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Artikel Tagged ‘Geld’

Kaufkraft der Rentner sinkt

5. Juli 2011
cc by flickr/ onnola

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Vor wenigen Tagen hatten wir an dieser Stelle ja bereits berichtet, dass nach einer neuen Statistik die Renten der Deutschen immer weiter sinken. Schon jetzt ist klar, dass bei dieser Entwicklung die Altersarmut in den kommenden Jahren zu einem immer größeren Problem werden wird, von dem viele Bundesbürger betroffen sein werden.

Dies kann man schon jetzt sehen, wie Zahlen des Bundesarbeitsministeriums zeigen, die auf Anfrage der Linken veröffentlicht wurden. Demnach stiegen die Preise von 2001 bis 2010 um im Schnitt 1,36 Prozent pro Jahr. Die Altersbezüge wuchsen jedoch in dieser Zeit nur um 0,82 Prozent. Beziehe man hier die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge mit ein, die Rentner zahlen müssten, sei dies lediglich ein Plus von jährlich 0,56 Prozent. So sei der Wert der Renten seit 2011 um sieben Prozent gefallen.

Die Kaufkraft der Rentner sinkt also deutlich und dieser Trend wird sich wohl auch fortsetzen. Die Linke fordert daher Änderungen am Rentensystem um der drohenden Altersarmut entgegen zu wirken, denn schon jetzt seien immer mehr ältere und kranke Menschen auf staatliche Hilfen angewiesen. Das Arbeitsministerium erinnerte im Gegenzug in seiner Antwort auf die positiven Folgen der Rentengarantie.

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Rentenniveau sinkt immer weiter

1. Juli 2011
cc by flickr/ Images_of_Money

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An dieser Stelle haben wir ja bereits schon einige Mal über das Thema drohende Altersarmut berichtet. Experten gehen davon aus, dass dies ein Problem sein wird, mit dem sich immer mehr Deutsche in der Zukunft beschäftigen und vielleicht auch selbst betroffen sein werden. Dies bestätigt auch eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, die von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde.

Bereits im Jahr 2009 kamen Neu-Rentner demnach nur noch auf eine monatliche Rente von im Schnitt 686 Euro. Für die meisten Deutschen wird dies also eine Rente unter dem Sozialhilfeniveau bedeuten! Um wenigstens ein wenig über diese Grenze zu kommen, muss man 28 Jahre lang gearbeitet haben und Beiträge eines Durchschnittsverdieners eingezahlt haben, doch selbst dann reicht der Betrag alleine in der Regel nicht aus für einen sorglosen Ruhestand.

Die Gründe hierfür liegen unter anderem zum einen in den Renten-Reformen der vergangenen Jahre und zum anderen an der veränderten allgemeinen beruflichen Situation. Die meisten Erwerbsbiographien sind von einem nicht selten späten Einstieg in das Berufsleben und von Phasen von Arbeitslosigkeit geprägt. Mini-Jobs oder andere gering bezahlte Tätigkeiten tun ihr Übriges. Um so wichtiger ist hierbei das Thema private Altersvorsorge. Man sollte hier schon so früh wie möglich einsteigen, egal ob mit einer betrieblichen, staatlich geförderten oder privaten Anlageform.

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Umfrage: Frauen sorgen weniger für Altersvorsorge als Männer

28. Juni 2011
cc by flickr/ bradipo

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Bereits im letzten Jahr haben wir an dieser Stelle das eine oder andere Mal darüber berichtet, dass Frauen in Sachen Altersvorsorge in Deutschland meist schlechter gestellt sind als Männer. Dies resultiert in erster Linie aus der Rollenverteilung und der sich daraus ergebenden beruflichen Situation. Zum anderen vernachlässigen manche Frauen jedoch offenbar allgemein das Thema Altersvorsorge.

Dies ist zumindest das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Cosmos Direkt. Hierfür wurden 1.000 Erwachsene in einer Partnerschaft befragt. Dabei gaben 93 Prozent der Männer an, dass ihre Partnerin verantwortungsvoll mit den Finanzen umgeht. Gut 15 Prozent lassen ihre Frauen frei über das gemeinsame Konto verfügen.

