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Artikel Tagged ‘Elektronischer Personalausweis’

Geldabheben mit dem Personalausweis

24. April 2013
Quelle: wikimedia

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Seit einiger Zeit haben Bundesb√ľrger die M√∂glichkeit die Online-Funktionen des neuen Personalausweises freizuschalten. Laut Experten ist die Anzahl derer, die dies nutzen, bisher verschwindend gering. Die einen wissen zu wenig dar√ľber, die anderen haben Sicherheitsbedenken. So wird nat√ľrlich nach neuen Wegen gesucht, die Online-Dienste den Leuten schmackhaft zu machen.

Vor wenigen Wochen hat die Bundesdruckerei im Rahmen der Messe Cebit ein Pilotprojekt gestartet, mit dem es m√∂glich ist, mit dem Personalausweis Geld am Automaten abzuheben. Daf√ľr muss man nat√ľrlich im Besitz eines neuen Ausweises sein und sich f√ľr die Online-Dienste registriert haben. Der Automat arbeitet mit einem kontaktlosen Leseger√§t, das bedeutet, dass man den Ausweis nur auf eine Platte legt und nicht mehr in einen Schlitz einf√ľhrt. Damit der Ausweis nicht vergessen wird, spuckt der Automat erst dann Geld aus, wenn das Dokument wieder entfernt wurde.

Zun√§chst muss man sich beim Automaten anmelden, wobei die Kontonummer f√ľr das Konto, von dem man Geld abheben m√∂chte, abgefragt wird. Bei jedem Abheben muss die sechsstellige PIN des Ausweises eingegeben werden. Abgewickelt werden die Gesch√§fte √ľber die Biw-Bank, die den entsprechenden Betrag als Lastschrift vom angegebenen Konto abbucht. Zu Beginn gilt ein Limit von 200 Euro am Tag und 1.000 Euro in der Woche. Aktuell findet man solch einen Automaten im Foyer der Bundesdruckerei in Berlin. Im Laufe des Jahres sollen weitere Standorte dazukommen.

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E-Perso: Gilt er bald auch im EU-Ausland?

5. Juni 2012
Quelle: wikimedia

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Neben Deutschland haben 14 andere L√§nder in der EU bisher nach und nach auf den elektronischen Personalausweis umgestellt. Bei uns kann man ihn sich seit Herbst 2010 ausstellen lassen. Bisher haben √ľber 13,5 Millionen Deutsche diesen E-Perso im Scheckkartenformat. Allerdings haben davon lediglich 3,8 Millionen die elektronischen Zusatzfunktionen freigeschaltet. Die neue Technik hat sich hierzulande also noch nicht durchgesetzt, was wohl auch daran liegt, dass das Verfahren ziemlich umstritten ist.

Die EU arbeitet jedoch weiter am Ausbau des E-Persos. Nun hat die EU-Digitalkommissarin Neelie Kroes einen Vorschlag eingereicht, nach dem der elektronische Personalausweis auch √ľber die Landesgrenzen innerhalb der EU g√ľltig sein soll. Bisher kann man die Zusatzfunktionen n√§mlich nur im eigenen Inland nutzen, wie zum Beispiel elektronisch seine Rentendaten einzusehen oder sich in einem Onlineshop auszuweisen.

Nach dem Vorschlag, √ľber den noch abgestimmt werden muss, k√∂nnte man dies alles in Zukunft auch in anderen EU-L√§ndern tun. Dazu soll laut der Kommissarin geh√∂ren, dass man beispielsweise einen Wohnsitz in einem anderen EU-Land online anmelden kann. Man k√∂nne dort einen Vertrag unterzeichnen oder ein Konto er√∂ffnen und Studenten h√§tten die M√∂glichkeit sich an einer ausl√§ndischen Universit√§t einzuschreiben und das alles ohne extra hinfahren zu m√ľssen.

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Elektronischer Personalausweis wird teurer

13. Juni 2010

Im November diesen Jahres ist es soweit: Der bisherige Personalausweis wird durch eine elektronische Variante ersetzt. Er soll die Gr√∂√üe einer Scheckkarte haben und mit einem Chip ausgestattet sein, der unter Datensch√ľtzern immer noch umstritten ist.

Zudem haben B√ľrger ab dann die M√∂glichkeit diverse Ausweisfunktionen online zu nutzen, was nat√ľrlich gratis ist. Daf√ľr wird der Ausweis selbst allerdings teurer: Kostete der bisherige Personalausweis eine Geb√ľhr von acht Euro, muss man f√ľr den neuen 28,80 Euro bezahlen. So sieht es jedenfalls das Bundesinnenministerium vor. Der Bundesrat muss dem noch zustimmen.

Antragsteller unter 24 Jahren sollen 19,80 Euro zahlen und Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren gar nichts. Auch Bed√ľrftige sollen sich angeblich von den Geb√ľhren befreien k√∂nnen bzw. eine Erm√§√üigung erhalten.

Jeder B√ľrger erh√§lt zudem eine sechsstellige PIN zum Ausweis dazu, die einen Datenmissbrauch verhindern soll. F√ľr viele eine ungen√ľgende Sicherung…

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