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Artikel Tagged ‘Einkommenssteuer’

Fristverl√§ngerung f√ľr die Steuererkl√§rung 2010?

20. Mai 2011
cc by flickr/ kozumel

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Der Countdown l√§uft. Alle, die zur Abgabe einer Einkommenssteuererkl√§rung verpflichtet sind, m√ľssen diese bis zum 31. Mai beim Finanzamt abgegeben haben. Obwohl man dies eigentlich seit Anfang des Jahres wei√ü, gibt es aktuell garantiert so manch einen, dem trotzdem die Zeit im Nacken sitzt. Wer jetzt schon wei√ü, dass er es nicht bis zum Ende des Monats schaffen wird, kann eine Fristverl√§ngerung beim Finanzamt beantragen.

Diese muss rechtzeitig und in schriftlicher Form gestellt werden. In der Regel reicht ein kurzes Schreiben an das zust√§ndige Finanzamt aus. Darin sollte man zum einen eine Begr√ľndung geben, warum man den Termin nicht einhalten kann, und zum anderen ist es ratsam anzugeben, bis wann man die Erkl√§rung nachreichen wird.

Normalerweise muss das Finanzamt die Verl√§ngerung genehmigen, doch √§u√üert es sich h√§ufig dazu nicht direkt, sondern akzeptiert es stillschweigend. Der Bund der Steuerzahler r√§t daher dazu auf Nummer sicher zu gehen und folgenden Passus in sein Schreiben aufzunehmen: ‚ÄěSollte ich nichts von Ihnen h√∂ren, gehe ich davon aus, dass die Fristverl√§ngerung stillschweigend gew√§hrt wurde.‚Äú

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Investmentfonds und die Einkommenssteuererklärung

21. Mai 2010

Die Abgeltungssteuer macht vielen Anlegern das Ausf√ľllen der Einkommenssteuererkl√§rung ein wenig leichter. Wer sein Geld in Investmentfond angelegt hat, muss diese n√§mlich nicht mehr extra in der Steuererkl√§rung in der Anlage KAP angeben, da die Kursgewinne und Dividenden bereits von der Bank als Quellensteuer abgef√ľhrt wurde.

Doch wie immer gibt es hier auch Ausnahmen, die dem Steuerzahler zum Teil am Ende auch Vorteile bringen können. In folgenden Fällen muss man trotz Abgeltungssteuer seine Erträge aus Investmentfonds angeben:

Wer im Besitz von ausl√§ndischen thesaurierenden Fonds ist oder ein Depot im Ausland hat, muss diese in der Steuererkl√§rung nennen. Dies gilt ebenso, wenn man seiner Depotbank seine Kirchensteuerpflicht nicht mitgeteilt hat oder aufgrund des pers√∂nlichen Steuersatzes die G√ľnstigerpr√ľfung beantragt hat um einen Teil der Abgeltungssteuer wiederzubekommen.

Wer hier noch Fragen hat oder Tipps w√ľnscht, findet auf der Website der Allianz Global Investors den Ratgeber ‚ÄěInvestmentfonds und Steuern. Informationen f√ľr den privaten Anleger‚Äú mit etlichen Beispielen und Ausf√ľllhilfen.

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Geringere Umsätze? Steuervorauszahlungen anpassen!

21. November 2009

Viele Unternehmer haben jetzt in der Krise mit einer Auftragsflaute und daraus resultierenden geringeren Ums√§tzen zu k√§mpfen. Die Finanz√§mter wurden daher mehrfach von Regierungsseite zu mehr Kulanz gegen√ľber kleineren und mittleren Betrieben aufgefordert.

Was und ob dies genau etwas bringt, wissen wir nicht, aber Unternehmer können hier auch selbst aktiv werden. So kann man zum Beispiel eine Anpassung der Steuervorauszahlungen beantragen.

F√ľr die Vorauszahlung 2009 ist normalerweise der Steuerbescheid aus dem Jahr 2007 ma√ügeblich. Hat man nun aber in diesem Jahr starke Verluste f√§llt die Vorsteuer nat√ľrlich trotzdem h√∂her aus und kann einen ganz sch√∂n belasten.

Daher sollte man beim Finanzamt daf√ľr sorgen, dass die Vorauszahlungen an die aktuellen Verh√§ltnisse angepasst werden. Um diese Herabsetzung der Einkommenssteuer-Vorauszahlungen zu erhalten m√ľssen die Argumente allerdings stichhaltig und gut belegt sein. Gr√ľnde hierf√ľr k√∂nnen zum Beispiel enorme Einkommenseinbr√ľche aufgrund des Verlustes eines Gro√ükunden oder steigende Kosten der Einkaufspreise sein.

Um dies zu belegen empfiehlt sich eine aktuelle BWA inklusive geschätzten Abschreibungen, die auf das Gesamtjahr hochgerechnet wird.

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Achtung bei Fehlern von Steuerberatern!

15. November 2009

Wer seinem Steuerberater blind vertraut und die von ihm erstellte Steuererkl√§rung nicht nachpr√ľft, wird bei einem Fehler trotzdem zur Kasse gebeten. Das geht nun aus einem Urteil des Finanzgerichts Baden-W√ľrttemberg hervor.

Geklagt hatte ein Unternehmer, der 2001 seinen Steuerberater die Steuererkl√§rung machen lie√ü. Letzterer erledigte die Einnahmen-√úberschussrechnung per Hand und entnahm dabei einfach die Daten aus den Ausdrucken des Mandanten. Ob diese plausibel waren oder nicht √ľberpr√ľfte er gar nicht.

Der Unternehmer merkte nun erst, nachdem der Steuerbescheid rechtskr√§ftig war, dass der Steuerberater 30.000 Euro Betriebsausgaben √ľbersehen hatte. So wurden also 30.000 Euro zu viel versteuert. Das Finanzamt weigerte sich nun das Geld zur√ľckzuzahlen.

Und das Gericht gab dem Fiskus recht: Steuerbescheide seien nur dann aufzuheben, wenn den Steuerpflichtigen kein grobes Verschulden treffe. Da dieser die Steuererkl√§rung aber nicht nachgepr√ľft hatte, sei er quasi selbst Schuld. Also, am besten immer nochmal alles √ľberpr√ľfen…

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