Grundsätzlich ist es also vor allem die Frau, die sich im Alltag in einer Beziehung um die gemeinsamen Finanzen kümmert. In Sachen Altersvorsorge ist dies aber offensichtlich noch nicht der Fall. 27 Prozent der Männer sagten, dass ihre Partnerinnen weniger für die Altersvorsorge tun würden als sie. Frauen sollten sich also auch in diesem Bereich nach Möglichkeiten umsehen und vor allem dieses Thema nicht komplett ihrem Partner überlassen.

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Deutsche bekommen drei Jahre länger Rente als 1995

27. Juni 2011
cc by flickr/ Ed Yourdon

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Das Renteneintrittsalter hat sich in den letzten Jahren immer weiter nach hinten verschoben. So gehen heutzutage Männer und Frauen im Schnitt mit 60,7 Jahren in Rente. 1995 lag das Alter bei den Männern noch bei 59,8 bzw. bei den Frauen bei 60,5. Gleichzeitig werden die Deutschen immer älter, so dass obwohl sich das Renteneintrittsalter nach hinten verschiebt, Bundesbürger heute gut drei Jahre länger Rente bekommen als noch 1995.

Dies geht aus neuen Statistiken der Deutschen Rentenversicherung Bund hervor. 1995 lag die durchschnittliche Rentenbezugsdauer bei 15,8 Jahren, 2010 waren es 18,5 Jahre. Dabei zeigt sich wieder einmal ein deutliches Gefälle zwischen West und Ost. Bezogen 2010 im Westen die Frauen im Schnitt 20,5 Jahre Rente, waren es im Osten 22,4 Jahre. Die Männer im Osten kamen auf 14,9 Jahre und im Westen auf 16,5 Jahre.

13,3 Prozent der Männer im Westen, was dort die zahlenmäßig stärkste Gruppe ist, bezieht eine Rente zwischen 1.050 und 1.200 Euro. Im Osten beziehen die meisten Männer (21,4 Prozent) eine Rente zwischen 900 und 1.050 Euro.

Bei den Frauen ist der Unterschied am deutlichsten, da in der DDR fast alle von ihnen erwerbstätig waren: Die meisten Rentnerinnen im Westen (20,9 Prozent) erhalten monatlich 150 bis 300 Euro, während ihre Altersgenossinnen im Osten am häufigsten (33,3 Prozent) zwischen 900 und 1.050 Euro bekommen.

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Umfrage: So sparen die Deutschen

2. Juni 2011
cc by flickr/ Public Domain Photos

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Die Bank of Scotland hat eine repräsentative Umfrage vorgestellt, in der das Sparverhalten der Deutschen näher beleuchtet wird. Demnach sagen 52 Prozent der Bundesbürger von sich, dass sie regelmäßig Geld auf die Seite legen, gut ein Viertel kommt dabei jedoch lediglich auf eine eiserne Reserve unter 1.000 Euro. Befragt wurden Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren.

29 Prozent der Befragten gaben an, dass sie einen Betrag zwischen 1.000 und 10.000 Euro auf die Seite gelegt haben, 16 Prozent kommen auf eine Summe zwischen 10.000 und 25.000 Euro und 19 Prozent liegen bei einer Reserve von über 25.000 Euro.

Die Hälfte aller Deutschen legt dabei im Monat zwischen 20 und 200 Euro auf die Seite. Zehn Prozent schaffen dabei weniger als 50 Euro monatlich und nur 7 Prozent können Beträge über 500 Euro sparen. 17 Prozent sagen von sich, dass sie niemals sparen.

Die fleißigsten Sparer leben laut der Umfrage in Bayern, Hessen und Hamburg. 68 Prozent sagten zudem von sich, dass sie das Geld für größere Ausgaben wie ein Auto, Urlaub oder Möbel bereithielten. 55 Prozent investieren zudem in eine private Altersvorsorge, 36 Prozent wollen für Notfälle wie Krankheit oder Arbeitslosigkeit gerüstet sein und 17 Prozent haben nach eigenen Angaben kein konkretes Ziel.

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