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Artikel Tagged ‘Finanzkrise’

Urlaub auf Zypern: Experten raten ausreichend Bargeld mitzunehmen

28. März 2013
cc by wikimedia/ Jeandunston

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Wenn in den kommenden Ostertagen die große Reisewelle beginnt, dann zieht es durchaus den einen oder anderen Deutschen nach Zypern. Doch angesichts der angespannten Lage auf der Insel machen sich einige Deutsche Sorgen. Experten geben generell für Reisende Entwarnung, jedoch sollte man mit einer ausreichenden Menge Bargeld anreisen.

Wenn nach der fast zwei Wochen andauernden Sperre die Banken wieder öffnen, rechnen viele mit Chaos. Die Regierung rät den Zyprern ruhig zu bleiben, doch die Auswirkungen werden sich erst noch zeigen. Schon jetzt gibt es lange Warteschlangen an den Geldautomaten. Wartezeiten von über einer Stunde sind keine Seltenheit.

Vielerorts kommt man zudem mit ec- oder Kreditkarte nicht mehr weit, denn die meisten Händler betonen, dass ihnen Bargeld lieber wäre. Man sollte also durchaus genügend Bargeld im Gepäck haben. Dies gilt vor allem für Individualreisende, die auf eigene Faust das Land entdecken. Hier raten Experten dazu, den Rückflug bereits in Deutschland zu buchen. Pauschalreisende, die die meiste Zeit im Hotel verbringen, werden die wenigsten Probleme haben. Vor Anfeindungen müssen sich Deutsche laut Fachleuten keine Sorgen machen, jedoch sollte man am besten keine politischen oder wirtschaftlichen Diskussionen mit Einheimischen anfangen.

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Lehman-Geschädigte: Klage gegen S&P möglich

18. Januar 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Nach wie vor gelten für viele Experten die Ratingagenturen als treibende Kraft in der Finanzkrise. Diese weisen jedoch auf der anderen Seite alle Schuld von sich und waren hierzulande bisher unangreifbar. Nun gibt es zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer für betroffene Anleger, denn der Bundesgerichtshof entschied, dass die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) von Lehman-Opfern grundsätzlich verklagt werden kann.

In dem konkreten Fall ging es um einen Rentner, der Lehman-Zertifikate erworben und sich dabei auf die bis zum Schluss positiven Bewertungen von S&P verlassen hatte. Bekanntermaßen waren diese Papiere später wertlos und zahlreiche Anleger verloren ihr Geld. Der Kläger forderte aufgrund der bis zuletzt positiven Bewertungen von S&P Schadenersatz in Höhe von 30.000 Euro.

Der BGH legte nun jedoch erst generell fest, dass S&P von deutschen Staatsbürgern überhaupt verklagt werden kann. Über den Schadenersatz muss noch entschieden werden. Auf der einen Seite macht dies den Weg frei für zahlreiche Schadenersatzklagen gegen Ratingagenturen, auf der anderen Seite sagt der Beschluss nichts über die Erfolgschancen aus und wie die Lage für viele Geschädigte konkret aussieht. S&P weist jegliche Schuld weiter von sich und beharrt darauf nur Meinungen zu verbreiten, nach denen man sich richten könne oder nicht.

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Investmentclubs: Zusammen anlegen und investieren

5. Dezember 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Bereits seit den 1960er Jahren gibt es in Deutschland sogenannte Investmentclubs. In Zeiten der Krise erleben diese aktuell wieder einmal einen großen Zulauf. Rund 200.000 Deutsche sind Schätzungen zufolge in solchen Clubs organisiert, von denen es kleine, eher private gibt, aber auch große, deutschlandweit Agierende mit mehreren tausend Mitgliedern.

Oft tun sich rund 30 Leute zusammen, die aus Freunden, Bekannten und Kollegen bestehen. Während regelmäßiger Treffen bespricht man dann nicht nur Finanzthemen, sondern kauft auch gemeinsam Aktien und investiert. Der Vorteil sind dabei demokratische Wege, bei denen Anlageentscheidungen gründlich diskutiert und überdacht werden. Der Nachteil ist natürlich, dass am Ende wie fast immer im Börsen- und Finanzbereich ein gewisses Risiko bleibt. Solche Investmentclubs sind also ideal für alle, die einen Einstieg in die Finanzwelt suchen und solche Entscheidungen nicht alleine im stillen Kämmerlein treffen wollen.

