Archiv

Artikel Tagged ‘Freistellungsauftrag’

Freistellungsauftrag nicht gestellt: Einige Deutsche nutzen Vorteil nicht

21. Juni 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Jeder, der ein Konto oder ein Depot eröffnet, sollte bei seiner Bank auch automatisch einen Freistellungsauftrag stellen. Dies ist innerhalb weniger Minuten erledigt und man kann sich dadurch einiges an Geld sparen. Durch den Freistellungsauftrag zahlt man nämlich auf ein Zinseinkommen von bis zu 801 Euro keine Steuern. Bei Verheirateten verdoppelt sich dieser Betrag.

F√ľr die meisten Deutschen ist dies inzwischen zum Gl√ľck selbstverst√§ndlich, jedoch hat eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland ergeben, dass es immer noch einige gibt, die das Geld verschenken. Insgesamt w√ľrden im Schnitt 16 Prozent der deutschen Anleger sich nicht von der Steuer auf ihre Kapitaleink√ľnfte befreien lassen.

Am höchsten ist der Anteil bei den jungen Sparern, wohl aber auch nicht zuletzt, da man meist zu wenig informiert wird. Gut 34 Prozent der Sparer im Alter von 18 und 29 Jahren stellen keinen Freistellungsauftrag. Betrachtet man die Situation in den einzelnen Bundesländern, so gehen die Menschen in Berlin und Brandenburg am nachlässigsten mit dem Thema um. 26 beziehungsweise 25 Prozent nehmen hier ihr Recht auf Freistellung nicht in Anspruch. Am sparsamsten sind die Hessen, wo nur sieben Prozent ohne Freistellungsauftrag sind.

Generell kann man sich zu viel gezahlte Steuern auf Kapitaleink√ľnfte √ľbrigens auch √ľber die Steuererkl√§rung zur√ľckholen, nur dies ist f√ľr so manch einen doch ein wenig komplizierter. Zudem kann es dauern bis man das Geld wieder erh√§lt. Die zus√§tzlichen Zinsen hat man so auf jeden Fall verschenkt.

Banken , , , , ,

Freistellungsauftrag nur mit Steuer-ID ‚Äď Magnetstreifen bleiben vorerst

5. Januar 2011
cc by flickr/ TheTruthAbout

cc by flickr/ TheTruthAbout

Jeder deutsche Sparer darf Gewinne bis 801 Euro steuerfrei vereinnahmen. √úbersteigen Betr√§ge diese Grenze, greift die Abgeltungssteuer. Ab dem Jahr 2011 d√ľrfen Freistellungsauftr√§ge nach dem Jahressteuergesetz nur noch mit der individuellen Steuer- Identifikationsnummer eingereicht werden. Dies verspricht den Beh√∂rden einen besseren √úberblick und das Besteuerungsverfahren soll dadurch vereinfacht werden.

Bereits gestellte Freistellungsauftr√§ge behalten ohne Steuer-ID bis zum 31. Dezember 2014 ihre G√ľltigkeit. Desweiteren haben wir an dieser Stelle bereits √ľber die Diskussion zur Abschaffung der Magnetstreifen auf EC- und Kreditkarten berichtet. Das Bundeskriminalamt hatte vorgeschlagen, Magnetstreifen nicht mehr einzusetzen, um das Aussp√§hen von Kundendaten am Automaten ( Skimming) zu verhindern.

Der Deutsche Sparkassen und Giroverband hatte daraufhin mitgeteilt, dass Sparkassenkunden ab Juli 2011 in Europa EC-Zahlungen nur noch mit dem Chip auf der Karte und ihrer PIN vornehmen k√∂nnen. Nun ruderte man ein wenig zur√ľck. Die Magnetstreifen w√ľrden erst nach und nach deaktiviert und blieben bis 2016 auf jeden Fall erhalten.

Finanzen , , , , ,

Freistellungsauftr√§ge bis zum Ende des Jahres √ľberpr√ľfen

16. Dezember 2010
cc by flickr/ erstebank

cc by flickr/ erstebank

Durch einen Freistellungsauftrag bei der Bank können sich Einzelpersonen Zinsen bis zu 801 Euro pro Jahr steuerfrei gutschreiben lassen. Seit diesem Jahr können Ehepaare frei wählen, ob sie einen gemeinsamen oder einen getrennten Freistellungsauftrag stellen. Bei einem gemeinsamen Auftrag sind Kapitalerträge bis zu einer Höhe von 1.602 Euro abgeltungssteuerfrei.

Egal, f√ľr welche Variante man sich entscheidet, noch bis zum Jahresende sollte man die Auftr√§ge √ľberpr√ľfen und gegebenenfalls √Ąnderungen vornehmen. Ansonsten l√§uft die Frist f√ľr dieses Jahr ab und man zahlt eventuell sinnlos zu viel.

Wer mehrere Konten und Depots besitzt, achtet am besten noch in diesem Jahr darauf, ob die Betr√§ge optimal verteilt sind. Die Gesamtsumme von 801 Euro pro Person darf auch hier nicht √ľberschritten werden. Getrennte Freistellungsauftr√§ge sind meist f√ľr Ehepartner sinnvoll, die auch steuerlich getrennt veranschlagt werden. Bis zum 31. Dezember sollte man auf jeden Fall der Bank seine Entscheidungen und √Ąnderungen mitteilen.

Finanzen , ,