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Artikel Tagged ‘Eltern’

Kinderbetreuungskosten: Neue steuerliche Regelung

23. Februar 2012
cc by flickr/ Michael Panse

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Im Zuge des Steuervereinfachungsgesetzes k√∂nnen ab diesem Jahr die Betreuungskosten f√ľr Kinder leichter steuerlich geltend gemacht werden. Zudem gibt es neue Altersgrenzen, die den Kreis der Berechtigten deutlich erweitern werden. Laut dem Bund f√ľr Steuerzahler k√∂nnen Kinderbetreuungskosten nun einheitlich als Sonderausgaben von der Steuer abgezogen werden.

Bis zum Jahr 2011 war es so geregelt, dass Kosten f√ľr die Kinderbetreuung als Betriebsausgaben oder Werbungskosten nur ber√ľcksichtigt wurden, wenn die dadurch bedingt waren, dass die Eltern berufst√§tig sind. War die Kinderbetreuung privat veranlasst, so konnte man die Kosten nur unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend machen. Ohne zus√§tzliche Voraussetzungen wurden zudem bisher nur die Kosten f√ľr die Betreuung von Kindern zwischen drei und sechs Jahren ber√ľcksichtigt.

Dies √§ndert sich mit dem neuen Gesetz nun. Es spielt keine Rolle mehr, ob die Kinder aus beruflichen oder privaten Gr√ľnden betreut werden. Zudem sind Betreuungskosten bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres des Kindes abzugsf√§hig. Zwei Drittel der Aufwendungen werden anerkannt. Der H√∂chstbetrag liegt dabei bei 4.000 Euro pro Kind.

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Unverheiratete Paare können Kinderbetreuungskosten nur bedingt steuerlich geltend machen

14. April 2011
cc by flickr/ heymarchetti

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F√ľr Kinder unter 14 Jahren k√∂nnen Eltern die Betreuungskosten steuerlich geltend machen. Zwei Drittel der Kosten k√∂nnen bis maximal 4.000 Euro im Jahr von der Steuer abgesetzt werden. Bei verheirateten Paaren ist dies kein Problem. Unverheiratete Paare m√ľssen dabei jedoch aufpassen, worauf aktuell der Bund der Steuerzahler hinweist.

Voraussetzungen f√ľr den Abzug sind generell, dass die Eltern die Kosten auch selbst getragen haben, es einen entsprechenden Beleg gibt und der Betrag √ľberwiesen wurde. Verheiratete Paare k√∂nnen dabei frei die Aufwendungen einem Elternteil vollst√§ndig zuordnen, wenn dies steuerlich g√ľnstig ist.

Laut einem aktuellen Urteil des Finanzgerichts Th√ľringen gilt dies bei unverheirateten Paaren nur bedingt. Erwerbsbedingte Kinderbetreuungskosten kann nur derjenige absetzen, der sie auch getragen hat. Steuern sparen, indem man die Aufwendungen dem anderen Partner zuordnet, ist nicht m√∂glich.

Der Fall ging zwar in Revision und die Entscheidung des Bundesfinanzhofs steht noch aus, jedoch kann dies noch dauern. So r√§t der Bund der Steuerzahler, dass unverheiratete Paare aktuell lieber Streit mit dem Finanzamt vermeiden sollten. Am besten pr√ľfe man vorher, bei wem sich der steuerliche Abzug der Kosten g√ľnstiger auswirkt.

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Verbesserung des Elterngelds offenbar abgesagt

11. April 2011
cc by flickr/ heymarchetti

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Wie wir bereits wissen, kann die schwarz-gelbe Regierung einige Punkte des Koalitionsvertrages nicht einhalten. Nun wird Medienberichten zufolge offenbar ein weiterer Punkt gestrichen und der wird wohl vor allem junge Familien treffen. So manche Eltern hatten sich Hoffnungen gemacht, dass die Bedingungen f√ľr das Elterngeld verbessert werden w√ľrden, doch dies ist nun nicht mehr der Fall.

Bisher k√∂nnen Eltern nach der Geburt des Kindes f√ľr maximal 14 Monate Elterngeld beantragen. Zw√∂lf Monate sind dabei f√ľr den einen Partner vorgesehen und die restlichen zwei f√ľr den anderen, meist den Vater, wenn dieser ebenfalls Elterngeld beantragt.

Diese zwei Monate sollten eigentlich auf vier ausgeweitet werden. In erster Linie die V√§ter hatten so also ihre Babypause verl√§ngern k√∂nnen. Doch dies h√§tte nach Angaben des Familienministeriums rund vier Milliarden Euro j√§hrlich gekostet, was aktuell aus finanziellen Gr√ľnden nicht m√∂glich sei.

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Taschengeldtabelle 2011

7. März 2011
cc by flickr/ voobie

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Das Taschengeld ist f√ľr Eltern ein wichtiges Erziehungsmittel um ihren Kindern den vern√ľnftigen Umgang mit Geld beizubringen. Doch nicht immer ist die Wahl der Taschengeldh√∂he so einfach. Die Kinder orientieren sich an ihren Freunden oder Klassenkameraden und nat√ľrlich weniger an der tats√§chlichen finanziellen Situation der Eltern.

Wie viel Taschengeld ist also genug und wie viel zu wenig oder zu viel? Dazu findet man im Internet auch f√ľr das Jahr 2011 wieder einige Tabellen. Diese fallen meist ziemlich einheitlich aus und sollen den Eltern als Orientierungshilfe dienen.

Nat√ľrlich muss man die eigene Situation des Kindes und die eigene immer mit einbeziehen. Eltern sollten daher genau die Notwendigkeiten und die eigenen Interessen des Kindes beachten. Das Taschengeld dient schlie√ülich nicht nur dazu, die W√ľnsche der Kinder zu erf√ľllen, sondern den richtigen Umgang mit Geld zu vermitteln. Die H√∂he des Taschengelds w√§chst logischerweise mit dem Alter der Kinder.

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