Archiv

Artikel Tagged ‘Geld’

Bundesbank: Kaputte Scheine aus Flutkatastrophe werden umgetauscht

19. August 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Das gro√üe Hochwasser im S√ľden und Osten Deutschlands ist nun bereits ein paar Wochen her, doch die Aufr√§umarbeiten sind nat√ľrlich noch l√§ngst nicht abgeschlossen. Dabei werden auch immer wieder Geldscheine gefunden, die die Fluten zwar √ľberlebt haben, aber dabei alles andere als unversehrt blieben. Solche Scheine k√∂nnen bei der Bundesbank eingetauscht werden!

Viele Eurobanknoten sind durch die Flutkatastrophe nass und schlammig geworden. Einige von ihnen sind dadurch zerrissen oder √Ąhnliches. Das Geld ist damit aber nicht gleich wertlos. Wenn noch rund die H√§lfte des Scheins vorhanden ist, nimmt die Bundesbank die Noten entgegen und tauscht sie in den meisten F√§llen anstandslos gegen frisches Bargeld ein.

√úber 100.000 schlammige Banknoten im Wert von rund drei Millionen Euro wurden inzwischen von der Bundesbank ersetzt. Dabei nehmen Experten die Scheine nat√ľrlich genau unter die Lupe um festzustellen, dass sie auch echt sind. Viele der Umtauschgesuche kamen nicht von Privatleuten, sondern von Unternehmen oder Banken, die ebenfalls mit den Wassermassen k√§mpfen mussten.

Banken , , , ,

Weniger Riester-Vertr√§ge ‚Äď Experten fordern dringende Reformen

29. Juli 2013
cc by flickr/ 63mg_

cc by flickr/ 63mg_

Seit einiger Zeit wird immer wieder Kritik an der Riester-Rente laut und auch wir haben an dieser Stelle bereits mehrfach dar√ľber berichtet. Laut Zahlen des Bundesarbeitsministeriums, √ľber die die ‚ÄěS√ľddeutsche Zeitung‚Äú vor wenigen Tagen berichtet hat, geht die Anzahl der geschlossenen Riester-Vertr√§ge zum ersten Mal seit deren Einf√ľhrung zur√ľck.

Immer weniger Menschen schlie√üen neue Vertr√§ge ab und jeder F√ľnfte l√§sst zudem seinen Vertrag ruhen. Zur√ľckgegangen sind die Vertr√§ge in den Bereichen der Versicherungen sowie bei den staatlich gef√∂rderten Fondssparpl√§nen. Nur die Wohn-Riester-Vertr√§ge und die Banksparpl√§ne konnten leicht zulegen.

Laut der ‚ÄěS√ľddeutschen Zeitung‚Äú hat das Bundesarbeitsministerium dieses Mal die Zahlen ziemlich unbemerkt auf der Website ver√∂ffentlicht, anstatt wie sonst eine Pressemitteilung herauszugeben. Als Gr√ľnde sieht man unter anderem die anhaltende Kritik an den Vertr√§gen von Seiten der Verbrauchersch√ľtzer und die Verunsicherung der Menschen aufgrund der anhaltenden Krise der Finanzm√§rkte. Fast alle Experten fordern inzwischen dringende Reformen bei der Riester-Rente!

Rente , , , ,

Warteschleifen bei Hotlines: Viele Anbieter ignorieren Kosten-Verbot

12. Juli 2013
cc by flickr/ stefan.eissing

cc by flickr/ stefan.eissing

Wie bereits mehrfach berichtet, m√ľssen Service-Rufnummern seit kurzem kostenlos sein. Dies gilt f√ľr alle Nummern, die nicht √ľber das regul√§re Festnetz erreichbar sind und die nicht mit einer einmaligen Anrufgeb√ľhr abgerechnet werden. Viele Anbieter von Hotlines halten sich bereits an diese neue Regelung, doch leider nicht alle, wie die Stiftung Warentest herausgefunden hat.

