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Vor ein paar Jahren boomte das Geschäft mit Hypothekenkrediten noch und so übernahm die Deutsche Bank Anfang 2007 das Unternehmen Mortage IT Holdings und stieg so in besagten Markt in den USA ein. Kurz darauf platzte jedoch die Immobilienblase, viele Hausbesitzer konnten ihre Raten nicht mehr zahlen und noch heute gibt es massive Ausfälle. Wie wir alle wissen, war dies unter anderem ein Auslöser für die Wirtschafts- und Finanzkrise.
Die USA hat sich in letzter Zeit zur Aufgabe gemacht die in ihren Augen Schuldigen (ich kommentiere das jetzt hier nicht
) zur Verantwortung zu ziehen. So verklagt die US-Regierung nun auch die Deutsche Bank. Die USA wirft der Deutschen Bank und ihrer Tochter Mortage IT Betrug beim Geschäft mit Hypothekenfinanzierungen vor.
Die Kredit-Angaben für Eigenheim-Besitzer sollen geschönt worden sein, damit der Staat die Finanzierung absichert. In der Krise konnten die Kreditnehmer dann ihre Raten nicht mehr zahlen und der Staat musste einspringen. Laut der Klage soll es dabei bis zum Februar um eine Summe von 386 Millionen Dollar gehen. Weitere hundert Millionen würden erwartet.
Die Deutsche Bank soll dieses Geld plus eine Strafe nun zurückzahlen. Da man sich in solchen Fällen gerne auf einen Vergleich einigt, gehen Experten davon aus, dass dies die Deutsche Bank einen Milliardenbetrag kosten könnte. Die Deutsche Bank selbst weist die Vorwürfe von sich und hat angekündigt sich „mit allen rechtlichen Mitteln zur Wehr zu setzen“.
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Die Finanzkrise hat sich bei vielen, zum Glück möchte man fast sagen, ins Gedächtnis eingebrannt. So ist das Vertrauen in die Banken immer noch nicht ganz wiederhergestellt. In diesem Zusammenhang wird es wohl auch nur wenige verwundern, dass gut jeder dritte Deutsche zuhause eine größere Summe Bargeld hortet.
Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland. Rund 30 Prozent aller 18- bis 69-Jährigen setzen neben dem Sparen bei der Bank auch auf einen Notgroschen zuhause.
Bei den meisten von ihnen (14 Prozent) erzeugt eine Bargeld-Reserve ein Gefühl von Sicherheit. 11 Prozent sind der Meinung für Notfälle lieber Bargeld im Haus zu haben bzw. können so schnell über ihr Erspartes verfügen. Ein Teil (7 Prozent) spart jedoch lieber zuhause, da die Angst vor einer neuen Finanzkrise groß ist.
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Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die deutschen Sparer und Anleger tief verunsichert und so einige Schwachstellen unseres Finanzsystems aufgedeckt. Kein Wunder also, dass die meisten Deutschen lieber auf solide erscheinende Angebote setzen und besonders dem Aktienmarkt immer weniger Vertrauen schenken.
Nach einem kurzen Anschein der Besserung ist im zweiten Halbjahr 2010 die Anzahl der Aktionäre auf knapp 8,2 Millionen gesunken. Dies ist der niedrigste Stand seit über zehn Jahren. Nur 1999 waren es ungefähr genauso viele.
Alleine in der zweiten Jahreshälfte 2010 kehrten gut eine halbe Million der Börse den Rücken. Direkt Aktien hielten in diesem Zeitraum lediglich 5,3% der Bevölkerung. Der gesamte Aktionärsanteil liegt bei 12,6%. Der große Boom, wie zum Beispiel im Jahr 2001, als die Anzahl der Aktionäre auf 13 Millionen hochschnellte, ist in weite Ferne gerückt.
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Die Wirtschaftskrise, die Euro-Krise usw., in den letzten Jahren sieht sich unser System etlichen Problemen gegenüber, auf die wohl bei den aktuellen Maßnahmen so schnell auch keine Besserungen eintreten werden. Dies merken natürlich auch die normalen Sparer.
Laut einer Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge fürchten gut zwei Drittel aller Erwerbstätigen im Alter von 18 bis 65 Jahren um ihre Ersparnisse. Lediglich 18% erwarten, dass sich für sie und ihre finanzielle Situation nichts ändern wird.
Am meisten verunsichert sind Menschen über 45 Jahre und Haushalte mit geringem Einkommen. Knapp über die Hälfte aller Befragten ist der Meinung, dass Deutschland in Zukunft noch mehr EU-Staaten finanziell unter die Arme greifen muss. 44% rechnen mit einer hohen Inflation in der Euro-Zone und lediglich 11% glauben, dass die D-Mark zurückkommen wird.
Bei all diesen Befürchtungen wollen aber nur 17% ihr Anlageverhalten ändern und in Gold oder Immobilien investieren. Offenbar herrscht bei den meist neben der Verunsicherung auch noch Ratlosigkeit…
Finanzen Euro, Finanzkrise, Geld, Sparen, Staatsverschuldung, Umfrage
Als im Herbst 2008 die Finanzkrise ihren Höhepunkt erreichte, mussten etliche offene Immobilienfonds schließen, da die Anleger massiv Geld abzogen. Drei Fonds in Deutschland müssen nun komplett aufgelöst werden, da sie es nicht schaffen, innerhalb der vorgeschriebenen Frist von zwei Jahren, durch den Verkauf ihrer Immobilien genügend Geld für eine Wiedereröffnung zu besorgen.
Vor kurzem wurde bekannt, dass dies den Kanam US-Grundinvest und den traditionsreichen Degi Europa von Aberdeen betrifft. In letzteren hatten rund 90.000 Anleger investiert. Nun wurde ein dritter offener Immobilienfonds bekannt, der aufgelöst wird: Morgan Stanley P2 Value.
Hier haben rund 40.000 Anleger ihre Ersparnisse investiert. Im Oktober 2008 wurden die knapp 1,7 Milliarden Euro eingefroren. Nach mehreren Abwertungen gehen Experten von einem jetzigen Fondsvolumen von 852 Millionen Euro aus. Das nun noch vorhandene Vermögen soll über einen Zeitraum von drei Jahren ausgezahlt werden, jedoch über die genaue Höhe ist noch nichts klar.
Immobilienfonds Finanzkrise, Fonds, Morgan Stanley P2 Value