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Artikel Tagged ‘Fälschung’

Weniger Falschgeld in Deutschland

27. Juli 2011
cc by flickr/ Images_of_Money

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Vor wenigen Tagen verkündeten die Bundesbank und die Europäische Zentralbank (EZB), dass in Deutschland wie auch weltweit die Zahl der gefälschten Euro-Banknoten zurückgegangen ist. Polizei, Handel und Banken zogen im ersten Halbjahr 2011 18.852 „Blüten“ aus dem Verkehr, was einen Rückgang von 28 Prozent im Vergleich zu den sechs Monaten davor bedeutet.

Rein rechnerisch würden so auf 10.000 Einwohner im Jahr fünf falsche Euronoten kommen. Dies sei sehr gering, vor allem da der Handel meist am Ende das Opfer von Falschgeld sei. Mitarbeiter würden den Betrug erst zu spät bemerken und am Ende fiele es meist erst den Banken auf. Für Falschgeld gibt es keinen Ersatz.

Nach wie vor werden am liebsten 20- und 50-Euroscheine gefälscht. Wobei 45 Prozent der Falschnoten „falsche Fuffziger“ sind. Europaweit liegt diese Zahl bei 36 Prozent. Die Bundesbank führt den Rückgang zum einen darauf zurück, dass es für Fälscher immer schwerer wird die „Blüten“ in Umlauf zu bringen. Zudem könnten die hohen Haftstrafen, zu denen Fälscher in letzter Zeit verurteilt wurden, abschreckend gewirkt haben. Kann es aber nicht auch sein, dass sich Kriminalität bei bargeldlosem Zahlen und Onlinebanking inzwischen einfach mehr lohnt und viele „umsteigen“?

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Falschgeld: Falsche Fünfziger tragen die meisten Blüten

22. Januar 2010

In jedem Jahr veröffentlicht die Bundesbank eine Statistik über den Umlauf von Falschgeld in Deutschland. 2009 waren offiziell 52.500 gefälschte Geldscheine unterwegs. Dies waren zwar deutlich mehr Blüten als noch 2008, doch insgesamt sank der Schaden trotzdem von 3,5 auf 3,1 Millionen Euro.

Dies liegt vor allem daran, dass immer mehr kleinere Scheine gefälscht werden. Der sprichwörtliche falsche Fünfziger ist dabei am beliebtesten. Laut Bundesbank waren 2009 rund 44% aller Blüten Fünfzig-Euro-Scheine. Jeder dritte gefälschte Schein war ein Zwanzig-Euro-Schein und nur jeder fünfte ein Hunderter.

Die Tendenz Münzen zu fälschen nahm 2009 erneut ab: Rund 78.500 gefälschte Euro-Münzen waren im letzten Jahr in Umlauf, davon vor allem 2-Euro-Münzen.

Und so erkenne ich eine Blüte:

  • Hält man den Schein ins Licht erkennt man deutlich das Wasserzeichen, auch im unbedruckten Bereich
  • Kippt man den Schein verändern sich die Hologramme im silbernen Folienstreifen: Bei Scheinen bis 50 Euro sind in dem Streifen das Euro-Zeichen und der Wert sichtbar, bei Scheinen darüber das Architekturmotiv und der Welt
  • Auf der Rückseite wird bei Scheinen bis einschließlich 20 Euro bei Licht der Perlglanzstreifen sichtbar, bei Scheinen darüber ändert die rechte Wertzahl auf der Rückseite die Farbe
  • Am oberen Rand erkennt man deutlich den Schriftzug “BCE ECB EZB EKT EKP”. Dieser hebt sich von der Oberfläche ab.

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Achtung bei unzertifizierten Feuerwerkskörpern

16. Dezember 2009

Feuerwerk sicher Silvester by iChazAuch in diesem Jahr warnen die Behörden und Verbraucherschützer wieder eindringlich vor unsicheren Feuerwerkskörpern. Wer unzertifizierte bzw. besonders billige Böller, Raketen und Co. kauft, spielt für ein paar Euro mehr mit seinem Leben und das seiner Verwandten und Freunde!

Erst letzte Woche hat das Hauptzollamt in Koblenz die Ladung eines niederländischen LKWs beschlagnahmt. Der Inhalt: 200 kg brandgefährliche Feuerwerkskörper. Die beiden Sorten trugen den Namen “Spirti of Bejing” und “Sahara Thunder” und hatten kein Prüfsiegel. Die Beamten sind sich sicher, dass in den nächsten Tagen etliche Nachahmer den Markt überfluten werden.

Daher auch an dieser Stelle noch einmal die dringende Warnung: Nur Feuerwerkskörper mit dem Zertifikat der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung kaufen! Eine Einfuhr von Feuerwerkskörpern aus dem Ausland ist in Deutschland streng verboten. Es existieren keine Freimengen.

Also, Augen auf beim Feuerwerkskauf, dann kann das neue Jahr auch unbeschadet und gesund beginnen!

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