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Artikel Tagged ‘EU’

Studium im EU-Ausland: Anspruch auf BAf├ÂG erleichtert

19. Juli 2013
cc by flickr/ tobias.munich

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Zahlreiche deutsche Studenten erhalten BAf├ÂG und dies auch w├Ąhrend Auslandaufenthalten. Die meisten Studenten bleiben dabei innerhalb der EU. Gleichzeitig kommen nat├╝rlich auch ausl├Ąndische Studenten zum Studium nach Deutschland. Der Europ├Ąische Gerichtshof hat nun den Anspruch auf BAf├ÂG erleichtert.

Er kippte dabei die bisher geltende Regelung, dass Studenten unmittelbar vor Studienbeginn drei Jahre lang in Deutschland gelebt haben m├╝ssen, damit sie ├╝ber das zweite Semester hinaus gef├Ârdert werden. Geklagt hatten einmal eine Studentin, die vor ihrem Abitur in Deutschland einige Jahre mit ihrer Familie in Tunesien gelebt hatte und dann zum Studium nach Rotterdam ging, und ein Student, der in Spanien gelebt hatte, nach Deutschland zur├╝ckgekehrt war und dann in Palma de Mallorca studierte.

Ihnen hatte man das BAf├ÂG aufgrund der oben genannten Regelung verweigert. Das h├Âchste EU-Gericht entschied, dass Deutschland die F├Ârderung eines Auslandsstudiums von der Wohnsitz-Regelung unabh├Ąngig machen m├╝sse. Dies versto├če ansonsten gegen das Recht auf Freiz├╝gigkeit.

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Debatte um Bargeld: Scheine und M├╝nzen sind teuer

22. Mai 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Seit einigen Wochen wird immer wieder ├╝ber das gute, alte Bargeld an sich diskutiert. Das bargeldlose Bezahlen setzt sich zwar immer mehr durch, aber viele Deutsche halten trotzdem an Scheinen und M├╝nzen fest. Eine Studie der Steinbeis-Hochschule regt die Diskussionen nun wieder an.

Demnach verursacht Bargeld jedes Jahr Kosten in Milliardenh├Âhe. Nicht nur die Herstellung von vor allem den Eurom├╝nzen ist teuer, sondern es m├╝ssen Geldautomaten aufgestellt und bef├╝llt werden, der Handel muss Kassierer und Kassiererinnen einstellen und das Geld muss transportiert und durch spezielle Transporteure versichert werden.

So ├╝berlegt die EU, wie bereits berichtet, seit l├Ąngerem, ob man zum Beispiel die 1- und 2-Cent-M├╝nzen generell abschaffen soll wie es in Finnland oder den Niederlanden bereits der Fall ist, da ihr Material inzwischen teurer ist als ihr eigentlicher Nennwert. Laut den Forschern der Steinbeis-Hochschule kostet unser Geld jedes Jahr 12,5 Milliarden Euro, also im Schnitt rund 150 Euro pro Kopf.

So etwas h├Âren nat├╝rlich Anbieter von Kreditkarten und anderen bargeldlosen Bezahlverfahren gerne. Trotzdem halten viele Deutsche an den M├╝nzen und Scheinen fest. Die einen sind es einfach gewohnt, f├╝r andere ist es eine Art Tradition und andere wiederum sch├Ątzen es, ihr Geld direkt im Blick zu haben. Zudem gibt es nat├╝rlich immer wieder Sicherheitsbedenken beim bargeldlosen Zahlen.

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1- und 2-Cent-M├╝nzen: Werden sie bald abgeschafft?

17. Mai 2013
cc by wikimedia/ Europ├Ąischer Zentralbank

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Die meisten von uns machen sich an der Kasse nicht die M├╝he um mit 1- oder 2-Cent-M├╝nzen zu bezahlen. So wandern die kleinen M├╝nzen meist ins Sparschwein und werden vielleicht irgendwann zur Bank gebracht. Die Portemonnaies k├Ânnten jedoch bald erleichtert werden, denn seit einiger Zeit ├╝berlegt die EU, ob man an den M├╝nzen nicht etwas ├Ąndern bzw. sie generell abschaffen sollte.

