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Artikel Tagged ‘Geld’

Geld & Auto: warum man auf keinen Fall an den Reifen sparen sollte

26. Juni 2014
Das Auto ist das häufigste Verkehrsmittel in Deutschland. Und ein gutes Auto ist auf gute Reifen angewiesen. Trotzdem sparen viele Autofahrer an der falschen Stelle und kaufen sich Reifen minderer Qualität, ohne zu ahnen, dass sie damit ihr Leben gefährden.

Schlechte Reifen ‚Äď Was kann passieren?

Ohne eine gen√ľgend starke Bodenhaftung ‚Äď den Grip ‚Äď kann sich der Bremsweg bei einer schnellen Bremsung um bis zu 50% verl√§ngern. Das ist im Ernstfall meistens zu viel. Die Folge ist ein Unfall, im schlimmsten Falle mit Verletzten.
Auch im Sinne des eigenen Geldbeutel sollte man niemals auf minderwertige Reifen setzen. Sie nutzen sich schneller ab, haben bald nicht mehr die n√∂tige Mindesttiefe und m√ľssen ersetzt werden. Auch die falsche Gummimischung kann fatale Folgen haben. Winterreifen k√∂nnen einrei√üen, Sommerreifen sind zu hart und kosten unn√∂tig Benzin. Wurde der Reifen nicht f√ľr die Axiallast des Wagens gedacht, droht zudem ein geplatzter Reifen, was im schlimmsten Falle auch eine Besch√§digung der Radaufh√§ngung nach sich ziehen kann. Reifen wie beispielsweise die von Michelin sind hochqualitativ und haben somit wie besten Voraussetzungen auch unter Extremsituationen eine sichere Fahrsituation zu garantieren.

Woran erkennt man minderwertige Reifen?

Nicht alles was billig ist, muss auch schlecht sein. Wer beim Kauf von Reifen auf einige Dinge achtet, der kann auch preiswert gute Angebote finden. Wichtig ist das Alter der Reifen, zu erkennen an der DOT Nummer, einer vierstelligen Nummer, die auf der Außenseite angebracht ist. Sie gibt die Woche und das Jahr an, in der der Reifen hergestellt wurde. Reifen sollten spätestens aller acht Jahre ausgetauscht werden. Es besteht die Gefahr, dass die Gummimischung sonst Risse bekommt. Billigreifen sind deshalb oft so preiswert, weil sie kurz vor Ablauf dieser Frist verkauft werden.
Auch die Reifenabnutzung ist wichtig. Wer preiswert gebrauchte Reifen aus dem Internet kauft, findet oft Reifen vor, die schon fast bis auf das Mindestprofil herunter gefahren sind. Dann kommt man vielleicht noch ein Jahr davon, aber spätestens dann muss wieder neu gekauft werden. Zu Bedenken ist auch, dass der Reifenverschleiß bei sportlichem Fahrstil noch größer ist. Die Reifen sind hier noch schneller abgenutzt.
Ein gutes Kriterium ist die Profilierung. Neben dem dem groben Profil haben hochwertige Reifen noch kleinere Lamellen im Gummi. Diese kleinen Linien sorgen in ihrer Gesamtheit f√ľr eine bessere Bodenhaftung.

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Spesen: Partnerin nicht mit abrechnen!

18. November 2013
cc by flickr/ micora

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Bei vielen Gesch√§ftsessen ist es durchaus √ľblich seinen Partner bzw. seine Partnerin mitzubringen. Bei einigen Veranstaltungen ist die Anwesenheit sogar ausdr√ľcklich erw√ľnscht. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass man die Reisespesen auch f√ľr den Partner oder die Partnerin √ľber die Firma mitabrechnet. Nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz riskieren Arbeitnehmer dadurch ihre fristlose K√ľndigung.

In dem konkreten Fall war ein 38-j√§hriger Verkaufsleiter mit seiner Lebensgef√§hrtin (seiner heutigen Ehefrau) zu einer Einweihungsfeier eines wichtigen Kunden seines Unternehmens eingeladen. Das Paar reiste dorthin, √ľbernachtete im Doppelzimmer und lie√ü sich nat√ľrlich vor Ort verk√∂stigen. Sp√§ter reichte der Mann die kompletten Rechnungen f√ľr ihn und seine Freundin bei der Buchhaltung ein und lie√ü sich den entsprechenden Betrag ohne Abzug √ľberweisen.

Dem Management kam der Betrag nicht passend vor und so √ľberpr√ľfte man bisherig eingereichte Rechnungen des Arbeitnehmers. Dabei kam heraus, dass er schon h√§ufiger die Bewirtung seiner Lebensgef√§hrtin abgerechnet hatte. Die Folge war die fristlose K√ľndigung und der Fall landete vor Gericht. Dieses sah im Verhalten des Angestellten eine verm√∂gensrechtliche Straftat zum Nachteil des Arbeitgebers. Dies sei ein gewichtiger Grund f√ľr eine sofortige Entlassung, egal wie hoch die entsprechende Summe ist.

