Gebühren am Geldautomaten: ING Diba mit Preisradar
Seit dem 15 Januar scheint der Streit um die Abhebegebühr an Fremdautomaten zumindest teilweise beigelegt. Seit diesem Tag werden nämlich die Gebühren, die für das Geldabheben an fremden Automaten fällig werden, entweder auf dem Bildschirm oder als Übergangslösung auf einem Aufkleber angezeigt. Die Privatbanken verlangen dabei einheitlich von Fremdkunden 1,95 Euro. Die Volksbanken und Sparkassen wollen meist mehr dafür haben und haben auch noch keinen einheitlichen Satz.
Die Direktbank ING Diba möchte nun ein bisschen Licht ins Automatenchaos bringen und setzt dabei auf die Mithilfe der Internetgemeinde. Auf ihrem Verbraucherportal finanzversteher.de hat die Bank einen Preisradar eingerichtet. Auf einer interaktiven Deutschlandkarte sind momentan über 30.000 Geldautomaten eingezeichnet. Diese sollen nach und nach mehr werden, denn die User können neue Automaten eintragen oder aber die Gebühren für schon bestehende eintragen.
So soll eine Übersicht über die Gebühren in der Nähe entstehen. Noch funktioniert nicht alles. So stimmen manche Standorte noch nicht ganz genau, aber das wird sich sicherlich mit wachsender Teilnahme noch ändern. Bleibt nur abzuwarten, wie schnell die Nutzer auf sich ändernde Gebühren reagieren. Grundsätzlich ein guter Ansatz, der noch mit ein paar Kinderkrankheiten, wie das immer so am Anfang ist, zu kämpfen hat.



