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Artikel Tagged ‘Euro’

Der neue 5 Euroschein – leicht gepr├╝ft

8. Juli 2013

Die EZB hat eine neue Kampagne und ein dazugeh├Âriges Video pr├Ąsentiert. Es geht dabei um die leichte Pr├╝fbarkeit des neuen 5 Euro Scheins. Zuerst wird ein Mann gezeigt, der einen Dachziegel pr├╝ft.


Dann wird unter dem Motto, „Wenn nur alles so leicht zu pr├╝fen w├Ąre wie ein 5 Euro Schein“, gezeigt, wie leicht man den neuen 5 Euro Schein auf seine Echtheit ├╝berpr├╝fen kann. F├╝hlen, Sehen, Kippen, drei kurze Schritte sind notwendig um zu wissen ob man es mit einem echten oder einem gef├Ąlschten 5 Euro Schein zu tun hat. Man kann die Echtheit f├╝hlen, indem man mit den Fingern ├╝ber die Seitenr├Ąnder des Scheins f├Ąhrt. Man wird merken, dass der echte 5 Euro Schein nicht v├Âllig glatt ist, sondern, dass man kleine Rillen f├╝hlen kann. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal ist das Wasserzeichen das man sehen kann. Es handelt sich um ein Portrait. Kippt man den Geldschein, erscheint im silbernen Streifen ebenfalls ein Portrait.

Die Kampagne der EZB, die auch noch weitere Videos beinhaltet, m├Âchte klarmachen, wie leicht man den 5 Euro Schein pr├╝fen kann und wie leicht man sich dadurch selbst ein Gef├╝hl der Sicherheit geben kann. Denn wenn man diese 3 kurzen Schritte ausf├╝hrt, kann man sicher sein, dass man einen echten Geldschein in der Hand hat und kann diesen auch ruhigen Gewissens wieder ausgeben. Sollte einmal ein gef├Ąlschter Geldschein untergejubelt werden bekommt man diesen n├Ąmlich nicht ersetzt, sondern man verliert den Geldschein, den man im guten Glauben in die Hand gedr├╝ckt bekommen hat. Deshalb ist es wichtig weniger als 10 Sekunden zu investieren und den Schein zu pr├╝fen. So kann man im Fall der F├Ąlle sofort reklamieren und l├Ąuft nicht Gefahr das Geld zu verlieren.

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Debatte um Bargeld: Scheine und M├╝nzen sind teuer

22. Mai 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Seit einigen Wochen wird immer wieder ├╝ber das gute, alte Bargeld an sich diskutiert. Das bargeldlose Bezahlen setzt sich zwar immer mehr durch, aber viele Deutsche halten trotzdem an Scheinen und M├╝nzen fest. Eine Studie der Steinbeis-Hochschule regt die Diskussionen nun wieder an.

Demnach verursacht Bargeld jedes Jahr Kosten in Milliardenh├Âhe. Nicht nur die Herstellung von vor allem den Eurom├╝nzen ist teuer, sondern es m├╝ssen Geldautomaten aufgestellt und bef├╝llt werden, der Handel muss Kassierer und Kassiererinnen einstellen und das Geld muss transportiert und durch spezielle Transporteure versichert werden.

So ├╝berlegt die EU, wie bereits berichtet, seit l├Ąngerem, ob man zum Beispiel die 1- und 2-Cent-M├╝nzen generell abschaffen soll wie es in Finnland oder den Niederlanden bereits der Fall ist, da ihr Material inzwischen teurer ist als ihr eigentlicher Nennwert. Laut den Forschern der Steinbeis-Hochschule kostet unser Geld jedes Jahr 12,5 Milliarden Euro, also im Schnitt rund 150 Euro pro Kopf.

So etwas h├Âren nat├╝rlich Anbieter von Kreditkarten und anderen bargeldlosen Bezahlverfahren gerne. Trotzdem halten viele Deutsche an den M├╝nzen und Scheinen fest. Die einen sind es einfach gewohnt, f├╝r andere ist es eine Art Tradition und andere wiederum sch├Ątzen es, ihr Geld direkt im Blick zu haben. Zudem gibt es nat├╝rlich immer wieder Sicherheitsbedenken beim bargeldlosen Zahlen.

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EZB: Einf├╝hrung ├╝berarbeiteter Euro-Scheine

6. November 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Bereits seit ├╝ber zehn Jahren zahlen wir mit dem Euro. Nein, dies wird nun kein weiterer Artikel zur Krise! Eher im Gegenteil, da die EZB dem Euro nach eigenen Angaben in den kommenden Jahren eine kleine Frischzellenkur verabreichen m├Âchte. Nach und nach sollen neue Euro-Scheine eingef├╝hrt werden. Die genauen Pl├Ąne dazu werden noch bekannt gegeben.