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Betriebsrente: Ab 50 Jahren kein Anspruch bei Wechsel in neues Unternehmen

16. November 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Wer in einem Alter von √ľber 50 Jahren in einen neuen Betrieb wechselt, hat in der Regel keinen Anspruch mehr auf eine Betriebsrente. Dies liegt unter anderem daran, dass viele Unternehmen die Betriebsrente erst ab einer Dauer von zehn Jahren in der Firma m√∂glich machen. Eine Frau hatte dagegen geklagt, ist jedoch vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt gescheitert.

Die Verk√§uferin hatte im Alter von 52 Jahren bei einem Einzelhandelsunternehmen angefangen. . Laut Leistungsplan hatte die Frau mindestens zehn Jahre lang im Unternehmen besch√§ftigt sein m√ľssen um Rente zu erhalten. Die Dienstjahre ab dem 60. Lebensjahr wurden in diesem Fall nicht ber√ľcksichtigt.

Die Frau sah in der Aberkennung ihrer Betriebsrente einen Fall von Altersdiskriminierung. Zudem sei das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz aus dem Jahr 2006 anwendbar. Das Gericht sah diese Punkte jedoch nicht erf√ľllt. Es sei angemessen, dass ein Unternehmen eine Mindestbesch√§ftigungsdauer f√ľr eine Betriebsrente ansetze. Zudem sei eine Invalidit√§tsversicherung enthalten. Hier erh√∂he sich das Risiko mit dem Alter der Arbeitnehmer.

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Bearbeitungsgeb√ľhr bei Kredit doch m√∂glich!

15. November 2013
cc by flickr/ jphintze

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Nach der bisherigen Rechtslage mussten Verbraucher bei der Beantragung eines Kredits keine Bearbeitungsgeb√ľhr in H√∂he von zwei bis drei Prozent der Kreditsumme mehr zahlen. Nach einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts M√ľnchen wird die Lage jedoch wieder ein wenig ungenauer.

In dem konkreten Fall hatte ein Ehepaar einen Ratenkredit in H√∂he von 44.910 Euro abgeschlossen. Teil des Vertrags war eine Bearbeitungsgeb√ľhr √ľber 2.245,50 Euro. Dies wurde im Kreditvertrag genau angegeben und auf der ersten Seite direkt mit einberechnet. Sp√§ter forderte das Paar den Betrag jedoch wieder zur√ľck, da eine Bearbeitungsgeb√ľhr sie unangemessen benachteilige.

Die Richter wiesen die Klage ab und entschieden damit zugunsten der Bank. Im Rahmen der Privatautonomie stehe es einer Bank frei ein Bearbeitungsentgelt zu verlangen, solange dies eindeutig zum Gesamtpreis geh√∂re und auch explizit im Vertrag ausgewiesen sei. In solch einem Fall geh√∂re die Geb√ľhr nicht zu den allgemeinen Gesch√§ftsbedingungen und unterliege damit nicht der Kontrolle des Gerichts.

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Hartz IV: Jobcenter muss nicht f√ľr √ľberm√§√üig hohen Stromverbrauch aufkommen

11. November 2013
cc by flickr/ _maddin_

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Wer seine Stromrechnung nicht mehr bezahlen kann, dem wird nach einer Weile der Strom abgestellt. Bei Hartz-IV-Empfängern springt hier normalerweise das Jobcenter ein, in der Regel in der Form eines Darlehens um die Rechnungen zu begleichen. Doch es gibt auch Ausnahmen wie aus einer Entscheidung des Sozialgerichts Koblenz hervorgeht.

In dem konkreten Fall ging es um eine Familie, der bereits zuvor aufgrund von unbezahlten Rechnungen der Strom mehrfach abgestellt worden war. Das Jobcenter gew√§hrte jedes Mal ein Darlehen, doch irgendwann hatte auch diese Verantwortlichkeit ihre Grenzen: Als erneut eine Sperrung drohte, weigerte sich das Jobcenter, erneut f√ľr die Rechnungen der Familie aufzukommen, da die Schulden durch einen Stromverbrauch entstanden waren, der unverantwortlich hoch sei.

Das Gericht sah dies am Ende genauso und gab dem Jobcenter Recht: Die Familie sei durch ihren √ľberm√§√üig hohen Stromverbrauch selbst f√ľr die Schulden verantwortlich. Die Kosten k√∂nnten nicht zum wiederholten Male auf die Allgemeinheit abgew√§lzt werden. Dabei spiele es auch keine Rolle, dass die Kinder von der Stromsperre betroffen seien, denn f√ľr diese seien in erster Linie die Eltern und nicht das Jobcenter verantwortlich.

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