auf diese Weise werden die Bankdaten an die zentrale Meldestelle des Handels weitergeleitet, was zu einer allgemeinen Sperrung f√ľhrt.

Sollte man an einen der wenigen H√§ndler geraten, die nicht an Kuno teilnehmen, ist der H√§ndler in der Beweispflicht, dass derjenige, der die Unterschrift geleistet hat auch der Karteninhaber war. Zudem m√ľssen Bankkunden seit einiger Zeit nur bis zu einer gewissen Summe bei unerlaubter Nutzung der Karte haften. Bei der ec-Karte liegt die Grenze bei 150 Euro, bei der Kreidtkarte bei 50 Euro. Einzige Ausnahme: Die Bank kann einem grobe Fahrl√§ssigkeit nachweisen.

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