Bisher wurde nur angek├╝ndigt, dass man seit Jahren an neuen Scheinen arbeite. Der Euro wird dabei sein aktuelles Design behalten, jedoch sicherer werden. So werden sich die Scheine also auf den ersten Blick nicht von den bisherigen unterscheiden. Aufgrund der neuen Sicherheitsmerkmale k├Ânnten sie jedoch ein wenig schwerer werden.

Nach aktuellem Stand werden im Mai 2013 zun├Ąchst neue 5-Euro-Noten in Umlauf gebracht. Jedes Jahr w├╝rden dann gestaffelt nach Wert die weiteren Scheine ausgetauscht. Die Alten behalten nat├╝rlich ihren Wert, werden jedoch von den Notenbanken systematisch aus dem Verkehr gezogen.

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Deutsche Bank: Parallelw├Ąhrung f├╝r Griechenland

23. Mai 2012
cc by wikimedia/ J├╝rgen Matern

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Im Zusammenhang mit einer L├Âsung f├╝r Griechenland werden in den Medien meist nur wenige L├Âsungsm├Âglichkeiten diskutiert. Einige ├ľkonomen schlagen jedoch bereits seit einiger Zeit eine etwas andere Option vor: Man k├Ânnte in Griechenland eine Parallelw├Ąhrung zum Euro einf├╝hren. So w├╝rde das Land den Euro nicht verlieren, aber dabei die eigene W├Ąhrung abwerten.

Angesichts der Neuwahlen in Griechenland haben nun auch die Analysten der Deutschen Bank diese Idee aufgegriffen. Sie sprechen sich offen f├╝r eine solche Parallelw├Ąhrung aus, die sie ÔÇ×GeuroÔÇť nennen. Diese neue W├Ąhrung w├╝rde im Fall der F├Ąlle aus Schuldscheinen der griechischen Regierung bestehen, deren Weiterverkauf m├Âglich ist. Durch Reformen und eine solide Haushaltspolitik k├Ânne der ÔÇ×GeuroÔÇť durch die Regierung gest├Ąrkt werden. Eine Totalaufgabe des Euro in Griechenland halten die Experten f├╝r sehr unwahrscheinlich. Die Parallelw├Ąhrung w├╝rde einen Weg f├╝r neue L├Âsungen frei machen, mit denen der Wiedereintritt in den Euro vorbereitet werden k├Ânnte.

Selbst wenn die Gegner des Sparpakets die Wahl am 17. Juni gewinnen w├╝rden, sind die Experten der Deutschen Bank ├╝berzeugt, dass die sogenannte Troika, also EU, IWF und EZB, Griechenland nicht komplett fallen lassen w├╝rde. Die Regierungshilfen w├╝rden wohl eingestellt werden, jedoch der Schuldendienst w├╝rde weiter geleistet werden. Griechische Banken k├Ânne man dann mit einer Bad Bank auffangen.

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Falschgeld: Geringste Anzahl an Bl├╝ten seit Euro-Einf├╝hrung

17. Januar 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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So manch einer von uns hat wohl schon einmal einen gef├Ąlschten Euro-Schein in H├Ąnden gehalten ohne es ├╝berhaupt zu wissen. Wobei die Wahrscheinlichkeit daf├╝r im vergangenen Jahr so gering war wie noch nie seit Einf├╝hrung des Euro. Dies meldete die Bundesbank in Frankfurt.

Im vergangenen Jahr sei die Anzahl der registrierten Euro-Bl├╝ten um gut ein Drittel zur├╝ckgegangen. Wurden 2010 noch gut 60.000 falsche Scheine und ein dadurch verursachter Schaden von 3,4 Millionen Euro vermerkt, so registrierte man 2011 ÔÇ×nur nochÔÇť 39.000 Bl├╝ten. Diese sorgten f├╝r einen Schaden von 2,1 Millionen Euro.

Dies bedeute den niedrigsten Stand seit Einf├╝hrung der europ├Ąischen W├Ąhrung. Zudem betonte man, dass Europa in Sachen Falschgeld im europ├Ąischen Vergleich sehr gut abschneide. In Deutschland k├Ąmen aktuell auf 10.000 Einwohner im Schnitt f├╝nf Bl├╝ten. Im Euro-Raum seien es 18 falsche Geldscheine auf die selbe Anzahl von B├╝rgern. Gr├╝nde f├╝r den deutlichen R├╝ckgang, wie vielleicht das vermehrte bargeldlose Zahlen, wurden leider nicht genannt.

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