Zu diesem Umstand werden derzeit die EU-Regierungen befragt. Bereits seit dem Jahr 2002 verzichtet Finnland auf die 1- und 2-Cent-M├╝nzen und rundet Preise auf 5 Cent auf. In den Niederlanden ist dies seit 2004 der Fall. Deutschland gilt als eines der wenigen L├Ąnder, die dies noch in weiten Teilen ablehnen, schlie├člich st├╝nden die M├╝nzen in der Tradition der Pfennige.

Am Ende ist es jedoch durchaus wahrscheinlich, dass die M├╝nzen bald verschwinden k├Ânnten bzw. zumindest eine ├änderung erfahren. Der Hauptgrund daf├╝r sind nicht etwa die schweren Geldbeutel, sondern die steigenden Kupfer- und Stahlpreise. Die Kosten f├╝r die Produktion der 1- und 2-Cent-M├╝nzen sind inzwischen h├Âher als ihr eigentlicher Nennwert. Daher wird ├╝berlegt, ob man die Zusammensetzung der M├╝nzen ├Ąndert oder eben ganz auf sie verzichten kann. Bei Letzterem w├Ąre nur die Frage, ob man dies innerhalb einer gewissen Frist St├╝ck f├╝r St├╝ck macht oder eben relativ schnell die Ausgabe der M├╝nzen stoppt und die M├╝nzen von Banken und Handel einzieht.

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Streit mit EU: Visa senkt Geb├╝hren

15. Mai 2013
cc by flickr/ MoneyBlogNewz

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Wie bereits an dieser Stelle mehrfach berichtet, streiten sich seit mehreren Jahren die Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard mit der EU. Br├╝ssel h├Ąlt die Geb├╝hren der Anbieter f├╝r ├╝berzogen, denn sie w├╝rden den Einsatz von Kreditkarten in Europa unn├╝tz verteuern. Noch in diesem Sommer sollen neue EU-Regeln f├╝r sogenannte Interbankenentgelte kommen. Kreditkartenanbieter Visa lenkt hier jetzt bereits ein.

Interbankenentgelte stellen sich die Banken untereinander in Rechnung, wenn ein Kunde im Handel mit seiner Kreditkarte zahlt. Diese Kosten werden im Einzelhandel oft auf die Endpreise aufgeschlagen, was am Ende wiederum negativ f├╝r alle Verbraucher ist. Visa hat nun angek├╝ndigt diese Geb├╝hren zu deckeln und damit deutlich zu senken.

In Zukunft sollen sie maximal 0,3 Prozent der bezahlten Summe betragen, was einer Preissenkung von 40 bis 60 Prozent entspricht. Gelten soll dies sowohl im Inland wie auch f├╝r grenz├╝berschreitende Gesch├Ąfte. Die EU-Kommission begr├╝├čte das Einlenken und die damit verbundenen ├änderungen von Visa.

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Urlaub auf Zypern: Experten raten ausreichend Bargeld mitzunehmen

28. M├Ąrz 2013
cc by wikimedia/ Jeandunston

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Wenn in den kommenden Ostertagen die gro├če Reisewelle beginnt, dann zieht es durchaus den einen oder anderen Deutschen nach Zypern. Doch angesichts der angespannten Lage auf der Insel machen sich einige Deutsche Sorgen. Experten geben generell f├╝r Reisende Entwarnung, jedoch sollte man mit einer ausreichenden Menge Bargeld anreisen.

Wenn nach der fast zwei Wochen andauernden Sperre die Banken wieder ├Âffnen, rechnen viele mit Chaos. Die Regierung r├Ąt den Zyprern ruhig zu bleiben, doch die Auswirkungen werden sich erst noch zeigen. Schon jetzt gibt es lange Warteschlangen an den Geldautomaten. Wartezeiten von ├╝ber einer Stunde sind keine Seltenheit.

Vielerorts kommt man zudem mit ec- oder Kreditkarte nicht mehr weit, denn die meisten H├Ąndler betonen, dass ihnen Bargeld lieber w├Ąre. Man sollte also durchaus gen├╝gend Bargeld im Gep├Ąck haben. Dies gilt vor allem f├╝r Individualreisende, die auf eigene Faust das Land entdecken. Hier raten Experten dazu, den R├╝ckflug bereits in Deutschland zu buchen. Pauschalreisende, die die meiste Zeit im Hotel verbringen, werden die wenigsten Probleme haben. Vor Anfeindungen m├╝ssen sich Deutsche laut Fachleuten keine Sorgen machen, jedoch sollte man am besten keine politischen oder wirtschaftlichen Diskussionen mit Einheimischen anfangen.

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