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Artikel Tagged ‘Geld’

Festgeld: Zum Teil durchaus sinnvolle Angebote

2. April 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Momentan haben es Sparer alles andere als leicht. Die Zinsen bei sicheren Anlageformen wie Tages- oder Festgeld sind auf einem historischen Tiefstand und liegen damit unterhalb der Inflationsrate. Das bedeutet, dass das Geld stetig an Kaufkraft verliert, denn Zinsen sollten immer nach M├Âglichkeit ├╝ber der Inflationsrate liegen, um diese mindestens auszugleichen.

Trotzdem r├Ąt die unabh├Ąngige Finanzberatung FMH Kunden, durchaus die Augen nach guten Festgeldangeboten offen zu halten. Einige Banken w├╝rden derzeit durchaus Angebote mit Zinsen oberhalb der Inflationsrate von aktuell 1,5 Prozent anbieten. Wer sein Geld zum Beispiel ein Jahr oder drei Jahre fest anlegt, muss sich in dieser Zeit keine Sorgen um die Zinsen machen, denn beim Festgeld bleiben diese konstant.

Zu beachten ist allerdings, dass einige Banken nicht automatisch dar├╝ber informieren, dass das Festgeld ausl├Ąuft. Wer sich hier nicht selbst darum k├╝mmert, dem kann es passieren, dass das Institut das Geld autokratisch f├╝r noch einmal den selben Zeitraum anlegt.

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Kleingeld: Einzahlen, aber wie?

1. M├Ąrz 2013
cc by flickr/ micora

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Die wenigsten machen sich noch die M├╝he an der Kasse passend mit Kleingeld zu zahlen und so sammeln sich im Laufe der Zeit immer mehr M├╝nzen an. Doch wohin mit dem Berg an Kleingeld, denn schon lange nehmen viele Banken die M├╝nzen nicht mehr einfach so an.

Grunds├Ątzlich ist dies von Institut zu Institut unterschiedlich und kann dann wieder von der Filiale selbst abh├Ąngen, sofern die Hausbank ├╝ber eigene Filialen verf├╝gt. Bei den meisten Banken lassen sich M├╝nzen kostenlos dem Konto gutschreiben oder direkt in Scheine wechseln. Meist m├╝ssen die M├╝nzen jedoch vorher selbst sortiert und in M├╝nzrollen gewickelt werden. Das bereits berduckte Papier f├╝r diese Rolle holt man sich bei der Bank ab.

Wenige Filialen verf├╝gen ├╝ber Automaten, an denen man auch M├╝nzen einzahlen kann. Einige Geldinstitute nehmen die M├╝nzen auch lose an und schicken diese in einer speziellen T├╝te zur zentralen Z├Ąhlstelle. Alternativ wendet man sich an die Bundesbank, die ├╝ber 40 Filialen deutschlandweit betreibt. Hier kann das Geld lose abgegeben und in Scheine getauscht werden. Privatleute zahlen nichts, Gesch├Ąftskunden m├╝ssen bis zu einer gewissen Menge Geb├╝hren zahlen.

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Kosten f├╝r zweiten Kontoauszug haben Grenzen

22. Februar 2013
cc by flickr/ micora

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F├╝r das Erstellen von Kontoausz├╝gen an sich d├╝rfen Banken keine Geb├╝hren verlangen. Verlegt ein Kunde jedoch den Kontoauszug und fordert nun von der Bank ein Duplikat, haben Geldinstitute die M├Âglichkeit auf diese Arbeit Geb├╝hren zu erheben. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte sich bereits im vergangenen Jahr gegen zu hohe Geb├╝hren gewehrt. Nun bekamen die Verbrauchersch├╝tzer auch in einem anderen Fall vor dem Oberlandesgericht Frankfurt Recht.

