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Artikel Tagged ‘Geld’

Wo tauscht man beschädigtes Geld um?

7. Februar 2012
cc by fotopedia/ matze_ott

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Es kann immer mal vorkommen, dass Geldscheine oder auch Münzen beschädigt werden. So manch einer hat sicherlich schon einmal einen Schein in der Waschmaschine mitgewaschen oder hat einen Geldschein mit einem Riss erhalten. Es soll ja auch Menschen geben, die verschimmelte Scheine oder verbogene Münzen finden. Diese sind nicht automatisch wertlos, sondern können eingetauscht werden.

Dazu wendet man sich zunächst am besten an seine Hausbank. Dort wird beschädigtes Geld gegen intakte Scheine und Münzen eingetauscht. Das Geld, das nicht mehr zu gebrauchen ist, wird von dort aus an die Deutsche Bundesbank weitergeleitet. Allerdings sind die Banken dazu nicht verpflichtet und so kann es einem passieren, dass sie nicht angenommen werden.

Die Deutsche Bundesbank hingegen muss solche Scheine und Münzen eintauschen. Hatte man bei der Hausbank keinen Erfolg, wendet man sich direkt an eine Filiale der Bundesbank oder schickt das beschädigte Geld per Post ein, wobei auf eine entsprechende Versicherung geachtet werden sollte. Der Umtausch ist kostenlos, es sei denn man hat das Pech und die Scheine sind durch eine Fehlfunktion von Vorrichtungen gegen Raub zu Schaden gekommen. Dies können zum Beispiel Farbrückstände sein. Dies wird jedoch in den allerwenigsten Fällen sicherlich so sein.

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Zurückziehen der freiwilligen Steuererklärung bei Nachzahlung

6. Februar 2012
cc by flickr/ Dave Dugdale

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Es gibt etliche Fälle, in denen Arbeitnehmer dazu verpflichtet sind, eine Steuererklärung abzugeben. Doch müssen dies natürlich längst nicht alle tun. In vielen Fällen kann sich eine freiwillige Abgabe jedoch lohnen. So sind zum Beispiel Vorsorgeaufwendungen und Werbungskosten absetzbar. Ebenso ist eine freiwillige Steuererklärung oft günstig, wenn sich die Lebensumstände, zum Beispiel durch Nachwuchs, ändern.

Allgemein heißt es, dass im Schnitt jeder im vergangenen Jahr so rund 800 Euro vom Fiskus zurückbekommen hat. Doch leider gibt es bei der freiwilligen Erklärung ab und an auch Fälle, in denen das Finanzamt vom Steuerzahler eine Nachzahlung haben möchte. In solchen Fällen kann man sehr vorteilhaft reagieren.

Es ist nämlich bei der freiwilligen Erklärung möglich, diese zurückzuziehen. Dafür legt der betroffene Steuerzahler Widerspruch gegen den Bescheid ein und zieht den Antrag auf Veranlagung zurück. Die Frist hierfür liegt bei einem Monat nach Erhalt des Steuerbescheids. Dabei sollte man natürlich bedenken, dass das Finanzamt in solchen Fällen gerne ganz genau prüft, ob man nicht doch zur Abgabe der Erklärung verpflichtet ist.

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Strompreise steigen mal wieder

25. Januar 2012
cc by flickr/ tetedelacourse

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Es ist fast schon eine unendliche Geschichte und irgendwie haben wir das Gefühl, dass wir uns alle paar Monate an dieser Stelle wiederholen, denn, oh Wunder, die Strompreise steigen schon wieder! Dies melden die Verbraucherportale Verivox, Toptarif und Check24.

Demnach werden über 100 Anbieter ihren Preis im Februar und März anheben. Laut den Portalen müssen die meisten mit einem Aufschlag von mindestens 3,4 Prozent rechnen. Zum Teil würden die Preise jedoch sogar um zehn Prozent oder mehr erhöht. Betroffen seien unter anderem Ballungszentren wie Nürnberg, Frankfurt, Duisburg oder Dortmund.

Insgesamt wird es wohl im ganzen Land rund sieben Millionen Haushalte treffen. Laut Toptarif muss ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden mit 34 Euro pro Jahr mehr rechnen. Zum Teil könnten es sogar 91 Euro mehr sein. Als Grund für die Erhöhungen werden meist die gestiegenen Netznutzungsentgelte angegeben.

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Minijob: Fast alle mit zu geringem Lohn

20. Januar 2012
cc by flickr/ FlubbelEmpire

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Die soziale Schieflage in Deutschland bekommen immer mehr Menschen zu spüren. So hat die Hans-Böckler-Stiftung in neuen Studien gezeigt, dass ganze neun von zehn Minijobber Niedriglöhne beziehen. Vor allem Frauen und Hartz-IV-Empfänger geraten immer mehr in die Niedriglohnfalle.

In Deutschland verdienen 1,2 Millionen Menschen weniger als 5 Euro die Stunde. Davon befinden sich laut der Hans-Böckler-Stiftung ganze 58 Prozent in Minijobs! Besonders schlecht bezahlt werden Arbeitnehmer, die neben dem Minijob noch Hartz IV beziehen. Gleichzeitig weist die Stiftung auch darauf hin, dass Minijobber sich nicht mit solchen Hungerlöhnen abspeisen lassen müssen.

Grundsätzlich stehe Minijobbern der gleiche gesetzliche Tariflohn zu wie anderen Arbeitnehmern. Gibt es in der Sparte keinen Tariflohn, so könne man sich im Internet über die branchenüblichen Gehälter informieren. Gleiches gilt auch für den Tariflohn. Liegt der Lohn ein Drittel unter dem Tariflohn, sei er sittenwidrig und der Arbeitgeber könne verklagt werden. Vor dem Annehmen eines Minijobs sollte man sich zudem genau über die eigenen Rechte bei der Minijob-Zentrale informieren. Tja, wenn dies alles immer so einfach wäre… Sind hier nicht vor allem die Unternehmer in die Pflicht zu nehmen?

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Zu hohe Steuererstattung: Verjährungsfrist für das Finanzamt

19. Januar 2012
cc by flickr/ faungg

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Sollte man das Glück haben, Geld vom Finanzamt zurückzubekommen, dann ist dies sicherlich für jeden ein Grund zur Freude. Hat der Fiskus jedoch einen Fehler gemacht und verlangt das Geld irgendwann zurück, kann dies die Stimmung schnell trüben. Der Bundesfinanzhof entschied vor kurzem, dass sich das Finanzamt dafür nicht zu lange Zeit lassen darf. Nach fünf Jahren verjährt der Anspruch, eine zu hohe Steuererstattung zurückzufordern.

In dem konkreten Fall ging es um einen Steuerpflichtigen, der vom Finanzamt eine sehr hohe Summe zurückbekommen hatte, da der zehnfache Betrag der abgeführten Lohnsteuer angerechnet wurde. Diesen Fehler bemerkte das Finanzamt über fünf Jahre später und verlangte nun von dem Steuerzahler, den entsprechenden Betrag zurückzuzahlen. Dieser weigerte sich und der Fall landete vor Gericht.

Der Bundesfinanzhof entschied im Oktober letzten Jahres, dass nach einer Frist von fünf Jahren Lohnsteuer, die zu viel erstattet wurde, nicht mehr zurückgefordert werden kann. Die Verjährungsfrist solle dafür sorgen, dass ab einem gewissen Zeitpunkt Rechtssicherheit über die Zahlungen eintrete.

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