Die Tester haben bei 37 Hotlines angerufen. Bei elf Anbietern erschienen im Nachhinein in der Telefonrechnung Kosten f√ľr die Warteschleifen, obwohl dies eigentlich nicht mehr der Fall sein d√ľrfte. Laut der Stiftung Warentest w√ľrden rund ein Drittel der Unternehmen einfach das eingef√ľhrte Kosten-Verbot ignorieren.

Zudem wiesen die Experten darauf hin, dass auch die Bandansagen bei alten Servicenummern kostenlos sein m√ľssen, die auf neue Hotlines hinweisen. Auch hier h√§tte man einige Verst√∂√üe bemerkt.

Finanzen ,

Einsicht in die Steuerakte?

5. Juli 2013
cc by wikimedia/ Pavel Krok

cc by wikimedia/ Pavel Krok

Eigentlich sollte man meinen, dass man jederzeit einen Blick in seine Steuerakten bekommen sollte. Doch genau dies ist in vielen Fällen ein Problem: Das Steuergeheimnis in Deutschland ist im Gegensatz zu anderen Ländern so streng, dass man selbst keinen Rechtsanspruch auf die Einsicht in seine eigene Akte hatte. Dies soll sich jedoch in Zukunft nach und nach ändern.

Nat√ľrlich wird sich nicht jeder brennend f√ľr seine Steuerunterlagen interessieren, doch im Falle eines Einspruchs, eines Erbes oder vielleicht sogar einer Insolvenz k√∂nnen Informationen, die das Finanzamt gesammelt hat, durchaus hilfreich sein. Im Einzelfall haben einige Finanz√§mter bisher auch Einsicht gew√§hrt, jedoch war diese Entscheidung reine Ermessenssache und B√ľrger mussten meist vor Gericht ziehen.

Nun wird ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein in die Tat umgesetzt, nach dem B√ľrgern der Zugang zu ihren Steuerakten erleichtert werden muss. Finanz√§mter d√ľrfen sie nicht ohne guten Grund unter Verschluss halten. Die meisten Bundesl√§nder haben inzwischen eigene Informationszugangsgesetze erlassen, auf die man sich berufen kann. Nur Bayern, Baden-W√ľrttemberg, Sachsen und Niedersachsen verf√ľgen noch nicht √ľber entsprechende Gesetze.

Steuern ,

Steuern 2012: Viele Bescheide fehlerhaft

1. Juli 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Seit kurzem werden immer mehr Daten wie die der Krankenkassen oder der Arbeitgeber auf elektronischem Wege √ľbermittelt. Zudem findet die Steuererkl√§rung auf Papier in weiten Teile ein Ende. All diese Umstellungen f√ľhren aktuell dazu, dass zahlreiche Steuerbescheide f√ľr das Jahr 2012 fehlerhaft sind, wie der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine berichtet.

Steuerzahler sollten also ihre Bescheide f√ľr 2012 ganz genau pr√ľfen und nicht einfach abheften, denn oft muss man durch die Fehler zu viel bezahlen oder kann sogar noch etwas f√ľr sich herausholen. Aufgrund der neuen elektronischen √úbermittlung seien vor allem die Daten vom Arbeitgeber, der Krankenkasse, der Rentenkasse, des Jobcenters oder der Elterngeldstelle falsch.

Weichen die Daten, die √ľbermittelt wurden, von den Angaben in der Steuererkl√§rung ab, verwendet das Finanzamt in der Regel die elektronischen, fehlerhaften Daten. Zwar w√ľrden Steuerzahler dar√ľber informiert, dass abweichende Daten verwendet wurden, jedoch machen sich nur wenige die M√ľhe den Bescheid komplett durchzusehen. Doch genau dies sollte man zur Sicherheit tun! Hat man einen Fehler entdeckt, sollte man innerhalb von vier Wochen schriftlich Einspruch gegen den Bescheid einlegen. Zudem informiert man am besten die Stelle, die die fehlerhaften Daten √ľbermittelt hat, wenn dies der Fall war.

Steuern , , ,