Konkret hatte dabei die Commerzbank f├╝r die Erstellung eines zweiten Kontoauszugs 15 Euro verlangt. Die Verbrauchersch├╝tzer und auch die Richter hielten diesen Betrag f├╝r nicht angemessen.Eine Bank d├╝rfe ein Entgelt f├╝r die Erstellung solcher Duplikate verlangen, jedoch m├╝ssten sich diese an den tats├Ąchlichen Kosten orientieren und dienten nicht dazu, Gewinn zu machen. Noch kann die Commerzbank in Revision gehen.

Bereits im vergangenen Jahr war der Verbraucherzentrale Bundesverband aus gleichen Grund gegen die Sparkasse Paderborn vor Gericht gezogen. Das Landgericht Dortmund erkl├Ąrte auch hier die Geb├╝hren f├╝r zu hoch, da das Geldinstitut nicht nur die Kosten f├╝r die eigentliche Arbeit in das Entgelt eingerechnet hatte, sondern auch anteilig Zahlungen f├╝r unter anderem Geb├Ąudekosten, Werbeausgaben etc.

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Immer mehr Deutsche in Fr├╝hrente

4. Februar 2013
cc by flickr/ onnola

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Angesichts des Heraufsetzens des Rentenalters war zu erwarten, dass sich immer mehr Menschen f├╝r einen vorzeitigen Eintritt in die Rente entscheiden. Die meisten von ihnen verzichten jedoch nat├╝rlich nicht aus Bequemlichkeit auf einen Teil ihrer Rente, sondern weil sie ihrer Arbeit aus k├Ârperlichen Gr├╝nden einfach nicht mehr nachkommen k├Ânnen.

Im Jahr 2011 sind laut Medienberichten, die sich auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung berufen, so viele Deutsche in Fr├╝hrente gegangen wie noch nie. Rund 700.000 Menschen bezogen 2011 zum ersten Mal Altersrente. Fast die H├Ąlfte von ihnen, rund 337.000, hatte noch nicht die damalige Regelaltersgrenze von 65 Jahren erreicht. 48,2 Prozent der neuen Rentner haben damit finanzielle Einbu├čen!

Einige Bereiche sind den Berichten zufolge besonders stark betroffen, wie zum Beispiel Erzieher, Krankenpfleger oder Arbeitnehmer im Dienstleistungssektor. Generell kann man beobachten, dass die Anzahl derer, die vor dem gesetzlich vorgesehenen Alter in Rente gehen, in den letzten Jahren immer weiter angestiegen ist.

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Skimming: Vom Geldautomaten in den Handel

30. Januar 2013
cc by wikimedia/ Neitram

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Wie bereits vor einiger Zeit berichtet, gehen in Deutschland die sogenannten Skimming-Angriffe an Geldautomaten nach und nach zur├╝ck. Dies liegt laut Experten vor allem an der Einf├╝hrung von Karten mit EMV-Chip, der von Betr├╝gern deutlich schwerer ausgesp├Ąht werden kann als die bisher eingesetzten Magnetstreifen.

Doch nun scheint sich das Problem nach und nach zu verlagern. Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen konzentrieren sich Betr├╝ger immer mehr auf den Handel. Dort manipulieren sie die Kartenleseger├Ąte so, dass sie zum Teil schon beim Eingeben der PIN diese aussp├Ąhen. Mit einer kopierten Karte und der Nummer heben sie dann im Ausland Geld ab. Im Handel ist weitgehend noch nicht auf EMV-Karten umgestellt.

Grunds├Ątzlich kann einem dies also ├╝berall passieren! Wichtig ist, dass hier nun der Handel aktiv wird. Zudem raten Experten, dass Bankkunden, die sehr selten verreisen, ihre Karte f├╝r das Ausland sperren lassen oder dort auf kleine Betr├Ąge beschr├Ąnken. So verhindert man, dass die Betr├╝ger die Karte au├čerhalb von Deutschland leer r├Ąumen, was meist der Fall ist. Zudem sollte man nat├╝rlich bei seltsamen Abbuchungen sofort die Nummer 116 116 anrufen, seine Geldkarte dar├╝ber sperren lassen und sich mit seiner Bank in Verbindung setzen.

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