Etliche Deutsche haben für das Alter durch einen Aktienfondssparplan vorgesorgt. Doch, um hierbei am Ende den bestmöglichen Betrag herauszubekommen, sollte man unbedingt den Ausstiegszeitpunkt beachten!
Denn hierbei kann schon ein Jahr früher oder später über etliche Tausend Euro entscheiden. Dies ergab nun eine neue Berechnung des Bundesverbandes Investment und Asset Management.
Hierfür wurden Aktienfondssparpläne mit einer Laufzeit von 30 Jahren verglichen, bei denen monatlich 100 Euro eingezahlt wurden. Wer also insgesamt 36.000 Euro eingezahlt hat, bekam bei einem Ausstieg zum 31. Dezember 2009 aufgrund der Finanzkrise nur 90.000 Euro ausgezahlt. Zwei Jahre zuvor bekam man beispielsweise ganze 141.000 Euro.
Vor einem Austritt also unbedingt die aktuelle Marktlage betrachten, sich gut und ausführlich beraten lassen und im Zweifelsfall lieber noch ein bisschen warten.
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Im Moment werden die Prognosen für das Jahr 2010 in der Wirtschaft- und Finanzwelt immer widersprüchlicher. Während die einen offiziell schon aufatmen, befürchten die anderen nur wenig Anlass zum Jubeln zu haben. Was genau stimmt, werden wir dann noch sehen…
Aktuell scheint besonders die Fondsbranche sich für das Jahr 2010 Mut machen zu wollen. Einer aktuellen Umfrage der Feri EuroRating Services AG sehen die meisten Befragten in Zukunft besonders gute Chancen für Aktienfonds. Befragt wurden 56 Fondsgesellschaften aus dem deutschsprachigen Raum.
Die meisten gehen im nächsten Jahr von einer Konsolidierung aus. Über 50% erwarten eine Verkleinerung der Produktpalette, woraus wieder neue Möglichkeiten entstehen. 75% der Asset Manager halten eine Reduzierung der Anbieter für sehr wahrscheinlich.
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Durch die Finanzkrise setzen immer mehr Anleger in Sachen Fonds auf mehr Berechenbarkeit. Sie suchen nach Anlegemöglichkeiten, die einigermaßen hohe Renditen sichern und das auch in harten Zeiten. Daher stehen Absolute-Return-Fonds bei vielen hoch im Kurs.
Angeblich soll bei diesen das Risiko deutlich geringer als bei Geldmarktfonds sein und das noch bei höheren Renditen. So setzen die Anleger verstärkt auf eine gute Performance und nicht mehr auf irgendwelche vielversprechenden Verpackungen.
Doch leider können auch viele dieser Fonds ihre Versprechen nicht halten. Rund 60% aller Produkte schnitten zwar gut ab, doch vom Rest sollte man die Finger lassen! Eine gute und ausführliche Beratung ist hier ein absolutes Muss. Man sollte sich genau erklären lassen wie der Fonds funktioniert, denn bei so manchen Fondsgesellschaften gibt es keine klare Abgrenzung von Absolute- und Total-Return-Fonds. So sind hinter manchen Fonds einfach normale oder geldmarktnahe Rentenfonds versteckt. Einige setzen wiederum auf den Einsatz von Derivaten und wetten auch auf fallende Kurse.
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Seit einem Jahr nehmen die offenen Immobilienfonds DegiEuropa, KanAm, US-grundinvest und TMW Immobilien keine Anteile zurück und seitdem warten die Anleger ungeduldig darauf wieder an ihre Investitionen zu kommen bzw. neue tätigen zu können.
Doch für diese vier hörten das Warten zunächst nicht auf: Die Anteilsrücknahme wird um 12 weitere Monate ausgesetzt! Begründung? geringe Liquidität! Und bei allem sind sie noch so dreist zu behaupten, dass sie damit das Geld der Anleger schützen würden.
Okay, das tun sie ja auch zu einem gewissen Maße, aber nur soweit um ihren Erhalt zu sichern und weiter Poker spielen zu können…
Anlegern von Morgan Stanley P2 Value wird es demnächst wohl genauso gehen. Sie haben ähnliche Pläne die Frist zu verlängern.
Immerhin gibt es auch noch mehr oder weniger gute Nachrichten: TMW Pramerica hat angekündigt den Fonds noch dieses Jahr wieder zu öffnen.
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Mehr als 100.000 Anleger sind von der aktuellen Flaute in der Schifffahrt betroffen. Anteile von Schifffonds können reihenweise nur noch für weniger als 50% der eingezahlten Eigenkapitalbeträge an der Fondsbörse Hamburg losgeschlagen werden. Das ist vor allem für Anleger kritisch, die sich für ihre Eigenkapital-Anteile auch noch Kredite haben vermitteln lassen. „Hier ist zu prüfen, ob Falschberatungen und unzulässige Koppelgeschäfte vorliegen“, sagt Klaus Dittke, Anwalt in der Kanzlei DSKP; Dittke, Schweiger, Kehl & Partner in Düsseldorf: „Sofern zu hohe Sicherheits- und Renditeversprechungen gemacht wurden oder nicht über Rückvergütungen vermittelnder Banken aufgeklärt wurde, gibt es durchaus Chancen, sein Geld zurückzubekommen“, erklärt der Experte für Streitigkeiten über Kapitalanlagen.
Die Auszahlungen von Schifffonds stocken, weil die Frachtraten im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise drastisch gesunken sind, die Kosten – beispielsweise für Kredite und Personal – aber weiterlaufen. Hält die Flaute auf den Weltmeeren an, droht manchen Fonds gar die Illiquidität. Zahlreiche Schiffe werden gar erst noch für Fonds gebaut, ohne dass aktuell Aussicht auf ausreichende Frachten besteht.
Anleger haben Anteile an Schifffonds z.B. vom Anlagehaus HCI oder von der Wölbern-Bank gekauft. Sichere Anlagen mit guten Verzinsungen und attraktiven Steuervorteilen sollten das regelmäßig sein. Die Realität sieht jetzt jedoch um so viel anders aus, dass Anwälte ins „Spiel“ kommen.
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