Die Gründung solch eines Clubs geht relativ einfach: Man benötigt einen schriftlichen Gesellschaftervertrag, in dem alle wichtigen Punkte festgelegt werden. Zudem sollte einem stets klar sein, dass man sich auch engagieren muss und nicht nur einmal Geld investiert. Wer solch einem Club beitreten möchte, sollte natürlich auf Seriosität und Transparenz achten. Bei besonderen Verträgen oder Vorkasse kann eine zweite Meinung eindeutig nicht schaden. In die meisten Clubs können Interessierte auch erst einmal hineinschnuppern. Zudem gibt es welche, bei denen man nicht unbedingt Geld investieren muss, sondern einfach die Informationsangebote in Form von Vorträgen und Beratungen nutzen kann.

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Deutsche Bank: Parallelwährung für Griechenland

23. Mai 2012
cc by wikimedia/ Jürgen Matern

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Im Zusammenhang mit einer Lösung für Griechenland werden in den Medien meist nur wenige Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Einige Ökonomen schlagen jedoch bereits seit einiger Zeit eine etwas andere Option vor: Man könnte in Griechenland eine Parallelwährung zum Euro einführen. So würde das Land den Euro nicht verlieren, aber dabei die eigene Währung abwerten.

Angesichts der Neuwahlen in Griechenland haben nun auch die Analysten der Deutschen Bank diese Idee aufgegriffen. Sie sprechen sich offen für eine solche Parallelwährung aus, die sie „Geuro“ nennen. Diese neue Währung würde im Fall der Fälle aus Schuldscheinen der griechischen Regierung bestehen, deren Weiterverkauf möglich ist. Durch Reformen und eine solide Haushaltspolitik könne der „Geuro“ durch die Regierung gestärkt werden. Eine Totalaufgabe des Euro in Griechenland halten die Experten für sehr unwahrscheinlich. Die Parallelwährung würde einen Weg für neue Lösungen frei machen, mit denen der Wiedereintritt in den Euro vorbereitet werden könnte.

Selbst wenn die Gegner des Sparpakets die Wahl am 17. Juni gewinnen würden, sind die Experten der Deutschen Bank überzeugt, dass die sogenannte Troika, also EU, IWF und EZB, Griechenland nicht komplett fallen lassen würde. Die Regierungshilfen würden wohl eingestellt werden, jedoch der Schuldendienst würde weiter geleistet werden. Griechische Banken könne man dann mit einer Bad Bank auffangen.

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Moody’s stuft spanische Banken ab – Einlagensicherung schützt Guthaben

21. Mai 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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In diesen Tagen holte die Ratingagentur Moody’s mal wieder zu einer Art Rundumschlag aus und stufte ganze 16 spanische Banken in Sachen Kreditwürdigkeit ab. Unter diesen Geldinstituten befindet sich auch die Banco Santander, deren Tochter, die Santander Consumer Bank, in Deutschland mit einigen Filialen vertreten ist. So manch ein deutscher Anleger mag nun vielleicht um sein Erspartes fürchten.

Zunächst heißt eine Herabstufung durch eine Ratingagentur natürlich nicht, dass das Geldinstitut gleich Pleite machen wird. Sollte dies trotzdem der Fall sein, so greift auf jeden Fall die gesetzliche Einlagensicherung. Sollte ein Kreditinstitut mal nicht in der Lage sein, die Einlagen von Kunden zurückzuzahlen, so sorgt die Einlagensicherung dafür, dass die Rückzahlungen trotzdem möglich gemacht werden. Jeder Kunde ist also gesetzlich bis zu einem Betrag von 100.000 Euro abgesichert.

Zudem haben sich viele private Banken zu einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds zusammengeschlossen. Dieser greift im Falle einer Insolvenz eines Mitglieds, wenn die Zahlungsansprüche von Kunden über 100.000 Euro liegen. Dabei gibt es eine bestimmte Sicherungsgrenze, die vom Eigenkapital der Bank abhängt. Auf diese Leistungen haben Kunden jedoch keinen gesetzlichen Anspruch.

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